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D.J.

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21

Dienstag, 19. Juni 2018, 22:54

Danke dir für deine Tipps :)
Ich habe erstmal schnell die Unboxings soweit fertig eingestellt, damit die weit oben im Thread stehen. Für Neueinsteiger sicher interessant zu sehen, was ich mir alles für knapp 60€ geholt habe :)
Wenn ich die durch habe, werde ich nach und nach meine fertigen Einheiten vorstellen, wobei ich immer noch auf der Suche nach den richtigen Bezeichnungen aus den Koalitionskriegen bin.
Dumme Frage an dieser Stelle:
Eine EInheit in aus drei (5) Bases in Kugelhagel ... was ist das jetzt für eine Einheit?
Batallion? Regiment?
Ich komme damit immer noch durcheinander :blush2:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Maréchal Davout

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22

Dienstag, 19. Juni 2018, 23:00

Zu Französische Garde- bzw. Linien Artilierie, Italeri 6018:

Ist reitende Artillerie. Lässt sich vor allem gut als reitende GARDE-Artillerie einsetzen. Können wohl auch frühe reitende Artillerie darstellen. Aber ab 1808 sollte die wohl 1. Tschako tragen und ab 1812/1813 dann auch den Bardin-Rock, vereinfachte Uniform, wo die Weste nicht mehr so offen vorn rausguckt, tragen.
Die Posen sind gut (auch sowas wie, dass das Fernrohr zweihändig gehalten wird, ist selten und richtig). Die Modellierung auch. Die Kanone ist in Ordnung, aber man merkt, wie gut es geht, wenn man die französische Linienfussartillerie von Zvesda daneben hälst. Die solltest du für die Fussartillerie auf jeden Fall holen!

Die Kanonen sollten zur Darstellung der leichteren Kaliber herangezogen werden (z.B. 6pfünder). Für 12pfünder könnte man die Esci-Franzosenkanonen nehmen, wobei die auch eher 8pfünder sind oder am besten die französischen 12pfünder von Hät für 1806 (die besten Kunststoff-12pfünder auf dem Markt). Ansonsten Zinn, komme bisher aber ohne Zinnkanonen aus.

Equipment: Mache es gern, wie du willst, aber historisch korrekt ist es wohl, den kleinen Munitionskasten in die Lafette zu hängen und nicht auf den Boden zu stellen. Kugeln usw. wurden wohl auch nicht in kleinen Haufen neben der Kanone hingelegt. Das kam alles aus der Kiste und man war bereit für den Positionswechsel, der gerade bei der reitenden A. besonders oft vorkam.
Insgesamt: pack nicht zu wenige Artilleristen pro Kanone auf die Base! plasticsoldierreview moniert zu recht, dass bei den meisten Sets zu wenige Artilleristen pro Kanone mitgeliefert werden (dagegen sticht Revell positiv heraus - super britische Fussartillerie - ein Muss!). Hier ist dieses Set Franzosen leider auch besonders betroffen, aber die Sets sind ja auch nicht so teuer.
Ich finde deine Begeisterung super! Erhalte dir das!

Maréchal Davout

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23

Dienstag, 19. Juni 2018, 23:03

Eine EInheit in aus drei (5) Bases in Kugelhagel ... was ist das jetzt für eine Einheit?
Batallion? Regiment?

Bei den Franzosen macht es da nur Sinn, vom Bataillon zu sprechen. Das Regiment ist eine Verwaltungseinheit, der (mehrere) Bataillone untergeordnet sind. B. ist der Kampfverband aus 6 Kompanien.
Bester Gruß
Felix

D.J.

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24

Dienstag, 19. Juni 2018, 23:07

Super :D
Vielen lieben Dank für deine Hilfen :thumbsup:
Kannst du mir vielleicht einen Link oder eine Hilfe nennen, mit der ich die Batallione der Koaltionskriege herausfinden kann? Kann ich da Wikipedia trauen? Denn auch wenn ich den spielerischen Aspekt gerne in den Vordergrund stelle, so möchte ich doch nicht unbedingt mit den total falschen Namen für meine Einheiten auftauchen.
Das wäre dann doch reichlich peinlich :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »D.J.« (19. Juni 2018, 23:13)


Maréchal Davout

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25

Dienstag, 19. Juni 2018, 23:36

Zu 6002 Französische Infanterie - Italeri

Zu dem Italeri-Set Französische Infanterie (Nr. 6002):
Ich finde sie auch schön und trotz der von dir angesprochenen (und von plasticsoldierreview diskutierten) Mängel einsetzbar. Für was einsetzbar?

Schon auch für französische Infanterie nach der Einführung des Tschako 1808. Also nach den 1806er Feldzügen. Einsetzbar bis inklusive 1812. Dazu passen auch die langen Gamaschen. 1813 hatten die Linientruppen dann den Bardin-Rock, den man bei dem späteren Italeri-Set Französische Infanterie Nr. 6066 bewundern. Wobei die alte Uniform schöner und eleganter für mich ist. Da sie keine Epauletten haben, sind es Füsiliere.

Sind besonders gut als italienische Infanterie einsetzbar. Auch länger, weil die 1812 nicht den neuen Rock bekamen und besonders gut für leichte, italienische Infanterie, weil die sogar diesen Rock mit kurzen Rockschößen benutzten. Aber ich finde, wie du, dass diese länge nicht so krass auffällt.

Korrektheit der Ausrüstung:
Die Säbel kann man wegschneiden, oder dranlassen. Fällt eigentlich auch nicht negativ auf, wenn man es nicht so genau nehmen will.

Es ist eins der Sets mit so einer zu kleinen Trommel, wobei das auch nicht groß auffällt, wenn ganze Linien auf dem Schlachtfeld wogen.
Zu kleine Tornister etc.
Posen:
Marschierer hat Muskete über falscher Schulter, sollte Bajonett (wie andere Posen auch) aufgepflanzt haben.

Den rennenden mag ich als einzige Pose gar nicht. Es gibt keine Situation, wo ein französischer Füsilier so läuft (außer vielleicht bei einer holprigen Flucht). Den würde ich gar nicht benutzen. Man kann allerdings einen schönen Verlustmarker aus ihm basteln. Mit abgeschnittener Base legt er sich schön hin und dafür passt die Pose auch ganz gut.
Die Figuren sind fein modelliert, sehen in ihrer Schlankheit passend und schön aus.
Die späteren Italeri-Franzosen (Set Nr. 6066) sind aber auch einen Blick wert. Zwar klobig, irgendwie uneleganter, fehlendes Kinn (fällt auf Schlachtfeld aber auch nicht aus), aber historisch korrekte Uniform für 1812/13-1815, passende Trommel, Überhosen, passendere Posen, Bajonette aufgepflanzt etc. alles stimmig, nur nicht ganz so schön, dafür erhabene, deutliche Details - super zu washen!
Habe die erst spät in großer Zahl erworben, denke immer, dass ich mal ein ganzes Korps nur mit diesen Modellen aufstellen werde.

Gruß
Felix

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26

Mittwoch, 20. Juni 2018, 13:03

Warum sollen Franzosen nicht rennen? Ich bin schon mehrfach gerannt, z.B. im Schützengefecht, wenn man theoretisch gefährliches Terrain rasch durchqueren muss. Man würde dann halt eigentlich das Gewehr eher schräg vor sich halten. Die seltsam flache Pose kommt sicherlich daher, dass das einfacher zu gießen ist.

Apropos Kürassiere, D.J.:
Die kommen mit separaten Karabinern daher. Nach meiner Erfahrung mit den Karabinern aus dem Sachsen-Set kann ich nur sagen, dass dagegen Aufkleben von Tornistern noch eine Freude ist. Irgendeiner im Netz hat mal geschrieben, dass er die lieber meistenteils weggelassen hat, da sie ihn dermaßen genervt haben. :S

Die Italeri-Reiter, die Du hast, sind doch Chasseurs und keine Husaren oder irre ich da?

Riothamus

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27

Mittwoch, 20. Juni 2018, 13:42

Wenn du dickere Basen willst, um die Figuren weniger oft zu betatschen, kannst du auch einfach Bierdeckel zerschneiden. Wegen der in unterschiedlichste Richtung liegenden Fasern sollten die sich auch nur sehr selten durch Feuchtigkeit verziehen. Deutsche Hochtechnologie eben. Oder dickere Graupappe, die mit Küchenpapier und Leim leichter ganz leicht wieder flach zu bekommen ist, wenn sie sich verzieht. Plastik-Bögen in unterschiedlichen dicken bietet der gut sortierte Wargame- oder Modellbauladen aber auch. Schau einfach mal auf den Seiten vom Battlefield Berlin und vom Miniaturicum. Was starke Pappe angeht sollte schon der nächste Bürobedarf helfen. (Mit Bürobedarf meine ich nicht diese halben Bastel- und Dekoläden, wo etliche Mütter ihren Kindern Schulhefte kaufen.) Es lohnt auch oft im Architekturbedarf zu schauen, z.B. bei architekturbedarf.de. Da sollte Papier und Plastik in unterschiedlichen Dicken zu finden sein.

Was die Wagen der Artillerie angeht, sind das Protzen. An die wurde die Kanone zum Transport gehängt und in ihrem Kasten befand sich schon mal etwas Munition. Die Protze wurde ein gutes Stück hinter der Kanone geparkt und von dort wurde neue Munition geholt. Um zu unterscheiden, ob eine Kanone abgeprozt und damit einsatzbereit ist, oder aufgeprozt und damit transportbreit, kannst du die Protze oder ein paar Pferde oder, optisch ansprechender die Protze samt aller Pferde nutzen, die du hinter die Kanonen stellst. Bei den günstigen Packungen könntest du natürlich auch eine Kanone aufgeprozt bauen, was einen tollen Anblick ergibt. Wenn du eine Batterie mit 2 Kanonen darstellen willst, stelle eine Kanone nur lose auf die Base. Dann kannst du sie in der Vitrine an die Protze hängen und auf dem Spieltisch kannst du mit einer Protze die Markierung für die ganze Batterie darstellen. Wenn du mit nur einer Kanone eine Batterie darstellst, bau das vordere Pferdepaar auf eine eigene Base, um so einen weiteren Marker zu haben, der in der Vitrine wieder vor die Protze kommt.

Weitere Munition wurde von speziellen Munitionswagen befördert, wie z.B. HaT sie mal rausgebracht hat: Set 8101.

Der Kanonier mit dem Eimer soll wohl der Ausputzer sein. Nach dem Schuss wurde das Rohr mit einem feuchten Schwamm ausgeputzt, um glimmende Pulverreste zu beseitigen. Wurde da zu schnell gearbeitet, kam es durchaus vor, dass beim Einbringen der Ladung, sich diese unmittelbar entzündete und dem ladenden Kanonier die Arme abriss. Der Wischer war mit Fell bezogen oder mit Borsten besetzt.

Bei den Kanonen habe ich wie Maréchal Davout erst auf 6pfünder getippt. Die Franzosen hatten bei der Feldartillerie 12-, 8- und 4-pfünder sowie 5 1/2 zöllige Haubitzen nach dem alten System Gribeauval. Napoleon führte, auch mit Beutekanonen 1802/03 6pfünder ein, da die 4pfünder sich als zu wenig effektiv und die 8pfünder als zu schwerfällig erwiesen hatten. Die 4- und 8pfünder verschwanden dann nach und nach (angeblich bis 1827, als in Frankreich das System Vallée eingeführt wurde!). Laut Plastik Soldier Review haben nun die Kanonen des Sets ein typisches Design des System Gribeuval und von der Länge her wären es 8pfünder. Wichtiger noch haben die Lafetten ein Marsch- und ein Schusslager. Die älteren Rohre wurden nämlich umgesetzt, um sie besser transportieren zu können, was einen weiteren Nachteil der 8pfünder darstellte. Damit sollen es offensichtlich 8pfünder sein. Und damit müsstest du das Rohr unterschiedlich einsetzen, je nachdem ob abgeprotzt oder aufgeprotzt. Das Set scheint mir ursprünglich gedacht zu sein, eine Kanone aufgeprozt mit kompletten Gespann und eine im Einsatz zu zeigen. Ob du da die Rohre mit Magnet umlagerbar realisierst, oder in Kauf nimmst, dass das Modell, was in der Vitrine aufgeprotzt steht, auf dem Spieltisch nicht ganz richtig ist, ist deine Sache. Ich würde es einfach so machen. Vielleicht findest du auch Umbaumöglichkeiten für die Mannschaft, so dass du andeuten kannst, sie wollten das Rohr gerade umlagern. (Die vordere Position ist zum Schießen, die hintere gibt den besseren Schwerpunkt zum Fahren.)

Zum Weiteren gibt es auch noch ein paar Anmerkungen, bevor du zu schnell loslegst und dich hinterher ärgerst. Ich habe nur gerade keine Zeit mehr und schreibe später noch was.
Gruß

Riothamus

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Riothamus

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28

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:29

Super :D
Vielen lieben Dank für deine Hilfen :thumbsup:
Kannst du mir vielleicht einen Link oder eine Hilfe nennen, mit der ich die Batallione der Koaltionskriege herausfinden kann? Kann ich da Wikipedia trauen? Denn auch wenn ich den spielerischen Aspekt gerne in den Vordergrund stelle, so möchte ich doch nicht unbedingt mit den total falschen Namen für meine Einheiten auftauchen.
Das wäre dann doch reichlich peinlich :)


Ordre de Bataille für Austerlitz

Ordre de Bataille für Leipzig

Wo vorhanden, kann es gut sein in der Englischen oder Französischen Wikipedia gegenzulesen.

Was die Uniformen angeht, sollten die Funcken-Bände bei Amazon oder Ebay günstig zu finden sein. (Liliane und Fred Funcken, Historische Uniformen, Band III Napoleonische Zeit I und Band IV Napoleonische Zeit II; Auch zum 18. Jahrhundert und zum 19. Jahrhundert gibt es 2 Bände, je einen zu 'Rüstungen und Kriegsgerät im Mittelalter' (8.-15. Jh.) und 'Rüstungen und Kriegsgerät der Ritter und Landsknechte' (15.-16. Jh.), diese beiden sind auch in einem Sammelband zu finden. Vor dem 17. Jh. haben sie sich gedrückt.)(Gebraucht schon für 5 bis 10 € pro Band zu schießen.)

Günstiger dürften nur die beiden Bände Knötel/Sieg, Farbiges Handbuch der Uniformkunde sein, die allerdings sehr deutschlandlastig sind. Frankreich hat da aber noch vergleichsweise viel Platz zugeteilt bekommen. (Gebraucht so ca. 5 € pro Band.)

Wenn du dich erst mal allgemein zum Heerwesen informieren willst, ist immer noch die Reihe Heerwesen der Neuzeit von Georg Ortenburg und Siegfried Fiedler zu empfehlen. Sie behandeln jeden Zeitabschnitt in 2 Bänden, z.B. Waffen der Revolutionskriege und Taktik und Strategie der Revolutionskriege. Die Waffenbände enthalten als Thema die Beschreibung der Waffen und Geschütze sowie ihrer Technik, die einzelnen Soldaten bei Infanterie, Kavallerie, Artillerie und technischen Truppe/Stäben, die Gefechtsformen der einzelnen Truppenteile, das Zusammenwirken in der Feldschlacht, Marsch, Lager und Festungen. Der zweite Band beinhaltet dann Ersatz und Versorgung als strategische Ebene und die wichtigsten Kriege und Schlachten der jeweiligen Epoche.

Das ganze ist in die Epochen Landsknechte (1500-1650), Kabinettskriege (1650-1792), Revolutionskriege (1792-1848), Einigungskriege (1848-1871) und Millionenheere (1871-1914) geteilt. Die Reihe ist so günstig zu bekommen, dass sich der Einzelkauf nicht lohnt.

Der Fokus liegt auf Europa, GB wird sehr stiefmütterlich behandelt, der Blick wird vorwiegend auf Frankreich, Preußen, Österreich und Russland gerichtet. In manchem ist die Darstellung etwas konservativ, aber als Handbuch auch nicht ersetzt, schon gar nicht zu dem Preis von etwa 40 € für alle 10 Bände mit je 200-300 Seiten Umfang. Damit erhält jeder nicht nur einen besseren Überblick als mit einem Stapel Osprey-Heftchen, es sind auch schnell eine Menge Details nachzulesen. Nur die Uniformkunde fehlt und es ist eben nicht spezifisch für eine Nation geschrieben. Wenn du ins Thema einsteigen willst, gibt es nichts mit ähnlich hohem Kosten/Nutzen-Faktor.

Um mich zu wiederholen: Internetseiten:
Napoleon online
Napoleonistyka

Für 1815 gibt es dieMont-St-Jean-Seite. Die Darstellungen mögen vielleicht dem Verständnis zu Beschreibungen zu früheren Zeiten auf die Sprünge helfen.
Gruß

Riothamus

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D.J.

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29

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:57

Riothamus, du bist ein Engel :love: Aber das weißt du ja schon :)
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Sternchen, Eichenlaub und nochmal :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: für deine Mühen und Hilfen :smiley_emoticons_prost:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

30

Mittwoch, 20. Juni 2018, 15:05

@Pappenheimer
An Peninsular hatte ich gar nicht gedacht, gefällt mir aber :)
Meine Souvenierkäufe waren echte Spontis, bei denen ich nur auf den groben Zeitrahmen geachtet habe. Das hat auch ganz gut geklappt, weil Müller da tatsächlich in diesem Bereich die Angebote hatte. (Und ja, Köln und die Franzosen hat da auch stark mit reingespielt ;) )
Eine Arme aus dieser Epoche / diesem Konflikt gefällt mir sehr gut. Denn auch wenn ich eher auf spielerische Reize Wert lege, möchte ich die Geschichte nicht direkt mit Füssen treten ;)
Das kann bei "what if" Spielen zwar immer passieren (was mir nicht viel ausmacht, da ich das Spiel selber wichtiger finde, als die exakte Simulation) aber meine Armee sollte schon möglichst in sich stimmig erscheinen.
Danke dir für den Tipp :)

Der Vorteil des Peninsular Feldzugs ist, dass es viele eingiermassen ausgewogene Schlachten gibt, von klein bis riesig. Es gibt sehr statische Schlachten, sehr dynamische mit Flankenmärschen, Rückszugsgefechte.

Wenn Du da ein bischen in der sehr reichhaltigen englischen Literatur und im englischsprachigen Internet suchst findest Du sehr viel.

Ein guter Einstieg sind die Osprey Kampagnen Bücher und das Buch Spanish Ulcer
Weniger labern, mehr spielen ...

Duke Wellington nachmittags bei Waterloo
"Das Metagame kann mich kreuzweise ..."

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D.J.

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31

Mittwoch, 20. Juni 2018, 15:13

Danke dir :)
Aber ... ohweh ... mein Englisch ist ziemlich eingerostet :blush2:
Im Internet kann ich noch parallel Google Übersetzer laufen lassen, aber bei Büchern mag ich lieber entspannt im Sessel oder auf dem Sofa lümmeln. Und das wird es bei englischen Büchern arg eng bei mir :( Aber ich habe parallel zu den Fragen hier auch die Fühler mal im real Life ausgestreckt und suche dort Bücher zu diesem Themen (nein, ich rede jetzt nicht von solchen Blockbustern aus der Feder von Bernard Cornwell ;) ) Eines ist ein ziemlich dicker Wälzer von Feldmarahall Montgomery, dass ich schon etwas länger daheim habe (Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge )
Keine leichte Bett- oder WC-Lektüre, aber sehr interessant und recht gut geschrieben, finde ich.
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

D.J.

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32

Mittwoch, 20. Juni 2018, 16:06

Für eine Truhe voll Sold

Das Folgende wirkt hier vielleicht etwas OT oder deplatziert, gehört aber für mich zu meinem Armeeaufbau dazu.

Im Urlaub habe ich ja in Garmisch unter anderem mehrere erstklassige und preiswerte "Schatztruhen" aus Holz ergattert. Diese sind aus sehr hellem Pappelholz, was natürlich nicht so pralle wirkt, wenn man sie für historische Tabletops als Transportbox nutzen will. Auch die beiden flacheren Boxen, die ich gestern vorgestelt habe, sind aus diesem sehr hellen Holz. Da ich ungern mit chemischen Keulen arbeite, habe ich auf den Tipp eines Freudnes aus einem anderen Forum gehört:
Leinöl.
Damit sollte sich das Holz gut abdunkeln lassen.
Da ich ja doch sehr viele Truhen heimgeschleppt habe, wollte ich aber erstmal einen Versuch mit einer einfachen Truhe wagen, bevor ich an die flachen oder gar die große gewölbte Truhe gehen würde. Also habe ich Leinöl aus dem Drogeriemarkt gekauft und losgelegt.
Die erste Schicht mit dem Leinöl pur hat die Box schön eingedunkelt, aber sie war mir noch zu hell. Es kan sein, dass sie mit der Zeit noch stärker nachgedunkelt wäre, aber das war mir zu vage als Ergebnis.
Also habe ich nach dem Trocknen (ca. eine stunde) das überschüssige Öl mit einem weichen Lappen abgewischt und eine zweite Lage Leinöl draufgelegt, der ich ein paar Tropfen "Piel Skin Wash" von Vallejo beigemengt habe.
Und siehe da:
Es sieht doch schon ganz gut aus :)

(oben eine unbehandelte Truhe mit dem Öl und dem Wash)


Das Ganze lasse ich jetzt ein paar Tage eintrocknen. Danach kann ich entscheiden, ob ich die flacheren Boxen für den Transport meiner Armee ebenalls so eindunkele bzw. "altere". Parallel schaue ich, wie ich vielleicht auch in Boxen dieser Größe mehrere Bases (vielleicht sogar auf zwei Etqgen?) sicher transportieren kann. Sobald sich da etwas getan hat mehr dazu :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Blüchi

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33

Mittwoch, 20. Juni 2018, 16:17

Für Inspirationen und staunen einfach mal auf die 1/72 Wargamefreak "my ever growing army" gehen...

D.J.

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Mittwoch, 20. Juni 2018, 16:22

Die Seite habe ich gespeichert :) Da sind ja Kunstwerke bei ... :blink_1:
Absoluter Hammer :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Riothamus

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Mittwoch, 20. Juni 2018, 20:03

Deine Reiter sind, wie Pappenheimer schreibt, kein Husaren, sondern Chasseurs à cheval. Zu deutsch: Berittene Jäger. Allerdings sollte man das nicht übersetzen, da im deutschsprachigen Raum berittene Jäger eher Meldereiter waren. Such dir eine Abbildung irgendwelcher Husaren der Zeit und du siehst den Unterschied. (Der erhobene Säbel war übrigens die vorgeschriebene Haltung während der Endphase des Angriffs, weshalb sie so oft vorkommt.)

Die Voltigeure bildeten keine eigenen Bataillone, sondern die Elitekompanien der Füsilierbataillone. So ein Bataillon verfügte über 4 Kompanien Füsiliere. (Nach der Flinte, frz. Fusil benannt. In anderen Armeen war man konservativer und behielt die Bezeichnung nach der Muskete, dem Vorläufer des Feuersteinschloßgewehrs, bei. In Deutschland wurde der Musketier als niedrigster Dienstgrad erst 1918 abgeschafft.) Dazu kam eine Kompanie Grenadiere (hier als Beispiel von HaT) und seit 1804 eine Kompanie Voltigeure. Also jeweils eine Base pro Bataillon. -Die Pelzmütze der Grenadiere wurde 1807 oder 1808 gegen Tschakos eingetauscht.

Bei der leichten Infanterie der Franzosen, die im Prinzip wie die Linieninfanterie eingesetzt wurde, nannten sich die Grenadiere Carabinier und die Voltigeure Chasseurs.

Stöber am besten mal in den Uniformtafeln der Mont-St-Jean-Seite. Die sind zwar für 1815, aber man gewinnt doch eher einen Überblick, wenn man es auch betrachten kann.

Als richtiges Pendant zu Sharpe bräuchtest du Jäger, die es aber aus Plastik anscheinend nicht gibt. Aber da wird sich Maréchal Davout besser auskennen.
Gruß

Riothamus

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Mittwoch, 20. Juni 2018, 21:28

Als richtiges Pendant zu Sharpe bräuchtest du Jäger, die es aber aus Plastik anscheinend nicht gibt. Aber da wird sich Maréchal Davout besser auskennen.
Von welchen reden wir nun genau? Französische Chasseurs (Infanterie)?

Maréchal Davout

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Mittwoch, 20. Juni 2018, 22:05

Zu den Zvesda-Voltigeurs (Zvesda Set Nr. 8042)

Riothamus schrieb:
Bei der leichten Infanterie der Franzosen, die im Prinzip wie die Linieninfanterie eingesetzt wurde, nannten sich die Grenadiere Carabinier und die Voltigeure Chasseurs.

(...)

Als richtiges Pendant zu Sharpe bräuchtest du Jäger, die es aber aus Plastik anscheinend nicht gibt. Aber da wird sich Maréchal Davout besser auskennen.

Hier muss ich Riothamus korrigieren: Bei der leichten Infanterie sind das Pendant zu den Füslieren die Chasseure, die Grenadiere in der Tag Carabiniers und die Voltigeurs heißen auch bei der leichten Infanterie Voltigeurs.
Die Minis im Zvesda-Set sind Voltigeure der leichten Infanterie-Regimenter. Also die leichte Elite-Kompanie eines leger-Regiments, was man an den Gamaschen, die zu hessischen Stiefelchen mit Quaste geschnitten sind, erkennen kann. Also passt das Sharpe-Pendant!
Es gibt alle Varianten Französischer Linieninfanterie (inkl. Chassers, Carabiniers etc.) von Hät. Das sind auch nicht die schlechtesten, sondern ziemlich gute Sets von Hät - den Hersteller darf man nicht außen vor lassen!
Zurück zum Zvesda-Voltigeurset:
Die sind wahrlich prima. Ich habe sie mir 5x gesichert (für alle Fälle).
Pass beim Herausschneiden auf, dass die Federstürze nicht unten abrechen, die Verbindung ist sehr dünn.
Die Rucksäcke sind kein Problem. Die halten sogar so reingesteckt, aber ich mache sicherheitshalber einen Minitropfen Ponal-Leim auf den Stecker. Mehr braucht es nicht und man hat mal super-realistische Rucksäcke modelliert.
An dem rennenden hier sieht man auch, wie so eine Pose aussehen kann, um realistisch zu sein. Der Mann bei Italeri wirft sein eines Bein sehr nach hinten und hält seine Waffe weit nach vorn gestreckt - ich habe noch nie jemanden so rennen sehen und erachte das auch als ziemlich unrealistisch. Die Waffe ist so weit nach vorn gestreckt, wie vielleicht nach einem Bajonettstoß, aber das passt zum schnellen Rennen nicht. Auch blöd finde ich, wenn man diese Pose mehrmals nebeneinander einsetzen muss (und das muss man, da man nicht viele schnell-renner-Posen hat). Sieht komisch aus, wenn alle Rennenden das Bein (auch noch so unrealistisch) hochwerfen und das Gewehr alle so vorstrecken.
Eine realistschere Laufpose, vor allem, wenn sie unspektakulärer ist, kann man dann teilweise auch dutzende Male nebeneinander verwenden. Bei Zvesda geht es demgegenüber, aber auch die Pose sieht bei ner Truppe von 20x dem gleichen Mann doof aus.

Beste Grüße
Felix

D.J.

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Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:10

Zum Enthusiasmus:
Ich freue mich über jede fertige Base (inzwischen zwei Stück, wo ich aber noch ein wenig den weißen Anteil der Uniformen aufhellen muss) und letztendlich über jedes Batallion / Regiment dass ich fertig habe :)

@Maréchal Devaut
Oh! Danke dir für den Tipp mit den Federbüschen und dem Ponal!
Die Federbüsche habe ich mir gerade nochmal angesehen. Die sind echt dünn am Tschako verbunden :crying_1: Das mit dem Ponal hätte ich nicht gewusst. Ich wäre da freudestrahlend mit Plastikkleber rangegangen :D
Aber Ponal ist mir auch lieber, da ich hier einen in einem Dosierpender habe. Da kann ich ohne Zahnstocher oder ähnlichen Hilfen arbeiten.

Was die Einkäufe betrifft, habe ich jetzt erstmal ca. 180 Minis hier (und gerade mal 12 bemalt) :D Aber ich habe schon ein paar Augen auf Sets von Hät und weitere von Zvezda geworfen ;)
Ist das eigentlich normal, dass man bei 1:72 und historischem TT so in einen Kaufrausch verfallen kann? :question_1: :blink_1_2:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Maréchal Davout

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Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:26

Was die Einkäufe betrifft, habe ich jetzt erstmal ca. 180 Minis hier (und gerade mal 12 bemalt) :D Aber ich habe schon ein paar Augen auf Sets von Hät und weitere von Zvezda geworfen ;)
Ist das eigentlich normal, dass man bei 1:72 und historischem TT so in einen Kaufrausch verfallen kann? :question_1: :blink_1_2:

Am Anfang dachte ich, dass ich mit den paar Hundert Minis meiner Jugend (plus wenige Ergänzungen) mein Projekt versorgen werde, mittlerweile habe ich ca. 3000 bemalte Minis in drei Armeen (plus VIELE Pferde und Kanonen).
Aber als unbemalte Reserve liegen mehr als 3000 (nicht gezählt) rum. Scheint also normal zu sein... Den Großteil habe ich aber zu ca. 3-4 Euro das Set gekauft.
Zvesda-Kürassiere: Die sind auch ausgezeichnet. Denk vorher ein bischen nach, wie du sie gruppierst, damit es nicht aussieht, als ob die Formation gegen sich selbst ficht (das ist einer der Punkte, die Mateu von myevergrowingarmies nicht optimal macht).
Ich hatte keine Problem mit den als Einzelteil einzusteckenden Karabinern an Bändern. Alles sehr passgenau und auch mit Ponal zu fixieren.
Viele Grüße
Felix

Riothamus

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40

Samstag, 23. Juni 2018, 00:12

Natürlich heißen die Füsiliere bei den leichten Batallionen Chasseurs. Da hatte ich mich vertan.

Die meinte ich aber nicht mit 'Jäger'. Meine Literatur untercheidet bei der französichen leichten Infanterie die leichten Infanteriebataillone und "Jäger"-Bataillone, letztere mit gezogenen Büchsen. Demnach würden die letzteren den englischen Rifles entsprechen.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h