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Pappenheimer

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Thursday, 12. July 2018, 09:10

HONOURS OF WAR: Schlacht bei Pfaffenhofen 1745 nochmal

Nachdem mich ein Honours of War-Spieler im HoW-Forum drauf hingewiesen hat wie spannend eigentlich mein Szenario ist, habe ich mich entschieden doch nochmal die Schlacht zu spielen.

http://honoursofwar.com/thread/226/pfaffenhofen-1745 Hier findet man das Szenario und historische Infos.

Allies

CinC: Lieut.Gen. Ségur (Dith.)

1 GL von Zastrow (Dep.)
2 bn.s infantry Palatinate


2 M.d.C. Rupelmonde (Dash.)
6 bns.French infantry
1 light artillery


3 M.d.C. Crussol (Dith.)
5 Units allied cavalry




Austrians
CinC: G.d.C. Batthyányi (Dash.)




1 GFWM Trips (Dash.)
2 Units light infantry (both small)


2 FML Mercy (Dep.)
4 bn. Fusiliers



3 GFWM Pálffy (Dep.)
2 bn. sof Grenadiers (all small)
1 light artillery


4 GFWM Serbelloni (Dep.)
4 Units of regular cavalry


5 independent
1 unit of light inf. + 1 unit of hussars (both small)

Es war also ein Rückzugsszenerio.




Beide Armeen sind aufmarschiert

Ich habe diesmal Ségur gespielt und Pallas Athene hat Batthyàny übernommen. :)

Pappenheimer

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Thursday, 12. July 2018, 09:23


Batthyàny besichtigt aufmerksam (ganz rechts) den Aufmarsch seiner Infanterie, die Artillerie lässt er sogleich aufprotzen

Ich schwadroniere in einer Taverne:
"Meine Pläne, Messieurs, waren ganz einfach. Da meine Infanterie und die leichte Artillerie das Wertvollste war, das mir unterstand, wollte ich ohne Rücksicht auf meine Kavallerie und Zastrows Pfälzer den Rückzug antreten. Dabei kam es darauf an mit keiner meiner Brigaden dem Feinde den Rücken zuzukehren, was eine schlimme Sitte ist, wenn man sich zurückzieht.


Ségur besichtigt mit dem Perspektiv die heranrückenden Feinde, neben ihm Rupelmonde hoch zu Pferde

Ich bemerkte, dass der Feind mir Panduren auf den Hals hetzen wollte, welche ein Bächlein, dessen Namen mir entfallen ist, überquerten. Einige Husaren, die ebenfalls bei dem Weiler und Kloster Scheyern standen, waren scheinbar wasserscheu. Ohne ihre Reiterei wagten die Panduren vorerst nichts gegen Crussols verlauste Kavallerie.


Scheyern - bei mir kein Kloster, eine große Kapelle liegt aber bei mir auf Halde...

...

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Thursday, 12. July 2018, 09:47

Batthyàny hatte offensichtlich seine liebe Not mit seinen Kommandeuren, da ich beobachten konnte, dass seine Infanterie nicht recht vorrückte und er scheinbar deswegen tobte.

Batthyàny hatte den Generalfeldwachtmeister von Trips an meiner linken Flanke vorbei geschickt und dieser fiel nun über meine besten Bataillone her, die ich wohlwissentlich dort postiert hatte. Zwei Haufen dieser Canaille griffen zugleich eines der Bataillone an. Doch wie ein Wunder kämpften die Unsrigen wie die Löwen und warfen die Angreifer zurück.


Trips verliert die Nerven (6!)

Rupelmonde kam gut voran und räumte rasch das Plateau westlich von Pfaffenhofen. Er hatte flugs seine Artillerie aufprotzen lassen, doch konnte er sie nicht über die Landstraße voraus schicken, da wir fürchteten dass sie sich dann verirren würde (außer Commmand Distance!). Zastrow sollte den Rückzug decken und seine Anwesenheit zwang später einen verschüchterten Haufen von Panduren zum Rückzug.

Da seine Infanterie so schleppend vorrückte, schickte Bathyàny als nächstes seine Kavallerie, welche die Ebene zwischen Bach und Höhen überflutete.


Serbelloni rückt vor

Auch die feindlichen Husaren überquerten den Bach, um scheinbar den Vormarsch und eine Attacke der schweren Kavallerie zu unterstützen.

Mit aller Gewalt brausten nun die feindlichen Kavalleriemassen heran und trafen auf Crussols Reiter, die durch die Märsche der letzten Zeit schwer dezimiert waren. Der Zusammenprall war furchtbar, aber wie schlugen sich unsere Reiter? ...


Der große Kavalleriekampf

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Thursday, 12. July 2018, 10:08

Hervorragend schlug sich unsere Reiterei trotz der Übermacht der Feinde. Zwei unserer Einheiten wurden zwar zum Rückzug gezwungen, aber sie sollten sich ja ohnehin zurückziehen und ich hoffte, dass die hohen Verluste der Feinde und die Konfusion in ihren Reihen Serbelloni, den Befehlshaber der feindlichen Reiterei vorsichtiger machen würde.


Das Ergebnis der Kämpfe, bei allen gleich in der ersten Runde eine Entscheidung

Da sich Serbellonis Reiterei überwiegend vom Kampf erholen sollte wie mir schien, begab sich nun Batthyàny zum Befehlshaber seiner Infanterievorhut. Diese bestand aus einigen Grenadieren, welche Zastrows arme Pfälzer anfielen. Aber was geschah da? Die Grenadiere wurden wie Hunde niedergestreckt!


Trips versucht es nochmal, verliert aber später seine letzten Panduren, seine erste Truppe stand ungünstig und wurde durch Zastrows schiere Präsenz vertrieben


Pàlffy's Grenadiere stürmen heran, stecken eine mächtige Salve ein und gehen mit 3 Hits in den Nahkampf, worin sie sang- und klanglos untergehen

Monsieur de Rupelmonde war indessen nicht müßig geblieben und zog sich konsequent zurück. Bald würden sie ersten Bataillone gerettet sein!

Aber die vermaledeiten Husaren des Feindes griffen gewitzt von der Flanke Crussols am besten konservierte Truppe an und warf sie zurück.


Links die letzten von Trips Panduren, ganz Rechts der Kampf der Husaren gegen meine Reiter

Zastrow gelang es darauf die letzten Panduren im Feuerkampf auszuschalten, aber auch eines seiner Bataillone wurde zum Rückzug gezwungen und musste sich erst wieder sammeln...

Pappenheimer

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Thursday, 12. July 2018, 11:08

Die Österreicher, die auf meinem linken Flügel mit ihren Panduren so erfolglos waren, setzten mir nun mit ihrer leichten Infanterie auf meinem rechten um so mehr zu und vernichteten eine meiner Einheiten.


Panduren beschießen und vernichten ein Eskadron Franzosen

Doch Serbelloni stürmte zu spät heran. Ein Eskadron Kürassierte attackierte Zastrows letztes intaktes Bataillon, das vom Feind eingeschlossen wurde. Seine Dragoner und Kürassiere aber vermochten unter Crussols Kavallerie, wovon sich längst ein Eskadron gerettet hatte, kaum noch Schaden anzurichten. Als ich selbst das Schlachtfeld verließ wurde vielleicht ein Eskadron Crussols noch aufgerieben. Doch gelang es Rupelmonde durch seine Beharrlichkeit seine letzten 3 Bataillone geschickte abzusetzen. Somit hatte ich unsere Ziele erreicht, den überwiegenden Teil meiner Armee (6 Bataillone, 1 Artillerie, 1 Eskadron) in Sicherheit zu bringen erreicht.


Kurz bevor Rupelmonde seine letzten 3 Bataillone rettete

Belle-Isle beglückwünschte mich sogleich, als ich wieder in Frankreich eintraf. Er selbst ist in mustergültigen Rückzügen bekanntlich Meister. Daher bedeutete mir sein Lob besonders viel."

Die Siegbedingung war 6 Punkte zu erreichen.
Pro geretteter Einheit (d.h. über die eine Kante geführt) erhielt man 1 Punkt, bei Einheiten mit 3 Hits noch 1/2 Punkt. Ich hatte es mit 8 Einheiten in Runde 11 und somit 8 Punkten sogar übererfüllt. Es war also ein strategischer Sieg, wenn es auch nach einer taktischen Niederlage aussah. Hätte man trotz meines Sieges weitergespielt, wären wohl auch die letzten Pfälzer vernichtet worden und von Crussols verbliebenen 3 Einheiten wären 2 wohl mindesten am Ende der Runde 11 aufgerieben worden. Für die Siegbedingungen spielte das keine Rolle.

Verluste bis zum Abzug meiner 8. Einheit:

Franzosen/Pfälzer:
2 Einheiten (1 pfälz. Inf., 1x Kavallerie)

Österreicher:
3 Einheiten (2 Grenadiere, 1 Panduren)

tattergreis

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Thursday, 12. July 2018, 14:51

Na das ist ja mal ein hochinteressantes Ding; ich fand Pfaffenhofen beim erstenmal nicht soo interessant (bin frankophil) aber diesmal ist das Szenario ganz anders.

Hut ab! / Chapeau!
Worrias in faav! fo`

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Thursday, 12. July 2018, 14:59

Na das ist ja mal ein hochinteressantes Ding; ich fand Pfaffenhofen beim erstenmal nicht soo interessant (bin frankophil) aber diesmal ist das Szenario ganz anders.

Hut ab! / Chapeau!

Das Szenario ist dasselbe, aber ich hab's halt anders gespielt als die Mädels beim letzten Mal.

Bei den Hügeln habe ich mir diesmal nicht so die Mühe gegeben der Skizze zu folgen.

Falls ich aber nochmal Pfaffenhofen mache, muss ich mal davor Obstbäume oder Weinreben aus dem Modellbau besorgen und die Dapol-Kapelle bis dahin fertig haben.

Merci vielmals für den Kommentar.

tattergreis

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Thursday, 12. July 2018, 15:34

War es beim letzten Mal auch das Ziel, die Truppen vom Tisch zu bekommen?

Edit: ja, hab ich jetzt nachgelesen, war vom Verlauf her aber nicht so einfach zu erkennen.
Auf jeden Fall etwas anderes als ne Frontalschlacht oder ein Begegnungsgefecht, weiß nur nicht, ob ich das in 28 mm auch hinbekommen kann.

cheers
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Thursday, 12. July 2018, 15:50


Auf jeden Fall etwas anderes als ne Frontalschlacht oder ein Begegnungsgefecht, weiß nur nicht, ob ich das in 28 mm auch hinbekommen kann.

Kommt auf die Größe vom Tisch an. Ich würde sagen bei der Länge +40 und bei der Breite +20 cm um etwa die gleichen Relationen zu haben. Die 28mm-Einheiten bewegen sich ja auch etwas flotter - Verfolger wie Verfolgte. Obwohl meine Bases überwiegend denen von 28mm entsprechen, nehme ich Schuss- und Bewegungsreichweiten von 20mm, was der Autor mit 1/72 gleichsetzt. Er ist da nicht eindeutig. Aber ich finde, das geht so.

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