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Thomas Kluchert

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21

Sonntag, 26. Januar 2014, 19:09

Wirklich top, dein Ausstoß und die Präsentation. Ich finde du machst es genau richtig. Die einzelnen Figuren finde ich zwar nicht wirklich schön, aber in der Masse auf dem Spielfeld hat es genau die richtige Wirkung.

Decebalus

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22

Sonntag, 26. Januar 2014, 21:29

Was sich als etwas schwierig herausstellte, war das ständige nachschauen auf dem Referenzzettel, welche Einheit wie stark war.


Das ist bei Fast Play Grande Armee besser. Da die Brigaden hier Standard-Größen haben, haben sie auch gleiche Werte. Man kann also Verluste mit Markern anzeigen udn braucht keine Liste. Nachteil ist natürlich, dass man historische Schlachten nicht so gut udn genau umsetzen kann.

Maréchal Davout

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23

Montag, 27. Januar 2014, 09:42

zu Thomas: Danke, das motiviert zum weitermachen!

Ja, Fastplay gegenüber dem originalen Grande Armee auszutesten, wird interessant. Mein einer Freund in der Gruppe meint, dass es ihm wichtig ist, dass man "Hammer"-Einheiten in der Armee hat und somit die unterschiedlich starken Brigaden wichtig sind. Was ich überlege ist, dass man z.B. ein Korps in dem z.B. 4 Brigaden sind, eine Elite mit 7 Strengths points, und drei auf Veteranenstatus mit 4, 5 und 6 strenght points, man die drei letzeren alle auf 5 setzt - schon wird es einfacher. Wir gucken mal rein, wie genau das bei Fastplay gelöst ist!

Decebalus

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24

Montag, 27. Januar 2014, 13:13


Nebenbei muss ich mir noch überlegen, wie ich Dörfer und Gehöfte bauen möchte. Dörfer wie Fuentes, die in der Schlacht von Fuentes 1811 zentraler Schauplatz der Kämpfe waren, sollen im Spiel von einer 100x100mm-Base dargestellt werden, d.h. die meisten Bauwerke müsste man andeuten und stark verkleinert (auch im Vergleich zu den Figuren) darstellen. Große Siedlungen/Befestigungen können auch aus mehreren dieser 100x100mm-Bases bestehen. Habt ihr da gute Ideen wie man vorgehen sollte?


Es gibt die Lösung, wie Du sie als Beispiel gezeigt hast. Mn nimmt ein maßstabsgerechtes Haus, dass dann als ganzes Dorf zählt. Passt zwar zu den Figuren, gibt einem aber nicht das "Gefühl" um ein Dorf zu kämpfen.

Im Wargaming gängig ist auch die Methode etwa eine Größe kleinere Gebäude zu nehmen. D.h. also in Eurem Fall 15mm Häuser. Die wirken meist noch halbwegs passend zu den Figuren und erlauben es dann wenigstens 2-3 Häuser zu nehmen, was etwas glaubwürdiger wirkt. Viele Häuser extra für Wargaming sind auch quasi "Zwitter", d.h., sie haben zwar zum Maßstab passende Türen und Fenster, aber eine wesentlich kleinere Grundfläche.

Letztlich ist es eine Gefühlssache. Empfindest Du Deine Basen als Brigade, dann willst Du auch eher ein Dorf darstellen. Empfindest Du die Base eher als 20 Figuren, dann können die auch um ein Haus kämpfen.

Dass es genau 10*10cm sein müssen, halte ich auch nicht für zwingend. Ich denke, da ist etwas Spiel je nach Gebäudemodell.

M.E. ist es unnötig, die Häuser lose auf eine Grundplatte von 10*10cm zu setzen, um sie bei Besetzung gegen die Truppen auszutauschen. Du kannst auch ein festes Dorf basteln und dann durch einen Marker (etwa einen Fahnenträgerje nach Nation) die Garnison oder Besatzung zeigen. Die besetzende Brigade nimmt man solange einfach vom Tisch. Bei vielleicht drei Dörfer pro Schlacht sollte man da noch den Überblick behalten.

Maréchal Davout

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25

Montag, 27. Januar 2014, 13:16

Hier die nächsten zwei Brigaden, die sich in die Armee einreihen. In Zukunft werden modernere Modelle kommen, fast alle Zvesda-Sets sind sehr detailliert und in guten Posen (http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=835, http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=965, http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=738). Auch die neue Linieninfanterie von Italeri ist besser von den Posen als die alte, aber es macht mir auch Freude, meine ganz alten Minis zu bemalen und Teil einer großen französischen Armee werden zu lassen.








Maréchal Davout

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26

Montag, 27. Januar 2014, 19:05

Zum Thema Gebäude/Dörfer/Gehöfte:

Decebalus sagte:
Im Wargaming gängig ist auch die Methode etwa eine Größe kleinere Gebäude zu nehmen. D.h. also in Eurem Fall 15mm Häuser. Die wirken meist noch halbwegs passend zu den Figuren und erlauben es dann wenigstens 2-3 Häuser zu nehmen, was etwas glaubwürdiger wirkt. Viele Häuser extra für Wargaming sind auch quasi "Zwitter", d.h., sie haben zwar zum Maßstab passende Türen und Fenster, aber eine wesentlich kleinere Grundfläche.
Ich will mal selbst einige "Dörfer" etwas verkleinert nach dieser Idee bauen (ein iberisches Dorf, ein La Haye Saint usw.). Leicht vergrößerte Türen etc. sind eine Idee mit der ich mal spielen werde.


Dass es genau 10*10cm sein müssen, halte ich auch nicht für zwingend. Ich denke, da ist etwas Spiel je nach Gebäudemodell.
Sehe ich genauso. Wollte nur die Maße aus den Regeln angeben. Um den raren Platz auf dem (immer zuengen) Spieltisch zu entlasten, könnte man sogar auf ca. Brigadebasegröße gehen (also 7,5x7,5cm). Größer als 10x10 zu gehen, würde das Bauen erleichtern.


M.E. ist es unnötig, die Häuser lose auf eine Grundplatte von 10*10cm zu setzen, um sie bei Besetzung gegen die Truppen auszutauschen. Du kannst auch ein festes Dorf basteln und dann durch einen Marker (etwa einen Fahnenträgerje nach Nation) die Garnison oder Besatzung zeigen. Die besetzende Brigade nimmt man solange einfach vom Tisch. Bei vielleicht drei Dörfer pro Schlacht sollte man da noch den Überblick behalten.
So haben wir es bisher auch gemacht und so würde ich es weiter halten. Wenn man tatsächlich das eigentliche Gebäude/Dorf wegnehmen würde, sobald es von einer Einheit besetzt wird - diese würde dann auf einer als Befestigugn markierten Base mit Maueroptik stehen - könnte man die Mühe schöner Dörfer auch gleich sein lassen, da oft schon Garnisonen in einem Dorf starten und dort bleiben werden. Wenn man den Platz für Innenhöfe udn dergleichen hat, wollte ich auch ein paar Mann einzeln jeweils dort hineinstellen, um die Verteidiger etwas stimmungsvoll darzustellen.

Pappenheimer

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27

Dienstag, 28. Januar 2014, 09:48

Sehr beeindruckend, was Du aus den Airfix-Figürchen (Ari) rausgeholt hast. Warum sollen knieend schießende unüblich gewesen sein? Das war doch im Falle von Salvenfeuer usus! Das mit den Grenadieren jeweils pro Bat. finde ich sogar ganz reizvoll. Zumal ja die Infanteristen, die ich bei Dir sah, ohnehin noch die Uniform vor der Bardin-Reform haben, auch wenn die Schöße zu kurz sind. Doch insgesamt wirkt es ganz hübsch.

Maréchal Davout

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28

Dienstag, 28. Januar 2014, 11:40

Danke, Pappenheimer!

Ja, nach wie vor gefällt es mir, in den Brigaden die Grenadiere noch mit Bärenfellmützen darzustellen, es bringt auch etwas Abwechslung in die Reihen. Ich finde die Uniform vor der Bardin-Reform ohnehin schöner, eigentlich die ansprechendste Infanterieuniform der napoleonischne Kriege für mich. Meine Armee bewegt sich uniformtechnisch also grob zwischen der Einführung des Tschako für die Linie und 1812. So ist es auch passender, dass die Grenadiere vielfach Bärenfellmützen tragen. Am Ende will ich natürlich Schlachten von Austerlitz bis Waterloo spielen, aus praktischen Gründen mit den gleichen Modellen. Es werden auch noch Linienregimenter mit der späten Uniform (nach Bardin-Reform) dazukommen.

Knieende Linie:
Warum sollen knieend schießende unüblich gewesen sein? Das war doch im Falle von Salvenfeuer usus!
Mein Kenntnisstand ist, dass es in napoleonischer Zeit wenige Gelegenheiten gab, in denen französische Infanterie im ersten Glied gekniet hat. Das Gliederfeuer wurde zumeist im Stehen ausgeführt. Für diese Details bin ich aber auch kein Fachmann. Vielleicht kann mein Namensvetter Davout hier, falls ich richtig liege, das (mit Verweisen) bestätigen, wenn er es lesen sollte. :)

BarbaraA

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29

Dienstag, 28. Januar 2014, 11:52

Die sehen richtig gut aus.


Vielleicht hast du die Frage weiter oben schon beantwortet.. wie schaffst du es, das die Farbe nicht abblättert? Ich habe mal Verlustmarker gebastelt und selbst beim Kanonenrohr blätterte die Farbe ziemlich schnell ab.
Alesia? Ich kenne kein Alesia!
https://www.facebook.com/profile.php?id=100004327428747


Maréchal Davout

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30

Dienstag, 28. Januar 2014, 13:55

Farbhaftung/Abblättern: Diese Erfahrung habe ich nicht. Ich finde die Tipps zum Bemalen von Weichplastikfiguren von Frank aus dem Wargaming Club Hamburg (Tactica!) ausgezeichnet, was das angeht -> hier der Link zu Franks Artikel: http://tabletopdeutschland.wordpress.com…die-maltechnik/

Die Diorama-Großbases, auf denen man die Figuren festklebt, schonen aber auch die einzelne Miniatur und ihre Bemalung.

Maréchal Davout

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31

Dienstag, 28. Januar 2014, 17:45

So, ab jetzt sind die Bases, die ihr zu sehen bekommt, alle mit einer Mischung aus Sand, Gras, Felsen und manchmal Büschen gestaltet: den Anfang machen die Gardegrenadiere!









Die dunklen Büsche werde ich zukünftig reduzierter Einsetzen bzw. nicht direkt auf dem hellen Sand. Na, wie gefällts euch?

Maréchal Davout

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32

Dienstag, 28. Januar 2014, 23:01

Zur Stimmigkeit knieender Posen

Mein Namensvetter Davout bestätigte es, so wie ich es auf dem Schirm hatte: In den napoleonischen Kriegen knieten kaum noch Soldaten im 1. Glied.
Der Ausbildungsstand gab ein Feuern mit drei Gliedern einfach nicht mehr
her, zumal das auch sehr unpraktisch war. Der Bedarf an knieenden
Figuren dürfte daher über ein paar wenige Plänkler nicht hinausgehen.

Das mit den Belegen ist schwierig. Da hat man natürlich einerseits die
Reglements, die in wesentlichen Teilen über Jahrzehnte kaum verändert
wurden und überholte Inhalte konservierten. Andererseits gibt es
Anweisungen diverser Kommandeure, die ihre Truppen zu bestimmten Zwecken
speziell ausbildeten. Mir ist keine Erwähnung des Abknieens bekannt.
Wahrscheinlich war das schon einige Zeit vor den napoleonischen Kriegen
aus der Mode gekommen, denn selbst beim Bataillenfeuer des
Siebenjährigen Krieges ist es denkbar unwahrscheinlich, dass da noch
gekniet wurde, denn da löste sich die Kontrolle über das Feuern der
Soldaten auch schon auf.

Maréchal Davout

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33

Mittwoch, 29. Januar 2014, 11:33

Der erste Korpskommandeur

Nachdem nun eine gewisse Zahl an Truppen fertig war, war es an der Zeit, sich um Kommandeure für die Korps zu kümmern. Die Korpskommandeure sind auf 5x5cm-Bases mit Adjutanten platziert. Für die erste Schlacht stellten die folgenden Modelle General Reynier mit seinen Adjutanten dar:








Dareios

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34

Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:17

Schaut gut aus. Die gruenen Bueschel sind vielleicht wirklich etwas zu kontraststark. Besorg dir lieber ne Packung MiniNatur fuer 3.60, das haelt ne Weile vor und schaut super aus. Ganz cool waere vielleicht auch noch eun wash auf den weissen Hosen. Vielleicht Agrax Earthshade oder Reikland Fleshshade.

Greymouse

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35

Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:30

Schon mal gedacht die Figuren zu dippen? Dann sehen sie in der unüberschaubaren Masse sicher très formidable aus. En masse kommen sie sowieso schon beeindruckend rüber und ich denke ein bisschen Dip wäre dann quasi das Tüpfelchen auf dem "i"...
Mit meiner brandneuen ergonomischen Gamingtastatur geschrieben. Kryptische Wortschöpfungen sind tastatur-, geschicklichkeits- und koordinationsbedingt und nicht als Zeichen geistigen Verfalls zu werten!

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Razgor

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36

Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:31

Ich persönlich finde alles (mit einer kleinen Ausnahme) sehr gut passend.

Nutzen-Aufwand und Preis-Leistung ist optimal. So kommen
mit überschaubaren Aufwand und Kosten schöne Armeen
zustande mit denen man große Napo-Schlachten spielen kann :)

Ich weis wovon ich rede, da ich vor Jahren ein ähnliches Projekt in 1/72
durchgezogen habe... :D

Lediglich die Basierung könntest du mit ein wenig Aufwand verbessern und die
Optik noch mehr aufwerten. Probiere doch mal folgendes (wurde aber weiter oben
schon gesagt):

Nimmt die Sandflächen auf den Basen und bemale sie mit leicht verdünnter dunkelbrauner Farbe.
Einen Tag trocknen lassen und dann mit dieser Bleach Bones-Farbe von GW (oder was ähnliches)
leicht drüber brushen. Mach das mal bei einer Base und schau was rauskommt. Ich meine das würde
die ganze Base aufwerten, ist aber natürlich Geschmackssache. Sieht ungefähr so aus:

http://www.flickr.com/photos/razgor/sets/72157632738421453/

Wenn ich mal aufraffe, werde ich meine Basen nochmal aufwerten mit ein paar Steinen, Büscheln
usw. die sehen mir mittlerweile etwas zu nackt aus. Da sehen deine schon besser aus.

Flotter_Otto

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37

Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:46

Auf einem Photo schaut man buchstäblich wie durch eine Lupe. Da fällt jede Kleinigkeit sofort auf. Man muss aber auch sehen, das ein größeres Projekt viel Zeit braucht. Dann möchte man auch mal mit dem Malen und der Base-Gestaltung fertig werden. Wenn man aber auf einer Platte spielt und mit bloßem Auge auf die Figuren schaut, sieht das schon richtig gut aus. Für mich habe ich eine Richtschnur: was ich auf Armeslänge Abstand gut erkennen kann, sollte auch auf der Figur bemalt sein. Hier im Forum gibt es ja eine ganze Menge Leute, die ihre Figuren exellent bemalen. Das versetzt einen immer wieder in Erstaunen, was sich aus einer Figur oder einer Einheit alles heraus holen lässt!
Jedenfalls finde ich es toll, mit welcher Begeisterung du an dein Projekt gehst. Mir gefällt es.

Maréchal Davout

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38

Mittwoch, 29. Januar 2014, 14:16

Danke für das Lob und die Anregungen!

Teilweise tusche ich auch. Vor allem die Gesichter und sowas wie die Messingplatten auf Grenadiermützen, aber auch Mäntel, Mantelrollen, Hosen usw.. Bei den weißen Hosen der Offiziere möchte ich es nicht zu schmutzig haben. Die Tusche verhält sich auf den meisten 1/72ern auch anders als auf 28mm-Minis (von denen ich auch viele, viele hundert angemalt habe), die oft tiefere Konturen bzw. erhabenere Falten/Knöpfe etc. haben. D.h. der Wash läuft oft nicht so gut dahin, wo man ihn will, bildet auf der Hose z.B. einfach ein braunes V im Schritt (also bei Agrax Earthshade).

Was der flotte Otto zum Lupeneffekt sagt, stimmt: vieles, was man hier sieht, fällt an den Minis kaum auf, da es enorm vergrößert ist. Die Fotos sind viel schonungsloser als die Realität! Tatsächlich habe ich mir, seit ich Fotos von den Minis mache, angewöhnt, den letzten Malschritt nach den Fotos zu machen, weil mir da immer noch was auffällt. So ist die Kommandobase tatsächlich gar nicht mehr so wie auf diesen Fotos. Auf diesem Foto (Rückansicht) sah ich, dass der Chef tatsächlich blaue Haare hatte!

Dunklere, gebürstete Bases probiere ich bei der zweiten Armee (Russen und/oder Österreicher) am besten aus und mache das ggf. im Nachhinein bei den Franzosen. Vieles passiert unter der Prämisse, dass ich in sechs Monaten 600 Figuren anmalen will. Ich war in den letzten Jahren in der komfortablen Situation von allen meinen Warhammer-Armeen das Gros angemalt zu haben und nur Kleinigkeiten in immer höherem Standard zu ergänzen. Bei einem neuen System auf einem keine Basis zu haben, war etwas sehr ungewohntes. Da wollte ich schnell erstmal eine Armeebasis schaffen ;)

Razgor

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39

Mittwoch, 29. Januar 2014, 14:47


Die Tusche verhält sich auf den meisten 1/72ern auch anders als auf 28mm-Minis (von denen ich auch viele, viele hundert angemalt habe), die oft tiefere Konturen bzw. erhabenere Falten/Knöpfe etc. haben. D.h. der Wash läuft oft nicht so gut dahin, wo man ihn will, bildet auf der Hose z.B. einfach ein braunes V im Schritt (also bei Agrax Earthshade).


Das kann ich nur bestätigen.
Ich habe es bei meinen 1/72ern mit Dip und GW-Washes probiert und das Ergebnis war, dass ich die ganze Figur
nochmal neu bemalen musste. Auf Entfernungen weiter weg als 30cm fiel es eh nicht auf.

Greymouse

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Mittwoch, 29. Januar 2014, 15:22

Ich hab bei meinen 20mm Figuren recht gute Ergebnisse erzielt mit Darktone etwa 1:3 - 1: 4 mit Terpentin verdünnt und mit dem Pinsel aufgetragen - macht dann mehr ein Black Lining (und verstärkt die Plastizität durch das Hervorheben der Konturen), als ein Schattieren und dämpft/ verschmutzt die Farben kaum, aber vermutlich ist 20mm Zinn auch "schärfer" modelliert als 1/ 72 Plastik?
Egal - war ja nur ein Vorschlag :)
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