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Maréchal Davout

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901

Montag, 21. November 2016, 15:16

So, nun geht´s weiter:



Ein anderer Winkel auf die Front im Zentrum während die Artillerie heftig schießt.



Dann
geht das gesamte Kavalleriekorps der Franzosen zum Angriff über: sie
fügen dem Feind Verluste zu, erzeugen Unordnung, werden aber von den
Massenkarrees zurückgeworfen, worauf die Artillerie wieder die
Massenkarrees beschießt - hohe Verluste auf beiden
Seiten. Dorsenne lässt die Grenadiers a Cheval de la Garde und die
Gardegrenadiere näher ans Geschehen ins Zentrum rücken. Rosenberg zögert
auf österreichischer Seite immernoch am rechten Flügel, obwohl er
entlasten könnte (gab zu wenig Command Points und eigenständig wollte er/die Würfel nicht) ...



Zwei
Divisionen französischer Infanterie des 4. Korps brechen in die
österreichischen Linien Bellegardes ein. Eine Batterie wird von Husaren
vernichtet, die sich darauf sofort zurückziehen.



Im
Zentrum brechen die Kürassiere in fünf Brigaden mit massiver
Artillerieunterstützung von drei Korps und durch die Garde tatsächlich
durch die Österreichischen Linien. Auch Lannes lässt die drei zentrale
Brigaden vorgehen, diese werden von Kavallerie bedroht und gehen in
Karree.



Rosenberg ordnet immernoch seine Linien, sein Batterien protzen erst an, dann ab, der Erzherzog ist nicht amüsiert...



Ganz
rechts sieht man die gebrochenen Brigaden der Östereicher (7), die
meisten können sich allerdings geschwächt wieder ordnen und sammeln. Die
Franzosen haben auf Massenas linkem Flügel 2 Brigaden verloren, die
sich allerdings wieder sammeln.

Bisher
haben Hiller und Rosenberg auf den Flanken kaum eingegriffen. Können
sie zusammen mit Karls gesammelten Kräften im Zentrum das Ruder
rumreißen?

Wir werden es im nächsten Teil erleben!

Pappenheimer

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902

Montag, 21. November 2016, 16:05

Habt ihr zu zweit gespielt?

Klingt irgendwie nach 4 Spielern.

Knodd Olaffsen

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903

Montag, 21. November 2016, 16:34

Nope, nur zwei Spieler.
Gewöhnliches für ungewöhnliche Leute: Schmock-Blog

Riothamus

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904

Montag, 21. November 2016, 19:54

Die Eindrücke sind herrlich. :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

Maréchal Davout

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905

Montag, 21. November 2016, 20:19

Beeindruckende Bilder.
Die Eindrücke sind herrlich. :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Danke!
Klingt irgendwie nach 4 Spielern.
Liegt es an den verschiedenen Perspektiven durch die Eigenständigkeiten der Korpskommandeure? Das macht schon das Regelsystem. Aber bald spielen wir auch mal mit mehr Spielern, mit Flügelkommandeuren und Befehlen als Depeschen geschrieben und so :)

Hier reichten 120x240cm, für fast alle Schlachten kommt man mit 200x300cm aus.

Gruß
Felix

Pappenheimer

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906

Dienstag, 22. November 2016, 09:26

Ja, wirklich beeindruckend wie die großen Verbände agieren.

Bin schon sehr auf den Ausgang der Schlacht und die Analyse gespannt. Beim letzten Mal waren die Österreicher eher erfolglos, dafür aber auch die Franzosen defensiver.

Maréchal Davout

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907

Dienstag, 22. November 2016, 14:59

Moin,

Und nun der letzte Akt der Schlacht:



Die
Französische Kav. im Zentrum ist so geschwächt, dass ein Nachsetzen
nicht gelingt und sich die östereichischen Brigaden (die mit Wölkchen
sind gebrochen) größtenteils geschwächt wieder antreten.




Auf
dem rechten österreichischen Flügel schlagen Hiller und Bellegarde
Massena zurück. Curial muss die Junge Garde heranführen, um die
Niederlage hier zu verhindern. Massena beordert seine letzten
Kavalleriereserven hinter der Front an diesen Flügel: Lasalles leichte
Brigade, die als Elite gilt...




Nach und nach hatte Lannes immer mehr Truppen ins Zentrum beordert und seine Flanke an der Donau geschwächt. Doch nun
rückt auch Rosenberg erstaunlich schnell vor, während die Kürassiere
von Liechtensteins Reservekorps immer wieder Lannes Flügel an der Donau
attackieren. Wenn Rosenberg wirklich weiter vorrrückt, hat Lannes es
hier mit einer doppelten Übermacht zu tun...



Am anderen Flügel war Aspern lange von der österreichischen Artillerie beschossen worden, was auch Massenas Angriff provozierte. Nun lässt Bellegarde die befestigten Stellungen um Kirche und Friedhof mit frischen Kräften wiederholt angreifen. Nur die Hälfte der ehemals 6000 Verteidiger ist noch einsatzfähig, doch unter weiteren hohen Verlusten weisen sie jeden Angriff ab.



Vom
Zentrum wenden sich die Franzosen nun auch Richtung ihrem linken
Flügel. Kavallerie und Infanterie rollen gemeinsam Brigade nach Brigade
auf und werden dabei von fünf Batterien Artillerie unterstützt.



Am anderen Flügel schalten Lannes 12pd-Batterien nach und nach die feindlichen Batterien aus.



Liechtenstein
sieht sein Reservekorps zerfallen: die letzte Batterie wird
niedergekämpft, sein Kürassiere können Lannes Flanke nicht aufbrechen.
Zuletzt will er seine Ehre retten, indem er mit seinen Dragonern gegen
eine französische Brigade Infanterie
reitet. Diese gehen eilig in Karree und können die Reiter unter
Verlusten abweisen - Liechtenstein fällt an vorderster Front, so dass
Karl einen Ersatz finden muss, um die Reste des Korps wieder zu sammeln.



Mittlerweile
droht allerdings der Angriff des französischen Kavalleriekorps zu
ermüden, die Carabiniers werden gebrochen, drei Kürassierbrigaden stehen
kurz vor dem Ende, so dass Bessiers die ausgedünnten Truppen
zurückbefiehlt. Viele können sich allerdins nicht vom Feind lösen...
Inzwischen rücken die gesammelten österreichischen Grenadiere wieder vor
(oben mitte)



Massenas Ausfall ist zuende - Napoleon hat ihn zur Räson gerufen, im Zentrum soll Karl das Genick gebrochen werden, an den Flanken die Stellung defensiv gehalten. Allerdings hält das zerschossene Aspern weiter stand und die Junge Garde sowie zwei Brigaden Massenas sichern die Flanke.



11 Brigaden Rosenbergs aus Kavallerie und Infanterie mit Artillerieunterstützung stehen vier französischen Brigaden gegenüber, doch die vorgeschobenen Kürassiere können kein Karree brechen und die Infanterie rückt allzu langsam nach.



Angeschlagen
beherrschen die Franzosen das Zentrum. Nun versucht Massena von der
anderen Seite die rechte Flanke der Österreicher zu schlagen. Bellegarde und Hiller sind sich allerdings einig, solch einen Parvenu in seine Schranken zu verweisen!

Zwar
stehen beide Flanken der Österreicher standhaft, doch unter dem Angriff
der Alten Garde unter den Augen Napoleons im Zentrum fliehen tausende Weißröcke. Unter persönlichem Risiko reitet Karl die Linien entlang und sammelt den Großteil der angeschlagenen Brigaden zweier Korps, diese werden von starker Artillerie aber sogleich beschossen und wanken.
Zwar haben die Franzosen auch hohe Verluste, aber Erzherzog Karl gibt die Schlacht
verloren und ordnet den Rückzug an. Die Franzosen konnten sich
behaupten.

Während
Davout sein Korps nun ebenfalls als Verstärkung über die Donau bringt, decken die überlegenen
leichten Kavallerieverbände der Österreicher den Rückzug, so dass es nur ein
knapper Sieg für Napoleon bleibt.

Analyse folgt...

Viele Grüße
Felix

Pappenheimer

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908

Dienstag, 22. November 2016, 16:16

Danke auch für das Finale!

Tolle Leistung beider Seiten. Hätte am Anfang gedacht, dass diesmal doch die Ösies gewinnen, da die Franzosen so ungestüm mit der Kavallerie vorpreschten. Sowas würde in HoW immer bestraft, da dort Kavallerie praktisch nur gegen schwer dezimierte Infanterie oder Kavallerie was taugt, aber historisch gesehen praktisch nie im Zentrum verwendet wurde. Auch wenn von den Berichten her etwas komplexer als Maurice klingend, scheint ja Grande Armée ganz schön ebenfalls den Flair der Kriegsführung mit ähnlichen Aspekten wie zurückfallen lassen und sammeln zu bieten.

Toll was ihr, Du und KnoddOlaffsen , da präsentiert habt. :thumbsup:

Maréchal Davout

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909

Dienstag, 22. November 2016, 19:35

Danke auch für das Finale!
Bitte, gern - war ein Vergnügen!
Ja, wirklich beeindruckend wie die großen Verbände agieren.



Bin schon sehr auf den Ausgang der Schlacht und die Analyse gespannt. Beim letzten Mal waren die Österreicher eher erfolglos, dafür aber auch die Franzosen defensiver.
Die Aktion der Korps, auch im Zusammenspiel gefällt mir auch wirklich gut bei Grande Armee.
Tolle Leistung beider Seiten. Hätte am Anfang gedacht, dass diesmal doch die Ösies gewinnen, da die Franzosen so ungestüm mit der Kavallerie vorpreschten. Sowas würde in HoW immer bestraft, da dort Kavallerie praktisch nur gegen schwer dezimierte Infanterie oder Kavallerie was taugt, aber historisch gesehen praktisch nie im Zentrum verwendet wurde. Auch wenn von den Berichten her etwas komplexer als Maurice klingend, scheint ja Grande Armée ganz schön ebenfalls den Flair der Kriegsführung mit ähnlichen Aspekten wie zurückfallen lassen und sammeln zu bieten.



Toll was ihr, Du und KnoddOlaffsen , da präsentiert habt. :thumbsup:
Aggression und Wirkung der Kavallerie auf Seiten der Franzosen:
Habe mich aus Spass einfach mitreißen lassen, vor allem auf den Flanken mit Massena und einigen Brigaden bei Lannes (hätte von den beiden auch eigenmächtig passieren können, aber das war ich... ;) ).
(...) Kavallerie (...) historisch gesehen praktisch nie im Zentrum verwendet wurde.
Am 2. Tag von Aspern-Essling stand die Kav. aber historisch im Zentrum, daher ja auch bei uns. Was die Reiterei angeht, sind die Franzosen in ihrer Ausgangsstellung
enorm beengt. Es gibt nirgendwo Platz für das Kavallerie-Reservekorps
außer in der Mitte (an den Flanken sind Donaubögen, Dörfer und Sümpfe).
Deren Vorhandensein ist auch eher der gelungenen Falle Karls geschuldet,
gebraucht hätte Napoleon wohl andere Truppen dringender. Man hat auf
alle Fälle diese acht Kürsassierbrigaden und sie sind in der Mitte, wo
auch einzig Platz für Mannöver ist. Ich sehe es so, dass, wenn man sie
zurückhält und sie eingekeilt werden zwischen den Infanteriekämpfen,
ihre Wirkung verpuffen könnte.

Für den relativen Erfolg der Reiter war wichtig, dass die Artillerie die österreichischen, massierten Grenadierbrigaden geschwächt hatte, bevor die schweren Reiter kamen. Nachdem diese von den Karrees wieder zurückfluteten, konnte die Artillerie wieder reinschießen. So kann man mit 14 000 schweren Reitern auch was erreichen. Die Kombi aus Artilleriewirkung und Kavallerie ist eben doch sehr gut! Außerdem waren sie beidseitig stets von Infanterie unterstützt. Diese Kavalleriekorps hatte auch nur Power für einen entscheidenden Angriff. Danach habe ich nur die Kürassierreserven angreifen lassen und vor allem die Infanterie.


Insgesamt war es natürlich so, dass Knodd das erste Mal die Regeln gespielt hat und nun schon manches anders machen würde. Zudem waren die Würfe, die bestimmten, wie viele Unterspielzüge es im 1. Spielzug gibt, sehr günstig für die Franzosen - es gab sehr viele Unterzüge, so dass Karls Befehlspunkte bald aufgebraucht waren, weil die Befehlswege zu den Korps sehr weit waren. Die Franzosen hätten sich leisten können, einfach keine Befehle auszugeben und eher passiv zu bleiben, hatten aber trotzdem mehr Aktionsraum, weil die Korpschefs eigenständig und besser sind und man ohnehin den Vorteil der inneren Linie und somit kurzer Wege hat.

An sich wollte ich eigentlich mal die Österreicher spielen, aber Knodd wollte auswürfeln und so bekam ich meine Franzosen, was mich natürlich auch gefreut hat (erste Liebe). Nächstes Mal könnte man den Ösis auch das Divisions-Detachement von Reuss-Plauen dazugeben. Diese standen durchaus in Reicheweite und hätten am 2. Tag (unsere Schlacht) eingreifen können (Jäger, Grenzer, Uhlanen usw. dabei, vier Brigaden etwa).

Gerade formt sich bei mir ein Schlachtplan für die Ösis, der durchaus vielversprechend erscheint... Behalte ich aber erstmal für mich :)

Fragt gern nach, wenn was unverständlich war oder nochmal auf was Regeltechnisches eingegangen werden sollte!

Viele Grüße
Felix

Pappenheimer

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910

Mittwoch, 23. November 2016, 09:13

Danke für die detaillierte Analyse. Wie markiert man - hast Du wahrscheinlich schonmal gesagt - Formationswechsel? Volley and Bayonet funktioniert ja auch mit Einheiten aus nur einer Base, Karree etc. werden einfach nicht abgebildet, da es zu unbedeutend für einen Armeebefehlshaber wäre.

Durch den Fakt, dass eine Einheit nur aus einer Base bei euch besteht, ein Dorf also z.B. nur aus einem Haus abgebildet wird, frage ich mich wie man anzeigt, dass die Brigade XY gerade das Dorf besetzt hält. Kann man sich das merken oder hat man Marker?

Maréchal Davout

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911

Donnerstag, 24. November 2016, 17:13

Wie markiert man - hast Du wahrscheinlich schonmal gesagt - Formationswechsel? Volley and Bayonet funktioniert ja auch mit Einheiten aus nur einer Base, Karree etc. werden einfach nicht abgebildet, da es zu unbedeutend für einen Armeebefehlshaber wäre.
Bei Grande Armee werden Formationswechsel auch nicht optisch dargestellt. Die Erklärung ist ähnich, der Armeebefehlshaber muss diese Details seinen untergebenen überlassen, er befiehlt nicht, ins Karree zu gehen. Nicht abgebildet, kann man nicht sagen. Vielmehr ist es so, dass der eine Würfelwurf, der über den Kampf entscheidet, zeigt, ob zum Beispiel das Karree tatsächlich gesprengt wurde/bei der Formierung misslang (wenn die Inf. Seite z.B. sehr schlecht würfelt) oder der Angriff ohne große Unordnung abgewiesen wurde, während man in einem anderen Spiel hier Moralwürfe und einiges mehr an Schritten erwarten darf. Das macht das Spiel zusätzlich zügig zu spieen.
Vielmehr gibt es ein paar fixe Vor- und Nachteile, wenn Kavallerie Infanterie angreift (Kav. kann Inf. nicht zurückwerfen, wenn Infanterie Kavallerie angreift, bekommt Malus auf die Attacke-Würfe etc.
Durch den Fakt, dass eine Einheit nur aus einer Base bei euch besteht, ein Dorf also z.B. nur aus einem Haus abgebildet wird, frage ich mich wie man anzeigt, dass die Brigade XY gerade das Dorf besetzt hält. Kann man sich das merken oder hat man Marker?
Wir machen das so, dass die Dörfer stehen bleiben und die EInheiten, die sie besetzen, in der Reihenfolge von links nach rechts am Spielfeldrand stehen, wie sie in den Dörfern vorkommen.
Mustafa schlägt vor, jedes Gebäude auf eine Base lose zu setzen, die genau so groß ist, eine Einheit aufzunehmen. Besetzt die Einheit das Gebäude, nimmt man es weg und setzt die Einheit auf die Base. Ich finde, das sieht nicht so schön aus.
So bin ich eigentlich ganz zufrieden. Vielleicht setze ich auch mal ein paar Plänkler auf die Gebäudebase, um die Verteidiger zu repräsentieren und bastele zustäzliche Fahnen, die ich da zum Anzeigen anbringen kann.

Viele Grüße
Felix

Decebalus

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912

Donnerstag, 24. November 2016, 18:19

Ich finde für Dörfer die Idee mit Fahnen (und Einzelmodellen) ganz gut.

Nur zur Korrektur: Volley&Bayonet kennt tatsächloch so eine Art Formation: Eine Brigade, die eine Runde nichts gemacht hat, ist stationär und hat einen Kampfvorteil. Das wird markiert und gibt etwa wieder, dass nicht-überraschte Einheiten besser ins Karree gehen können oder Deckung ausnutzen.

GA hat ja das Karree in die Kampfregeln eingearbeitet. Wenn Kavallerie den gegner nicht bricht, dann muss sie wieder zurück, d.h. der hat Karree gebildet und war erfolgreich. Deswegen lohnt es sich ja (ganz historisch) in GA eigentlich auch nur angeschlagene Infanetrie anzugreifen.

Schöner Bericht. (Jetzt nur noch die Bilder drehen. ;) ) Das ist eine spannende Schlacht, die wirklich hätte so oder so ausgehen können.

hunwolf

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913

Donnerstag, 24. November 2016, 22:38

Noch eine Frage zu einem Detail am Rande: woher hast du die Gebäude? Eisenbahnzubehör? Welcher Hersteller?

Maréchal Davout

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914

Samstag, 26. November 2016, 09:43

Noch eine Frage zu einem Detail am Rande: woher hast du die Gebäude? Eisenbahnzubehör? Welcher Hersteller?
Gefallen sie dir denn (wie mir)?
Die Gebäude sind aus dem Eisenbahnbedarf, in der Tat. Dürfte teilweise Faller sein, teilweise anderes. Da halte ich immer die Augen offen. Sowas müsste es auch mehr für Spanien/Italien/Russland geben!

hunwolf

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915

Samstag, 26. November 2016, 10:51

Gibt es. Von Zvezda, Italeri und Pegasus. Ich stelle mal Bilder ein. Für mich ist mittlerweile das "Ambiente" eines Gefechtsfeldes fast ebenso wichtig wie die Figuren. Wenigstens für die Regelsysteme, die aufwändiger sind.

Maréchal Davout

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916

Samstag, 26. November 2016, 16:07

Gibt es. Von Zvezda, Italeri und Pegasus. Ich stelle mal Bilder ein.
Sehr gut! Muss eben immer nur klein genug sein. Also eher kleiner als für 1/72 absolut maßstabsgetreu. 15mm-Gebäude z.B..

Gruß
Felix

Maréchal Davout

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917

Sonntag, 27. November 2016, 18:56

Schöner Bericht. Das ist eine spannende Schlacht, die wirklich hätte so oder so ausgehen können.
Danke, Decebalus! Stimmt auch, dass es hätte so oder so ausgehen können. Du kennst ja die Regeln - für Neulinge wirkt es manchmal so, nachdem eine Sache entscheiden ist, als ob es so ausgehen musste.

Viele Grüße
Felix

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918

Freitag, 28. Juli 2017, 12:04

Lange nix mehr hier gelesen. Die Bilder sind auch nicht mehr zu sehen. Schade. ;(

Maréchal Davout

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Sonntag, 30. Juli 2017, 12:05

Hallo,

Bald sollte wieder mehr kommen. Ich war durch 40 Kürassiere für den Siebenjährigen Krieg stark eingebunden (von denen kommen auch bald Fotos).

Wie kann die Fotos denn dauerhaft hier posten? Mit der Beschreibung hier aus dem Forum führte das nicht zum Erfolg. Grund war, glaub ich, dass die Fotos zu groß waren... Hat sich da inzwischen was geändert (meine gestern sowas irgendwo gelesen zu haben hier)?

So einen externen Link zu posten finde ich schade.
Ich hatte ja immer Facebook-Links, aber die verschwinden wohl nach einer Weile wieder von allein. Wieso eigentlich?

Viele Grüße
Felix

Riothamus

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920

Sonntag, 30. Juli 2017, 13:23

:popcorm2: .
Gruß

Riothamus

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28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
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