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Maréchal Davout

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Freitag, 30. März 2018, 19:24

Schlachtbericht Teil 6: Ligny 1815!

Weiter geht´s:

Wir würfelten und es folgte ein 3. Pulse (und nicht das Ende des Spielzugs), yes!



Die Franzosen bekamen die Initiative und versuchten nun mit der Garde das Zentrum der Preußen zu zerschlagen! Die stärksten Gardeeinheiten rückten aus St. Amand aus, weitere Gardebrigaden rückten sofort durch die Straßen des Dorfes nach. Auch rechts des Dorfes rückte das Gardekorps vor, links davon wurde der Angriff weiterhin durch die Gardeartillerie unterstützt. Allerdings nehmen auch fünf Batterien um den preußischen Feldherrnhügel die angreifende Garde direkt aus Kernschussreichweite unter Feuer, was große Verluste verursacht.
Desweiteren griffen rechts St. Amands die Grenadiers a Cheval nun tatsächlich meine Dragoner an, ich zog mich aber erfolgreich zu den preußischen Linien zurück.





Gerards Korps vor Ligny greift derweil ohne Unterlass die befestigten Gehöfte dort an. Flankierend stieß eine Brigade an der Flanke vor, ebenso bewegten sich die reitende Batterie und die leichte Kavalleriebrigade auf Ziethens Flanke zu. Letztlich ist dies von Erfolg gekrönt: die befestigten Stellungen in Ligny werden vollständig von Gerards französischen Sturmtruppen erobert, die preußischen Verteidiger vollständig aufgerieben.





Im 3. preußischen Pulse des 2. Spielzuges vollendete ich den Angriff auf das III. Korps. Drei Brigaden preuß. Infanterie und eine leichte Kavalleriebrigade zersprengen den letzten Widerstand der einen Kavallerie- und der einen Infanterie-Brigade Vandammes. Mit den Husaren wird nun durch meine Artillerie die letzte Einheit des III. Korps gebrochen (alle gebrochenen Einheiten sind oben rechts im Bild zu sehen). Nun rückt meine leichte Kavallerie in den tiefen Hinterraum der Franzosen vor, ebenso eine Infanteriebrigade, diese beiden Brigaden sind innerhalb von 6 Zoll der zu sammelnden 10 Brigaden des gebrochenen III. französ. Korps. Dadurch ist ein Sammeln so nah am Feind nicht möglich. Sie werden für den Tag gänzlich zersprengt, es gibt für diese Schlacht kein III. Korps mehr. Die rechte Flanke gehört ganz den Preußen, so dass diese hier die Tür Richtung französisches Zentrum (Garde bei St. Amand) zuklappen. Im Zentrum decken die Grenadiers a Cheval die Flanke.



Hier die endgültig herausgenommen Brigaden des französischen III. Korps.

Können die Franzosen durch einen Sieg im Zentrum und auf dem anderen Flügel ihrerseits die preußische Moral brechen? Schließlich sind nun Ligny und St. Amand komplett in französicher Hand!

Das letzte Kapitel mit der finalen Entscheidung naht.
Fortsetzung folgt...

Maréchal Davout

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Freitag, 30. März 2018, 20:16

Schlachtbericht Teil 7: Ligny 1815! Das Ende

So, kommen wir zum abschließenden 7. Teil des Schlachtberichts:



Der Angriff der Garde läuft! Aber links von St. Amand muss eine Brigade Infanterie neben der Gardekavallerie die Flanke decken. Trotzdem gehen die Grenadiere der Alten Garde und die Mittlere Garde gegen das Zentrum vor. Die mittlere Garde erreicht unter schwerstem Artilleriefeuer nicht über den sumpfigen Fluss, die alte Garde bricht allerdings trotz der Tatsache, dass sie nur noch auf halber Sollstärke sind, in die preußischen Linien ein. Sie fällt eine Brigade Linieninfanterie Ziethens an. Hasserfüllt treibt Blücher selbst die Musketiere an. Das Ergebnis ist, dass die Preußen komplett gebrochen werden (auf 0 SPs runter), allerdings verlieren dabei auch die Gardegrenadiere fast komplett ihre Kampfstärke (1 SP über). Die Sieger stehen mitten zwischen den preußischen Artilleriestellungen. Noch ein Lauf und sie hätten die gefährlichste Waffe Blüchers vernichtet! Aber da fegen die Kartätschen von mehreren Batterien in die letzten aufrechten Kompanien der Alten Garde und sie waren nicht mehr...
Hinter der Artillerie Preußens stehen immernoch 8000 Preußen in einigen Brigaden bereit, was immer hier durchkäme aufzuhalten!



Jetzt lässt Blücher auf ganzer Front zum Angriff blasen! Auf der linken französischen Flanke geht alles geschlossen gegen das französische Zentrum vor, St. Amand wird noch von der Garde gehalten, was den Angriff der Preußen verzögert. Trotzdem gehen jetzt auch im Zentrum die Preußen über den Fluss.

Es wird gewürfelt und endlich endet der 2. Spielzug. Der französische Break Point ist erreicht. Der flotte Otto würfelt und seine Moral hält gerade so. Ab jetzt muss er unter immer schwierigeren Bedingungen am Ende jedes Zuges würfeln.





Auch die Artillerie bekam den Befehl nun den französischen Rückzug zu decken. Ein höllisches Feuer wird auf die vorrückenden Preußen entfesselt, während sich alle Infanteriebrigaden von Gerards Korps von Ligny lösen und versuchen, sich zurückzuziehen. Die Preußen sind ihnen überall aber dicht auf den Fersen.



Am Ende eine deutliche Niederlage Napoleons, die Artillerie kann Blücher gänzlich unter Verlusten nehmen, Vandammes IV. Korps ist zersprengt und hat sehr hohe Verluste erlitten, die Garde kann sich teilweise kämpfend vom Feind lösen, aber sie ist zur Hälfte dezimiert.
Die Anwesenheit vieler nachrückender Korps, allen voran die Streitkräfte Milhouds und Grouchys verhindern eine Verfolgung der Franzosen, Blücher muss sich letztlich wieder hinter den Fluss zurückziehen, Pirchs und Ziethens Korps dürfen ihre Wunden lecken, die Dunkelheit verhindert einen weiteren Angriff der Franzosen, verstärkt durch neue Truppen auf die starken Stellungen der Preußen. Der Tag ist für die Preußen gewonnen, Napoleon geschlagen und vielleicht kann nun die Vereinigung mit den Briten gelingen!

Mir hat die Schlacht viel Spass gemacht. Es war toll, die Preußen zu spielen. Ich denke, dem Flotten Otto hat es auch Spass gemacht, wie man aus seinen Kommentaren wohl auch herauslesen kann. Natürlich musste er manche Dinge erstmal einschätzen lernen, würde vieles anders machen, was ein Rematch spannend machen würde :) Ich würde aber auch gern mal die Franzosen in dem Szenario spielen!

Ich hoffe, es hat euch gefallen! Viele Grüße
Felix

Maréchal Davout

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Samstag, 31. März 2018, 08:48

So, wollte erstmal den Schlachtbericht beenden, jetzt komme ich dazu, auf Kommentare einzugehen!

Der Flotte Otto schrieb:
Nachdem ich mich in die Spielregeln etwas oberflächlich eingelesen habe, war die tatsächliche Spielteilnahme an GA für das Verständnis Gold wert. Nachdem ich begriffen hatte, wo der Hase langläuft, war es für manche Manöver schon zu spät. Stört mich aber gar nicht. Ich wollte zuerst das Spiel von der praktischen Seite verstehen. Pfiffig zu spielen kommt dann später. Der Spielspaß war von Anfang an da. Selbst wenn man auf die Verliererstraße gerät, geht der Spielspaß nicht verloren. Sehr wichtig, finde ich.
Dann bin ich umso mehr zufrieden, da es dir auch Spass gemacht hat und sehr hilfreich für das Verständnis der Regeln war - mehr kann man in einer ersten Schlacht im neuen System wohl nicht erreichen.
Das Spielsystem überzeugt mich und gefällt mir auch. Das macht Lust auf mehr. Andere napoleonische Systeme gefallen mir trotzdem. Aber um Schlachten unterschiedlicher Größe zu schlagen, ist GA mMn. gelungen.
Ja, das System La Grande Armée von S. Mustafa bewährt sich für mich auch immer mehr und wieder!

Viele Grüße
Felix

Maréchal Davout

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Dienstag, 3. April 2018, 11:31

Husaren!

Hier eine Einheit Husaren (mal nicht wieder was für Preußen)!





Die Modelle sind von Italeri. Hier habe ich zu viele graue Pferde eingesetzt, was sonst eher für die Musiker vorbehalten sein sollte. Bei anderen Brigaden überwiegen die Braunen. Gefallen sie euch insgesamt?

Viele Grüße
Felix

Bayernkini

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Dienstag, 3. April 2018, 12:17

Obwohl ich im Hintergrund schon zwei Papierhäuschen erkennen kann, bin ich demnächst auf die "neuen" Häuschen vom Flotten Otto gespannt,
die er gerade bastelt :)
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Maréchal Davout

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Dienstag, 3. April 2018, 13:07

Obwohl ich im Hintergrund schon zwei Papierhäuschen erkennen kann, bin ich demnächst auf die "neuen" Häuschen vom Flotten Otto gespannt,

die er gerade bastelt :)
Ich auch! Wobei ich die Papierhäuschen auch echt brauchbar finde. Am Rand kann man auf manchen Bildern Papierhaus Nr. 3 und 5 plus eine Mauer sehen :)

Riothamus

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Dienstag, 3. April 2018, 13:24

Die Husaren sind schön. Insbesondere sind die Pferde sehr toll bemalt. :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Zu dem Spielbericht kann ich nichts sagen, da mir die Bilder fehlen. Soviel auf einmal schafft mein Zugang nicht und um die Posts einzeln zu laden, kamen die zu schnell nacheinander. Aber das ist in anderen Threads bei Spielberichten auch nicht anders und schwerlich zu ändern. Nur, damit Du Dich nicht wunderst, warum ich dazu nichts schreibe.
Gruß

Riothamus

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Flotter_Otto

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Dienstag, 3. April 2018, 13:42

Klasse, wie die Husaren als Figuren und besonders ihre Bemalung rüberkommen!
An weitere Papierhäuschen mache ich mich alsbald ran. Bin selbst darauf neugierig, wie die optisch wirken.

Bayernkini

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Dienstag, 3. April 2018, 15:03

Ja, das System La Grande Armée von S. Mustafa bewährt sich für mich auch immer mehr und wieder!

Habe nach Recherche rausgefunden, das Regelsystem ist von 2002. Gibts das noch bzw.
ist das in "Blücher" als Weiterentwicklung aufgegangen oder ist das komplett unterschiedlich zu den momentan erhältlichen Systemen "Blücher und Lassalle" ????
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Maréchal Davout

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Dienstag, 3. April 2018, 15:36

Das Regelsystem La Grande Armée (S. Mustafa)

Ja, das System La Grande Armée von S. Mustafa bewährt sich für mich auch immer mehr und wieder!



Habe nach Recherche rausgefunden, das Regelsystem ist von 2002. Gibts das noch bzw.

ist das in "Blücher" als Weiterentwicklung aufgegangen oder ist das komplett unterschiedlich zu den momentan erhältlichen Systemen "Blücher und Lassalle" ????
Ja, La Grande Armée von Sam Mustafa ist sehr gut! Es hat Tiefe und Finesse, ist gut designt, flüssig und dynamisch zu spielen und leistet, in einer überschaubaren Anzahl von Stunden napoleonische Schlachten komplett spielbar zu machen.

Bernd (Flotter Otto) hat es wohl vor kurzem noch besorgt... Ansonsten schreibt mich per PN an!
Sam Mustafa hatte die Rechte am Spiel verkauft und später mit verschiedenen Konzepten zur Schlacht- und Gefechtsdarstellung rumgespielt. Lasalle ist kleiner und schneller, man befehligt in etwa nur 12 Bataillone (im Gegensatz zu 2-7 Korps wie bei GA).
Blücher ist eher wie GA, aber vielleicht kann wer anders mehr dazu sagen. Blücher hat wohl auch ein Punktsystem eingeführt, weil Mustafa aus dem Feedback der Fans von GA mitgenommen hat, dass die Leute das wollen. Ich finde gerade gut, dass GA das nicht hat und man wirklich Augenmerk auf die historische Simlulation mit Infos zu Szenario, Schlachtaufstellung und Geländekarte legt. Es gibt auch ein reiches Angebot an ausgearbeiteten Szenarien von Mustafa und anderen kostenlos zum download - hast du noch den Link dazu, Bernd? Da sind auch meist an historischen Unwägbarkeiten orientierte What Ifs- und Alternativen, die man gut fürs Play-Balancing einsetzen kann, eingebaut.

Flotter_Otto

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Dienstag, 3. April 2018, 16:37

Ich schau mal nach. Müßte ich gleich finden.

Decebalus

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Dienstag, 3. April 2018, 17:18


Habe nach Recherche rausgefunden, das Regelsystem ist von 2002. Gibts das noch bzw.
ist das in "Blücher" als Weiterentwicklung aufgegangen oder ist das komplett unterschiedlich zu den momentan erhältlichen Systemen "Blücher und Lassalle" ????


Grande Armee ist von Scale Creep Miniatures übernommen worden und es gibt eine Neuauflage.
Grande Armee
Ob man da so einfach ran kommt, habe ich so meine Zweifel.

Lasalle ist was ganz anderes, nämnlich auf Bataillons-Ebene. Siehe mein Thread zu Taktischen Systemen.

Blücher hat den gleichen Maßstab, aber andere Basengröße (etwa Spielkarten-Format). Die Regeln sind komplett anders, wobei man natürlich die Handschrift von Mustafa merkt. Blücher hat im Unterschied ein Kapagnen-System, ein DBA-ähnliches Kommando-System (wobei man das für GA ja auch sagen kann) und fertige Karten für Einheiten (es gibt etwa ein Set für den 100 Tage-Feldzug).

Es gibt übrigens auch noch Fast Play Grande Armee Lite, eine abgespeckte-umsonst Variante mit einfacheren Regeln, die als PDF sicher irgendwo im Netz 'rumgeistert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Decebalus« (5. April 2018, 16:30)


Flotter_Otto

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Dienstag, 3. April 2018, 19:52

Bei Scale Creep Miniatures habe ich GA auch bekommen. In der Suchroutine dieser Webseite nur Grande Armee eingeben und das wars.
Die Szenarien lassen sich alle bei deepfriedhappymice Grand Armee Scenarios downloaden. Oder den Begriff googlen. Dann wird man mit der Nase drauf gestubst.

Maréchal Davout

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Dienstag, 3. April 2018, 20:52

Fast Play-Grande Armée (FPGA)

Sehr gut! Bernd hat die Regeln da ja auch erst vor kurzem gekauft, es geht also noch :)
Es gibt übrigens auch noch Grande Armee Lite, eine abgespeckte-umsonst Variante mit einfacheren Regeln, die als PDF sicher irgendwo im Netz 'rumgeistert.
Ich denke Decebalus spricht hier von Fast Play-Grande Armée (FPGA). Ich lese gerade darin und Sam Mustafa schreibt dort: "FPGA is not for the player who
wants a well-researched and historically-precise representation"
. Gerade dies finde ich am normalen GA besser! Dies schreibt er im Kontext der Vereinfachung und Generalisierung bei FPGA (wie z.B. gleichen Strength Points für alle Brigaden Linieninfanterie).

Und S. Mustafa sagt über Fast Play-GA: "this is a playtest version of a game accessory — not a free-standing game in its own right".

Er sagt in diesem Kontext etwas wahres: GA funktioniert vor allem bis 100 000 Mann pro Seite richtig gut, weil in überschaubaren Zeitfenstern. Kommt man nun auf Wagram oder Borodino-Level, wird es lang.
Von daher könnte ich mir gut vorstellen, diese sehr großen Napo-Schlachten doch mit FPGA zu spielen.

Maréchal Davout

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Mittwoch, 4. April 2018, 19:53

Hallo,

Hier die nächste und wohl letzte Einheit preußischer Ulanen!



Man beachte die Ergänzungspferde, die von Italeri-Husaren stammen.
Eigentlich wollte ich noch eine Einheit machen, aber die Modelle verteile ich lieber auf mehrere Basen für gemischte Brigaden (2 Reiter und ca. 12 Infanteristen je). Mein restlicher Bedarf an leichter Kavallerie wird dann mit Husaren gedeckt, das sind sowieso aus meiner Sicht die schönsten leichten Reiter Preußens und die Miniaturengrundlage ist auch deutlich besser, als die alten Hät-Sets für Dragoner und Ulanen - nämlich das neuere und recht gute preußische-Husarenset von Hät und die beiden Sets von Waterloo1815 (normale preuß. Husaren und Totenkopfhusaren). Vielleicht fange ich mit Waterloo an - agitierte Pferde, Säbelschwinger, hessische Stiefelchen, Tschako mit allem und eine im Feld zwar eigentlich nicht getragene, aber cool-aussehende Fahne. Dann kommt Hät (eher ruhige Pferde, Säbel über der Schulter, Überhosen und Tschakoüberzüge - an sich das realistischere Set). Vielleicht auch erst Hät? Was meint ihr?

Viele Grüße
Felix

Riothamus

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Mittwoch, 4. April 2018, 20:45

Die sind wieder toll geworden! :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Schreib doch mal ein Tutorial zur Pferdebemalung. Da wären hier sicher viele dankbare Leser.

Was die Husaren angeht, will ich natürlich alle sehen und lasse mich überraschen.
Gruß

Riothamus

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Maréchal Davout

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Donnerstag, 5. April 2018, 14:36

Die sind wieder toll geworden! :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Danke!


Schreib doch mal ein Tutorial zur Pferdebemalung. Da wären hier sicher viele dankbare Leser.
Ach, da gibt es hier doch ganz andere Meister! Was ich maximal maltechnisch fähig bin zu leisten, teste ich (fast) nie aus. Man könnte natürlich ein Tutorial im Speedpainting von Pferden machen. Große Tricks gibt es nicht, wobei ich teils mit wenig recht trockener Farbe am Pinsel (aber mehr als üblicherweise beim Trockenbürsten) Schattierungen und Effekte auf den Gäulen aufbringe.

Viele Grüße
Felix

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Montag, 9. April 2018, 11:55

Schöner Bericht.

Danke, Flotter Otto und Maréchal Davout.

Mir schien es so, dass die Franzosen nicht so recht Schwerpunkte setzten. Ein Durchbruch im Zentrum wird oftmals als beliebte taktische Variante gepriesen, finde ich persönlich aber immer heikel. Ich würde die Elitetruppen eher auf einem Flügel einsetzen, statt sie an feindlicher Artillerie abzunutzen. Natürlich ist hier fraglich wie flexibel man mit der vorgegebenen Aufstellung umgehen kann. Für die scheinbar anfänglich offensiv ausgerichteten Franzosen war es offenbar schwierig die Artillerie der vorrückenden Infanterie wirklich als Unterstützung nachzusenden.
Besonders standen mir die Haare zu Berge, als ich las, dass Kavallerie eine Flanke decken soll. Kavallerie ist nicht für irgendwelche defensiven Aufgaben geeignet.
Die Preußen konnten offenbar ausharren und mussten sich nur anschauen wie sich die Franzosen die Zähne ausbissen. Ist aber auch manchmal schwierig zu erkennen (sowas wie in Durchmarsch im Ramsch :laugh1: ).

Ich find's prima von Flotter Otto, dass er sich nicht vom Ausgang entmutigen lässt und auch die Schuld nicht dem Regelwerk andichtet. Schöne Haltung, toll auch nie aufzugeben. Napi pur! ;) :)

Alle Bilder sind super zu erkennen und gut ausgewählt. Aus der Perspektive erkennt man auch kaum den Hersteller oder so. Hauptsache spannende Schlachten.

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Montag, 9. April 2018, 19:37

Schöner Bericht.



Danke, Flotter Otto und Maréchal Davout.
Bitte, gern! :)


Mir schien es so, dass die Franzosen nicht so recht Schwerpunkte setzten. Ein Durchbruch im Zentrum wird oftmals als beliebte taktische Variante gepriesen, finde ich persönlich aber immer heikel. Ich würde die Elitetruppen eher auf einem Flügel einsetzen, statt sie an feindlicher Artillerie abzunutzen. Natürlich ist hier fraglich wie flexibel man mit der vorgegebenen Aufstellung umgehen kann. Für die scheinbar anfänglich offensiv ausgerichteten Franzosen war es offenbar schwierig die Artillerie der vorrückenden Infanterie wirklich als Unterstützung nachzusenden.
Napoleon hat die Garde ja generell zumeist in der Reserve und da dann zentral gehalten. Auch in dieser Schlacht ist es so. Wenn man anfangs Gerards und Vandammes Truppen etwas mehr streckt Richtung Zentrum, dann kann die Garde durchaus eher auf einer der Flanken eingesetzt werden.Auch ist es möglich, durch ad hoc-Bildhung von Detachements die Garde aufzusplitten und so an verschiedenen stellen Verstärkung zu bringen.
Aber für Bernd war es ja die erste Schlacht in dem System und da kann man natürlich noch nicht alles perfekt bedenken. Auch der Einsatz der Artillerie wurde durch Bewegungen behindert, da lehrt einen die Erfahrung einfach am besten und er hat es genau richtig gemacht - erstmal drauflos spielen und gucken, was wie funktioniert. So lernt man meist auch am schnellsten.
Besonders standen mir die Haare zu Berge, als ich las, dass Kavallerie eine Flanke decken soll. Kavallerie ist nicht für irgendwelche defensiven Aufgaben geeignet.
Das würde ich sowohl auf die Realität als auch auf dieses Spielsystem bezogen relativieren wollen. Klar ist Kavallerie nicht die ideale Waffengattung um irgendwelche Linien zu halten, aber einige defensive Aufgaben kann Kavallerie doch gut lösen.

Z.B. das Decken eines allgemeinen Rückzugs: Das kann leichte Kavallerie gut. Sie hält andere leichte Kav. zurück und hindert allzu unvorsichtiges Nachdrängen. Zwingt man verfolgende Infanterie sogar ins Karree ist´s vorbei mit nachdrängen.

Außerdem hält leichte Kavallerie durch ihr Drohpotenzial allein plänklende Infanterie zurück. Die schwärnt dann nicht so weit aus, um nicht niedergeritten zu werden. Das sehe ich eher als defensive Aufgabe an. Ist bei GA, wie von Bernd erwähnt, auch so. Bei Anwesenheit von Kav. in 3 Zoll, trauen sich Plänkler nicht an Formationen heran.

Generell ist ein Vorrücken mit Infanterie gegen Kavallerie so eine Sache. Man hat nicht die ideale Abwehrformation (es sei denn man rückt im Massenkarree vor, wie die Ösis, aber dann sollte erst recht keine Artillerie mehr in der Nähe sein) im Falle des Kavalleriegegenangriffs. Bei GA ist dann auch Infanterie die Kavallerie angreift, würfeltechnisch im Nachteil (trifft auf 5 oder höher, statt der üblichen 4 oder höher, was schon einen großen Unterschied ausmacht).
Alle Bilder sind super zu erkennen und gut ausgewählt.
Das freut mich auch!
Bald kommt die nächste Schlacht und dann bleibt der Tisch bei mir erstmal aufgebaut :)

Viele Grüße
Felix

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Dienstag, 10. April 2018, 00:27

Zu später Stund... Ich wiederhole mich gern nochmal. Die Spielregel macht Spaß zu spielen, selbst wenn es für einen nicht gut läuft. Im Verlauf des Spiels sah ich auch, daß es nicht erfolgverspreechend aussah in der Mitte durchzubrechen, selbst wenn man Garde zur Verfügung hat.
Bei der Ausgangslage bekam ich die Garde nicht auf die Flügel, um dort mehr zu reißen. Und die konkreten Auswirkungen der Spielmechanismen musste ich auch erstmal kennenlernen. Danach kann man auf das Spielsystem bezogen besser handeln. Das war aber so wie es dann tatsächlich ablief ok. Nur dann lernt man am meisten dabei.

Für die Spielplattengestaltung habe ich auch schon etwas vorbereitet. Da verwende ich künftig Papiergebäude, die ich in 1/87 ausgedruckt habe. Das wirkt bei GA recht gut. Einzelne Gebäude sollen ja schon ganze Ortschaften darstellen. Dazu stelle ich alsbald Bilder in den Thread, die ich nur noch abloaden muss. Die ganze Sache motiviert. Paperhäuser lassen sich über Google unde bei Pinterest z.B. leicht finden. Bayernkini hat auch links von Wargames Vault angegeben. Viel interessante Features gibt's da,auf neudeutsch ausgedrückt.

Gruß Bernd

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