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Tumbertor

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1

Sonntag, 19. Oktober 2014, 10:16

LION RAMPANT : Erstes Testspiel

Hallo,

nach unserem ersten Test der neuen Regeln: LION RAMPANT habe ich einen kurzen Bericht auf unseren Blog gestellt.

http://muenster-wargaming.blogspot.de/20…-rampant-1.html

Wer hat auch schon Erfahrung mit den Regeln gemacht ?

2

Sonntag, 19. Oktober 2014, 10:39

Sehr schöner Bericht,

hatte mir das Regelwerk auch auf dem Hannover Spielzug besorgt und finde es eine nette Alternative zu SAGA.
Nur leider fehlen mir die Feudalen Ritter noch....

Gruß,

Peter

Yogsothoth

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3

Sonntag, 19. Oktober 2014, 12:29

Hallo Tumbertor!



Toller Bericht, vielen Dank! Ich habe direkt auf unserem Blog einen Kommentar dazu geschrieben. Ein sehr spannendes Spiel, ich freue mich schon auf mehr!



Gruß,


Yogsothoth
Es ist nicht tot was ewig liegt

bis dass die Zeit den Tod besiegt!

4

Sonntag, 19. Oktober 2014, 15:19

Habs auch schon gekauft und gelesen, aber leider noch nicht gespielt. Aber der erste Eindruck war äusserst positiv!
Weniger labern, mehr spielen ...

Duke Wellington nachmittags bei Waterloo
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Oberst Manuell

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5

Montag, 20. Oktober 2014, 20:27

Danke für den Spielbericht.
Wegen der Aktivierungsregeln ist das Spiel für mich schon gestorben. Man sieht ja, dass eine Seite vielleicht gar nicht (oder viel zu wenig) zum Zug kommt, wenn sie nur schlecht genug würfelt. Dann doch lieber Saga - da hat man nicht immer alle Symbole, wie man sie gern hätte, und muss improvisieren; aber man kann immer agieren.
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Bayernkini

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6

Montag, 20. Oktober 2014, 21:59

Auch in unserer kleinen Spielgruppe hat Lion Rampant großen Anklang gefunden.
Eben weil es einfache Regeln sind.
Wer es bevorzugt, Regeln in 30 Minuten gelesen und verstanden zu haben, und spätestens beim 3. Spiel auch keine Referenzcharts mehr braucht, und sich wirklich nur aufs Spielen konzentrieren will, ist mit LR bestens bedient.
Und man kann ja immer noch (gelegenlich) auf SAGA ausweichen, wenn man will, da die Armeegröße bei beiden gleich ist (so um 40 Minis).

Und wer sich die Regeln günstig zum ersten lesen besorgen will und nichts gg. digital hat, die Regeln sind digital bei Amazon für 9 Euros erhältlich ;)

Hatte übrigens auch schon vor kurzem mal einen Thread bezüglich LR, wurde aber großzügig ignoriert ;)
My dice are the hell

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Bayernkini« (20. Oktober 2014, 22:17)


Oberst Manuell

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7

Montag, 20. Oktober 2014, 22:12

An dem Tag hab ich ein Turnier veranstaltet, das muss irgendwie abends beim schnellen Forenkonsumieren untergegangen sein :blush2:
Aber dein ausführliches Review bestätigt eigentlich, was ich vorhin geschrieben habe. Dennoch danke dafür!
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8

Montag, 20. Oktober 2014, 23:33

Hi,

natürlich ist das etwas ungewohnt, aber das ist ja gerade ein Teil der Überlegung bei diesem Spiel, mit welcher Einheit mache ich zuerst was, weil davon abhängen kann wie lange ich die Initiative habe.
Außerdem vergeigt der Gegner ja auch seine Aktivierungen, und schon bin ich wieder dran...

Wenn man die Rundenbegrenzung ignoriert oder hochsetzt, stört das eh nicht wirklich...

Sigur

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9

Dienstag, 21. Oktober 2014, 00:07

Ich hab letzte Woche ein Testspiel veranstaltet. Zwei Neulinge (einer von ihnen komplett zum ersten Mal ein richtiges Wargame gespielt), ich als Schiedsrichter. War sehr schön, besonders der Erstspieler war begeistert.

Die Aktivierungsregeln sind halt so ein großer Faktor der die Szene spaltet. Manche Leuts mögen bissl Friktion und den Umstand dass man in einer Schlacht als General oft eben nicht die volle Kontrolle hat. Gerade für Turniere deswegen natrülich nicht geeignet, aber wer will sowas schon? ;)

Mein Eindruck war sehr positiv. Das spiel ist simpel gehalten und lebt sehr stark von Szenarien, einer Geschichte und all dem andern schmückenden Beiwerk wie Setting, den Boasts und so weiter. Das einzige was ich evtl. zu bekritteln hätte ist das Fehlen von Formationen sowie daraus resultierend Angriffe in die Flanke oder den Rücken. Das ist auch einer der Punkte die ich an Saga als negativ empfand, wobei ich Saga das eher vorwerfe da dort der Schildwall für mich das große Ding ist das die Kriegsführung in der Zeit definiert (jaja, Schildwall ist irgendwie eh da am Battleboard, usw. usf, aber mir fehlte es am Tisch. Einer der Punkte wo mir Saga für ein Skirmishspiel wo ein Modell einen Mann darstellt viel zu stark abstrahiert). In der Zeit die Lion Rampant darstellt, ist der Schildwall glaub ich ja weniger zentral. Aber natürlich bin ich kein Experte.

Was ich sehr schätze an den Regeln ist das Mindset das offenbar allem zu Grunde liegt. Und das wird schon beim ersten Durchblättern ersichtlich: Foundry-Miniaturen, Fotos von Henry Hyde, Modelle zum großen Teil aus der Sammlung des Autors und zu einem guten Teil glanzlackiert, schöner Humor, Anmerkungen des Autors wieso dies und das so und so geregelt ist und sehr schöne Vorschläge für historische wie hollywoodeske Banden, inklusive Klassische Fantasy mit Extrasiegespunkten wenn man ausschließlich Modelle aus den 70ern und 80ern verwendet. Das alles sagt mir extrem zu. Kann verstehen wenns andern nicht so geht, aber es muss ja nicht jedem alles gefallen. :) Und es ist ja nicht so als gäbe es wenige Skirmishregeln fürs Mittelalter.

Constable

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10

Dienstag, 21. Oktober 2014, 05:46

Feines review und auch eine feine Darstellung des inneren Gedankengangs vom Herrn Sigur. Es wird immer wieder Spiele geben die einem nicht zusagen. Mich freut es aber dass die starre Herangehensweise auch immer mehr aufgerissen wird und etwas Neues kommt. Vor einigen Jahren hätte ich manches auch links liegen liegen gelassen...mittlerweile machen Spiele wie Dystopian Wars, Freebooter und M&T einen Großteil meiner aktiven Spele aus...."klassisch" ist eigentlich im Moment beinahe nur noch FoW.

Tumbertor

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11

Dienstag, 21. Oktober 2014, 08:20

Hallo Sigur,

ich kann mich nur anschliessen !

Zu der Frage der Formationen: Einige Truppentypen zu Fuß ( foot serjeants und foot yeomen ) können durchaus einen "Schiltron" formen. Diese Formation ist eine eng geschlossene Linie aus zwei Rängen und bringt in der Defensive deutliche Vorteile sowohl gegen Reiter als auch Fußsoldaten. Ich würde die Formation als analog zum Dark Age "Schildwall" betrachten.

Zu den fehlenden Flanken und Rücken:

Der Autor hat dazu Folgendes bei Boardgamegeek geposted:

"This rule was dropped part way through development, so this is very much a work in progress, should you wish to add an extra tactical level to the game. It is not something that I’ve followed up on, so the rules added here are more of a curiousity or a jumping off point should you wish to consider flank and rear attacks.

With the rules as written, the direction a unit is facing does not make any difference to the direction in which it can see, move, shoot, or even charge its enemies. Some players might enjoy the added tactical challenge of introducing complications of flank and rear facing in small unit miniatures games. If both you and your opponent agree, use the following rules:

• Models may move in any direction without penalty, but at the end of the unit’s movement, ensure that all models are facing in one direction.
• To change the direction a unit is facing requires a Move activation, even if the models just turn on the spot.
• Units may only Shoot at targets across the 180° arc to their front, measured from the unit’s forward-most model. At least one model from the target unit must be fully within this arc.
• Units may only Attack units within that same arc; the same applies for Wild Charges (they may not be made against units outside of the arc).
• Units shot at or Attacked by a unit beginning its move or shooting from behind its front arc count their Armour as 1 lower than normal (so Armour 2 becomes Armour 1). This is pretty deadly so don’t get flanked!
• Schiltrons cannot be flanked.

Wir haben bei unserem Testspiel noch folgende Beobachtung gemacht: Extrem wichtig ist für alle Truppen ( außer Schiltrons ) ein freier Raum im Rücken für Rückzuge nach verpatzten Moraltesten oder Nahkämpfen. Solange die feindlichen Einheiten in einer geraden Linie aufeinander prallen, ist alles einfach. Sobald aber Einheiten von den Flanken in Richtung Zentrum oder in den Rücken Ihrer Nachbarn gedrängt werden, erhält man erhebliche Mehrverluste. So gesehen lohnt sich ein Flankenangriff schon.

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tumbertor« (21. Oktober 2014, 10:30)


vodnik

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12

Dienstag, 21. Oktober 2014, 09:41

...leider ist meine Truppe noch nich kampfbereit. Meine Erfahrung aus Scharmützelspielen basiert auf dem 18./19. Jahrhundert. Aber auch da ist zusätzlicher Flankenbeschuss gefährlicher als eingacher Mann/Mann-Beschuss. Im Scharmützeln wird der Spieler eben mehr gefordert als in grossen Schlachten, wo die Fähigkeit des Befehlshabers zB mit einem +1 Bonus gesteuert wird...
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...

Sigur

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 12:07

@TumberTor: Ja, das mit dem Schiltron ist mir natürlich bekannt und ist gewissermaßen eine Formation, aber so richtig "se real deal" isses halt auch nicht. ;) Danke für den Boardgamegeek-post, sehr interessant. Ich hatte mir das eh ca. so vorgestellt. Guter Hinweis mit den Flankenangriffen in Bezug auf Mehrverluste durch zu wenig Platz zum Weglaufen. Das ist schon durchdacht, das Spielchen. Und meine Kritik an den Regeln ist Jammern auf hohem Niveau. Weniger ein Manko als vielmehr "wenn ich etwas zu beanstanden finden müsste, dann wäre es das und das".

Die Regeln sind schon gut, kann man lassen. :) Wenn man möchte kann man diese Positionierungsregeln mit reinnehmen, aber so wies im Buch steht isses auch total ok.

14

Sonntag, 2. November 2014, 21:15

Ich hab gestern mein erstes Testspiel mit Lion Rampart gemacht und bin etwas zwiegespalten .... Erst spielten wir ein Saga Spiel Spanier gegen Angelsachsen und dann mit ner ähnlichen Aufstellung Lion Rampart.

Es spielt sich sehr schnell und ist einfach zu lernen. Aber ich bin von manchen Mechanismen noch nicht wirklich überzeugt. Am meisten störte mich bei unserem Spiel, dass die Wildcharge Regel dazugeführt hat, dass sich die Cav Einheit meines Gegners in Kamikazeangriffen selbst zerstört hat.

LR ist sicher historischer als Saga! Und simpler! Und eigentlich kommen vernünftige Ergebnisse raus. Wir werden das Spiel auf alle Fälle weitertesten und haben große Hoffnung!
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Bayernkini

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15

Montag, 3. November 2014, 07:47

Zitat

LR ist sicher historischer als Saga! Und simpler! Und eigentlich kommen vernünftige Ergebnisse raus.


Wenn das nicht die entscheidenden Gründe sind ;)

Man kann ja durch Aufwertungen die WildCharge "entfernen". Und man läuft ja auch nicht jedes mal mit nem WC Angriff in den Tod, die meisten Einheiten, vor allem auf freien Felde,
werden es tunlichst vermeiden, von Rittern angegriffen zu werden ;)

Und zu allerletzt sind wir alle mehr oder minder erfahrene TT´ler, die notfalls die Armeeliste bzw. die Einheitenskills "anpassen" können.
Dafür ist LR aufgrund seiner Einfachheit ideal :)

Bis Weihnachten sollte ich auch endlich genug Ritter bemalt haben, damit ich auch mal nen Spielbericht abgeben kann :)
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Sigur

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16

Dienstag, 4. November 2014, 19:32

...
LR ist sicher historischer als Saga!


Kunststück. Aber kann man genausogeile Turniere und Weltmeisterschaften zocken? :D


Ich scherze nur. Ich persönlich halte LR für sympathischer als Saga (das ich für clever, innovativ und wahrscheinlich auch zeitgemäß halte, aber einfach nicht besonders mag. Aus verschiedenen Gründen), finde aber dass man Formationsregeln/facing verwenden sollte wie vorher gepostet wurden. Sind immernoch extrem simpel, machen das Spiel aber glaub ich schon etwas taktischer. Außerdem wäre zu überlegen ob man die ganzen Aktivierungen um 1 Punkt erleichtert. 7+ auf viele Aktionen ist bisschen viel für manche.

Durch freundliche Einheiten bewegen/schießen gehört auch raus. :D

Wild Charge halte ich für ein kleineres Problem. Das kann man per Upgrade rausnehmen oder einfach bei Missfallen streichen. Alles in Allem stimme ich natürlich Bayernkini zu - LR kann man leicht anpassen. Ich glaube, da ist viel Verwertbares in Lion Rampant. Irgendwie eine skirmish-version von Hail Caesar (und es gibt deutlich schlimmere Abstammungen :) ). Wie gesagt, es war perfekt für den Einstieg eines Freundes ins Tabletop. Das nächste mal sehe ich, ob ich ihm ein anderes Regelwerk aufzwingen kann. ;)