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Pappenheimer

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Wednesday, 24. February 2016, 09:59

Das Lederzeug wird von Bleckwenn mit "Paille" angegeben. Im Gudenus kommt man aber auf den Trichter, dass es wohl einfach wie bei den Österreichern noch Buffle, also naturfarbenes Leder, war. Ich habe mich jetzt dazu entschieden die Bandeliers meiner Österreicher in einem etwas helleren Hellbraun mit Gelbstich als die der Franzosen zu malen.

Ergebnisse so in 2 Wochen, wenn nix dazwischen kommt. Sind ja erstmal nur 2 Stands à 4 Minis. :smiley_emoticons_pirate_cool:

Maréchal Davout

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42

Wednesday, 24. February 2016, 10:50

Klar das ganze ist noch ausbaufähig, da ist nach oben noch viel Luft, aber ich bin doch ein bisschen Stolz drauf, dass sie endlich alle fertig sind.
Gefällt mir, Pallas Athene! Die Mühe hat sich gelohnt und ich bin gespannt auf mehr :) Auch die Artillerie finde ich gut.

Viele Grüße
Felix

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43

Wednesday, 24. February 2016, 14:38

Bei der Artillerie habe ich einfach dem einen z.B. Stiefel angezogen, weil das sich dadurch anbot, dass ich eh ein Modell eines Österreichers genommen habe. So hat man zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Pallas Athene hat auch manchen Strümpfe und Schuhe und anderen Gamaschen gemalt. Selbst bei x-mal der selben Pose kann man nen gewissen Mix reinbringen.

Halstücher werde ich jetzt bei den Frenchies teilweise unterschiedlich malen, weil das durch die franz. Seidenindustrie plausibel ist.

Pappenheimer

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44

Friday, 4. March 2016, 09:19


Hier mal ein Mix aus nem Ebaykauf und 2 von mir bemalten Stands. Theoretisch soll es aber schon in die Richtung gehen: 5 Stands Füseliere und 1 Stand Grenadiere, entweder mit 6 Stands eine Large-Unit oder 5 Stands als Standard-Größe für Honours of War. Die Ebaykäufe habe ich beschlossen nicht zu verschlimmbessern, außer wenn sie uniformmäßig (Rabatten etc.) garnicht dazu passen. Unterschiedliche Einfärbungen gab's ja auch damals.
Es handelt sich um das IR Bayreuth, der Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth war der Inhaber dieses Regiments. Bei der Uniform habe ich mich an den Angaben zur 1756er Uniform von Kronoskaf und einer Darstellung eines nicht identifizierten Grenadiers von Morier orientiert (siehe unten). Die Fahne habe ich von Xenophon-mil. Es handelt sich um eine Fahne wie sie unter Karl VI. geführt wurde, konnte aber bisher keinem bestimmten Regiment zugeordnet werden. Pallas Athene hat sie unter einer Auswahl einfach ausgesucht.

Hier nun noch das Bild von Morier:

Pappenheimer

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45

Wednesday, 9. March 2016, 09:35

Die Fahne vom Regiment Artois stammt übrigens von Not by Appointment. http://nba-sywtemplates.blogspot.de/2012…s-infantry.html
Dort wurden dankenswerterweise schon zahlreiche Fahnen der Infanterie eingestellt, die mir von der Farbgestaltung her teilweise besser als bei Kronoskaf gefallen.

Pappenheimer

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46

Thursday, 10. March 2016, 09:03

Régiment La Marine

Nun ist mein erstes komplett von mir bemaltes Bataillon fertig. Es handelt sich um ein Bataillon des Régiment La Marine - nicht zu verwechseln mit Royal la Marine (!). Es rangierte unter den alten Regimenter der Infanterie und war entsprechend stark, 1748 mit einer Sollstärke von 3.633 Mann in 5 Bataillonen.
Die Uniform war laut "État général des troupes" sehr simpel. Grau-weiße Uniformen für alle, nur bei Offizieren und Sergens mit schwarzen Aufschlägen. Auch Gudenus zeigt 1735 eine ähnlich simple Uniform.



Hier nun meine Minis von vorn



und von hinten.



Die Fahne stammt wieder von David von seinem Blog Not by Appointment. http://nba-sywtemplates.blogspot.de/2014…t-regiment.html

vodnik

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47

Thursday, 10. March 2016, 09:46

...über die Figurengrösse kann man sagen, was man will, aber diese Figuren gefallen mir :thumbsup:
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...

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48

Thursday, 10. March 2016, 09:52

...über die Figurengrösse kann man sagen, was man will, aber diese Figuren gefallen mir

Danke. Stell Dir vor, die sind in 15mm, dann ist es nicht mehr so schlimm. Ist ja nix (Münze, Säbelknauf, Bierflasche) zum Vergleich daneben. ;)

vodnik

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49

Thursday, 10. March 2016, 09:56

...aber da fangen dann die Probleme erst richtig an; keine DBX-Basierung... ;(
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...

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50

Wednesday, 16. March 2016, 11:30

Ich arbeite derzeit am IR Arenberg (später Wied). Fotos gibt es dann, wenn das Bataillon fertig ist. Die Revell-Minis sind schon vom Guss her ein Krampf. Die Grenadiere und die schießenden Füseliere und abknieenden gehen ja noch an, aber die ladenden Figuren haben soviel zuviel Plastik, dass ich es aufgegeben habe alles wegzuschnippeln :wacko1: . Nur das Gröbste wird entfernt. Da waren die Artilleristen von Revell deutlich besser zu bearbeiten. Nebenbei ein bisschen an meinen Generalstäben mit den schönen Minis von Zvezda pinseln ist im Vergleich die reinste Wohltat. Bin schon froh, wenn ich mal meine 4 Sets Revell-Ösies weg gemalt habe. Nicht falsch verstehen, die Posen sind ja meistenteils schön, aber die Ausformung ist es nicht. Nur bei dem einen frage ich mich, was der überhaupt tut. Pflanzt der sein Bajonett auf oder lädt der?
Kein Wunder, dass ich bis dato mehr Elite als Füseliere habe. :rolleyes:

Pappenheimer

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Saturday, 26. March 2016, 23:56

Hier nun mein erster österr. Stab: ein Feldmarschall und ein Dragoner vom Regiment Styrum als Halter der Pferde:


DonVoss

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52

Tuesday, 29. March 2016, 12:20

So, nach dem leichten Arschtritt von Pappenheimer schreibe ich hier auch mal was rein...denn ich finde das Zeug hier Klasse.

Die Bemalung haut mich nich immer um, aber die schön bebilderte Recherche und die konsequente Umsetzung is schon sehr cool.
Dazu atmet alles hier irgendwie so n herrliches Oldschool-Feeling...;)

Also weitermachen...


...ich warte übrigens immernoch auf die Redoute...:D

Cheers,
Don

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53

Tuesday, 29. March 2016, 13:16


...ich warte übrigens immernoch auf die Redoute

Ist auf Eis gelegt bis ich ne Idee habe, wo ich sie außerhalb der Spiele einlagern soll. (Der Einfachheit halber lasse ich jetzt 90% der TT-Ausrüstung gleich im Rucksack, weil ich nicht weiß wohin damit.)

Hast Du spezielle Verbesserungsvorschläge bei dem Zeug, was ich selber gemalt habe? Ich würde, wie Du es ja auch immer bei Deinen Minis machst, an die fertigen, nicht nochmal rangehen. Aber bei künftigen Regimentern werde ich versuchen, so es zu meinem Stil passt, zu verbessern.

Bei meinem letzten Franzosen habe ich schwarz grundiert und mangels Zeit ohne trocken werden zu lassen gleich mit weiß drüber gemalt und das erzielte dann ziemlich den "blanc gris" Effekt, den ich mir erhofft habe. Ein Hauptproblem ist immer, dass ich viele Details auf den Bildern übersehe. So sind zuletzt die Knopflocheinfassungen weiß statt silbern geworden, da ich aus dem Bild von Gudenus nicht schlau geworden bin. Außerdem kann ich meistens nur zwischen 22 und 24 Uhr malen, entsprechend ist dann auch meine Konzentration bei der Ausführung... :rolleyes:

Die Fotos sind immer überbelichtet und das obwohl nicht ich, sondern Pallas Athene fotographiert (meistens wenn die Minis gerade fertig geworden sind, also gegen Mitternacht). Das macht natürlich einige meiner Details zunichte. Ich habe nämlich beschlossen keine einzige Einheit mehr nach Reglement zu malen, sondern immer Halstücher etc. zu mixen, Winter- und Sommergamaschen etc. zu machen, weil es mir sonst beim Malen zu fad wird. Die Quellen sind eh zumeist so unbrauchbar, dass man nichtmal 80 % weiß wie das Erscheinungsbild der Truppe war. Oft habe ich zwar nen Eindruck von Offizieren, aber nicht von Mannschaften, von Musikern ganz zu schweigen. Von den Trommeln von dem einen Regiment habe ich bis jetzt nicht weniger als 4 unterschiedliche Designs gefunden... :cursing:

Bayernkini

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54

Tuesday, 29. March 2016, 14:03

Zitat

...ich warte übrigens immernoch auf die Redoute


Ist auf Eis gelegt bis ich ne Idee habe, wo ich sie außerhalb der Spiele einlagern soll.


Bau sie im 28mm Massstab dann kannst sie gerne bei mir einlagern ;)
My dice are the hell

Maréchal Davout

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55

Tuesday, 29. March 2016, 23:31

Schöne Fotos!

Das Regiment La Marine gefällt mir! Schön, wie du Strümpfe usw. variiert hast.

Der Kommandeur ist auch was Schönes! Was sind die beiden für Modelle? Ich glaube, ich fänd es noch schöner, wenn der Pferdehalter sich mehr im Hintergrund halten würde, so dass der Feldmarschall allein prominent vorn stehen würde.

Viele Grüße, bin gespannt auf den nächsten Streich!
Felix

DonVoss

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56

Wednesday, 30. March 2016, 15:03

Zitat

...wie Du es ja auch immer bei Deinen Minis machst, an die fertigen, nicht nochmal rangehen.


Manchmal mache ich das schon...



Und irgendwie lohnt sich das dann auch meist...;)

Ich habe echt keine Ahnung von 1/72-Bemalung und will mich da nich aus dem Fenster lehnen. Allerdings würde ich an deiner Stelle über die Basierung nachdenken.
Deine "reine Gras"-Methode sieht zwar sehr Old-Shool-mäßig cool aus, aber eben auch ziemlich langweilig. Man kann so ne Truppe schnell aufwerten, wenn man sich bei den Bases etwas mehr ins Zeug legt und etwas Abwechslung rein bringt.

Und da man den Minis meist zuerst ins Gesicht schaut, würde ich da vielleicht noch mal nachlegen: Suppe drauf und dann n Highlightton drauf setzen. Dann bekommen die Gesichter etwas mehr Tiefe.




Cheers,
Don

Pappenheimer

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57

Thursday, 7. April 2016, 21:20



Hier ein Lieutenant-General mit seinem Aide de Camp. Damals noch in der Uniform seines Regiments.

Merci Don für die Tipps. Melde mich morgen nochmal dazu.

Maréchal Davout

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58

Thursday, 7. April 2016, 21:54

Sehr prächtig, der Lieutenant-General! Was für Modelle sind denn die Generale?

Gruß
Felix

Pappenheimer

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Friday, 8. April 2016, 09:47

@ Don
Bei den Gesichtern haben wir schon drüber nachgedacht. Wenn ich Suppe drauf haue, dann werden die meistens eher schwärzlich oder gräulich. Kann daher kommen, weil ich den Softshade immer reduzierter einsetze, weil unsere ersten Versuche damit einfach so aussahen, als hätten sich meine Österreicher in Kaka gewälzt, so dass ich gefühlt ewig danach beim Ausmerzen der arg braun gehaltenen Partieen hockte. Vielleicht nehmen wir für die Gesichter beim nächsten Mal das dunklere Shade. Wenn ich endlich die Jungs vom Regiment Arenberg fertig habe, mache ich mit Kavallerie weiter und da male ich sowieso weniger Minis pro Woche.

Zu den Bases:
Unser Hauptproblem ist, dass dieses Gras immer runterfällt. Ich schmiere da mittlerweile massig Kleister drauf und es hält dennoch suboptimal. :cursing:
Mit den meisten Bases hier im Forum und auch denen von Blüchi werde ich irgendwie nicht warm. Die sehen mir eher nach Geröllhalden aus, als nach mitteleuropäischer Kulturlandschaft des 18.Jh.. Wenn die Kieselchen so groß wie ein Fuß sind, latschen die Männer offensichtlich über nicht landwirtschaftlich genutztes Land und davon gab es im 18.Jh. verflixt wenig. Selbst das Oderbruch wurde schon unter FW I. begonnen am Fuße des Barnim trocken zu legen. Entsprechend wurden Findlinge und dergleichen beiseite geräumt und in den Bau der Kirchen der Kolonistendörfer eingesetzt.
Die Alternative ist bei vielen Bases so eine Art Sandstrand mit Grasnarben. Wenn ich mir die authentisch bewirtschafteten Flächen in Freilandmuseen anschauen, sind da drei Situationen das Normale:
1. Wiesen
Wiesen wurde extrem zurückhaltend bewirtschaftet. Die meisten Flächen waren Gemeindewiesen bis die Allmenden in der 2. Hälfte des Jh. aufgehoben wurden. Damit diese nicht heruntergewirtschaftet wurden, wurde der Auftrieb des Viehs der Gemeindsleute akribisch überwacht. Schon die Dorfordnungen des 16.Jh. bezeugen dies.
Rasen von NOCH gibt ungefähr den Zustand nach einer halbwegs gemähten Wiese wider. Heu musste ja auch für den Winter oder die herrschaftlichen Stallungen, deren Pferde man evtl. nicht so sehr weiden lassen konnte, gemacht werden.
2. Acker
Felder, die gerade brach liegen (3-Felderwirtschaft), bzw. je nach Jahreszeit entweder keine Frucht mehr oder noch keine Frucht tragen.
3. Bestelltes Feld
Dass das Getreide hoch steht ist nur ein recht kurzer Moment im Jahr - auf das gesamte Jahr gerechnet. Damit man was von den Minis noch sieht, wäre wohl niedergetrampeltes Feld das Übliche, was man sehen würde.

Wälder wurden in den 1740ern als Schlachtfeld noch gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Natürlich ließen sie sich nicht in jedem Fall umgehen, bspw. bei Hohenfriedberg als die Preußen nach der Vernichtung der Sachsen zwischen Eisdorf und Güntersdorf den Österreichern in die Flanke fielen. Bei Fontenoy hingegen zeigt sich deutlich, dass die Briten/Hannoveraner lieber dicht gedrängt das Risiko eingingen ihre Feuerüberlegenheit ungenutzt zu lassen, statt ihre Linien durch ein Vorgehen durch den Wald bei der Redoute d'Eu in Unordnung zu bringen.
Überhaupt gab es bekanntlich im 18.Jh. deutlich weniger Wald als im 21.Jh. in Mitteleuropa. Holz war ein begehrtes wertvolles Gut, selbst in typischen heutigen Waldregionen. Selbst der Thüringer Wald war auf Import von Holz angewiesen. Reiche Reichsstädte hatten ihre Achillesverse bei der Unterversorgung mit Holz als Baumaterial und für die Industrie.

Daher das Gras als eine Option. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, gehe ich vielleicht an niedergetretenes Feld.

@ Maréchal Davout
Alles von Zvezda.
Der Feldmarschall ist der Offizier aus der Schwedischen Artillerie von Zvezda:
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=1714
Der Dragoner vom DR Styrum ist aus dem Set der Russ. Dragoner: http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=1850
Aus dem Set sind auch die beiden Gäule.

Der Lieutenant-General ist aus dem Set der Russischen Artillerie: http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=1598
Die Figur halte ich für ein echtes Meisterwerk aus dem Hause Zvezda. Die Perücke und der Spazierstock wirken einfach nur superb, vom Degen ganz abgesehen, die bei vielen Herstellern eher wie linkische Bauernwehren daher kommen.
Der Aide de Camp ist aus dem selben Set. Man sieht es auf dem Foto nicht so gut. Ich habe die Patronentasche vor dem Bauch weggeschnitten und den Rest davon in der Farbe des einen Handschuhs bemalt und die Finger des Handschuhs unten angemalt, so dass es ausschauen soll, dass der Offizier eben einen Handschuh ausgezogen und sich in sein Wehrgehänge gesteckt hat. Die franz. Offiziere trugen zwar meistens die Wehrgehänge unter den Westen wie auch Zivilisten, aber das haut mit den meisten Sets nicht hin und daher schneide ich lieber weniger weg und es schaut dann besser im Ganzen aus.
Das Pferd ist von den Schwed. Dragonern: http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=1328

Man kommt an den Sets von Zvezda nicht vorbei, weil man bei denen für einen vernünftigen Preis qualitativ höchstwertigste Minis bekommt, die teilweise sogar besser passen, als Produktionen von Kleinserienherstellern. Aus einem Set Schwed. Dragoner heute für um die 10 € zu kriegen, bekommt man mehr als eine Einheit Reiter raus. Aus 2 Sets, kriegt man 3 Einheiten raus (halt mit Abgesessenen, die man als franz. Dragoner oder für Vignetten wie bei mir brauchen kann). Schaut man in den Resinbereich, so sind die Sets sogar teilw. teurer als 28mm. 4 Reiter kosten bei Germania 15 €, 12 Reiter für eine large unit nach HoW also 45 €! Hagen ist etwas günstiger. Da kriegt man 5 Reiter für unter 5 Reiter für 14 €. Bräuchte man aber wieder 3 Sets um eine Einheit voll zu kriegen und dann hätte man einen Trompeter zuviel und ein Reiter mit Standarte fehlte ganz. ;(

Ich habe mich dafür entschlossen die Stäbe bei Oberkommandierenden auf 4x6cm zu basieren. Evtl. bleibe ich dabei wie bei meinen ersten beiden Pärchen und Feldmarschälle/Maréchal de France bekommen immer 2 und untere Armeekommandeure nur einen Gaul mit Adjudant. Fahnen wurden damals nicht in Gegenwart der Generäle rumgeschleppt. Deswegen entfällt der Aspekt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pappenheimer« (8. April 2016, 12:45)


Pappenheimer

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60

Friday, 8. April 2016, 13:49

Apropos prächtig:
Bin froh, dass ich jetzt nen feineren Pinsel habe. Bei den Maréchal de France und den Tambours in der Livrée des Königs sieht man sonst ja kein Blau mehr vor lauter Borte. 8)