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Pappenheimer

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 16:11

Bei Ramillies soll Marlborough seinen Belagerungspark dabei gehabt haben, was artilleristisch den Alliierten einen Vorteil gegenüber Bayern und Franzosen gab. Vielleicht kam das schon desöfteren vor. Außerdem gibt es ja immer wieder Szenarien, wo eine Belagerung oder Verschanzungen vorkommen und Belagerungsartillerie plausibel wäre. Bei meinem einen Spiel vor einer ganzen Weile ( http://www.sweetwater-forum.de/index.php…8616&highlight= ) wären Steilgeschütze das Richtige gewesen. Die Franzosen haben damals solche eingesetzt, um österreichische Pontonbrücken in Brand zu setzen. Sie haben sogar ins Blaue geschossen, also auf eine Brücke aus vertäuten Fischerkähnen, welche die Artilleristen nicht mal sahen.

preussischblau

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102

Montag, 22. Mai 2017, 17:27

Was den Mörser angeht, da bin ich jetzt zufällig auf eine Seite gekommen, wo ein Modell eines Mörsertransporters (oder Haubitzentransporters?) angeboten wird:

https://www.zinnfigur.com/Flachfiguren/U…tallmodell.html

Ist zwar für einen anderen Maßstab, aber jedenfalls eine gute Anregung. Authentisch, was meint ihr?

Riothamus

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103

Dienstag, 23. Mai 2017, 11:08

Eine Frage ist beantwortet. Zum Abladen mögen sie wie bei Rohren üblich einen Flaschenzug benutzt haben. Ich meine Regulator hätte vor einigen Wochen so eine Szene für den ACW präsentiert.

Und es ist ganz sicher ein Mörser. Schau Dir z.B. die Haubitzen für Napo - Preußen bei Perry-Miniatures an. Von außen im Prinzip wie Kanonen, nur dass sie auch zum Werfen eingesetzt werden konnten.

Zur Feldartillerie gehörten Mörser eigentlich nicht. Aber das heißt natürlich nicht, dass sie nicht auch in besonderen Situationen bei Schlachten anwesend waren und eingesetzt wurden, wie Pappenheimer schon darstellte.

Falls Du das Buch von Guddat hast, ist dort tatsächlich keine Haubitze dargestellt. Habe es extra nochmal durchblättert.

Wenn Du wissen willst, welch Geschütz in Frage kommt, musst Du ausnutzen, dass die Maße von Geschützen in Durchmesser der Kugeln angegeben sind. Oft rechnete man anscheinend einfach das Kaliber, obwohl das in der Regel geringfügig größer war. Wenn die Angaben in Deinem Buch fehlen, kann ich sie Dir herausschreiben. Nur werden auch die Preussen, obwohl es vorgesehen war, nicht alle Beutestücke sofort eingeschmolzen haben. Und bei den 12 pfdern gab es -allein bei den Preussen- Längen von 16 bis 26 D, wenn ich es recht im Kopf habe. Da mögen einige leichtere Geschütze auf ähnliche Längen gekommen sein. Wie Pappenheimer schon schrieb, lassen die Räder auf ein leichteres Stück schließen.
Gruß

Riothamus

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preussischblau

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104

Donnerstag, 25. Mai 2017, 19:13

Hier nun die Truppe basiert und fertig zum Einsatz. Die Bases sind 9 x 14 cm und damit doppelt so groß wie eine Infanteriebase. Riothamus, Danke für Deine Infos! Aber die Feinheiten sind nicht nötig, die brauchstz Du nicht zusmamensuchen, mir gehts nur um ein prinzipielles Verständnis; die Auswahl ist bei den NMZ Formen eh auf eine Option begrenzt. :S





Feinheiten und Geschützzubehör werden später aufgeklebt. Ein bisschen tricky ist das Aufbohren der Kanonenrohre. Dank der neuen Maltechnik (und noch vorhandener Figuren) ging das Ganze erfreulich flott, weitere Kanonen sind schon in Vorbereitung, sogar Zugpferde, auch wenn ein Vierspanner ganz schön viel Platz braucht... Jetzt muss ich mich bald wieder um Infanterie kümmern, sonst wird es noch zu viel Artillerie im Verhältnis. Aber... kann man jemals "zu viel" haben? ;)

Pappenheimer

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105

Montag, 29. Mai 2017, 16:31

Da sieht man Deine Vorliebe für die Basegestaltung. Sieht doch ganz ordentlich aus.

http://www.edinburghwargames.com/the-bat…chotusitz-1742/ Auch sicher ein Anreiz für Dich. 8)

Riothamus

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106

Montag, 29. Mai 2017, 17:36

Schön geworden! :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Ich fürchte allerdings, da gibt es gleich einige Unfälle...
Gruß

Riothamus

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preussischblau

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Dienstag, 30. Mai 2017, 09:40

Riothamus, mit Unfällen meinst Du vermutlich, dass alle viel zu nah an der Kanone stehen, während der Anzünder schon am Zundloch fuchtelt? Die Posen der Figuren bieten leider nicht viel Auswahl... es wird noch gerichtet, während Scheffe schon herumwedelt und feuern will und der Auswischer noch nicht aus dem Wege ist.

Inzwischen haben wir ein weiteres Spielchen veranstaltet und sogar im Laufe des Abends beenden können. Jede Seite verfügte über vier Einheiten Infanterie, zwei Artillerie und eine Kavallerie. Hat gut geklappt, wenngleich wir ein paar BP Entfernungen angepasst haben: In vielen Fällen einfach Inch = Zentimeter gesetzt, der Verkleinerungsfaktor 2,5 funktioniert überraschend gut für Bewegung und Schussreichweite bei der Tischgröße. Nur bei der Befehlsreichweite muss es mehr sein, sonst versickern alle Befehle auf die Flanken und es geht da nix voran.



Jetzt fehlen noch die restliche Basegestaltung und Disorder Marker (statt der roten Würfel) und vor allem Gelände, da habe ich schon mit Malermatten und Acryl herumexperimentiert. Die kleinen Wäldchen als unpassierbares Gelände gaben Anlass zu interessanten taktischen Manövern, war ein gutes Spiel, auch wenn meine Preußen auf den Deckel bekommen haben.

Der Mörser bewährte sich wegen seiner Unbeweglichkeit nicht, trotz großer Reichweite, den lassen wir in Zukunft zugunsten der normalen Artillerie weg.

Riothamus

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108

Dienstag, 30. Mai 2017, 16:30

Vielleicht ist der Mörser eher für bestimmte Szenarien geeignet, wie er ja in einer Feldschlacht auch nur in besonderen Situationen vorkam.

Dein Wald wirkt schon toll, da bin ich auf weiteres Gelände gespannt.
Gruß

Riothamus

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Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:20

Der Mörser spielt jetzt als normale Kanone mit, so lange, bis noch ein bisschen mehr Artillerie zur Verfügung steht. Ich habe zwar schon mit einer Filzmatte herumexperimentiert, aber noch nix fertiggestellt. Keine Chance, was draußen zu machen bei dem Dauerregen. Aber es gibt trotzzdem ein Update: Eine Gamemat bringt erstaunlichen Spielspaß durch die geschmeidige Oberfläche, und sieht auch schick aus.



Zudem sind ein paar Einheiten dazu gekommen und die meisten auch fertig basiert. Aktueller Spielbericht:
http://www.sweetwater-forum.de/index.php…&threadID=21718
Gruß, Stefan

D.J.

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110

Montag, 17. Juli 2017, 17:40

Das hat so die richtige Mischung aus Retro und einfach nur genial :)
Super Projekt :thumbsup:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

preussischblau

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Montag, 14. August 2017, 17:49

Die nächste Einheit wird in Dienst gestellt: Die Sächsische Leibgrenadiergarde. Komplett mit magnetisiertem Fähnrich und passendem Marker.



Es stellte sich heraus, dass rot und gelb auf schwarzer Grundierung gar nicht decken, deswegen musste auf der Grundierung nochmal grundiert werden... ging nicht ganz so schnell wie erhofft. Mein Schwerpunkt liegt ja eher auf Geschwindigkeit denn auf Präzision (mangels Können). Aber egal, jetzt kommt ein Sack Österreicher, weiß und rot galore, und die sind hell grundiert. Am Ende: Hauptsache bunt.

Bei der Gelegenheit: Welche Farbe hatten denn die Fahnenstangen? Holz natur? Dunkel gebeizt? Scharz oder weiß? Oder die Landes- oder Regimentsfarben?

Pappenheimer

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Dienstag, 15. August 2017, 14:16

@ Preußischblau
Ich finde die Truppe schön bunt, auch wenn ich mir zumindest bei Elite mehr Blingbling wünschen würde, v.a. wegen der großartigen Fahne und der detaillierten Basegestaltung.

Was die Fahnenstangen anbelangt. Bei Ösies habe ich rotweiß gestreift genommen und auch andere Farben. Quellen sind sicher irgendwelche Gemälde. Habe aber schon lange keine Österreicher mehr gemalt.

Holzfarben nehme ich bei Seiten, wo ich keine Infos zu Fahnenstangen habe oder wo sie wie bei den Franzosen meistens einfach holzfarben waren.

Riothamus

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Dienstag, 15. August 2017, 18:02

Ich habe mal gelesen, dass die Farben bei den Österreichern vom Wappen von Inhaber oder Kommandeur abgingen. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, wo und habe die Stelle nicht gefunden.

Für den Mut zur Schnell gemacht, auch wenn ich Pappenheimer mit der Elite Recht gebe: :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

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Mittwoch, 16. August 2017, 11:12

Auch wenn Historismus, fand ich dieses Bild immer sehr inspirierend: http://www.akg-images.de/Docs/AKG/Media/…2/8/AKG3200.jpg
Mir sind leider nur wenige brauchbare zeitgenössische Gemälde mit österr. Flaggen im Kopf.

preussischblau

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Mittwoch, 16. August 2017, 11:20

Danke für das Bild! Das sieht bunt aus: Die Fahnenstangen sind rosa, blau, schwarz-rot-- gold, beige? Nicht weiss jedenfalls, die Uniformen sind es ja. Jedenfalls wird das geringelte sehr schwer zu pinseln... mir scheint, die Farbgebung der Fahnenstangen kann dann nach Gusto passieren. Wie war es eigentlich bei den Preußen? Ähm, preussischblau vielleicht?

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Mittwoch, 16. August 2017, 11:29

Danke für das Bild! Das sieht bunt aus: Die Fahnenstangen sind rosa, blau, schwarz-rot-- gold, beige? Nicht weiss jedenfalls, die Uniformen sind es ja. Jedenfalls wird das geringelte sehr schwer zu pinseln... mir scheint, die Farbgebung der Fahnenstangen kann dann nach Gusto passieren. Wie war es eigentlich bei den Preußen? Ähm, preussischblau vielleicht?

Geringelt funktioniert eigentlich ganz gut - habe ich bei 1/72 auch hinbekommen. Schwarz-Rot-Gold sind halt die Farben, die man von den kaiserlichen Flaggen her nahm (schwarzer Adler auf gelbem Grund, oftmals rote und weiße Flammen am Rand des Fahnentuchs (vielleicht stellvertretend für das Bindeschild der Habsburger?). Ich hab auch mal irgendwo Rot, Weiß und Grün geringelt, wohl von den Fahnen der ungarischen Regimenter gesehen.

Bei Preußen würde ich ein mittleres Blau nehmen. Bin da aber wirklich kein Fachmann.

@ Riothamus
Heißt das, dass die Farben des Wappens der Inhaber an den Fahnenstangen aufgegriffen wurden oder dass sich der Inhaber eine Lieblingsfarbe ausdenken durfte?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pappenheimer« (16. August 2017, 11:39)


Riothamus

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Mittwoch, 16. August 2017, 12:39

Erstmal zu Preussen:

Ich zitiere Guddat aus dem Handbuch, nicht dem Infanterieband, S. 74: "Für die Farbe der drei Meter langen Stange gab es keine Vorschrift. Die alten Regimenter bevorzugten Braun oder Schwarz, die neuen Weiß. Bei der Garde sowie den Infanterieregimentern 34 und 39 waren die Stangen und die Schäfte der Spontons und Kurzgewehre gelb."

Garde du Corps: weiß mit goldenen Beschlägen (nach der Abbildung von Menzel im Armeewerk)
Kürassiere: (S.273) "Die Stangen waren braun und später häufig in der Farbe des Tuchs gestrichen." (Gemeint ist das Fahnentuch.)
Dragoner: "Die Stangen waren ursprünglich ebenfalls braun und trugen erst später die Farbe des Grundtuchs."
Husaren: Die Standarten waren 1743 abgeschafft worden. Nr. 5 führte ab 1758 Französische Standarten als Kriegsbeute.

Folgendes habe ich auf die Schnelle von Abbildungen:
Füsiliere 52 um 1773 weiß
Grenadiergarde gelb
Nr. 1 braun, es gibt aber auch eine Abbildung einer hell bis mittelblauen Stange. Da sie umwickelt gezeigt wird, bin ich da skeptisch.
Füsiliere Nr. 35 weiß
Gruß

Riothamus

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Riothamus

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Mittwoch, 16. August 2017, 12:46

Zu den Österreichern: Ich habe von den Wappenfarben gelesen. Aber ich kann nicht sagen, ob sich das auf alle Regimenter bezieht. Das häufige schwarz-rot-gold spricht eigentlich dagegen. Aber da ich dir Stelle so schnell nicht gefunden habe, würde ich nach Gemälden gehen, bis das besser geklärt ist. Wenn kein Gemälde zu finden ist, kann ja immer noch darauf zurückgegriffen werden. In Österreich sind dabei natürlich auch Abweichungen zur Auszeichnung oder wegen besonderer Erlebnisse des Regiments möglich. In Preußen sah man da wohl eher auf das Geld. Die Fahnen der Infanterie waren z.B. nur bemalt.

Aber ich suche weiter.
Gruß

Riothamus

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Mittwoch, 16. August 2017, 16:01

Danke, das hilft mir weiter! Ich werde dann gelegentlich mal eine größere Fahnenstangen-Aktion starten mit Grundieren und passendem Einfärben und mit Spitzen aus Greenstuff. Aber vorher warten noch ein paar Österreicher (Infanterieregiment 26, Puebla) und Sachsen (Prinz Friedrich August Infanterie) auf Farbe, das Gleichgewicht zu den Preußen muß vor der nächsten Schlacht hergestellt werden...


Pappenheimer

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Mittwoch, 16. August 2017, 16:56

Nebenbei bemerkt: das Problem mit Gelb von Vallejo habe ich auch bei meinen Briten. Rot finde ich recht einfach, obwohl ich da ne No-Name-Marke nehme.

Und: Du brauchst mehr Kavallerie. ;) :D