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Tumbertor

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1

Samstag, 9. April 2016, 09:33

Neue Regeln: Baroque Impetus

Hi,

ich habe gerade die neuen Baroque Regeln von Impetus erhalten. Das ist die vollständige Version der schon lange existierenden "Basic Baroque" Regeln.

Hier mehr dazu: http://dadiepiombo.it/english-baroque.html

Wer hat damit schon Erfahrungen gemacht ?

Gruß

Hanno Barka

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2

Samstag, 9. April 2016, 10:19

Ich warte noch auf mein Exemplar :)
Mit meiner brandneuen ergonomischen Gamingtastatur geschrieben. Kryptische Wortschöpfungen sind tastatur-, geschicklichkeits- und koordinationsbedingt und nicht als Zeichen geistigen Verfalls zu werten!

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Tankred

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3

Mittwoch, 27. April 2016, 14:44

Ich habe mein Exemplar bereits gelesen und ich muss sagen, dass ich sehr angetan bin. Im Vergleich zu Impetus hat sich einiges verändert, die Spielweise ist aber immer noch nah dran am Ursprung.

Die größten Unterschiede sind:

Basegrößen und Bewegungsweiten wurden harmonisiert, die halbe Basebreite ist die Basisbewegung (BU).
Die Basenbreiten sind größer, 12cm für 15mm Figuren.
Anführer haben eigene Bases und können sich während des Spiels verschiedenen Einheiten anschließen.
Es gibt keine Gruppen mehr.
Epochenbedingt gibt es eine Vielzahl neuer Einheitentypen z.B. Galopper, Early Tercio, Late Tercio, Horse and Musket etc.
Der Impetusbonus fällt erst weg, wenn eine Einheit unter 50% ihrer VBU kommt.
Infantrie kann auch einen Kampfbonus haben wegen der masse (MM Bonus). Die Einheit muss dazu nicht chargen.
Der erste Schuss einer Einheit ist effektiver.
Das Reaktionssytem ist weniger komplex.
Es gibt defensives Feuer bei Angriffen.
Die Siegbedingungen funktionieren nun anders, da die VD Punkte im Prinzip verdoppelt werden. Eine erschöpfte Einheit (weniger als 50% der VBU Punkte) verliert nun schon ihre VD Punkte, eine ausgelöschte Einheit doppelt so viele VD Punkte. D.h. es ist nicht mehr egal, wie abgerockt die Einheiten sind bei Spielende.
Die Basegrößen sind kompatibel zu FoGR und By Fire & Sword, wenn man sich "K
Es gibt die Möglichkeit Armeen mit Fluff zu verändern inkl. Spielauswirkungen z.B. Prediger, Huren, Berühmte Einheiten etc.

Das Layout ist viel besser als bei Impetus, der englische Text liest sich sehr viel besser und verständlich. Es gibt Ragnar (SAGA) ähnliche Tipps und sehr anschauliche Schaubilder. Eine runde Sache wie ich finde und alles sehr stimmig. Man merkt dem System die viele Spielerfahrung mit Impetus des Autors wirklich an. Kaufempfehlung!

Hanno Barka

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4

Mittwoch, 27. April 2016, 15:17

Auch haben will! :girl_cray2:
Mit meiner brandneuen ergonomischen Gamingtastatur geschrieben. Kryptische Wortschöpfungen sind tastatur-, geschicklichkeits- und koordinationsbedingt und nicht als Zeichen geistigen Verfalls zu werten!

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Darkfire

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5

Mittwoch, 27. April 2016, 19:46

Weiß man schon, wann das PDF rauskommt?
Projekte 2018:
FIW (This very Ground/M&T/SoDaT 28 mm): England 20%, Frankreich: 10%, Indians: 2%
Napoleon 1805 (Lasalle/BP 28 mm):Österreich Ari 70% Infanterie 10% Kavellerie 0%
Kurfürstlich bayerische Armee bei Höchstädt Ari fertig, Leibgrenadiere 50%, Generäle: kommen jetzt
Dead Man´s Hand: Figuren: 0% Gelände: 50%
Carnevale: 0%..bis die KS Box kommt :rolleyes:
....und endlich mal fertig werden

Hanno Barka

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6

Mittwoch, 27. April 2016, 20:15

Ich kann Lorenzo fragen, aber ich vermute nicht all zu bald. Bislang hat er sich nicht dazu geäussert,
Mit meiner brandneuen ergonomischen Gamingtastatur geschrieben. Kryptische Wortschöpfungen sind tastatur-, geschicklichkeits- und koordinationsbedingt und nicht als Zeichen geistigen Verfalls zu werten!

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Tankred

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7

Donnerstag, 28. April 2016, 15:44

Er hat sich im Impetusforum geäußert. Er will erst mal einen Großteil der Printauflage verkaufen, wenn er gleich PDF anbietet, nimmt das einiges vom Umsatz und niemand will auf einer großen Auflage Drucksachen sitzen bleiben. Wenn ihr es haben wollt, solltet ihr nicht auf das PDF warten. Die Bestellung bei Ihm war bei mir ratz fatz da.

Hanno Barka

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8

Donnerstag, 28. April 2016, 17:11

Da war der Tankred schneller :)
Mit meiner brandneuen ergonomischen Gamingtastatur geschrieben. Kryptische Wortschöpfungen sind tastatur-, geschicklichkeits- und koordinationsbedingt und nicht als Zeichen geistigen Verfalls zu werten!

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Darkfire

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9

Donnerstag, 28. April 2016, 18:44

Mic h stören im Moment 2 Sachen: Die Bindung und der Preis.

Da ich nicht weiß ob ich das Regelwerk jemals spiele, ist mir die Printausgabe zu teuer. Und "spiral bound" hört sich jetzt auch nicht grad schwungvoll an. Da druck ich es mir lieber selber aus und lass es Hardcover binden. Deswegen warte ich aufs PDF.
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Napoleon 1805 (Lasalle/BP 28 mm):Österreich Ari 70% Infanterie 10% Kavellerie 0%
Kurfürstlich bayerische Armee bei Höchstädt Ari fertig, Leibgrenadiere 50%, Generäle: kommen jetzt
Dead Man´s Hand: Figuren: 0% Gelände: 50%
Carnevale: 0%..bis die KS Box kommt :rolleyes:
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Tabris

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10

Donnerstag, 28. April 2016, 19:22

Da ich nicht weiß ob ich das Regelwerk jemals spiele, ist mir die Printausgabe zu teuer. Und "spiral bound" hört sich jetzt auch nicht grad schwungvoll an.


Ist ja witzig ... gerade der Wunsch nach einer Ringbindung ist imo aus der Spielerschaft gekommen ;) Soll angeblich gebrauchsfreundlicher bei öfterer benutzung sein.
"Ein Mann, der unterwegs von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die
Strasse hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden. Wenn man es
aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit
unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt
für alles."

HAGAKURE von Yamamoto Tsunetomo

Hanno Barka

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11

Donnerstag, 28. April 2016, 20:08

Jubs, das stimmt - ich mag zwar keine Spiralbindung und hab dagegengestimmt, aber auf mich hört ja keiner :girl_cray2:
Wobei afair ausser mir grad mal ein weiterer für Hard/ Softcover war...
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Tankred

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Freitag, 29. April 2016, 10:15

Man sollte allerdings erwähnen, dass es eine hochwertige Metallspiralbindung ist und das Papier eine relativ hohe Grammatur hat, sicherlich 110 oder 120 g/qm. Mein Impetusregelwerk wird nicht geschont und hat keine ausgerissenen Seiten und die Spirale ist immer noch rund. Man kann das Buch aufgeschlagen auf A4 auf dem Spieltisch legen, das finde ich schon recht praktisch. Das ist keine Copyshop-Schlabber-Qualtität.

Zum Preis möchte ich anmerken, dass man Regelsysteme, die unabhängig vom Figurenvertrieb sind, preislich durchaus supporten sollte. Dafür gibt es keine Rüstungsspirale und das Spiel ist balanced. Nachvollziehen kann ich Deinen Wunsch nach dem PDF. Ich warte auch drauf, kaufe aber bei Impetus immer beides.

lemming

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13

Freitag, 29. April 2016, 14:47

Die von Tankred genannten Neuerungen hören sich vielversprechend an.

Grundregelwerke habe ich gerne in Buchform zur Hand. Bei Erweiterungen mit Armeelisten darf es auch gerne PDF sein. In Grundregelwerken muss immer mal wieder nachgeschlagen werden und ich bin eher ein altmodischer Seiten-Umblätterer als ein moderner Touchscreen-Streichler.
Den Preis finde ich nicht extrem aus dem Rahmen fallend. Die Frage der Spiralbindung ist für mich nicht kaufentscheidend.

Entscheidend ist, ob einem Impetus liegt oder nicht. Häufig wird der Wunsch geäußert nach einem Regelwerk, dass nicht nur der x-te Aufwasch von Warhammer ist, und mit Impetus liegt man da nicht falsch, denke ich.

Ich habe Baroque bestellt. Soll aber nicht heißen, dass ich der totale Impetus-Fan bin!
Ich habe einige Spiele erlebt, die sich lang und zäh dahinzogen. Inzwischen bin ich zu der Meinung gelangt, das liegt nicht an den Spielregeln selbst sondern an den Szenarien bzw. Siegbedingungen. Im Original-Impetus-Regelwerk gibt es nur ein Szenario – offene Feldschlacht. Die Truppen werden an gegenüberliegenden Spielfeldrändern aufgestellt und es gewinnt derjenige Spieler, der (vereinfacht gesagt!) zuerst die Hälfte der gegnerischen Streitkräfte plättet. Das begünstigt oft defensives Herumtaktieren, Abwarten und den Spieler, der am längsten wach bleiben kann.
Bei den Szenarien sehe ich noch deutlichen Nachholbedarf mit Reserven, Objectives, Rundenlimit ….
Bietet Baroque etwas in der Richtung?
"Das ist ja dann mehr so mit Krieg und so?" (Kommentar einer Bekannten zur meiner Erläuterung, was Tabletop ist.)

14

Freitag, 29. April 2016, 16:50


Grundregelwerke habe ich gerne in Buchform zur Hand. Bei Erweiterungen mit Armeelisten darf es auch gerne PDF sein. In Grundregelwerken muss immer mal wieder nachgeschlagen werden und ich bin eher ein altmodischer Seiten-Umblätterer als ein moderner Touchscreen-Streichler.


Da muss ich mal rein grätschen, dass es bei PDF nur um Touchscreen geht ist ein Irrglaube. Ein, meines Erachtens, schönes Beispiel ist das BG Kursk Buch. Ich habe es zwar im Orginal, habe aber mir trotzdem das (gefreibeuterte) PDF besorgt. Das PDF habe ich mir einmal ausgedruckt und dabei alle "reine bilder" und "reine fluff" Seiten ausgelassen. Dann habe ich die verbleibenden Seiten in vier Stöße aufgeteilt: Regeln, Deutsche Armeelisten, Soviet Armeelisten und Kampangeregeln und jeweils mit Büroplastespiralbindung gebunden.
Ergebnis: Vier handliche Bücher in denen ich sogar Notizen reinschreiben kann und dazu der gebundene Orginal Wargamer Porno

Hanno Barka

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15

Samstag, 30. April 2016, 19:49

sehe ich noch deutlichen Nachholbedarf mit Reserven, Objectives, Rundenlimit ….


Reserven :thumbup: , Objectives - naja meinetwegen - wenn sie zum Szenario passen sind Ojectives gut, ein paar Counter die am Brett rumliegen und keiner Logik folgen, brauch ich nicht, Rundenbergenzung (ausser für spezielle Szenarios) nur unter Androhung von körperlicher Gewalt! :diablo: :assassin: :bomb:



...aber jeder wie er mag :P
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lemming

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16

Samstag, 30. April 2016, 23:27

Bei der Tactica 2013 hatten wir mal was in der Richtung präsentiert: Bei der Belagerung der Burg Tannenberg machten die Belagerten einen (historisch nicht überlieferten und von uns frei erfundenen) Ausfall mit dem Ziel das gegnerische schwere Geschütz zu zerstören.
Androhung von körperlicher Gewalt? Würde ich nie tun! Sonst könntet uns noch jemand unterstellen, dass es irgendeinen Zusammenhang zwischen Wargaming und Gewalt gäbe.
"Das ist ja dann mehr so mit Krieg und so?" (Kommentar einer Bekannten zur meiner Erläuterung, was Tabletop ist.)

Hanno Barka

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17

Sonntag, 1. Mai 2016, 01:08

:thumbsup:
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Dienstag, 3. Mai 2016, 10:11

Zu Lemmings Frage muss ich etwas weiter ausholen:
Der Impetus-Weg für Szenarien scheint mir zu sein, die Schlacht in der Tat als pitched battle zu behandeln und durch z.B. Kampagnen aus Extra Impetus Erweiterung nur Fluff Parameter wie Geländeauswahl und ein paar Besonderheiten der Anführer und Armeelistenauswahl zu limitieren.

Aber eine historische Schlachtaufstellung nachzustellen ist natürlich jedem Spieler offen. Nur gibt es hierzu bislang keine offiziellen Szenarien. Alles Material bezieht sich eher auf die Kampagnenebene.

In unseren Klubspielen haben wir bislang allerdings die Geländeplatzierung und die Nutzung von vierschiedenen Geländemerkmalen sehr stark vernachlässigt. Das ist insofern ein Fehler, als dass die geschickte Nutzung von Gelände eine ganze Flanke wirksam schützen kann, den Gegner vor massive Probleme beim Aufbau stellen kann und im Falle von Siedlungen sogar Siegpunkte bringen kann. Das wird ein Spiel nicht beschleunigen, aber sehr viel interessanter machen. Da wir das im Klub vernachlässigt haben, muss man in Sachen Szenarien erst noch mal versuchen, das was da ist auszureizen.

Die Geländeplatzierung ist bei Impetus Baroque schon ein wenig anders, es gibt auch das zusätzliche Element Mauern, die im Spiel relevant sind. Generell entstehen in Zukunft nun die Erweiterungsbücher für Baroque, wenn man also Szenarien möchte, wäre das eine Sache, die wir an Lorenzo heran tragen könnten.

Ein weiterer Aspekt der die Szenariobedingungen in Baroque ändert ist, dass die VD-Punkte nicht nur beim kompletten Verlust der Truppen berechnet werden, sondern bereits, wenn man unter die Hälfte der ursprünglichen VBU Punkte fällt. Wenn man also keine Entscheidung sucht und überall etwas angeknabbert wird, wird es ebenfalls eng.

Da Lemming und ich einen bestimmten viel manövrierenden Clubkollegen im Sinn haben sei noch gesagt, dass Runden oder noch besser Zeitbegrenzungen mitunter sehr viel Sinn machen, wenn ein Klubkollege gerne 5 Stunden mit einem Spiel berbringt, die anderen aber nicht.

Hanno Barka

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Dienstag, 3. Mai 2016, 11:27

Mich stört an Rundenbegrenzungen, daß oft eine Seite gewinnt, die nur ein oder 2 Runden später massivst vom Tisch geprügelt werden würde, v.a. in Kombo mit "abstrakten" Objective Markern a la FoW oder WH 40K, die irgendwo am Spielfeld rum liegen. Zudem sind Rundenbegrenzungen (meist im Hinblick auf Turniere) oft so eng gesetzt, daß sich komplexere Bewegungen am Spieltisch aus Zeitmangel nicht ausgehen. Ich z.B. mag es ganz gerne vor der eigentlichen Schalcht noch herumzumanövrieren und seine Truppen in eine optimale Position zu bringen, dafür nehm ich auch gern eine Extrastunde Spieldauer in Kauf. Seh ich ähnlich wie das Vorspiel bei der "schönsten Nebensache der Welt" :P
Natürlich mag man auch mal einen "Quickie" und Spieler, wie Du erwähnst, können dann natürlich nerven, aber man kann ja freiwillig eine Begrenzung im Vorhinein machen (auch bei Turnieren). Wenn die Begrenzung in den Regeln festgelegt wird, hat mir meine Erfahrung gezeigt, daß sich diese früher oder später im Design der Armeen wiederfindet, was dann zur Folge hat, daß ein Weglassen selbiger die Spielbalance bricht. Daher sollte man imo sowas nicht in die Regeln einbauen, sondern fürs akute Szenario festlegen.
In den meisten Fällen, kann man so zögerliche Spieler übrigends "bekehren" in dem man ihnen anhand eines praktischen Beispiels demonstriert, daß Impetus (wie die meisten Regelsets) grundsätzlich eine agressive Spielweise belohnt, wenn das Gelände nicht allzu defensiv platziert wurde.

Zu den Objectives - wenn wie gesagt, daß Objective szenariotechnisch Sinn macht - z.B. eine Brücke/ Straße/ Furt zu nehmen um den Nachschubweg zu sichern/ abzuschneiden, oder eine "wichtige Person", die sich in einem Bauerngehöft versteckt zu retten - voll dafür. Ein paar Marker aufs Spielfeld zu setzen, mag ich nicht so, weil es sich mir oft nicht erschließt, was an diesem Punkt mitten in einem Krautacker so wichtig sein soll. (Steht die Vogelscheuche auf einer Kiste mit den aktuellen Aufmarschplänen?)
Ich will nicht abstreiten, daß sowas ein taktisch reizvolles Spiel ergibt, aber taktisch reizvoll sind Schach und Go auch und trotzdem erzeugen sie kein Tabletopflair.

Im Endeffekt ist es persönliche Geschmacksache wie abstrakt, schnell etc. man sein Spiel haben möchte, aber ich finde halt man sollte damit die Spieler nicht regeltechnisch zwangsbeglücken. Dazu nehmen kann man solche Extras wenn sie nicht mit den Regeln verkettet sind eigentlich immer problemlos - umgekehrt ist oft schwierig.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hanno Barka« (3. Mai 2016, 11:37)


vodnik

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20

Dienstag, 3. Mai 2016, 13:04

...für mich ist Impetus mit seinen grossen Basen zu starr. Auch in einer neuen Epoche dürften die Basenabmessungen nicht keiner werden. Von den Renaissanceregeln von PB hörrt man nicht mehr viel. Die paar Partien, die ich seinerzeit bestritten habe, haben mir pesöhlnich aber sehr gefallen. Damals war aber DBM & damit eine andere Epoche dominanter, sodass DBR gar nie eine echte Chance hatte. Mit der Verkleinerung auf DBA-Grösse, also wiedermal 12 Elemente aber mit echter Feuerkraft war dba-rrr eine raele Alternative. Wir haben letztes Jahr die Schlacht von Marignano1515 mit 36 Elementen pro Seite in 3 Befehlsgruppen mit 6 Mann nachgespielt. Es hat sehr Spass gemacht. Dach DBX-Manier sind solche Schlachten zwar schematisch, kommen aber ohne Marker aus & sind für die beteiligten Spieler auf jeden Fall spannend. Etwaigen Zuschauern, ergeht es wohl wie jenen einer einer Schachpartie; diejenigen, die von den Regeln eine Ahnung haben, offenbart sich der gegenwärtige Spielstand - oder eben der Stand der Schlacht...
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...