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Riothamus

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Sonntag, 12. Februar 2017, 23:56

Das war ja noch vor der Erfindung der modernen Farben. Da fiel jede Charge etwas unterschiedlich aus. Allerdings sieht man bei Don Trojani und auch auf manchen älteren Darstellungen durchaus einen Grünstich. Ich habe schon bei einigen Gemälden gerätselt, ob die Uniformen blau oder grün sind. Deine Minis sind mir vielleicht einen Tacken zu hell. Aber das ist Geschmackssache. Die Farbe fiel ja nicht nur unterschiedlich aus, sie wurde auch mit der Zeit heller...

Ich finde sie toll bemalt und definitiv nicht 'zu bunt': :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
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Bemalzeit ab März 2017: 26 h

SummerRain

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42

Samstag, 18. Februar 2017, 18:09

Auf 16 Mann gebracht siehts schon mal ganz gut aus (Fähnchen fehlen noch):




Allerdings erscheinen mir 16 Mann für ein Regiment doch arg knapp bemessen, da werd ich vermutlich doch aufstocken müssen.

Bommel

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43

Samstag, 18. Februar 2017, 18:28

Super schön. Wie hoch deine Qualität immer wieder ist erstaunlich.
Wir nehmen sogar nur 12 mann und 8 mann für ein battallion. Spielen eine Version von Big battallione Black powder. Eigentlich sieht das klasse aus. Zumindest für den acw. Bei napos nehmen wir auch mehr.

Riothamus

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44

Sonntag, 19. Februar 2017, 08:33

Die sehen super aus: :thumbsup:, :thumbsup:, :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

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SummerRain

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46

Sonntag, 19. Februar 2017, 15:05

Super schön. Wie hoch deine Qualität immer wieder ist erstaunlich.
Wir nehmen sogar nur 12 mann und 8 mann für ein battallion. Spielen eine Version von Big battallione Black powder. Eigentlich sieht das klasse aus. Zumindest für den acw. Bei napos nehmen wir auch mehr.
Vielen Dank.
12 Mann sind natürlich deutlich praktischer wenn man auch mal fertig werden will mit dem Bemalen und keine Turnhalle, bzw. gigantische Platte zum spielen hat. Wenn ich hier aber praktische Erwägungsgründe aufzählen würde, hät ich das Projekt aber wohl in 15mm angefangen ;) Irrational-unpraktisch mit Fokus auf Optik geht natürlich viel besser in 28mm. Bei der Einheitengröße bleib ich mit den 4er-Bases ja eh flexibel, notfalls werden noch ein paar Kommando-Gussrahmen angeschafft und die überschüssigen Bases auf neue Einheiten umverteilt.

Bommel

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47

Sonntag, 19. Februar 2017, 16:21

Ja denke kommt auf das System an. Laut bp können die acw Einheiten eh weniger Formationen uns daher reichen die aus. Wir hatten letzte mal meine 2000 Acw minis auf dem Feld. Das sah richtig klasse aus. Viel Wald und viele Einheiten. Und das auf 4.5 m x 1.8m. Also der ist jetzt nicht groß und nicht klein.

Regulator

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Montag, 20. Februar 2017, 11:47

Super Anfang! ACW ist ein sehr spannendes Thema und man entdeckt immer neue Sachen. Wir benutzen 6 Mann pro Base, unsere erste Standartgröße waren 4 Bases (also 24 Mann). Bei Longstreet sind sechs Bases jedoch oft sinnvoller (also 36 Mann). Man kann hier und da auch mal bisschen feilschen: bei stürmenden Regimentern kannst du auch mal nur fünf Modelle auf die Base nehmen um lockere Formationen dar zu stellen z.Bsp.). Es gibt keinen cooleren Anblick im Tabletop als einen vollgestellten Tisch zu sehen, mit hunderten von Minis.
Das geht mit dem ACW auch recht fix, da du sehr simple Uniformen hast im Vergleich zur Napoleonischen Epoche. Und dank der Perries gibt es auch seeehr viel in Plastik :) Viel Spaß und ich freu mich auf mehr!
'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Regulator

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Montag, 20. Februar 2017, 12:05

Kleiner Nachtrag: ich habe leider erst jetzt deine Farbsuche auf der Seite davor gelesen. Das selbe Thema hatte ich auch beim Anfang meiner Kollektion, und jetzt wieder als mir die Farbe ausgegangen war. Das Problem ist schon wie von dir angesprochen: das Blau war wirklich dunkel, theoretisch fast schwarz. Die Vorlage war das preußisch Blau, also ein sehr dunkler Ton. Offiziere liesen sich wie üblich zu der Zeit eigene Uniformen machen, die teilweise auch heller waren. Wenn es dir aber darum geht, dass du hellere Akzente willst, dann liegst du mit deinen Farben richtig :) "Dunkle" Farben zu akzentuieren ist sehr schwer, da Falten- und Schattenwürfe farblich kaum heraus stechen. Fällt auch Licht auf einen dunklen Stoff wird er ja nicht zwingend heller (trage zum Beispiel ein schwarzes Hemd draußen und es wirkt auf die Entfernung trotz 30 Grad und Sonne draußen trotzdem schwarz und nicht grau/ anthrazit).
Ich habe mir dann Farben gemischt (Foundry Prussian Blue A, French Blue A sowie etwas schwarz und um es getragener aussehen zu lassen etwas anthrazit und einen Tropfen Ocker. Das habe ich dann in einem Topf gegossen und mit der gleichen Mischung plus etwas mehr anthrazit und Ocker die zweite Farbe für's erste Highlight gemischt. Nuln Oil wird in die Vertiefungen gemalt und wenn nötig wird ein zweiter Akzent Ton aufgetragen. Farbe zwei plus etwas sehr helle Hautfarbe (Flat Flesh, Elf Flesh, ...). Das wirkt dann weniger kalt als wenn du hellgrau beimischt und auch nicht so cremig.
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SummerRain

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Montag, 20. Februar 2017, 12:16

Das geht mit dem ACW auch recht fix, da du sehr simple Uniformen hast im Vergleich zur Napoleonischen Epoche. Und dank der Perries gibt es auch seeehr viel in Plastik :) Viel Spaß und ich freu mich auf mehr!
Ohhhja. Hab mich vor zwei, drei Jahren mal an napoleonischen Preußen versucht und recht schnell aufgegeben weil es mir unmöglich erschien die benötigte Masse an Miniaturen in einem annehmbaren Niveau zu bemalen ohne wahnsinnig zu werden... das war einfach nicht mein Ding trotz grundsätzlichem Interesse an der Epoche.

Die ACW Figuren sind mir da doch deutlich angenehmer, da schaff ich es auch mal einen Schwung Soldaten am Stück zu bemalen. Und das allerbeste: Kaum Kavallerie. So schön ich napoleonische Kürassiere, mittelalterliche Ritter oder antike Kataphrakte auch finde - beim Bemalen von Pferden bekomm ich immer das Kotzen :D

Während hier die nächsten 16 Mann zumindest schon mal ihre Grundfarbe erhalten haben, steigen die Chancen dem Projekt in den nächsten Monaten mehr Aufmerksamkeit zu geben und vielleicht eines schönen Tages auch Hundertschaften von Soldaten auf eine Platte bringen zu können ;)

Ein paar Osprey Heftchen hab ich mir zwischenzeitlich auch besorgt, wird Zeit dass ich mich ein wenig einlese und vielleicht auch auf ein Korps bzw. eine Division für den Anfang festlege...

Regulator

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Montag, 20. Februar 2017, 12:25

Dann viel Erfolg!! Ich empfehle dir auf jeden fall die Ken Burns Doku Civil war auf DVD. Die ist ein muss. Die ist absolut spitze. Die lege ich jedem ACW Fan ans Herz. Perfekt zum nebenbei Herlaufen beim Malen. Und schau mal nach dem Don Troiani Buch Uniforms of the Civil War. Wenn dir das zu teuer ist (ist scho ne Hausnummer teurer als ein Osprey) dann Google Don Troiani Civil War und du wirst mannigfache Ideen kriegen :)
Wenn ich dir irgendwie helfen kann, gib ruhig bescheid. Jahrelange Interesse in der Epoche haben dann doch ihre Spuren hinterlassen :D Wenn du dich auf eine Brigade/ Division/ Corps fest schießen willst, dann solltest du zu erst unterscheiden zwischen Ost und West Kriegsschauplatz. Dieser Schauplatz teilt sich dann noch einmal auf. Im Osten hast du die Potomac-Armee, die Armeen im Shenendoah Valley, Burnside in North Carolina, Butler in New Orleans usw. usw. Die klassische Variante ist die Potomac Armee, die du sehr flexibel einsetzen kannst. Ab 1863 hatten die Corps im Osten dann auch spezielle Markierungen und Feldzeichen.
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SummerRain

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Montag, 20. Februar 2017, 12:43

Vielen Dank für die Tipps. Eine gute Doku ist genau das was ich für den Einstieg brauch, werd ich mir definitiv anschauen.

Mit Teilen der Potomac Armee würd ich sicher nichts falsch machen und könnte einige der bekanntesten Schlachten abdecken, aber ich werd erst einmal ein wenig mehr Inspiration aufsaugen ehe ich mich da festlege. Bemalen kann ich ja trotzdem schon einiges. Bei den üblichen Miniaturenmassen muss ich meine Zeit ja produktiv Nutzen ;) Fahnen, Korps-Abzeichen usw. werden dann "nachgerüstet".

SummerRain

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Dienstag, 25. April 2017, 19:38

Die letzten Wochen und Monate ging hobbymäßig leider nicht viel, höchste Zeit das zu ändern ;)

Meine 15mm Römer haben Zuwachs bekommen:




Ginge schon mal als halbe Legion durch wenn man jede aus vier Bases bestehende Einheit als eine Kohorte ansieht ;)

Mit den ACW Figuren geht es jetzt auch bald weiter, wobei ich da nochmal Nachschub ordern muss...

Riothamus

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Dienstag, 25. April 2017, 20:06

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub. Für welches System sind die nochmal geplant?
Gruß

Riothamus

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Razgor

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Dienstag, 25. April 2017, 21:41

Sehen prima aus. Ich mache derzeit genau das gleiche
Projekt:-)

Pappenheimer

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Mittwoch, 26. April 2017, 16:54

Schöne Römer. Prima! :)

Dareios

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Donnerstag, 27. April 2017, 00:24

Die Römer sind klasse. Sind das alles Freehands auf den Scuta?

Riothamus

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Donnerstag, 27. April 2017, 14:31

Das Farbschema der Schilde habe ich glatt vergessen zu loben. Mal etwas anderes, doch glaubwürdig!
Gruß

Riothamus

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Donnerstag, 27. April 2017, 14:34

Das sind Decals von LBM (habe ich auch bei meinen Römern drauf).

SummerRain

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Montag, 15. Mai 2017, 14:19

In den letzten Wochen hab ich mich verstärkt mit 3D Druckern beschäftigt. Hauptauslöser hierfür war der Normandie Kickstarter von Jens Najewitz. Ich liebäugle schon lange mit passenden Gelände für ein WW2-Normandie-Setting, nur bin ich kein all zu geschickter Geländebauer und fertige Gebäude sind nun mal teuer.

3D Drucker selbst sind inzwischen erschwinglich geworden. Günstige Kits zum selber bauen gibt es schon für unter 200 Euro, brauchbare fertig montierte Modelle für 300-400 Euro.
Die Vorstellung sich das Gelände selbst drucken zu können, muss man natürlich erst einmal reifen lassen und sich mit der Materie auseinandersetzen. Als totaler Anfänger ist man zunächst überfordert, überall wird betont wie kompliziert die Materie ist, dass ein solcher Drucker viel Feintuning benötigt und einfaches anschließen und losdrucken fast nie zum gewünschten Ergebnis führt. Ich habe mich obwohl ich handwerklich nicht der Geschickteste bin jedoch nicht verunsichern lassen und nach ein wenig Recherche einen Wanhao Duplicator i3 Plus bestellt.

Am Zusammenbau sollte das Projekt schon einmal nicht scheitern:



Alles nötige Werkzeug ist im Lieferumfang enthalten. Beide Teile zusammenstecken, 4 Schrauben festziehen, ein paar Kabel zusammenstecken, fertig.
Etwas aufwendiger ist die Kalibrierung des Druckbetts. Mit einer Stellschraube regelt man die Höhe an jeder der vier Ecken bis zwischen Druckbett und Düse überall nur noch ein Blatt Papier passt. Aber auch das bekommt jeder hin. Das Filament einzuführen war zunächst ein wenig frickelig, aber auch das ist kein Hexenwerk.
Wenig später konnte ich schon den ersten Testdruck starten, der vorkonfiguriert auf der mitgelieferten Speicherkarte daherkam:





Tja und ab hier ist erst einmal Geduld gefragt. Wenn das Ergebnis halbwegs sauber werden soll, muss man Zeit mitbringen. Auch kleine Objekte benötigen schon einige Druckstunden. Das Gerät läuft aber leise genug um bei geschlossener Tür im Nebenraum schlafen zu können.
Nach einer Weile war dann aber das erste Testobjekt fertig:





Das ging ja schon fast zu einfach, warum also nicht gleich mit einem hobbybezogenen Druck weitermachen?
Als Backer des Normandie Kickstarters hatte ich netterweise schon ein Testfile vorab bekommen, außerdem gabs auch ein Konfigurations-Profil, welches ich mangels eigener Erfahrung dankend genutzt habe um mich erst einmal nicht näher mit den Einstellungen auseinandersetzen zu müssen. Der Ablauf ist aber auch recht simpel. Man startet die mitgelieferte Software Cura (die sich einfach bedienen lässt), läd das Modell rein, legt alle Einstellungen fest (oder nutzt wie beschrieben die Konfiguration von jemanden, der mehr Ahnung hat, die gängigen Parameter hat man aber schnell verstanden und kann auch selbst alle Angaben machen - alles kein Hexenwerk, aber man benötigt nun mal Erfahrungswerte) und packt alles auf die Speicherkarte, die wieder im Drucker landet. Mit zwei Klicks startet man dann schon den Druck, das Gerät heizt auf und legt wenig später los.
Die erste richtige Bewährungsprobe sollte also eine 15mm Ruine für die Normandie sein. Die Software prognostizierte eine Druckzeit von über 10 Stunden, daran muss man sich erstmal gewöhnen. Das Ergebnis sah ich dann erst am nächsten Morgen:





Das sah auf den ersten Blick gar nicht gut aus. Allerdings dauerte es keine 5 Minuten und das überschüssige Material war entfernt:





Schon viel besser. Bei dem Modell handelt es sich ohnehin nur um einen Prototypen, das finale Haus wird sich Etage für Etage getrennt drucken lassen, das sollte einige Probleme beseitigen. Für meinen ersten richtigen Druck find ich das Ergebnis aber schon bemerkenswert. Die vielen Details gefallen mir ausgesprochen gut, ich freu mich schon riesig auf den Kickstarter.
Lustigerweise folgten darauf hin einige Komplikationen bei weiteren Drucken, die nicht einmal Ansatzweise die Qualität des ersten Drucks erreichten. Ich hatte den Drucker aber auch leicht verschoben und anschließend nicht ideal kalibriert, das war schnell wieder behoben und ich konnte den Straßenbau starten:




Sicher gibt es da noch eine Menge Optimierungsbedarf, aber nach den ersten zwei Tagen mit meinem 3D-Drucker bin ich absolut begeistert. Als nächstes werde ich mich mit einigen Verbesserungen für den Drucker beschäftigen, die man sich praktischerweise selbst ausdrucken kann ;)