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bodoli

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1

Samstag, 11. Februar 2017, 12:20

Honours of War - ein erster Versuch

Wir haben gestern erstmalig Honours of War ausprobiert.

Das Ergebnis hat uns gefallen.



Einen kruzen Bericht gibt es auf KOMICON.
"DBA was aimed at intelligent eight-year olds and players who had visited the bar, but proved challenging to 40 year old sober American
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Pappenheimer

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2

Montag, 13. Februar 2017, 11:14

Toller Bericht, gefällt mir sehr gut. Das ist von der Größe und dem Szenario her auch genau das, was man zum Reinschnuppern in HoW m.E. braucht. :thumbsup:

preussischblau

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3

Montag, 13. Februar 2017, 21:59

Danke für den schönen Bericht, das hat mich motiviert, das Heft wieder in die Hand zu nehmen. Wie lange hat denn das Spiel gedauert?

bodoli

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4

Dienstag, 14. Februar 2017, 07:23

Wie lange?
Kann ich jetzt gar nicht so genau sagen.
Ohne Begrüssungspläuschchen, Essen, Regeln blättern, anderen beim Spielen zugucken, un so, sage ich mal 2 1/2 Stunden.
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Pappenheimer

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5

Montag, 20. Februar 2017, 11:50

2 1/2 Stunden ist eine gute Dauer für die Größe von Spiel. Klingt fast eher danach, als ob ihr schon recht vertraut mit dem Regelwerk seid. :thumbsup:

bodoli

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6

Montag, 20. Februar 2017, 19:19

Na ja. Regeln blättern hatte ich schon abgezogen.
Auch haben wir nicht mit allen Details gespielt. So wurden Commander casualties, grazing fire nicht so beachtet.
Ging halt darum ein erstes Gefühl für das Spiel zu bekommen.

Wie sind denn eure Erfahrungen mit "Firing in the charging phase". Mir erscheint das Feuer auf den Angreifer es ein wenig heftig.
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7

Dienstag, 21. Februar 2017, 09:24

@ bodoli
Ist es auch. Einen Bajonettangriff sieht der Autor aber auch nicht als beherrschende Taktik an. Der Verteidiger kann auf kurze Distanz und unbewegt schießen, kriegt also 0 Abzüge. Bajonettangriffe können also leicht schon im ersten Feuer zusammengeschossen werden. Ausnahme: superior Einheiten. Diese kriegen ja weniger Hits drauf (-1 Modifier). Um Bajonettangriffe doch wieder attraktiver zu machen, hat Keith Flint unter "Amendments & Clarifications" einen Charging Bonus auch für Infanterie von +1 eingeführt. Siehe: http://honoursofwar.com/page/downloads
Ich verwende diese Regeländerung nicht. Da wir stets mit limitierten Runden spielen, wird der Angreifer eh oft aus Zeitgründen dazu gezwungen mit dem Bajonett zu attackieren. Das klappt natürlich primär bei bereits beeinträchtigten Verteidigern. Haben diese 3 Hits drauf, dann schießen sie ja sowieso nicht mehr so besonders.

bodoli

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8

Dienstag, 21. Februar 2017, 21:33

Nun ja, die Meinung mit dem Bajonettangriff will ich nicht so ganz stehen lassen. Im Siebenjährigen Krieg waren die Österreicher nicht viel schlechter im Schiessen. Zumindest wollte sich Friedrich nicht gerne auf ein Fernkampfduell einlassen, der Bajonettangriff schien "resourcenschonender" zu sein.
Mein armer Infanterist leidet schon ein wenig, da er ja auch schon in der Runde zuvor mit Verlusten aus den Bataillonsgeschützen rechnen muss.
Man kann natürlich argumentieren, dass die guten Preussen generell Admirable oder Inspireing sind, dann wird die Sache einfacher (für die Preussen). :)

Bzgl. des Charge und des Counter charge haben wir ein wenig erfolglos in den Regeln gesucht. Da letzterer für Infanterie möglich ist, aber nirgends mit Faktoren hinterlegt war.
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tattergreis

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Dienstag, 21. Februar 2017, 23:03

Im SYW bestand der Angriff der preuß. Infanterie im gleichzeitigen geordneten Vorgehen und ebenso geordneten Schießen. Der Bajonettangriff geschah, wenn man sich bis auf 10 oder 20 Schritt dem Gegner genähert hatte. Nach allen menschlichen Vermuten waren die Österreicher zu diesem Zeitpunkt bereits ihrer zuvor geschlagenen Kavallerie gefolgt.
http://friedrich.uni-trier.de/de/oeuvres/30/80/ http://friedrich.uni-trier.de/de/oeuvres/30/81/

cheers
Worrias in faav! fo`

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10

Mittwoch, 22. Februar 2017, 09:47



Bzgl. des Charge und des Counter charge haben wir ein wenig erfolglos in den Regeln gesucht. Da letzterer für Infanterie möglich ist, aber nirgends mit Faktoren hinterlegt war.

Siehe hier: http://honoursofwar.com/thread/217/why-counter-charge Ist halt auf Englisch. Aber der Thread lief darauf hinaus, dass Keith Flint in den Zugaben einen +1 Modifier für den Charge von Infanterie hinzufügte. Das macht nen Countercharge unter Umständen schon wieder eher sexy.

Ja, Counter-Charge bringt für Infanterie nichts, wenn man nur den vorhandenen Regeln im Buch folgt. Der größte Vorteil könnte sein, dass man auf einer Stelle nicht festgenagelt wird. Ein Beispiel: Du verteidigst eine Stellung. Feindliche Infanterie attackiert Dich. Du willst frische Truppen nachführen, die die Stellung besetzen sollen. Mit Deinem Countercharge nach vorne machst Du den nachrückenden Truppen Platz. Mit Attacken kann nämlich eine Seite sonst praktisch Deine ganzen Bewegungen lahm legen, auch wenn das eine riskante Sache ist.

Außerdem hat Keith Flint frei gestellt, dass Einheiten nicht in jeder Hinsicht ihre Einstufung als Superior/Standard/Inferior haben. Britische Infanterie ist bei ihm Standard. Aber er lässt es offen, ob man sie nicht wenigstens fürs Feuern Superior einstufen will, was ich übrigens auch so mache. Da die Franzosen m.E. schlechter feuerten als die meisten anderen Nationen, stufe ich sie nur beim Feuern als Inferior ein. Widerstand leisten und Chargen können sie aber als Standard-Einheit, was den Bajonettangriff für sie attraktiver macht.

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