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Regulator

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Dienstag, 14. März 2017, 11:57

Tee trinken am Potomac - British Intervention Force im Amerikanischen Bürgerkrieg (20.11.2017 - Kanadische Miliz)

39%

Sutherland Highlanders 93rd (9)

35%

39th Foot (als Plänkler in blauer Neuseeland Uniform) (8)

26%

Kanadische Miliz (6)

0%

56th Foot

Hallo zusammen,

wie ein paar von euch vielleicht wissen, bauen wir im Großraum München fleißig an einem Projekt zum Amerikanischen Bürgerkrieg. Wir haben einen Punkt erreicht an dem wir einen sehr soliden Grundstock an Miniaturen haben um sämtliche Schauplätze ab zudecken. Deswegen können wir uns jetzt kleinere Mätzchen leisten wie what-if Szenarien, absurdere Schauplätze wie amphibische Landung an Forts oder zum Beispiel Indianer Einheiten.
Alles was wir jetzt machen ist also wirklich das Sahnehäubchen auf unserer großen Kollektion. Letztes Jahr habe ich den Vorsprung geschafft und mit Engländern angefangen. Dass das Vereinigte Königreich nicht militärisch im Krieg beteiligt war, das wissen wir ja. Aber eine Intervention war zu bestimmten Zeitpunkten nicht komplett unplausibel.
Eine kleine Gedankengrütze mit dem kompletten Bla Bla darum und Bilder der ersten Miniaturen sind in unserem Sammelthread zu finden, bzw. re-poste ich hier unten.

Da ich nun zur TTU (Tabletop Veranstaltung in Bayern) aber plane, die Armee zu erweitern werde ich das Ganze übersichtshalber in einen extra Thread verlagern.
Was plane ich also? Die Armee ist jetzt schon groß genug, um als Verstärkung für eine Dixie Armee durch zugehen, oder vielleicht sogar als kleiner „Überfalltrupp“ am Grenzgebiet. Aber als eine eigene Armee, da geht sie noch nicht durch. Da muss mehr Material dran. Ich habe noch ein paar Einheiten hier (siehe Fotos).
1. Guard Grenadiers. Diese wurden auch tatsächlich nach Kanada geschickt. Vor allem die Bärenfellmützen geben einen sehr guten Kontrast zu den sonst recht einfachen Uniformen des Bürgerkriegs. Mit der Einheit start ich auch.
2. Ein weiteres Infanterie Regiment. Einfach für die Masse. Vielleicht mal ich sie in blauen Uniformen (im Einsatzgebiet NZ)
3. Kanadische Miliz. Ich habe da bisher nur ein Regiment, da brauche ich also mindestens noch ein Zusätzliches, am besten gleich zwei.
4. Mehr Artillerie. Auf’s Ganze gesehen reicht eine Batterie Artillerie einfach nicht aus.

Ein paar mehr Sachen kaufe ich durch die forumsinterne Sammelbestellung bei den Perries und ein anderes Paket mit passenden Miniaturen ist auch schon bestellt. Aber darüber erzähle ich dann, wenn es soweit ist.

Damit hier nicht nur Gerede und der Text aus einem alten Thread ist, gibt es zumindest ein Bild von den Miniaturen die ich seither bemalt habe. Ich habe ein paar Garde Plänkler (4 bases) bereits fertig, das Regiment wollte ich aber auf 6 Bases bringen. Da ich nur drei Miniaturen bei Plänklern auf der Base habe ist das also passend nur ein Perry Blister. Dummerweise habe ich mir nicht notiert, wie ich das Rot bei den Briten bemalt habe und ich musste wieder ein bisschen rum experimentieren. Hier die Miniaturen – als nächstes kommen die Grenadier Guards!

(der momentane Projekt Stand. V. l. n. r.: Infanterie Regiment - Grenadier Guards - Artillerie - kanadische Miliz)


(zwei Bases Garde Plänkler)
[/

Mehr folgt auf Bald, da ich ja nur noch bis Juli Zeit habe… Wünscht mir Erfolg!

Stephan
'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Regulator« (20. November 2017, 15:09)


Regulator

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Dienstag, 14. März 2017, 11:57

Während des Amerikanischen Bürgerkriegs war die Intervention europäischer Staaten eine denkbare Möglichkeit, jedoch eine, die niemals Wirklichkeit werden sollte. Eine solche, welche Washington vor neuem Kopfzerbrechen stellen und den Süden zum Aufatmen bringen würde.
Es wäre wohl die wahrscheinlichste Chance gewesen, dass die Konföderation einen Waffenstillstand oder sogar einen Frieden diktieren und damit die Unabhängigkeit als Staat erzielen könnte. Die zwei Großmächte, die den Südstaaten dazu verhelfen konnten, waren das Kaiserreich Frankreich und das Vereinigte Königreich Großbritannien.
Die beiden Staaten sympathisierten aus politischen Gründen mit dem Süden, doch vor allem wirtschaftlich waren sie, so glaubte die Konföderation, von der Baumwolle der Südstaaten abhängig (zu diesem Zeitpunkt war der Süden der USA für fast 80% der gesamten Baumwollherstellung verantwortlich). Sie besaßen beide große, gut ausgebildete Heere, ihre Militärs waren kampferprobt, vor allem durch die letzten Ereignisse auf der Krim, Indien, Italien und der gleichen. Ihnen würde eine unerprobte Armee aus zusammen gewürfelten Milizionären und schlechten Taktikern entgegenstehen.
Im Falle des Falles wären sie ebenfalls in der Lage die Unions Blockade an den CSA Häfen zu durchbrechen und den Nachschubweg nach Europa wieder zu eröffnen. Eine Gegen-Blockade wäre ebenfalls möglich gewesen.
Frankreich hatte bereits Truppen in Mexiko stationiert, bereit in den Westen der Union zu dringen, das Vereinigte Königreich hatte eine Garnison in Kanada und könnte die Union über Maine und andere Nordstaaten betreten. Die Herrschaft über die See würde ebenfalls amphibe Landungen in kleinem Umfang oder auch Verschiffungen auf das Dixie Festland zulassen, wobei sich die Armeen vereinigten könnten und gemeinsam kämpfen würden.

Folgender Beitrag soll sich erstmals auf die englische Intervention im Amerikanischen Bürgerkrieg beziehen.

Die politische Lage verschlimmerte sich zunehmend, als am 08.11.1861 die USS Jacinto auf internationalen Gewässern das englische Schiff Trent, welches auf dem Weg von Havanna nach England war, stoppte und die beiden konföderierten Diplomaten an Bord forderte. Anschließend wurden diese in Boston inhaftiert und gefangen gehalten. Sie waren auf dem Weg nach London gewesen um neue Waffen für den Krieg zu kaufen und England zum Beitritt gegen die Union zu gewinnen.
Umgehend verlangte London ihre Freilassung.

Britische ReaktionVon beiden Seiten waren die Reaktionen heftig: Die Union leckte noch die Wunden von Bull Run und nutzte die Gefangennahme der beiden Gesandten als Propaganda – der konföderierten Diplomatie war ein Schlag versetzt worden.
England schimpfte das Stoppen der Trent als Bruch des Internationalen Seerechts und vor allem als Aktion gegen Englands Neutralität im Konflikt. England verlangte eine öffentliche Entschuldigung des amerikanischen Präsidenten.
Offiziell hielt das Vereinigte Königreich die Neutralität hoch, verdoppelte jedoch die angeschlagene und nicht see-tüchtige Flotte um Bermuda (Das „Malta“ Amerikas) mit modernsten Schiffen aus der Mittelmeer-Flotte und entsandte eine kleinere Streitkraft als Drohung nach Kanada.
Weder die Union, noch England wollten einen langen Krieg (man denke an den Unabhängigkeitskrieg, den Krieg von 1812, Konflikte an der kanadischen Grenze etc.), jedoch konnte dieser politische Zwischenfall der letzte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringen würde.
Bevor es jedoch zu einem weiteren, großen Krieg kommen konnte, meinte Lincoln, dass “ein Krieg zur Zeit genug sei”. Er ließ die Gefangenen frei und entschuldige sich schriftlich beim englischen Parlament. Der Zenit des Konflikts war überschritten, bis 1863 verlagerte England jedoch neue Truppen nach Kanada und schmiedete zwei Pläne zur Invasion des Nordens.


Diplomatie der SüdstaatenSchon als der Krieg Ausbrach hofften die Südstaaten auf eine schnelle Intervention Europas. Es war ihnen durchaus bewusst, dass ohne eine solche, die Unabhängigkeit der Konföderation wohl schwer errungen werden könnte.
Ebenso bewusst war dies auch der Union. Europäische Großmächte könnten die Vorteile des Nordens gegenüber dem Süden kippen. Um einer Intervention entgegen zu wirken, erklärte die Union zur Abschreckung, dass jeder Staat, der die Konföderation des Südens als unabhängigen Staat anerkannte, im Krieg mit den USA sei. England selbst bezog große Teile des Getreides aus den Nordstaaten und musste seine Entscheidungen damit sicher beurteilen.
Der Süden glaubte, dass Europa abhängig von der Dixie Baumwolle sei, doch dies stellte sich als falsch heraus. England hatte Reserven und selbst Baumwollplantagen in den Kolonien – die Getreidevorräte des Nordens waren ausschlaggebender.
Während des kompletten Krieges entsandte die Konföderation Diplomaten nach Europa, jedoch ohne Erfolg. Ihr Talent konnte sich weder mit den Diplomaten des Nordens und noch gar nicht mit denen der Europäer vergleichen.
Während der Trent Affäre setzte sich selbst Prince Albert als Mediator ein und beschwichtigte die involvierten Parteien.

Trotz all dem wägten Frankreich (Napoleon III) und England (Lord Russell) die Risiken und Vorteile einer europäischen Intervention ab. Neben wirtschaftlichen Aspekten spielten natürlich politische Vorteile eine große Sache. Amerika war ein großer und reicher Kontinent und gutes (ehemaliges) Kolonialland für die Großmächte.
Die Nachteile wären auf der anderen Seite der Verlust des Getreides aus dem Norden, eventueller Gebietsverlust in Kanada, das Exportgeschäft nach Amerika und die finanziellen Investitionen und Anleihen, eine Bedrohung der bestehenden Handelsmarinen, sowie innerpolitische Unruhen.
Die meisten Politiker wollten deswegen keinen Krieg, auch die Presse setzte sich dafür ein, dies wurde vor allem durch die Emanzipation Proklamation (viele Historiker sagen, dass es zu dieser Zeit nicht Lincolns Absicht war die Sklaven zu befreien, sondern Europa fern zu halten. Sie würden sich nicht auf Seiten der Sklaverei gegen ein Nicht-Sklaverei-Staat stellen) und der Schlacht bei Antietam verstärkt.
All dies führte schließlich zur Neutralität der europäischen Länder.

Übersicht der Geschehnisse
8. November 1861: RMS Trent wird von der USS San Jacintoge gestoppt.
27. November 1861: London wird vom Vorfall informiert.
29.-30. November 1861: Sitzung zur Lage im Kabinett wird abgehalten. London schickt das Ultimatum an Lincoln.
4. Dezember 1861: Mobilmachung der Milizen in Kanada wird befohlen, Teilmobilmachung im Königreich.
7. Dezember 1861: Das englische Schiff Melbourne ist mit über 100.000 Musketen und fast 15 Millionen Schuss auf dem Weg nach Kanada.
9. Dezember 1861: 25.000 Mann der regulären englischen Armee sind auf dem Weg nach Kanada.
10. Dezember: Alle verfügbaren Kriegsschiffe die bei Malta ankern wurde befohlen sich auf nach Kanada zu machen.
16. Dezember: Konteradmiral Dacres untersteht nun Vizeadmiral Milne, der den Oberbefehl für das “Canada Adventure” übernimmt.
19. Dezember 1861: Die ersten Bataillon der englischen Garde werden ab transportfähig gemacht. Dies zeigt wie ernst es England war. Die Garde wurde nur zu Notfällen verfrachtet, siehe Krim. Selbst beim indischen Aufstand wurde die Garde nicht ins Feld gerufen.
20. Dezember 1861: 38.000 Mann der kanadischen Miliz sind laut englischen Militärs “kampfbereit”, bis zu 120.000 weitere sollten folgen. (Das sind aber alles nur Papierzahlen, aufgrund der mangelnden Waffen, der Uniformen und der Ausrüstung werden wohl nicht mehr als 50.000 Kanadier gleichzeitig unter Waffen gestanden haben. Die englische Generalsebene schätzt den Kampfwert nur sehr gering ein, manche gar unbrauchbar.)
21. Dezember 1861: Sämtliche in die Reserve ausgemusterten Kanonenboote der Royal Navy werden zurück in den Dienst aufgenommen.
31. Dezember 1861: Englands drittgrößter Ironclad, die HMS Defence wird auf ihre Rolle in Amerika vorbereitet und ausgerüstet. In 5 Wochen sei sie auslaufbar.

Der Termin für den Angriff auf die Union wäre Mitte Januar 1862 im Winter gewesen.

Die Royal British Army
Seit den Erfahrungen aus dem Krimkrieg war die englische Armee bis zum amerikanischen Bürgerkrieg stetig im Wandel. Im Vergleich zu anderen Nationen hatte sie jedoch eine bedeutende kleinere Größe, vor allem weil England das größte Imperium der Welt war (stehende Heere: UK: 89.000; Preußen 212.000; Österreich: 290.000, Frankreich 316.000 Mann und Russland sogar knapp 600.000 Mann).
Zu dieser Zeit war England auf die freiwilligen Verbände der jeweiligen Kolonien angewiesen. In Indien waren es bis zu 170.000 einsetzbare Freiwillige, in Afrika ebenfalls mehrere zehn tausend und so weiter. Im Kriegsfall wurden in den jeweiligen Gebieten die Milizen mobilisiert und meist für Wach- und Garnisonsaufgaben eingesetzt. Das eigentliche Heer wäre dann ausschließlich als Feldarmee gedacht, daher auch die niedrige Zahl der stehenden Armee. So zumindest in der Theorie.
Anfang der 50er Jahre war die englische Armee jedoch komplett veraltet. Vor allem das Fuhrwesen und der Nachschub waren noch wie zu Wellingtons Zeiten bei Waterloo. In den nächsten Jahren sollte eine komplette Modernisierung stattfinden. Allein in den zwei Jahren nach dem Krimkrieg wurden fast 900 neue Geschütze für die Artillerie und die nötigen Wägen für den Nachschub geordert. Zum Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges waren wohl die aktiven Einheiten mit dem neusten Kriegsgerät ausgerüstet.
Während des Aufstands in Indien wurde die englische Armee vergrößert, auf der englischen Insel selber war die Zahl der Bataillone fast verdoppelt worden.

Dies führte also dazu, dass 1861, die reguläre britische Infanterie 156.861 Mann stark war, davon waren knapp 50.000 in Indien. Von den ca. 106.000 verbleibenden englischen Truppen sollten theoretisch bis zu 70.000 nach Kanada geschickt werden. Zusätzlich würden wohl Freiwillige aus den Kolonien hin zu gezogen werden. Eine Praxis, wie es die Engländer bei kommenden Kriegen auch tun werden.

Vor der Trent-Affäre waren drei englische Brigaden über ganz Kanada verteilt (siehe unten), dazu kamen die Milizen. Während der Trent-Affäre kamen weitere Tuppen in Kanada an. Anstelle von drei Brigaden waren es nun drei vollwertige Divisionen. Mehr sollte folgen.

Jede der Divisionen war vorgesehen, auf anderen Routen in die Union einzufallen. Es gab dafür drei Wege: die erste Division sollte einen amerikanischen Vorstoß von Detroit oder Windsoder kommend entgegen wirken und dann selbst auf Detroit marschieren.
Die zweite zwischen Toronto und der Niagara Front entlang des Welland Kanal, welche hier nach passendem Gelände suchen sollte, und die dritte war bei New Brunswick/ Maine und sollte bei Ausbruch des Krieges sofort auf Portland marschieren und es besetzen.
Die Milizen wurden bei Halifax zusammen gezogen und auf die Forts verteilt, ebenso sollten sie als Unterstützungstruppen den Feldarmeen dienen.
Die noch nach zu kommenden 50.000 Truppen aus England würden die Divisionen verstärken und noch weiter ins Herzland der Union vorrücken. Die kanadischen Truppen würden zurück bleiben und die besetzten Gebiete bewachen.


Die Kanadische Miliz
Die kanadische Regierung hatte wie oben erwähnt kein stehendes Heer sondern wie die meisten Kolonien eine Miliz. Allein in den letzten zwanzig Jahren gab es immer wieder Konflikte zwischen den USA und Kanada, wobei sich letzteres immer behaupten konnte (Patriote Rebellion, Aroostook Krieg).
England verlangte 65.000 Milizen in Kanada, diese Papier-Zahl sollte nach den obrigen Konflikten noch ein Mal steigen.
Im Dezember 1861 wurde die Mobilmachung bekannt gegeben, leider kam man nur auf ca. 16.000 Mann, welche komplett unterbewaffnet waren. Steinschlossmusketen und eiserne Handwaffen waren Programm, eine Uniformierung herrschte nur teilweise und die meisten kamen in Zivilkleidung „Buttermessern, Holzfälleräxten und Schrotflinten“.
Neben den 100.000 Musketen und den 15 Millionen Schuss wurden auch 18 Geschütze für eine kanadischen Freiwilligen Batterie geliefert. 8.000 Pferde wurden in Kanada gekauft und mehrere tausend Satz Uniformen in Auftrag gegeben. Alte Waffen aus den Arsenalen in London wurden ebenfalls verschifft (mehre alte 9pdr Geschütze, etc.).

Die „flank companies“, aktive Miliz (welche sich fünf Mal im Jahr für jeweils ein Wochenende zum „Training“ trafen), die kanadische freiwillige Kavallerie und ein kleiner Teil der eingezogenen Milizen sollte sich der Feldarmee - bestehend aus regulären englischen Soldaten - anschließen. Die verbleibenden Milizen und nun auch eingezogenen Milizen sollten Wach- und Garnisonsaufgaben bewältigen und eroberte Nordstaaten Städte besetzen.

Für jeden der es etwas genauer wissen will, eine Übersicht aus der London Times von damals mit Einheiten die bereits in Kanada waren oder dort hingeschafft werden sollten.

Bestehende Kanada-Garnisonseinheiten
1/17th Foot
62nd Foot
63rd Foot
5 Batterien RA

Die Einheiten lt. London Times die im Sommer 1861 in Kanada ankamen
30th Foot
47th Foot
4/60th Rifles
D/4 Brigade RA

Verstärkung lt. London Times welche noch zusätzlich nach Kanada gesandt werden sollte

Cavalry
The Lancer Brigade:
9th Lancers
12th Lancers
16th Lancers
(inkl. einer unbestimmten Einheit der Royal Horse Artillery)


Nachschub/ Fuhrwesen (Military Train)
1st Bn, Military Train
3rd Bn, Military Train

Infanterie (Infantry)
1/ Grenadier Gds
2/ Coldstream Gds
2/ Scots Fus Gds
1/10th Foot
1/11th Foot
2/12th Foot
1/15th Foot
1/16th Foot
2/16th Foot
2/17th Foot
2/20th Foot
1/36th Foot
1/45th Foot
1/55th Foot
1/58th Foot
1/76th Foot
1/96th Foot
1/ Rifle Brigade

Artillerie (Royal Artillery)
A Bty, 4RA
B Bty, 4RA
E Bty, 4RA
F Bty, 4RA
G Bty, 4RA
H Bty, 4RA
A Bty, 8RA
1 Bty, 10RA
2 Bty, 10RA
3 Bty, 10RA
4 Bty, 10RA
5 Bty, 10RA
6 Bty, 10RA (nach New Brunswick)
7 Bty, 10RA
8 Bty, 10RA
2 Bty, 15RA (Garnisons Artillerie) (für die Anlagen auf Bermuda)
3 Bty, 15RA (Garnisons Artillerie) (für die Anlagen auf Bermuda)

Pioniere (Royal Engineers)
2nd Coy, RE
4th Coy, RE
5th Coy, RE
7th Coy, RE
15th Coy, RE
18th Coy, RE
34th Coy, RE

Genug gequatscht – eigentlich soll es ja darum gehen, wie es wohl gewesen wäre, wenn sich Europa am Krieg beteiligt hätte. Nehmen wir an, England benutzt seine Streitkräfte in Kanada und beginnt den Vormarsch.
Die Union müsste große Teile seiner Armee in Pennsylvania in den Norden verlagern, vor allem die industriellen Teile des Landes und die großen Städte im Norden schützen. Stimmen im Parlament, den Krieg zu beenden würden lauter werden. Die Einberufung von Freiwilligen wäre schwieriger, die unpopuläre Wehrpflicht wäre noch ineffektiver.
Die anfangs sehr wichtigen Lieferungen von Kriegsgerät aus Europa würden ausbleiben, die Unionsmarine wär gefährdet und der Süden würde Nachschub an Material erhalten.
Nicht nur das – wie einst Preußen im amerikanischen Unabhängigkeit Kriegs Militärberater zur Ausbildung von Washingtons Armee schickte, so würde England und Frankreich auch solche zur Armee der CSA schicken und mit dem militärischem Wissen der letzten Jahrzehnte unterrichten.
Die Dixies wären aus dem Würgegriff der Unionsblockade befreit, könnten sich freier bewegen und die Flüsse innerlands besser kontrollieren. Vielleicht mit Hilfe der Kanonenbote Englands bis nach Washington rückt.

Wie hätten die Feldzüge gegen die Union ausgesehen? Wie weit wäre das Bündnis England/ Europa + CSA gekommen? Wie hätte die Union dagegen wirken können?
England hätte wohl von Norden her kommend die wichtigen Küstenstädte der Union gesichert, sowie allgemein Maine und Vermont. Wären sie bis nach Boston marschiert?
Inwiefern hätten sich Taktiken und Strategien verändert?
Die Royal Navy könnte (im Vergleich kleine) amphibische Landung zur Sicherung weiterer Häfen durchgeführt haben. An eine Verschmelzung der CSA Armee und der Engländer im großen Sinne glaube ich nicht. Den Engländern fehlte der militärische Stützpunkt im Süden, bzw. allgemein eine gut Ausgangslage für Nachschub und Material.

Im Folgenden ein paar Bilder meiner englischen Truppe für den Amerikanischen Bürgerkrieg. – Nächstes Mal weniger überbelichtete Fotos, versprochen! Damit stelle ich ein frühes Aufgebot der englischen Armee da.
Wenn jemand Vorschläge hat, wie man die Boys in Longstreet integrieren kann (in Hinsicht auf die Überlegenheit der Taktik, der Waffenkenntnis, der Ausbildung, des guten Kriegsgeräts etc.) dann immer her mit den Ideen!

Das 62. Regiment betritt die Nordstaaten und lässt die kanadischen Wälder hinter sich:




Vor Portland trifft die englische Garde (hier als Vorhut eingesetzt) auf US Marines welche die ankernden Schiffe verlassen haben auf denen sie als Wachpersonal eingeteilt waren.




Nachdem die Marines zurück getrieben wurden, beziehen die englischen Generale den selben Schauplatz.




Die Royal Artillery bezieht Stellung auf einem Hügel. Sie sind mit den modernen Hinterlader Kanonen "Armstrong" ausgerüstet. Sie hatten eine höhere Reichweite und bessere Treffgenauigkeit als die US Geschütze.




Ein weiteres britisches Regiment rückt an. Der Tshako war bei den meisten Staaten Europas noch immer die Hauptkopfbedeckung.




Kanadische Milizen bilden eine Feuerlinie und treffen auf den ortsansässigen Bürgermob Portlands.





Die kanadische freiwilligen Kavallerie betritt das Schlachtfeld. Die meisten Kavallerietypen der europäischen Armee waren nicht dafür gedacht, während der Schlacht abzusetzen, sowie man es bei der US Kavallerie kennt.


'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Regulator« (22. Oktober 2017, 20:35)


Werit

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Dienstag, 14. März 2017, 13:34

Wir waren selbst über Regulator's Ausflug überrascht. Die Briten bringen rein vom optischen her etwas "edles" mit in den Konflikt. Tolle Uniformen & tolle Minis!
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General Thomas J. Jackson

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Dienstag, 14. März 2017, 14:05

Toll bemalte Figuren und ein überzeugendes "What if", da bin ich schon auf mehr gespannt - besonders die Bedienmannschaften der Artillerie haben es mir angetan :thumbsup:

Thorulf

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Dienstag, 14. März 2017, 17:44

Abgefahren. :smiley_emoticons_joint:
Einzig der Krieg ist die wahre Schule der Chirurgie
-Hippokrates-

Regulator

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Mittwoch, 15. März 2017, 19:14

Eine kleine Vorrschau auf die 30 Grenadier Guards :)

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Davout

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Mittwoch, 22. März 2017, 11:20

Sieht super aus! Vor allem der Blauton bei der Artillerie ist echt eine Wucht.
Ich zähle keine Knöpfe - aber alles andere! ;)
Jetzt gehts los! Anzahl der bemalten Figuren auf ZWEI verdoppelt!

Driscoles

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Mittwoch, 22. März 2017, 12:48

Ich liebe Briten ! :)
I got a '69 Chevy with a 396 Fuelie heads and a Hurst on the floor

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Sonntag, 26. März 2017, 12:53

Was soll man dazu eigentlich noch sagen, was die Bilder nicht eh noch toppen? Tausend Worte und so. :D
Es ist eine Wonne die Rotröcke auf dem Bürgerkriegsschlachtfeld zu sehen und ich kann jedem nur Empfehlen sich das auf der TTU mal live anzuschauen.

Regulator

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Sonntag, 26. März 2017, 15:19

Danke Jungs :) Bin mit den Grenadier Guards durch. Sind alles Perry Modelle mit Fahnen von GMB. Insgesamt 30 Mann auf 6 Bases verteilt. Viiiel zu viel Schwarz zu malen!







Stephan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Regulator« (22. Oktober 2017, 20:31)


Werit

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Sonntag, 26. März 2017, 15:20

Sechs Basen Garde, OHA! :thumbup:
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Sonntag, 26. März 2017, 16:14

Du hast da so'n paar Kleckse Schwarz am Fuß der Minis vergessen und die "perfekter 5 mm englischer Rasen"-Gestaltung der Kompaniebasen ist ein bisschen eintönig geraten...
Sind das Resinminis? Ich kenn das noch von Forgeworld dass da noch ganze Plasteklumpen als Gussreste durchgehen, aber von denen hat jeder einen davon direkt aufm Kopf, da hilft auch das kaschieren in schwazer Farbe nichts.

Meh.

Utgaard

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Sonntag, 26. März 2017, 18:00

Die Herren wissen Eindruck zu machen :thumbsup:

14

Sonntag, 26. März 2017, 23:07

Mal wieder großes Kino von dir Stephan!

Wegen dem Einsatz bei Longstreet:

Ich bin in den Regeln nicht mehr so drinnen wie früher mal, aber was mir so einfällt:

Die Truppen sollten natürlich Veterans sein, wobei sie das natürlich zunächst nicht heraushebt. Um den besseren Drill darzustellen würde ich ihnen erlauben auch nach einer Formationsänderung noch zu bewegen. Die Kavallerie sollte wohl nicht absitzen können, dafür könnte man das -1 bei Angriff gegen Infanterie in die Front streichen.

Ansonsten lässt sich bei Longstreet viel über das Kartendeck machen: Grundsätzlich scheint mir das der Union eher besser geeignet da Fernkampflastiger, hier sollte man aber unabhängig vom Jahr alle zusätzlichen Karten nehmen. Grundsätzlich liese sich mit mehr Karten (etwa in dem man auch die der Konföderrierten hinzufügt) die überlegenen Fähigkeiten der Kommandeure darstellen, mehr Karten bedeutet aber auch geringere Warscheinlichkeit die zu bekommen die man haben will, zudem wären viele Dixie Karten für Briten auch unpassend (weshalb ich ihnen grundsätzlich das Unionsdeck geben würde). Ich würde es deshalb anders herum machen und die Briten weniger Karten abwerfen lassen: z.B. nur 4 oder 5 anstatt 6 beim reshuffle, denkbar wäre auch das sie schwierige Bewegungen durchführen können obwohl sie die Bewegungsphase mit nur einer Karte aktivieren (das wäre auch gut anstatt der oben genanten Formationsänderung + Bewegen denkbar). Das sollte aber nicht für kanadische Milizen gelten.

Schließlich und endlich könnten die Briten noch immun gegen diverse unpassende, bürgerkriegsspezifische Karten sein die der Gegner spielen kann: Obsolete Muskets wäre da so ein Gedanke (Ich glaube das haben aber eh nur die Dixies, bin gerade aber nicht sicher ob es sowas ähnliches auch allgemein gilt), oder die ein oder andere Spionage Karte (wobei die wieder eher bei den Südstaatlern zu finden ist...).

Insgesamt würde ich also relativ kurz und knapp sagen:

- Verwenden grundsätzlich das "späte" Unionsdeck (<- das ist mehr auf Beschuss ausgelegt, gerade bei der Artillerie)
- britische Einheiten dürfen difficult moves durchführe auch dann durchführen wenn die Movement Phase nur mit einer Karte aktiviert wurde (<- überlegener Drill)
- britische Kommandeure werfen beim reshuffle nur 5 Karten ab (<- überlegene Taktik)
- sind immun gegen mehr oder weniger viele negative Effekte die der Gegner spielen kann (da müsste man das Deck durchgehen) (<- hervorragende Ausrüstung)
- ihre Kavallerie kann nicht absitzen, erleidet aber im Nahkampf kein -1 wenn sie gegen Infanterie in die Front kämpft (<- du schreibst ja oben das die normal nicht zum absitzen ausgerüstet war, und in Europa hat man zu der Zeit wohl noch eine gewisse Nahkampftradition mit der Kavallerie...zumindest mehr als in den Staaten)

Werit

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Montag, 27. März 2017, 07:16

Wir hatten das letzte mal einfach das Conföderierten-Deck benutzt und passende Einheiten genommen (Eager Veterans, Seasoned Veterans,...)
Gute Ideen Goltron.
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Montag, 27. März 2017, 08:45

Robert, das sind wirklich gute Ideen. Wir haben uns vor einiger Zeit auch mal ein paar Gedanken dazu gemacht und sind gerade am Scheidepunkt, ob man ein eigenes Deck macht oder ein Vorhandenes benutzt. Als wir darüber diskutiert hatten, wollten wir das Unions Deck nehmen (wieso wir beim letzten Spiel dann das Dixie Deck genommen haben weiß ich auch nicht mehr .... :D ).

Deine Vorschläge sind aber wirklich sehr passend finde ich. Uns war auch wichtig, dass die Kavallerie nicht absetzen kann. Das Absetzen war so in Europa nicht üblich. 1870 gab es ja noch große Kavallerie Angriffe und das die deutsche Armee 1914 mit Reserve noch 300 Kavallerie Regimenter hatte, spricht ja auch für die veraltete romantische Waffengattung der Kavallerie, selbst im frühen 20. Jahrhundert. Also die wird aufjedenfall nicht absetzen dürfen :) Wie sich die englische Kavallerie dem waldigen Gebiet Amerikas angepasst hätte, ist natürlich eine andere Sache ;)

Stephan
'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Werit

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17

Montag, 27. März 2017, 08:48

...aber bloß nicht verkomplizieren. Das geht nach hinten los.
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General Thomas J. Jackson

Sir Leon

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18

Montag, 27. März 2017, 13:35

Mit den o. g. Vorteilen werden die aber etwas ZU krass, oder?

19

Montag, 27. März 2017, 15:01

Denke ich nicht. Tatsächlich glaube ich das sind eher subtile Vorteile die sich ganz gut in die Spielmechanik einfügen. Die Briten müssten dafür natürlich auch mehr kosten, z.B. 1 Pkt mehr pro Base. Allerdings sollte man davor die restlichen Punktwerte auch überarbeiten, die sind jetzt auch nicht so besonders ausgewogen...

Regulator

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20

Mittwoch, 29. März 2017, 20:40

Soooo - weiter gehts's! Eine neue Batterie ist bereit. Nunja... Fast. Die Basegestaltung kommt mit dem Rest zum Schluss. Die Farbkleckse auf den angegossenen Base symbolisieren mir später die Aufteilung zu den Geschützen.
Als nächstes steht wohl etwas mehr Kanadische Miliz an :)





Stephan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Regulator« (29. März 2017, 22:11)