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Shapur

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21

Mittwoch, 8. November 2017, 10:42

über welche Armee willst Du denn Infos?

Bei den Preussen fehlen die ganzen Reserveuniformschnitte, sowie bei den britischen Uniformen die Rifleuniformen. Diese findest Du aber bei Wargames Foundry (auch von den Perrys). Gut sind die Figuren im Mantel, da z.B. die ex-bergischen Truppen die alte weiße Uniform trugen und vorher schon mal "friendly fire" abbekommen hatten, mussten diese immer mit Mantel antreten.
Bei den Hannoveranern bilden sie diese gut ab, inkl den Feldbattalionen. Auch haben diese nur einen Fahnenträger, Fahne nicht beigefügt.

Vergleiche mal die Vorlagen von der stjean Webseite mit den Figurenvorschlägen. Diese sollten halbwegs passen, ein fehlender oder anderer Brotbeutel bzw. Feldflasche ist meines Erachtens nicht so schlimm.

Karsten

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22

Mittwoch, 8. November 2017, 11:11

Danke schon mal. Das hört sich ja nicht ganz so schlimm an. Ich bin am Aufbau einer preußischen Armee. Gaaaanz am Anfang. Vielleich wechsele ich auch zu den Hannoveranern (Lüneburger). Da ich leider noch in zu vielen anderen Systemen stecke dauert das noch, bis ich dort weiter mache.

... Karsten
Fritz Stern: "Bei mir ist es so, dass ich schnell spreche, denn wenn ich langsam spreche, habe ich schon wieder vergessen, was ich am Anfang sagen wollte."

Riothamus

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23

Mittwoch, 8. November 2017, 12:17

Bei den Reserveuniformen ist es ja nur, dass es sie nicht gibt. Das ist ja erst mal nicht falsch, nur unvollständig. Ohne die Uniform gibt's keine Reserveregimenter.

Bei der Preußischen Infanteriebox haben sie "absichtliche Fehler" eingebaut. 1815 müssen die Kragen eigentlich geschlossen und der Tschako oben breiter sein. Aber zum einen sähe man es kaum und zum anderen ist die Frage, wie viele und welche Einheiten neu uniformiert waren. Zudem kann man sie so auch schon früher einsetzen. Nur: Bei Waterloo dürften sie alle Mantel getragen haben. Der musste ja am Leib trocknen. Ob sie dann Gelegenheit bekamen, ihn auszuziehen, ist fraglich. Manche Sachen ändern sich beim Militär nie. (Ich werde es auch nicht nachsehen. Ich lasse den Mantel weg. Alles in Zinn wäre mir dann doch zu teuer.)

Bei den Jägern in der Box haben sie sich einen Schnitzer erlaubt. Dass sind keine Freiwilligen Jäger, sondern reguläre Jäger. Dazu brauchen sie aber Tschako. Freiwillige Jäger trugen die normale Uniform, nur den Rock in grün. Und bei Seitengewehr/Kopfbedeckung war man großzügig. Da hilft also Mützentausch und andere Verwendung der Minis. Das ist auch gut so, da die Warlord Jäger, also, wie soll ich sagen, stell Dir einfach vor, sie existierten nicht. Wenn Du die Perry-Plastik-Jäger doch als Freiwillige Jäger nehmen willst, wenn Du dann genug reguläre Jäger hast, einfach das Gebändsel auf dem Lederzeug abschneiden und nicht die zusätzliche Patronentasche ankleben. Passend wäre auch, einige der Stiefelschäfte als Gamaschen mit Knöpfen zu bemalen. Wie bei der Kopfbedeckung und dem Seitengewehr hatten da die Freiwilligen Jäger etwas größere Freiheit, so dass Stiefel wohl durchgingen. Bei der Kopfbedeckung sollten sie auch nicht einheitlich sein. Und wenn Du das Seitengewehr veränderst, geht das auch. Die Rocklänge (Mein Messschieber sagt, sie seien tatsächlich etwas kürzer. Aber ob ich da richtig gemessen habe?) dürfte so oder so nicht auffallen. Ich sehe das schon auf Uniformdarstellungen nicht. Also ist das mit den Jägern ein Fehler, der uns freut. Don Voss hat bei den Jägern mal Britische Rifles-Gußrahmen von den Perrys ausgeschlachtet, um mehr Posen zu bekommen.

Bei den Bergischen Truppen hatte man die alten Uniformen etwas umgearbeitet, was auf die Entfernung natürlich nicht zu sehen war. Dass sie immer Mantel trugen, wage ich zu bezweifeln, aber bei Waterloo war dem sicher so. Was, wegen der abgeänderten Uniformen, gut ist, da günstiger. Allerdings hatten sie preußische Tschakos.

Die preußischen Tschakoköpfe sind Mangelware. Daher würde ich auf den Umbau der Französischen Plastikhusaren verzichten. Sonst findest Du einen Thread dazu. Wenn ich ihn finde, verlinke ich ihn noch.

Edit: Regulators Husaren-Umbau-Thread.
Gruß

Riothamus

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Tabris

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24

Mittwoch, 8. November 2017, 12:24

Es ist nichts gegen die Regeln zu sagen, die Zusammenstellung der Boxen lässt aber schon arg "kaufmännisches " Verständnis unseres Hobbies durch blicken.

Mein Highlight ist die Box für die Hannoveraner, die ja britische Linienuniformen trugen. Nur hatten die Linien- und Landwehrbattalione nur die Zentrumuniformen getragen. Die Feldbattalione trugen die Flankenuniformen bzw. Rifleuniformen oder gemischt. Nach Warlord ist eine hannoveranische Einheit wie eine briische Einheit, nur mit anderen Kommandomodellen, für die Landwehr gibt es die Schirmmütze und alle Einheiten haben ja als Hannoveraner den englischen König als Herrn und tragen daher aiuh die englischen Kings Colours. Ich glaube eher diese Fehler sind dem Umstand geschuldet, dass es zu aufwendig gewesen wäre die Zusammenstellung der Plastikboxen zu ändern und nur Zentrumsuniformen in die Box zu packen. Den zweiten Fahnenträger für die Kings Colours schiebe ich aus Ignoranz oder den kaufmännischen Wunsch ohne größere Kosten die Einheitengröße beizubehalten.

Bei den polnischen Lanciers wurde die franz. Lancier-Box einfach mit neuen Köpfen versehen, dass viele Teile der Uniform inkl. Pferdedecke nicht stimmen wird bei Walrord ausgeblendet.

Es stellt sich mir die Frage was ist schlimmer:

Figuren rauszubringen die nicht halbwegs historisch sind (nicht die damals vorgegebene Uniform tragen oder eine historisch belegte Uniform tragen), also keine Nachforschungen die über Google hinausgehen

oder

zu wissen, dass die Figuren in der Art wie sie verkauft werden nur Proxys sind. Und damit die Anfänger, die sich darauf verlassen die Figuren zu bekommen, welche auf der Box namentlcih genannt werden.
Und Deine Quintessenz wäre demnach ???

Ich will Warlords Patzer nicht relativieren (viele angeführten waren mir gar nicht bewußt... kann u.a. daran liegen das mir Briten & Co wurst sind, bei mir hat da eher die Gardefussartillerie wehgetan ;) aber dennoch bieten Sie einen einfachen Einstieg ins Hobby und eine breite Miniaturenpalette auch für alle anderen. Natürlich kann ich einen Anfänger mit minuziös genauen Unifordetail bombardieren, x-verschieden Hersteller für eine "historisch" korrekte Armee aufführt und dutzenden Regelwerken vorraussetzten aber darf mich dann nicht wundern wenn er schreiend wegläuft.
Gerade wird mir der Begriff vom Knöpfchenzähler wieder voll umfänglich bewußt. Ich habe wahrscheinlich einen mittelmässigen historischen Anspruch (habe aus den Warlord Lancieren Westfälische umgebaut) an meine Minis . Wenn jemand dies anders handhabt und 100% Korrektheit an sich fordert ist das bewundernswert aber er sollte dies nicht von allen anderen zwingend erwarten.

Pauschal der Firma jeglichen historischen und ästätischen Anspruch abzusprechen finde ich weiterhin grundlegend falsch. Ich erinnere mich an Zeiten da gab es auf dem TT-Markt nur (damals schon ) häßliche Minifigs ... omg, bin ich alt ;)
"Ein Mann, der unterwegs von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die
Strasse hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden. Wenn man es
aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit
unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt
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Regulator

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25

Mittwoch, 8. November 2017, 12:27

Wenn du dir etwas Arbeit machen willst dann nimm die Husaren Köpfe aus der frz. Box und übersiehe sie selber mit Greenstuff. Davor etwas das Klimbimm abknipsen dass die Form einigermaßen passt. In dem Maßstab geht das auch völlig durch.
'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Riothamus

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26

Mittwoch, 8. November 2017, 14:13

Bisher habe ich nur ganz einfache Sachen mit Greenstuff gemacht. Das 'komplexeste' waren Tulpenblüten in ganz klein. Das artete immer zum Alptraum aus, weil es an Händen oder Werkzeug kleben blieb. Fast wie Brotteig mit zu viel Wasser. Daher habe ich mich noch nicht daran getraut. Vielleicht muss ich alles noch mehr befeuchten. Aber ich muss sowieso erst die ACW-Truppen machen.

Hier der Husaren-Umbau-Thread von Regulator.

@Tabris: Bei Warlord ist das schon so viel, dass man nicht mehr von Knöpfchenzählen reden kann. Wenn ich 'historische' Miniaturen anbiete und es handelt sich nicht um kleinere Fehler, sondern Fantasy, dann gibt es eigentlich ein Wort für so ein Geschäftsgebahren. Alles wird nie perfekt sein. Es gab ja immer auch viele Ausnahmen, die kann ein Hersteller nicht alle berücksichtigen. Wenn die Perrys Freiwillige und reguläre Jäger verwechseln, ist das ein sehr häufiger Fehler, der dem Historiker wohl bekannt ist, auch wenn er uns erst mal groß vorkommt. Das ist etwas völlig anderes, als Warlord mit den Hannoveranern gemacht hat. Die Preußische Landwehr ist ihnen im Gegensatz dazu noch gelungen. Die Kommandofiguren aus Zinn sind sogar schön und mit Ausdruck. Dass sie zu schlicht sind und einiges fehlt, nähme ich bei anderen Firmen als Fehler hin. Wie es dazu kommt, habe ich ja schon in einem anderen Post beschrieben. Doch bei Warlord haben wir da ein Muster vorliegen.

Generell ist das mit der Genauigkeit so eine Sache. Ich kann schon deshalb nicht so genau sein, weil ich nicht so gut und schnell male. Da muss jeder entscheiden, was er will. Und auch, wie er eine Epoche begrenzt. Wenn ich für DBA Polybianische Römer für die Zeit von Pyrrhos bis Jugurtha anmale, dann stimmt irgendwo oder irgendwann irgendetwas nicht. Das sind ja 175 Jahre. Wenn ich da einen bestimmten Gegner im Auge haben, kann ich mich danach richten, sonst sind wohl generische Truppen besser, nur dass es da im 2. Punischen Krieg eine gewaltige Zäsur gab, weil die alte Ausrüstung weg war und aufgrund des Mangels der Staat liefern musste. Aber wenige werden sich da 2 Armeen aufbauen wollen, was bei DBA ja noch ginge. Ich kenne ein Beispiel, dass in einer Armee der klassischen Antike über 500 Jahre Unterschied über die üblichen Epochengrenzen der Regelwerke hinweg gezeigt wurden. Das ist für mich dann nicht mehr zu verstehen, ja nicht mal nachzuvollziehen. Ich setze ja auch keine Bundeswehr in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs ein. Oder Ritter der Rosenkriege bei der Schlacht von Hastings. Im Napoleonischen Bereich sind die meisten viel genauer. Ja, Preußen muss man in bis 1806 und nach 1806 scheiden. Und für Russland sehen Winterbasen einfach besser aus. Aber brauche ich für 1813/14 und 1815 wirklich verschiedene Truppen? Neue Uniformen sollten ab dem Frühjahr 1815 ausgegeben werden. Aber das ging schleppend und viele Einheiten trugen bei Waterloo bis auf den Ersatz alte Uniformen. Das Lützower Freikorps war zu normalen Regimentern und einer Batterie umgeformt worden. Das Infanterieregiment trug dadurch, wenn man es ganz genau nimmt, 4 verschiedene Uniformen: Die Lützower Infanterieuniform, die der Tiroler Jäger, die der infanteristischen Jäger der Lützower (kaum von den Musketieren zu unterscheiden, mir hat das mal ein Reenactor erklärt und ich habe es längst wieder vergessen) und die reguläre Preußische. Es gab Schwadronen, die trugen 4 verschiedene Uniformen. Da male ich doch einfach ein paar Minis mehr an und stelle sie zwischen die Lützower und kann sie dann auch 1813/1814 verwenden. Das geht so bei vielen Regimentern, dass ist bei den Preußen toll. Die kleineren Uniformunterschiede sieht man sowieso kaum. Wer auch für die Vitrine malt, wird nicht so großzügig sein. Und wer nicht soviel Zinn kaufen will, hat da auch ein Problem und wird sich vielleicht die reguläre Uniform vornehmen, statt der getragenen. Das ist für mich alles im Rahmen. (Und man braucht auch nicht das teuerste und beste Uniformenwerk. Wie ich immer sage: Für die meisten deutschen Armeen reicht der Knötel/Sieg für ein ganz wenige Euronen. Die paar Defizite bekommt man hier im Forum oder generell im Netz heraus.) Aber Hannover als Engländer mit anderen Abzeichen und evt. Kopfbedeckungen darstellen oder sonst die Fehler zu groß werden lassen und nichts sagen? Nee. Und nicht darauf hinweisen, wie man eine Box optimal und korrekt nutzen kann? Auch Nee. Oder nicht auf Verbesserungs- und Gestaltungsmöglichkeiten hinweisen? Auch nicht. Das wäre wie ein Sprachforum, das nicht unterstützt, noch besser zu sprechen.

Und zu Herstellern muss man sich doch äußern, wenn man Verbesserungen will. Wer still bleibt, wird nicht gehört. Und bei Warlord sind da schon deutliche Worte fällig. Es wird ja nicht besser. Die Infanteriebox zum Spanischen Erbfolgekrieg haben sie bekanntlich mit voller Absicht verschlimmbessert. Und in ihrem Forum reagieren sie offensichtlich nicht auf Kritik.
Gruß

Riothamus

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Schinder

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Freitag, 6. April 2018, 01:38

Hallo,

als Ergänzung zu meinem Eingangspost und passend zu dem schönen Blogeintrag von Koppi: https://thrifles.blogspot.de/2018/04/ede…r-die-neue.html
bzw. seinem Post hier im Forum: http://www.sweetwater-forum.de/index.php…&threadID=22866, möchte ich ein paar WIP-Bilder vom werden der Landwehr einstellen.

Diese sind nun fertig und müssen nur noch gebased werden.
»Schinder« hat folgende Dateien angehängt:
"Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein" (Jeanne Moreau).

Schinder

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Freitag, 6. April 2018, 01:39

...und die restlichen Bilder! :D
»Schinder« hat folgende Dateien angehängt:
"Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein" (Jeanne Moreau).

emigholz

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29

Freitag, 6. April 2018, 08:59

Mal grob zum Thema, was taugen eigentlich deren Engländer zum Peninsular. Gerade weil die ja Marschierer haben was beim Perry Plastik ja nicht ist und deren schwere Kavallerie?

Gruß und Danke

Tabris

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Freitag, 6. April 2018, 10:32

Hallo,

als Ergänzung zu meinem Eingangspost und passend zu dem schönen Blogeintrag von Koppi: https://thrifles.blogspot.de/2018/04/ede…r-die-neue.html
bzw. seinem Post hier im Forum: http://www.sweetwater-forum.de/index.php…&threadID=22866, möchte ich ein paar WIP-Bilder vom werden der Landwehr einstellen.

Diese sind nun fertig und müssen nur noch gebased werden.
Sehr schick ... gut gelungen, die Highlight nach dem Dipp finde ich persönlich zwar etwas zu dick aber in Massenbemalung total passend und in Ordnung.

Die Minis in Bunt sind sehr hübsch , vorallem der Hut & Schuhlose Mann :) Die Proportionen und Pose wirken sehr realistisch gerade im Gegensatz zu den alten "Schaufelbaggerhänden" jedoch die durchweg gleiche Pose , gerade bei Landwehr, stört mich ein wenig ist aber halt meckern auf hohen Niveau.
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Riothamus

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Freitag, 6. April 2018, 13:41

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

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Schinder

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Freitag, 6. April 2018, 18:45

Hallo,

Tabris, vielen Dank! :D :blush2_1: Bezüglich der Highlights bin ich absolut bei Dir - auch mir sind diese bei näherer Betrachtung zu grob und zu einfach. Die Kamera ist da ja gnadenlos. Aber ich muss gestehen, ich habe noch keine Idee wie ich die Highlights auf der Fläche der Uniform setzen soll. In der Masse und auf Spieltisch-Abstand ist es vom optischen Eindruck in Ordnung.

Riothamus - danke schön! Endlich, mein erstes Sweetwater Eichenlaub! :thumbsup: :thank_you_1:

Emigholz - sorry, da kann ich nix zu sagen; bei den Briten bin ich (noch?) raus. Du sorgst ja gerade für französischen Nachschub! :thumbup:
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schinder« (7. April 2018, 23:49)


DerAndereSkaby

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33

Montag, 9. April 2018, 07:23

@Emigholz: die Victrix Briten sind sehr gut um eine zerlauste und abgekämpfte Truppe in Spanien darzustellen - Problem bei Victrix ist nun mal, dass center und flank companies aus 2 unterschiedlichen Packungen kommen und das durch die vielzahl an Posen Du entweder eine eher undisziplinierte Truppe hast, oder 3-4 Boxen kaufen musst, um die Posen bündeln zu können.
Don ist unser Gott!
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Montag, 9. April 2018, 12:04

Danke für die bemalten Exemplare. Sind schön geworden. Bei deinen Jungs handelt es sich ja um die westfälische Landwehr, die wurde recht spät aufgestellt. Quasi nach der "Befreiung" durch die Alliierten. Die Begeisterung dem König von Preussen zu Diensten zu sein hielt sich in Grenzen und man neigte anfänglich dazu sich aus dem Staub zu machen. Gut getroffen :D :thumbsup: .

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Montag, 9. April 2018, 13:52

Danke für die bemalten Exemplare. Sind schön geworden. Bei deinen Jungs handelt es sich ja um die westfälische Landwehr, die wurde recht spät aufgestellt. Quasi nach der "Befreiung" durch die Alliierten. Die Begeisterung dem König von Preussen zu Diensten zu sein hielt sich in Grenzen und man neigte anfänglich dazu sich aus dem Staub zu machen. Gut getroffen :D :thumbsup: .

Bitte nicht immer diese Verallgemeinerungen! Wir Minden-Ravensberger waren treue Untertahnen des Königs und natürlich mit Furor dabei, es dem Franzosen heimzuzahlen!
Beim Aussteigen stolpert man schon mal über das Dach des nebenan geparkten Autos. Von Parkhäusern reden wir hier lieber nicht. Sagen wir, der Wendekreis ist groß. (Aus einem Test des Ford Ranger)

Riothamus

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Montag, 9. April 2018, 16:06

Und wir Paderborner ebenfalls. Allerdings mit weniger Furor. Bei Waterloo traf die Paderborner Landwehr rechtzeitig ein, um reklamieren zu können, dass die Garde vor ihr aus Plancenoit geflohen ist. Darin hatten wir uns schon länger geübt. In der Reichsarmee hatten die Paderborner den Ruf, immer pünktlich einzutreffen: zum Friedensschluß. ;)

Schaut man genauer hin, bleibt nicht viel übrig von der westfälischen Massenflucht an den Rhein. Damals machte die preußische Propaganda fröhlich weiter, wo sie 1806 aufgehört hatte. Die neu erworbenen Gebiete wurden als rückständig beschrieben und es wurde gesagt, dass sie dringend der preußischen Tugend bedürften. Ab 1814 wurden da auch mal gerne die vor Napoleon schon lange preußischen Gebiete Westfalens wie Minden-Ravensberg und Lippstadt eingeschlossen.

Einiges steht heute noch in den Geschichtsbüchern, obwohl längst erwiesen ist, dass es so nicht stimmt.

Da steht immer noch zu lesen, dass erst Preußen die Schulpflicht in seinen westfälischen Neuerwerbungen eingeführt hätte. Die war aber in allen katholischen Territorien des Reichs schon während oder kurz nach dem 30jährigen Krieg eingeführt worden.

Es hätten durchschnittlich weniger Soldaten in den Befreiungskriegen gekämpft, wie im Rest Preußens. Eigentlich war der Anteil höher. Denn diejenigen, die Frankreich dienen mussten und natürlich nicht frei gelassen wurden, wurden in die nicht dienende Bevölkerung eingerechnet. Mit ihnen kommt hier mancher Ort auf die doppelte Rate. Ich konnte das mal selbst für ein paar Orte nachhalten, was in der Regel nur schlecht bis gar nicht geht, da im Königreich Westfalen z.B. meist nur die regulär gezogenen festgehalten sind, während die zusätzlich geforderten nicht auf der Liste stehen.

Auch die Widerwilligkeit, die Landwehr aufzustellen, hält einer Überprüfung nicht stand. Man war natürlich nicht begeistert, sah aber wohl die Notwendigkeit ein. Die kurzen Zeiten zur Aufstellung der Einheiten sind da recht eindeutig.

Auch die Ausrüstung der westfälischen Landwehr war nicht so schlecht wie oft zu lesen. Manchmal bekommt man den Eindruck, es habe 1814 und 1815 eine wesentlich schlimmere Versorgungslage geherrscht als 1813. Damals wurde jedes neu aufgestellte Landwehrregiment hinsichtlich irgendeines Gutes knapp gehalten: Schuhe, Essen, Mäntel, Waffen. Trafen sie am Sammelpunkt ein, kümmerte sich Blücher oder ein anderer General natürlich persönlich. Ein uralter Trick, um eine Bindung zur Generalität oder dem Offizierskorps herzustellen. Eben daraus wurde dann viel herausphantasiert.

(Die Liste kann noch fortgesetzt werden. Interessant ist für mich immer wieder, wie viele Autoren sich vor den antiwestfälischen Propagandakarren spannen ließen. Es entwickelte sich dabei, wie gesagt, eine Tradition, die bis heute nicht abgerissen ist.)

Und da reiht sich auch die Massenflucht "der Westfalen" nach der Schlacht bei Ligny zum Rhein ein. Hätte das stattgefunden wie beschrieben, hätte die Landwehr bei den folgenden Ereignissen gefehlt, was aber nicht der Fall war.

In Wirklichkeit blieb die westfälische Landwehr einsatzbereit und Blücher ließ nichts auf seine Westfalen kommen. (Er hatte da schon 1795-98 und 1802-06 kommandiert. Und nachdem er bei Ligny verwundet unter dem Pferd hervorgezogen worden war, wurde er von der westfälischen Landwehr versorgt. Nicht, dass behauptet wird, ich verschweige, dass er Beziehungen zu Westfalen hatte.)
Gruß

Riothamus

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Montag, 9. April 2018, 16:36

Habe ich jetzt hier mit gefährlichem Halbwissen geglänzt ? Immer diese Pauschaläußerungen. :D
Ich wollte allen Minden-Ravensbergern und Paderbornern nicht zu nahe treten ;) .

@Riothamus: Danke für den Bericht. Interessant zu lesen mit nützlichen Infomationen.

Poliorketes

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Montag, 9. April 2018, 18:21

Kann einer von Euch was zu diesem Werk sagen? Taugt das?
https://www.amazon.de/Das-Minden-Ravensb…n/dp/3896885553
Beim Aussteigen stolpert man schon mal über das Dach des nebenan geparkten Autos. Von Parkhäusern reden wir hier lieber nicht. Sagen wir, der Wendekreis ist groß. (Aus einem Test des Ford Ranger)

Riothamus

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Montag, 9. April 2018, 21:30

Der Autor scheint sich nach und nach durch die westfälische Landwehr zu arbeiten. Der erste Band und dieser sind im Jahrbuch Westfalen mit Auszügen vorgestellt worden. Es machte einen guten Eindruck und ich habe mir auf die Lise gesetzt, zumindest einmal zu schauen, ob es zur Anschaffung geeignet ist. (Wohl indem ich mir eins kaufe. Spätestens wenn das zum Paderborner Regiment erscheint. :D) Bin aber noch nicht dazu gekommen. Eine wissenschaftliche Rezension habe ich auch nicht gelesen. Bei dem Thema mache ich mir lieber selbst ein Bild.
Gruß

Riothamus

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