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Schinder

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1

Montag, 6. November 2017, 22:44

Warlord Games neue Landwehr - Überblick und Vergleich

Hallo,

ich hatte mir eine neue Box der Warlord "Prussian Landwehr Regiment (1813-1815)" zugelegt und wollte euch den Inhalt und auch einen Vergleich zu den nun alten Warlord "Prussian Landwehr" Miniaturen zeigen. Über Geschmack kann man nicht streiten; hier mag jeder für sich entscheiden. Nach meinem dafürhalten sind die neuen Minis graziler.

Die Miniaturen kommen jetzt im Gussrahmen mit zwei Sorten von Wechselköpfen daher; mit Tschako oder Schirmmütze. Die Box enthält 26 Miniaturen, davon je ein Kommandant und Musiker aus Zinn.

Die neuen Minis haben nun keine Fäuste mehr die aussehen als hätten der Landwehrmann eine allergische Reaktion. Ich finde, dass die Minis recht einfach gehalten sind. Zum bemalen ist das sicher sehr bequem. Die Musketen sind jetzt klar strukturiert und deren Bauteile als solche gut zu erkennen. Aus meiner Sicht war das bei den bisherigen Modellen nicht immer der Fall.

Das beiliegende Infoblatt mit den Regimentsfahnen ist nicht mehr aus Hochglanzpapier sondern "nur" noch aus Papier besserer Qualität.

Genug der Worte - hier ein paar Bilder:
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"Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein" (Jeanne Moreau).

Schinder

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2

Montag, 6. November 2017, 22:45

Die restlichen Bilder hierzu (sorry, kann immer nur 5 gleichzeitig hochladen):
»Schinder« hat folgende Dateien angehängt:
  • Rückseite nah.JPG (81,61 kB - 83 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. April 2018, 20:15)
  • Rückseite.JPG (99,15 kB - 70 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. April 2018, 20:15)
  • Vorderseite nah.JPG (73,94 kB - 101 mal heruntergeladen - zuletzt: 30. April 2018, 00:38)
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"Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein" (Jeanne Moreau).

waterproof

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3

Dienstag, 7. November 2017, 08:07

Danke Schinder für den Einblick in die Box. Ich hatte mir damals die erste Landwehr Box zugelegt und war enttäuscht bei den Proportionen.
Die Nachfolger sind wirklich vergleichsweise filigraner. Ich denke das es nicht schaden kann davon auch ein Battalion mit aufzunehmen. Willkommene Abwechslung ist die stehende "Habacht" Stellung und die Tschako Variante.
Weiterhin nicht schön finde ich das die Gesichter wieder auf dem Brustkorb ruhen und den Kragen verschlucken. Auch das wieder der Trommler mit einer schirmlosen Mütze dargestellt wird. Das fand ich schon in der ersten Box nicht gelungen. Gut, kann man umbauen aber dann hätte ich mir den Trommler kopflos gewünscht. Haben sie bei den Russen ja auch gemacht.

Wer seine Truppen mit Kunsttoffmodelle erweitern möchte ist hier gut bedient. Generell würde ich nicht ausschließlich auf Warlord setzen wollen.

Pappenheimer

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4

Dienstag, 7. November 2017, 09:36

Mir wäre das zuviel Arbeit. Zahlreiche Ausrüstungsgegenstände müsste man ja mit Greenstuff drankleben.

Riothamus

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5

Dienstag, 7. November 2017, 12:52

Ich weiß ja, Warlord hält es aus Prinzip einfach. Aber wie Pappenheimer schon sagt, dass ist ein Bisschen zu schlicht ausgestattet. Preußen pflegte darauf zu schauen, dass die Mangelware auf die Einheiten verteilt wurde, also zwar nicht jeder alles hatte, aber doch in jedem Bataillon alles irgendwie vorhanden war. Oft gab es Eigeninitiative, sprich: es wurde gespendet oder selbst beschafft. Und barfuß in Lumpenhosen marschierte auch kein Norddeutscher: Im Sommer flocht man sich dort auch sonst Strohschuhe. Und die Dienstzeiten reichten nicht, dass die Hosen so in Fetzen gingen, wie bei anderen Einheiten. Aber das war ja schon bei der alten Box so.

Und dass der Trommlerjunge kommandiert und der Erwachsene trommelt? Stützt der sich auf die Trommlerstöcke? Und benutzt der Offizier den Säbel als Stock?

Die Freude über neue Plastik-Preußen ist verflogen. Immerhin bleibt, wie Schinder feststellt, eine neue Variante. Danke für den Bericht.

Endlich etwas Kavallerie aus Plastik wäre schön gewesen. Jemand hat mal geschrieben, dass es da ein Kartell gibt, bzw. sich Warlord Games, Perry Miniatures und Victrix abgesprochen haben. So etwas ist ja immer schlecht für den Kunden und die Produkte. Selbst wenn wir die Motivation unterstellen, dass sie dadurch nur das Thema möglichst vollständig abdecken wollen, um die Verkaufszahlen zu erhöhen - für Welteroberungspläne dürften die Firmen zu klein sein, bleibt das Negative nicht aus: Plastiklandwehr nur im einfachen Warlord-Stil. Da fällt es dann auch noch besonders auf, da die Uniformen ja schon etwas schlichter daherkamen. Aber besser, als wenn sie sich gegenseitig ruinierten. Das versöhnt dann wieder etwas mit der Situation bei den Preußen.
Gruß

Riothamus

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Regulator

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6

Dienstag, 7. November 2017, 13:06

@Riothamus: Nein, das ist ein Gussast auf den sich der Offizier stützt :D
Bzgl. eines Kartells... jein. Es gab mal so eine Absprache 2011 oder 2012 oder so. Da hatten die Perrys Preußen Reservisten aus Plastik vorgestellt aber die erschienen nicht. Daraus hat man geschlossen, dass die Warlord machen wird und Perry dafür etwas anderes (wohl die Linieninfanterie). Inzwischen machen die aber eh jeder was er will und die Dopplungen sind massenhaft da: Perry und Warlord haben Zulus und Briten, Nap Russen usw. usw.
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waterproof

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Dienstag, 7. November 2017, 13:18

Kavallerie aus Plastik wäre schön gewesen, wie Riothamus schon sagt. Und da sieht man in der Produktplanung bei Warlord und den Perrys das man wohl versucht auf das umsatzsichere Pferd zu setzen. Franzosen und Briten werden immer verkauft. Ich mach das alte Inselfass jetzt nicht wieder auf, aber ich hätte mich schon vor einigen Jahren über eine Reiterbox aus Kunstoff für die Preussen und Russen gefreut.

Bleibt abschließend die Frage, wieso macht Warlord eigentlich nur Landwehr für Preussen ? Bitte nicht die Jäger ansprechen, die fand ich gruselig.

Pappenheimer

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Dienstag, 7. November 2017, 13:22

@ Riothamus
Was Du meinst sind nicht etwa die Gussreste am Trommler. Aber prinzipiell passen die Posen von Offizier und Trommler einfach nicht zu den marschierenden Posen der Landwehrmänner.

Bei allem Mangel wird es doch ein Minimum an Ausrüstung gegeben haben. Ich kenne keinen, der Landwehr ohne Patronentaschen darstellt und wenigstens die meisten werden auch Tornister oder Tornisterersatz aus Leinensäcken und ähnliches gehabt haben. Das hätte ja sogar Omma selber zusammen nähen können oder lag daheim rum. Auch als Bauern mussten sie ja mal zum Markt... Ich habe nie zeitgen. Darstellungen gesehen, wo die Landwehrmänner wie hier praktisch bis auf die Musketen und der Litewka keine Ausrüstung gehabt hätten. Ihre Nahrung hätten sie wohl aus Selbsterhaltungstrieb transportieren wollen. Außerdem war die Landwehr nun auch nicht soooo dermaßen improvisiert. Das schaut hier eher aus wie noch nicht oder teilweise ausgestattete Rekruten auf dem Weg zum Sammelplatz als wie Figuren, die zu einer Schlacht marschieren.

Und die Krux ist, wenn man einen ausgeprägten Mangel denn überhaupt darstellt, dass dann das Set bloß für den Beginn des Feldzugs passt. 1815 war die Ausstattung nicht mehr so improvisiert vielleicht im Sommer 1813. https://de.wikipedia.org/wiki/Landwehr_(…ndwehr_1815.jpg Hier z.B.: englischer Tschako, Patronentasche, Bajonett in Bajonettscheide. In der Elberfelder Bilderhandschrift vom Sommer 1815 sieht man weißes Lederzeug und bei der westfälischen Landwehr sogar nen Säbel. In Relation zu den Linienregimentern war das wirkliche Erscheinungsbild der Landwehren sicherlich immer noch krude genug, um abzustechen.
Schaut doch recht propre aus und das Lederzeug der Patronentasche ist sicher auch nur von der Mantelrolle verdeckt: http://www.napoleon-online.de/PR_JuegelWolf_Tafel36.jpg

Regulator

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9

Dienstag, 7. November 2017, 13:38

Wegen der Kavallerie: Ja, das stimmt leider. Zumindest die Husaren kann man aus Tshako Köpfen der preuß. Inf. d. Perrys zusammen bauen und die frz. Husaren samt Pferde mit nehmen. Mit einem Auge zu geht das schon. Die anderen Reiter umbauen ist etwas schwieriger und scheitert meist am Sattelzeug für's Pferd. Mit der neuen Perry Box der berittenen Jäger die bald heraus kommt kann man mit der kurzen Jacke und der einen Reihe Knöpfe vielleicht wieder etwas mehr umbauen.
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10

Dienstag, 7. November 2017, 13:57

@Pappenheimer: die Landwehr steht doch auch, genauso wie der Offizier und der Trommler. ;)

waterproof

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11

Dienstag, 7. November 2017, 14:04

@Regulator: an Deine Umbautips mit den französischen Husaren hatte ich auch schon gedacht. Es ist aber wie Du schon erwähnt hast, mit einem zugedrückten Auge geht das dann irgendwie. Und das möchte ich dann auch wieder nicht. Schöne Minis mit passenden Uniformen auf der einen und Reiter marke Eigenbau auf der anderen Seite. Ich bin nicht kleinlich Hersteller innnerhalb einer Armee zu mischen, aber so improvisierte Modelle sind dann nicht meins.

DerAndereSkaby

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12

Dienstag, 7. November 2017, 14:58

Victrix hat 2-3 Boxen "napoleonisches" für Ende 2018 angekündigt... mit ein bißchen Glück ist es Kavallerie, mit viel Glück sogar preußische...
Don ist unser Gott!
Uloo aber auch!

Decebalus

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13

Dienstag, 7. November 2017, 15:01

@Pappenheimer: Also Warlord mit historischen Tatsachen zu kommen, ist wirklich in den Wald rufen. Die erfüllen doch noch nicht mal ästhetische oder Wargaming-mäßige Standards. Die können es einfach nicht (oder sie wollen es nicht). Mit dem Grundprinzip: Warlord macht nur Mist, fährt man eigentlich sehr gut. Von Ausnahmen kann man sich dann ja immer noch überzeugen lassen.

waterproof

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14

Dienstag, 7. November 2017, 15:14

Ahh Victrix macht weiter im napoleonischen Bereich ? Dann wird die Überraschung sicherlich groß, denke 2 Boxen französische Reiter und eine britische. Vielleicht noch mit austauschbaren Köpfen um sie für den Spanien-Feldzug genauso einsetzen zu können wie für Waterloo. Oder sie bringen alle Boxen doppelt raus ? :laugh1_1:

Riothamus

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Dienstag, 7. November 2017, 15:52

@ Pappenheimer & Decebalus:

Es gibt ja Berichte über die schlechte und fehlende Ausrüstung der Landwehr bis hin zur Weigerung des Nachschubs, ihnen etwas zu Essen zu geben. Was -oft auch in Deutschland- übersehen wird, ist, dass an den Aufstellungsplätzen der Landwehr sehr viel fehlte, dass sie am Sammelplatz der Armeekorps bekamen. Der preußische Nachschub war ja nach wie vor auf die marschierende Armee ausgerichtet. Das wurde dann teils groß inszeniert, um eine Bindung an die Generäle zu schaffen. Insbeondere bei 'Papa' Blücher. Hinzukam, dass das was die Landwehrleute selbst beschafften oder was von den Landstädten gespendet wurde, nicht bezahlt werden musste. Natürlich gab es auch Mangel. Aber ein Teil war planmäßig. Nur wird das in vielen Darstellungen beiseite gelassen.

@ Gußäste: Meine Brille ist noch relativ neu, daran liegt es nicht. Ich gelobe, weiterhin zu üben, mir hier im Forum Bilder anzuschauen.

@ Husaren: Ja, das wollte ich auch. Aber dann habe ich festgestellt, dass Tschakoköpfe Mangelware sind und ich sie für die Jäger brauche. Also hatte ich Zinnhusaren bestellt.

Als ich meine Preußen bestellte, hat Warlord gerade die Packungsgrößen reduziert. Die Probepackung Landwehr war noch gut gefüllt. Dann musste ich, weil es mir erst bei Lieferung auffiel, nachbestellen. ;( Und da kam wieder eine große Packung. 8o

@ Victrix: Ich glaube kaum, dass sie jetzt mit Preußen anfangen. Bisher haben sie dafür ja nichts.
Gruß

Riothamus

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Tabris

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Dienstag, 7. November 2017, 18:14

@Pappenheimer: Also Warlord mit historischen Tatsachen zu kommen, ist wirklich in den Wald rufen. Die erfüllen doch noch nicht mal ästhetische oder Wargaming-mäßige Standards. Die können es einfach nicht (oder sie wollen es nicht). Mit dem Grundprinzip: Warlord macht nur Mist, fährt man eigentlich sehr gut. Von Ausnahmen kann man sich dann ja immer noch überzeugen lassen.

Ohohoh.... harter Tobak. Man muß Warlord Minis nicht toll finden und historischen Miniaturen sind regemässig mit kleineren oder größeren Patzern gespickt aber so eine pauschale und allumfaßende Kritik finde ich schon übertrieben.

Gerade für Anfänger bietet die Firma einen guten Einstieg mit günstigen Packtpreisen sowie schlanken Regelwerken und auch der "professionellere" Wargamer wird dort fündig . Warlord bereichert imo unser Hobby ungemein und ich wollte die Firma nicht missen ;)
"Ein Mann, der unterwegs von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die
Strasse hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden. Wenn man es
aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit
unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt
für alles."

HAGAKURE von Yamamoto Tsunetomo

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tabris« (8. November 2017, 02:50)


Sir Leon

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Dienstag, 7. November 2017, 18:54

Dem würde ich mich so anschließen...

Shapur

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Mittwoch, 8. November 2017, 09:39

@Pappenheimer: Also Warlord mit historischen Tatsachen zu kommen, ist wirklich in den Wald rufen. Die erfüllen doch noch nicht mal ästhetische oder Wargaming-mäßige Standards. Die können es einfach nicht (oder sie wollen es nicht). Mit dem Grundprinzip: Warlord macht nur Mist, fährt man eigentlich sehr gut. Von Ausnahmen kann man sich dann ja immer noch überzeugen lassen.

Ohohoh.... harter Tobak. Man muß Warlord Minis nicht toll finden und historischen Miniaturen sind regemässig mit kleineren oder größeren Patzern gespickt aber so eine pauschale und allumfaßende Kritik finde ich schon übertrieben.

Gerade für Anfänger bietet die Firma einen guten Einstieg mit günstigen Packtpreisen sowie schlanken Regelwerken und auch der "professionellere" Wargamer wird dort fündig . Warlord bereichert imo unser Hobby ungemein und ich wollte die Firma nicht missen ;)

Es ist nichts gegen die Regeln zu sagen, die Zusammenstellung der Boxen lässt aber schon arg "kaufmännisches " Verständnis unseres Hobbies durch blicken.

Mein Highlight ist die Box für die Hannoveraner, die ja britische Linienuniformen trugen. Nur hatten die Linien- und Landwehrbattalione nur die Zentrumuniformen getragen. Die Feldbattalione trugen die Flankenuniformen bzw. Rifleuniformen oder gemischt. Nach Warlord ist eine hannoveranische Einheit wie eine briische Einheit, nur mit anderen Kommandomodellen, für die Landwehr gibt es die Schirmmütze und alle Einheiten haben ja als Hannoveraner den englischen König als Herrn und tragen daher aiuh die englischen Kings Colours. Ich glaube eher diese Fehler sind dem Umstand geschuldet, dass es zu aufwendig gewesen wäre die Zusammenstellung der Plastikboxen zu ändern und nur Zentrumsuniformen in die Box zu packen. Den zweiten Fahnenträger für die Kings Colours schiebe ich aus Ignoranz oder den kaufmännischen Wunsch ohne größere Kosten die Einheitengröße beizubehalten.

Bei den polnischen Lanciers wurde die franz. Lancier-Box einfach mit neuen Köpfen versehen, dass viele Teile der Uniform inkl. Pferdedecke nicht stimmen wird bei Walrord ausgeblendet.

Es stellt sich mir die Frage was ist schlimmer:

Figuren rauszubringen die nicht halbwegs historisch sind (nicht die damals vorgegebene Uniform tragen oder eine historisch belegte Uniform tragen), also keine Nachforschungen die über Google hinausgehen

oder

zu wissen, dass die Figuren in der Art wie sie verkauft werden nur Proxys sind. Und damit die Anfänger, die sich darauf verlassen die Figuren zu bekommen, welche auf der Box namentlcih genannt werden.

Karsten

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19

Mittwoch, 8. November 2017, 09:57

Hallo,

da ich napoleonisch nicht so informiert bin, aber auch einige Figuren besitze (u.a. Warlord Hannoveraner), stellt sich mir die Frage, ob bei den Perrys ähnliche Fehler aufgefallen sind.

Wenn ja, welche. Hauptsächlich auf Waterloo bezogen.

... Karsten
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Mittwoch, 8. November 2017, 10:28

Bei den Perrys gibt es in den Plastikboxen zumindest keine riesen Schnitzer. Eher ein paar kleine Kerben wie der Tornisterriemen über der Manteldecke bei den Preußen, das falsche Schwert für die Carabiniers bei der schw. Kavallerie Box oder dass ein Unteroffizier anstelle eines Offiziers den Adler in der Infanteriebox trägt. (Das ist aber eine generelles Problem bei den frz. Boxen der Perrys. Da tragt nie ein Offizier den Adler).
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