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Pappenheimer

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Freitag, 10. November 2017, 12:08

PIKEMAN'S LAMENT: Zwei Kompanien

Mal ein ganz neues Projekt, Pallas Athene und ich starten mit Pikeman's Lament.

Hier nun erstmal der erste Anführer:

Ein englischer Exilant, wohl Katholik, der schon in zahlreichen Kriegen und Schlachten im elisabethischen England dabei war. Der erfahrene Lord muss als Fähndrich beginnen, aber ist schon auf dem besten Weg zum Lieutenant. Dafür ist er recht anfällig im Kampf.





Das Modell stammt aus dem fantastischen Set von Revell. Mit das beste, was meines Erachtens auf dem Markt ist und kann hinsichtlich Details locker mit 28mm mithalten.

Der Wunsch meiner künftigen Kontrahentin war, dass das Modell schön bunt werden sollte. Daher z.B. der Hut, der mit einer kontrastierenden Unterseite der Krempe versehen ist wie man es im Osprey-Band zur Armee Gustav Adolfs sieht.

Pappenheimer

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2

Freitag, 10. November 2017, 12:15

Gunkels' Kompanie

Der Gegenspieler des Lords ist der wackere Ole Gunkel, der schon in frühen Jahren in Kriegsdienste getreten ist.



Ole Gunkel hat sich von der Pike hochgedient und seine Männer verehren ihn als einen geborenen Anführer, dem sie bereit sind bis in den Tod zu folgen.



Fähndrich Gunkel wird vorerst auf kleine Überraschungsangriffe auf die Kaiserlichen setzen. Er selbst hat stets in den Truppen der Union gedient, war schon in Italien und am Niederrhein dabei. Der bald ausbrechende Krieg, so hofft er, wird ihm rasch Gelegenheit bieten Beute zu machen und weiter zu avancieren.

Pappenheimer

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Dienstag, 14. November 2017, 09:06

Gunkels' Kompanie

Eigentlich stehen ja schon 4 Punkte vom englischen Lord bereit, aber da das mit dem Fotografieren gestern Abend nicht so rasch über den Tisch ging, habe ich erstmal meine Truppe hier zum Vorstellen.

Beyschlags Kürisser (Elite Galoppers, 6 Punkte)



Ich habe mich an einem Mix aus dem Set Imperial Heavy Cavalry von Mars und den zwei Kürissern aus dem Revell-Schweden-Set versucht. Die Pferde von Mars sind halt eine Katastrophe. Die Reiter passen eigentlich nicht wirklich drauf. Die Posen der Kürisser hingegen sind erstaunlich gut und bei den Reitern braucht man hinsichtlich Authenzität komischerweise auch garnicht meckern.





Dummerweise habe ich mir vorgenommen meine Arkebusierer zu Pferd auch mit Mars-Minis zu bestreiten, da mir da die Helme gut gefallen.

Maréchal Davout

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Dienstag, 14. November 2017, 10:49

Sehr cooles Thema, auf das ich mich figurentechnisch auch schon vorbereitet habe...

Könnte man die Arkebusiere nicht auf mit Revell schöner darstellen? Bzw. könnte man wenigstens deren Pferde nehmen, oder? Kommst du gut an die Revellsets?

LG, bin gespannt auf Neues!
Felix

Pappenheimer

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Dienstag, 14. November 2017, 11:07

Ich hab das Revellset 3-4 mal, es gab ja auch mal die Raub(?)Kopien von Mars. (Wobei da die Güsse nicht so gelungen sind.)
Da sind Arkebusierer mit dem klassischen Helmtyp dabei wie man sie aus dem Dreißigjährigen kennt.
Die Pferde von Revell will ich halt auch für Revell-Reiter nehmen.

Dieses Feuern mit den Gewehren aus dem Sattel wie bei Mars ist schon cool: http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=1897 Bei Lützen sollen ja die Masse der Verluste des Blauen Regiments auf das Konto von Karabinerkugeln der kaiserlichen Reiterei gegangen sein. http://www.sweetwater-forum.de/index.php…&threadID=22205

Habe zwar ne Masse an Figuren, aber will dann auch in 2-3 Jahren mal so flexibel wie der Spielentwickler aus Schweden sein auf beiden Seiten reine Reiterverbände aufzustellen. Ich arbeite zwar schon mit Feldzeichen (die gelben Bänder um die Arme der Kürisser z.B.), aber ein bisschen unterschiedliche Figuren auf den beiden Seiten, können nicht schaden.

Es gibt ja auch theoretisch schöne Zinnminis bei Hagen. Aber nach meinen Erfahrungen bin ich zu blöde um bei Zinnfiguren was rauszuholen und EIGENTLICH haben wir uns ein Kaufverbot auferlegt bis alles bemalt ist. Dann gibt's für ebbes mehr Zaster auch schöne Einzelfiguren von Munich Kits und etwas günstigere Gruppen von Germania in Resin.

Na mal schauen, vielleicht wird die Bemalung auch einfacher, wenn ich die Gäule alle in Braun pinsele. Aber die Mars-Reiter passen immerhin auch auf die Revell-Pferde, wenn Dir das was hilft.

Wenn Du noch einen Anreiz zum Anfangen mit dem Thema brauchst, dann schau nur mal in den Thread des einen der beiden Autoren: http://dalauppror.blogspot.de/search/label/TYW :smiley_emoticons_pirate_shocked:

Hat eigentlich ein Anbieter auch Dragoner?
Die Dragoner von Mars sind ja noch schlechter als die Kürisser und Arkebusierer. Außerdem alle mit Stiefeln und in Posen wie leichte Kavallerie und nicht wie Dragoner. Für den kleinen Krieg, der in Pikeman's Lament das Thema ist, sollten Dragoner ja die Hauptaufgabe übernehmen, auch wenn ich Trotters (Arkebusierer) lieber mag.

PS: Habe jetzt gesehen, dass es bei Hagen Dragoner gibt, aber wenn auch mit den richtigen Bandeliers (Aposteln) mit Stiefeln statt Schuhen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pappenheimer« (14. November 2017, 11:27)


Pallas Athene

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Dienstag, 14. November 2017, 12:30

So, hier kommt mein Erstlingswerk. Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich die Kanone mit ihrer Mannschaft bemalt habe, damals noch mit Ölfarben *kotz* . Ich hatte danach keine Lust mehr, weil es langsam Herbst wurde und ich nur bei sperrangelweit offenem Fenster malen konnte, das wurde dann etwas zu kalt und trotzdem bekam ich von dem Gestank Kopfweh...




Pappenheimer

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Dienstag, 14. November 2017, 12:38

Danke, Pallas Athene. :thumbsup:

Das sind dann die ersten 4 Punkte für den guten erfahrenen Lord uss England. :thumbsup:
Im Spiel ist das eine Regimental Gun. Laut Pikeman's Lament braucht ein Geschütz 6 Mann Besatzung.

Maréchal Davout

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Dienstag, 14. November 2017, 12:47

Danke für deine Ausführungen, Pappenheimer!

Wo es Dragoner gibt, weiß ich auch nicht!
Laut Pikeman's Lament braucht ein Geschütz 6 Mann Besatzung.
Ist ja an sich auch ganz richtig so :) Auf meine Grande Armee-Basen bekomme ich nur vier drauf, wenn es nicht zu gequetscht aussehen soll. Die Artillerie ist auch ein schönes Set von Revell mit viel tollem Zubehör (auch wenn die Modellierung mancher Köpfe komisch ist, wenn ich mich recht erinnere).

Sorandir

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Dienstag, 14. November 2017, 13:15

Aha, ein Thread zu meiner Lieblingsepoche (30jK) und einem meiner aktuellen Favoriten-Regelwerke; weis zu gefallen.
Figurentechnisch mit dem typisch pappenheimschen Old School-Feeling. Bin mal auf die ersten Spielberichte gespannt.
:thumbsup:
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Pappenheimer

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Dienstag, 14. November 2017, 13:36

@ Sorandir
Ja, so richtig Old School. Mit einigen der Minis habe ich schon als Steppke in den 90ern gespielt. 25 Jahre mussten sie warten bis sie angetüncht wurden. 8)

Riothamus

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Dienstag, 14. November 2017, 22:34

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

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Pappenheimer

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Freitag, 17. November 2017, 11:11

Kaiserliche Pikeniere

Hier geht's nun auch schon weiter mit den ersten Pikenieren in der Kompanie des englischen Lords.

Die Hälfte der Figuren wurde schon vor etlichen Jahren bemalt und hat nur ein Shading bekommen. Daher auch die unterschiedliche Basierung.



Im Regelbuch werden ja Einzelbasierung, aber auch Multibases oder ein Mix aus beidem vorgeschlagen. Ich finde so einen Mix eigentlich ganz gut, da man ja eh immer nur einzelne Verluste dann wieder ersetzen kann. D.h. wenn ich vier Mann Verluste habe, nehme ich halt die Viererbase raus.


Hier sieht man die eine Seite der Fahne, die ich als Freehand gemalt habe.


Die andere Seite ist mit einem schönen doppelköpfigen Adler vorgegeben.

Diese Kombination genau konnte ich nirgends finden, ging aber davon aus, dass ich auf der anderen Seite als Freehand nicht auch so schön den Adler hinbekommen hätte.

Für meine Verhältnisse ne ziemlich dunkel geshadete Truppe. Aber ich bin recht zufrieden, wenn auch nicht so zufrieden wie mit den Kürissern.

Die Minis sind ein Mix aus Zvezda und Revell, bei Revell Kaiserliche Infanterie, Schwedische Infanterie und Conquistadoren. Bei Zvezda ist weniger das Problem, dass sie merklich größer als die Revell-Minis sind, als dass sie so riesige Köppe haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pappenheimer« (17. November 2017, 16:48)


Maréchal Davout

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Montag, 20. November 2017, 10:49

Es geht voran - gut!

Die grundsätzliche Freude ist es, diese alten Bekannten in Farbe zu sehen!

Wieviele Pikeniertrupps planst du? Wirst du auch die Modelle mit in den Boden gerammter Pike einsetzen?
Wie gut hat der Shade auf Revell gehalten bzw. wie sich verhalten?

LG
Felix

Pappenheimer

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Montag, 20. November 2017, 11:21

Ich plane bisher nur die eine Pikeniertruppe, die schon da ist. Dann geht es mit 18.Jh. weiter. Später kriege ich selber sicher auch mal Pikeniere. Welche mit in den Boden gerammten Piken mache ich aber sicher auch mal. Sind ja die Masse der Posen in den zwei Revellsets.
Das Wegschneiden dieser Reste vom Gussrahmen an den Piken ist eindeutig nichts für mich. Vielleicht könnten sich die Hersteller, da auch mal was einfallen lassen, dass sie die Verbindungen zum Gussrahmen wenigstens nicht an allzu fragilen Stellen wie Piken befestigen.

Die Farbe hält erstmal gut auf den Revell-Figuren. Das Problem ist eher die alte Revellfarbe. Da hält das Shade ganz schlecht drauf. Daher weiß ich auch nicht, ob ich die 9 bereits fertig bemalten Artilleristen noch shaden soll, weil das einfach nur verschlimmbessert. Mal schauen. Bräuchte ja eigentlich nur noch einen Artilleristen und ein Geschütz für ne zweite Kanone, womit auch Gunkels Kompanie Artillerie hätte.

Von der Quali her, finde ich die Revells eigentlich nicht schlechter als die Zvezda-Minis. V.a. das mit den separaten Armen ist bei Zvezda nicht ideal. Man sieht doch letztlich immer die Lücken, perfekt wird das nie. Bei ner Massenschlacht fällt es nicht so ins Auge, bei nem Skirmish scheint mir das schon störender.

Derzeit male ich die Akebusierer zu Pferd von Mars. Zwei Minis davon, v.a. der Offizier, haben sogar ganz schöne Posen. Bei Revell schaut ja alles bei der Infanterie etwas arg ordentlich, reglementmäßig mit immer gleichen Hüten (bei den Schweden) oder Helmen (bei den Kaiserlichen) aus. Da hat Mars bei den Reitern immerhin spannendere Hüte teilweise, schön verknickt, von Wind und Regen verformt, so wie sie halt Vrancx und Co malen.
Was mir auch auffiel, ist dass Dreißigjähriger zeitaufwändig sein kann. Man malt halt keine Uniformen in dem Sinne. Ich mache Stiefel und Schuhe immer in unterschiedlichen Farben und auch nicht jeder Mann kriegt den selben Farbton fürs Wams und manchmal versuche ich mich auch geschlitzte Ärmel zu malen, wie sie bei reicheren Soldaten - v.a. Reitern - oder Offizieren üblich waren, auch wenn das Revell z.B. nicht gesculptet hat. Man braucht eigentlich massig Farben, in allen möglichen Tönen, v.a. viele Braun- und Naturlederfarbtöne für Lederkoller, Bandeliers, Pferde, Hüte, Schuhe, Stiefel, damit man z.B. umgeklappte Stiefel erkennt. Grautöne sind auch interessant für Strümpfe, Hüte und Wämser. Schöne Impressionen findet man gesammelt auf dieser HP: http://kriegsbuch.blogspot.de/#!/ :thumbsup:

Pappenheimer

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Dienstag, 21. November 2017, 09:23

Gunkels' Kompanie

Nun gibt's Verstärkungen für Gunkels Kompanie.



Ein Trupp Arkebusierer (4 Punkte).



Was man nicht so sieht, ist der Offizier mit Kürass und Beintaschen, der einen grauen Schlapphut und eine alte orangefarbene Schärpe trägt.

Somit habe ich jetzt 10 von 16 Punkten oder 2/3 meiner Einheiten zusammen.

Als nächstes kriegt die kaiserliche Seite Arkebusierer.

Riothamus

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Dienstag, 21. November 2017, 09:39

Die Mühe lohnt sich jedenfalls: :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

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Dienstag, 21. November 2017, 10:47

Ich hätte mal eine Frage. Wie sieht es denn aus mit Kürissern mit Lanzen. Plasticsoldierreview meint, dass es das am Beginn des Krieges noch gegeben hätte. Ich habe noch 3 Stück über (einen aus dem Mars-Set habe ich ja schon für meine Kürisser als Standartenträger verwendet). Vielleicht gab es ja sowas wie Hälfte mit Lanze, Hälfte ohne.

Auf dieser Darstellung von Wallhausen erkennt man, weshalb mit der Helmtyp im Set der Arkebusierreiter von Mars so gut gefiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Arkebusier…%C3%BCstung.jpg

Revell hat bei den Schweden zwei Arkebusiere mit Helm, 2 leichtere Kürisser (manchmal auch Leichte Reiter genannt) und 2 Mann mit Schlapphüten wie sie im Ospreyband als deutsche Reiter bezeichnet werden. Es könnten auch Arkebusierer halt nur mit Hut statt Helm sein. Ich werde mich primär auf die Revellfiguren für die nächste Einheit Arkebusierer, nun in kaiserlichen Diensten, stützen. Freue mich schon drauf. :)

@ Rio
Danke fürs Eichenlaub. Passt sicher gut zu meinen Recken, vielleicht auch als Feldzeichen?

Riothamus

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Dienstag, 21. November 2017, 11:06

Genau genommen, sind die Lanzenreiter in der ersten Phase des Krieges nicht ganz verschwunden. Als prunkvolle Leibgarden waren sie weiter anzutreffen. Auch Wallenstein hat sich welche gehalten. Das waren dann aber in der Regel keine Regimenter, sondern kleinere Gruppen. Bei Wallenstein schwirrt mir -ohne, dass ich jetzt nachsehe- die Zahl 100 im Kopf herum. Niemand wird ausschließen können, dass die auch mal in einer kritischen Situation woanders mitgeritten sind. Eine Entschuldigung gäbe es also schon mal. Eine weitere könnten Verluste sein, die zwei Einheiten zwingen, zusammen zu agieren. Ob sie da mit ihren Lanzen das Zentrum bildeten oder diese ablegten ist natürlich eine andere Frage.

Das was wir in der Regel an Darstellungen zu dieser Zeit haben, zeigt oft nur das Regelmäßige schematisch vereinfacht. Aber jeder Krieg bedingt in gewissem Rahmen Ausnahmen. Eigentlich immer gehört dazu, dass dezimierte Einheiten zusammengestellt werden konnten oder Blöcke zuverlässiger Einheiten zwischen andere gestellt wurden.

Beispiele habe ich jetzt nicht parat. Aber durch Cäsar war es den Feldherren damals bekannt.

Eichenlaub als Erkennungszeichen wäre doch nicht untypisch, nur in 1/72 wohl nicht von anderen Blättern zu unterscheiden...
Gruß

Riothamus

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Dienstag, 21. November 2017, 17:02

Danke für die Infos, Riothamus.

Wäre ja in Pikeman's Lament eh nur ein Häufchen von 6 Mann. Habe auch noch einen gefunden indem ich einen Conquistador aus dem Revellset zweckentfremden werde. Halt ohne den Schild. Ich hatte mich mal umgeschaut und einige sehr altmodische Klamotten noch um 1620 auf Darstellungen gefunden. Wallhausen bringt ja noch Lanzierer. Mit 4 Reitern + Offizier + Trompeter wäre ich ja auch schon bei den 6 Mann Standardgröße in PML. 8)

Ich denke, es wird einfach auch von daher einige Exoten geben, da ich so schnell nix Neues (A call to arms) an Minis kaufen kann, schon allein wegen dem Platz. Habe mir auch mal meine Conquistadores zwecks Rontarschierern angeschaut. Immerhin 40 gab es pro Kompanie bei den Spanieren. Diese haben ja meistens eng mit den Kaiserlichen zusammengearbeitet, so dass oftmals Wallonen, Spanier u. ä. ausdrücklich für Kommandounternehmen erwähnt werden.
Eine Einheit Pikeniere, eine Musketiere (kommt noch), eine Rontarschierer (irgendwann mal), eine Lanzierer (auch in fernerer Zukunft), eine Arkebusiere (in der Mache) und einem Geschütz wäre das schon ein herrlich bunter Haufen mit 24 Punkten. Da müsste ich sogar Pikeniere oder Musketiere als Rekruten (Raw) einstufen, dass ich mit den Punkten hinkäme. Rontarschiere kriegen als Forlorn Hope sicher 6 Pkt.e.

Maréchal Davout

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Dienstag, 21. November 2017, 17:39

Besonders interessant ist es ja, wenn mir relativ unbekannte Figuren wie von Mars hier die Arquebusiere kommen. Den Helmtyp finde ich auch ganz nett und auch dass aus dem Sattel Arquebusen abgefeuert werden, was man bei Revell nicht hat.

Aber von der Qualität der Minis ist da doch ein großer Unterschied zu Revell: Die Posen der Pferde wirken teilweise seltsam und bei dem Reiter ganz rechts sieht es so aus, als ob der Ladestock massig unsauber gegossenes Plastik entlang des Stockes hat oder ist das eine der leeren Schwertscheiden, ohne Schwert an der Mini?

Mit Grün und Hellbeige erreichst du hier einen zusammengehörigen Look mit recht natürlichen Farben. Die Seite der zwei Komponentenbase würde ich noch einfarbig anstreichen.

Viele Grüße
Felix