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Pappenheimer

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1

Donnerstag, 16. November 2017, 14:28

Korrekt für 30-jährigen? A-call-to-arms minis

Ich habe mal eine Frage zu den Minis von A-call-to-arms.
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=22
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=23
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=473

Plasticsoldierreview ist ja immer wieder recht großzügig für welche Konflikte man Figuren "auch" nehmen kann. Hier frage ich mich, was spricht dafür und was dagegen die Minis von A call to arms auch für
frühen 30-jährigen Krieg
zu verwenden?

Irgendwo auf der HP von Plasticsoldierreview wird mal erwähnt, dass die Kopfbedeckungen dieser Sets weitaus realistischer sind als die von den Revell-Sets. Richard Brzezinski erwähnt mal bei einer zeitgen. Abbildung, dass die weniger teuren Federn eher von einfachen Soldaten getragen wurden und man Offiziere an teuren Federn am Hut erkennen kann. Ich glaube da eher Reiherfedern zu erkennen. Im Revellset der Kaiserlichen hingegen sehen die Federn an den Helmen der Kaiserlichen egal ob Offiziere oder Mannschaften so ziemlich gleich aus. Beim Schwedenset haben immerhin ein paar Figuren garkeine Federn am Hut. Natürlich könnte man für mehr Variantenreichtum in einer Einheit auch mal eine Feder wegschneiden. :thumbup:

Die Frage wäre inwiefern bspw. die Monmouth-Cap in Dtl. denkbar wäre?
Richard Brzezinski glaubt eine auf einer zeitgen. Darstellung an einem Schweden zu erkennen und deswegen zeigt eine Farbtafel seines Osprey-Bandes einen Schweden vom Gelben Regiment damit.
Man könnte vielleicht diese Mützen auch durch Bemalung etwas anders als einfachere Mützentypen interpretieren.

Wie ist es denn bei unserer 28mm und 15mm Gemeinde? Verwurschtet ihr Engl.-Bürgerkriegsfiguren auch für Dreißigjährigen und umgekehrt?
Worauf muss man achten?

Ich denke da auch daran, dass der Englische Bürgerkrieg ja erst in den 1640ern stattfand. Zumindest Brzezinski erwähnt einen modischen Wandel bei den Jacken in den 1630ern - länger, evtl. praktischer.

waterproof

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2

Donnerstag, 16. November 2017, 14:50

Hallo Pappenheimer, ich antworte dir hier nur weil mich die Frage auch interessiert. Die Ospey´s die ich zuhause über die Schweden und die Truppen des engl. Bürgerkriegs beschaut habe, unterscheiden sich für mein Verständnis nicht sonderlich. Die Monmouth-Mütze ist vielleicht eher eine modische Eigenart der Insel. Ich denke das die Infanterie sehr häufig auf private Kleidungsstücke zugriff und sie mit Elementen wie gleichfarbige Bänder an Hüten oder anderen Kleidungstücken versucht ein etwas einheitlichen Charakter zu schaffen. Bei der Reiterrei gibt s wahrscheinlich eher Unterschide. Ich bin auf weitere Resonanzen gespannt.
Die Call to Arms Minis kenne ich und finde sie gut für beide Schauplätze.

Pappenheimer

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3

Donnerstag, 16. November 2017, 14:57

Super, vielen Dank für die Info. :thumbup:

Ja, ich denke auch, dass die Kleidung, was die großen Teile anbelangt wie Wämser (also kurze Jacken und sowas) wie bei den Schweden zentral beschafft wurde, aber man wohl bei Verschleißteilen viele Varianten annehmen muss. Nen Hut z.B. fliegt ja leicht mal vom Kopf, fällt einem im Handgemenge runter. Ne Jacke hingegen hat man fest am Körper und wenn die zerlöchert wird, na dann ist das wahrscheinlich das geringste Problem des Soldaten in dem Moment gewesen...

Ich male Feldzeichen an Armen oder auch an Hüten. Wenn ich bspw. 2 Musketiereinheiten von einer Seite habe, kann ich die Minis dann noch zusätzlich voneinander unterscheidbar machen indem die einen das Feldzeichen am Unter- und die anderen am Oberarm tragen. Bei Skirmishspielen basiere ich überwiegend einzeln und da wäre nen Mix verschiedener Einheiten spieltechnisch blöd.

vodnik

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4

Donnerstag, 16. November 2017, 15:10

...ich würde diese Figuren ohne weiteres verwenden. Die leichte Reiterei aus Siebenbürgen bekommst du auch irgendwie hin, mit Kosaken oder so...
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...

Pappenheimer

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5

Donnerstag, 16. November 2017, 15:17

...ich würde diese Figuren ohne weiteres verwenden. Die leichte Reiterei aus Siebenbürgen bekommst du auch irgendwie hin, mit Kosaken oder so...

Sowas in etwa? http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=1219

vodnik

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6

Donnerstag, 16. November 2017, 16:11

...die sind sonn mal gut. Ein paar berittene Bogenschützen wären auch nicht schlecht. Muss aber nicht sein...
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...

Riothamus

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7

Donnerstag, 16. November 2017, 16:40

Ich habe dem Gesagten nicht fiel hinzuzufügen. Bei der Mode solltest Du Dich besser auskennen als ich.

Der Angeworbene brachte seine Kleidung ja selbst mit. Was dann die Regimentswirtschaft als Ersatz zur Verfügung stellen konnte, war sicher unterschiedlich. Die Abzeichen, mit denen sich die verschiedenen Seiten kenntlich machten variierten. Und eine bestimmte Kleidung einer Truppe war ob des Eigentums des Soldaten an seiner Kleidung nur beschränkt möglich.

Zu Beginn des Krieges fehlte auch noch der Diktat des Mangels.

In einem der Bände zu den Ausstellungen zum 30-jähirgen Krieg und dem Westfälischen Frieden von 1998 in Münster und Osnabrück sollte auch ein Artikel zur Kleidung der Soldaten sein, wenn ich mich recht erinnere.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

Sorandir

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Donnerstag, 16. November 2017, 17:47

Ich denke der Hauptunterschied dürfte tatsächlich in kleinen Details nur liegen.
Ich würde persönlich keine Montero Cap im 30jK einsetzen, da schon sehr "englisch", zumindest nicht im Maßstab 20mm oder 28mm, da man da den einzelnen Soldaten schon recht gut erkennt. Bei kleineren Maßstäben wo dieser im Getümmel untergeht, bin ich unkritischer.
Bei einer Monmouth Cap (eine Art einfache Strickmütze) wäre ich nicht so kleinlich, die passt bestimmt in beide Settings.
Um die Unterschiede der beiden Mützen klar zu machen, einfach mal beide Begriffe google-bilder-suchen.
Puristen machen noch Unterschiede bei den Reiterhelmen/Zischäggen bzw. deren Gesichtsstangen (auf der Insel eine, auf dem Festland drei, oder umgekehrt, verwechsele ich immer ;) ). Bei Hutfedern kenne ich mich mal so gar nicht aus.
Letztendlich zählt der persönliche Anspruch an einem selbst. Ein Mitspieler wird sich bestimmt nicht verweigern, weil eine Mini einen falschen Hut aufhat ;)
Von den oben genannten Besonderheiten abgesehen, mische ich recht wild ECW und TYW-Minis in meinen Spielen.
- Kurpfalz Feldherren -
www.kurpfalz-feldherren.de

Pappenheimer

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Donnerstag, 16. November 2017, 18:00

Vielen Dank, Riothamus und Sorandir. Das sind doch schon sehr brauchbare Tipps. :thumbsup:

Hinsichtlich Mode: ist einfach ein schwieriges Thema. Es gibt nicht so wahnsinnig viele verlässliche Abbildungen aus Deutschland. Sieht man ja auch an dem Büchern von Osprey, die ich erwähnte, wie vorsichtig da der Autor ist damit, die zeitgenössischen Darstellungen als glaubhaft und belastbar anzunehmen. Wir arbeiten viel mit den Klassikern wie Vrancx und Snayers und Co, aber ob das Deutsche sind und inwiefern die Künstler am Geschehen waren, ist ja bisweilen umstritten (anders als bei Francke z.B.).