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Decebalus

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Freitag, 20. April 2018, 17:59

Napoleonische groß-taktische Systeme

Großtaktische Systeme der Napoleonischen Zeit versuchen ganze Schlachten der Französischen Revolutionskriege und der napoleonischen Zeit (1789-1815) auf einem (normalen) Tisch und in einer Spielsitzung spielbar zu machen. Man soll Schlachten wie Austerlitz oder Waterloo problemlos komplett spielen können, selbst die größten Schlachten der Epoche, wie Wagram und Leipzig, sind immerhin mit mehreren Spielern an einem Wochenende umzusetzen. Dazu benutzen diese Regeln einen sehr hohen Geländemaßstab von meistens 1 Zoll = 80-100 Meter und ebenfalls einen sehr großen Abbildungsmaßstab: meistens ist eine Spieleinheit = eine Brigade von 2000-6000 Mann. Zwar haben manche dieser Regeln auch ein Punktsystem für Pick-up Spiele, doch sind großtaktische Regeln eigentlich für Szenarien zu historischen Schlachten gedacht. Diese finden sich auch zu den einzelnen Regelwerken in großer Zahl im Netz. Letztlich sind das Regeln für Spieler, die Napoleon und Wellington sein wollen und sich nicht mit der Ausrichtung und Formation einzelner Bataillone beschäftigen wollen.

Persönliche Bemerkung:
Großtaktische Systeme sind irgendwie eine Sammelleidenschaft von mir. Da ich bei den Figuren jedoch 28mm sammele, habe ich diese Regeln bisher höchstens angespielt. Diese Übersicht stützt sich also eher auf das kritische Lesen der Regeln und soll einen Überblick geben, ersetzt jedoch nicht eine aus der Praxis gewonnenen Rezension der Regeln. Ich habe den text schon mal vor ewigen Zeit angefangen und dachte, ich setze ihn jetzt einfach mal online. Verbessern kann man da ja immer noch was.

Basierung/Figurengröße:
Grundsätzlich kann man die großtaktischen Systeme in zwei Gruppen einteilen: 1. Regeln, die das Geschehen innerhalb einer Brigade ausblenden, in dem sie die ganze Brigade mit nur einer Base darstellen. 2. Regeln, die wie taktische Systeme pro Brigade einzelne Basen haben und deswegen auch Formationen darstellen können. Grundsätzlich (wie ja immer im Tabletop) kann man natürlich alle Regeln mit allen Figurengrößen spielen. Tatsächlich spielt etwa Frank Chadwick, der Entwickler von Volley & Bayonet mit 54mm Figuren. Aber sicher erscheinen kleine Figurenmaßstäbe etwas glaubwürdiger bei diesem hohen Abbildungsmaßstab. Für viele Spieler sind acht 28mm Figuren für eine ganze Brigade von 3000 Mann weniger überzeugend, als wenn sie 40 6mm Figuren verwenden.

1. Regeln mit der Brigade = mehrere Basen

Diese Regeln stellen Brigaden mit mehreren Basen da. Damit können auch Formationen, wie Marschkolonnen, Linien oder Kolonnen, abgebildet werden. Die Basen von Napoleons Battles und Age of Empire haben eine Breite von 1“, etwa 6 Basen stellen eine Brigade dar. Hier werden dann auch Basen als Verluste weggenommen. Der Spieler übernimmt hier also auch die Funktion die Formationen seiner Brigaden zu bestimmen und bekommt das napoleonische Flair von Linie, Karree und Kolonne. Kritiker wenden hier ein, dass sei für ein System auf Brigade-Ebene eigentlich unpassend. Die gängigste Figurengröße für die eher kleinen Basen dabei 15mm mit etwa 4 Figuren pro Base.


Die Schlacht von Quatre Bras passt auf ein ziemlich kleines Spielfeld. 15mm mit "Napoleon's Battles"

Napoleons Battles von Bob Coggins & Craig Taylor
NB ist der Klassiker dieses Genres, die erste Auflage ist von 1989. Sie ist wohl das meistverkaufte historische Tabletop-Regelwerk der Welt, da sie damals von Avalon Hill als Spiel in einer Box vermarktet wurde. Inzwischen gibt es eine vierte Auflage, die wohl die Fehler der 2. und 3. Auflage vermieden hat. Insgesamt sind die Veränderungen nicht so groß, so dass man auch ein günstiges, gebrauchtes Erstauflagen-Spiel benutzen kann. NB ist ziemlich komplex und hat eine sehr juristische Regelschreibweise, die jedoch später im Nachschlagen sehr übersichtlich ist. Der Detailgrad ist sehr hoch, wobei sich Brigaden in NB fast wie Bataillone verhalten, d.h. Formationen bilden und schießen (was vor allem das Schießen der Plänkler darstellen soll). Das Kommando-System ist ein klassisches Entfernungssystem, bessere Generäle haben bessere Werte, wenn sie selbständig agieren und weitere Kommando-Reichweite. Jeder Einheitentyp in NB hat eigene Bewegungs- und Kampfwerte, außerdem enthalten die Regeln Listen mit den Werten für hunderte von Generälen. Es ist ein IGOUGO-System, jedoch kann man Kavallerie auf Reserve setzen, so dass sie in der Runde des Gegners agiert.

Age of Eagles von Bill Gray
AoE ist die napoleonische Fassung der bekannten ACW-Regeln Fire and Fury. F&F benutzt ein Aktivierungssystem, d.h. man würfelt für jede Einheit, ob und wie weit sie sich bewegen kann. Das ganze wird natürlich durch anwesende Kommandeure modifiziert. Da F&F in den USA sehr beliebt ist, wird auch AoE dort viel gespielt.

Shako (Grand Tactical) von Arty Conliffe
In der ersten Ausgabe der eigentlich taktischen Shako-Regeln gibt es eine Variante für großtaktisches Spielen. Hier stellt eine Einheit aus mehreren Basen eine Brigade dar. Wie auch Shako scheint mir auch diese Variante gut zu funktionieren.

Snappy Nappy von Russ Lockwood
Snappy Napy ist ein ziemlich konventionelles Regelwerk, dass Brigaden mit jeweils zwei Basen darstellt. Der Clou, laut Autor, ist ein offenes Moralsystem, d.h. ich würfele solange, bis ich die Moral einer Einheit bestehe, was eben bedeutet, dass jeder Moraltest in seinen Konsequenzen unübersehbar ist. Interessant ist ein Ansatz für mehrere Personen mit mehreren Tischen zu spielen, auf dem sich dann meine Corps bewegen, ohne zu wissen, was auf den anderen Tischen passiert.

Bloody Big Battles von Chris Pringle
BBB ist eigentlich Regelwerk für den Zeitraum 1850 bis 1900. Da jedoch einige Spieler diese Regeln auch für die napoleonische Zeit benutzen, kann man sie hier erwähnen. BBB ist wohl eine extrem vereinfachte Variante von Fire & Fury. Die Kommentare im Netz sind auf jeden Fall sehr positiv.

2. Regeln mit eine Brigade = eine Base

Diese Regeln benutzen nur eine Base für eine ganze Brigade. Welche Formationen die Bataillone innerhalb der Brigade einnehmen, welche Entscheidungen der Brigade-General trifft, bleibt dabei völlig den Würfeln überlassen und soll den Spieler, der ja der Armeebefehlshaber ist, nicht beschäftigen. Zu diesen Regeln gehören die Klassiker Volley & Bayonet und Grande Armee. Sie benutzen für die Brigade Basen von 3“ Breite. Selbstverständlich kann man, um Platz zu sparen, auch kleinere Basen verwenden, so dass auch 6cm, 5cm, 4cm oder sogar 2,5cm breite Basen von Spielern benutzt werden. Die Fläche der Base soll dabei den Bereich von etwa 300 mal 300m darstellen, indem sich die Bataillone der Brigade befinden. Es ist also klar, dass eigentlich der meiste Bereich der Base leer ist. Die Kopfstärke der Brigade wird dabei bei VnB und GA durch ein Roster notiert, bei FPGA und MdE ist sie standardisiert, so dass stärkere und schwächere Briganden nicht unterschieden werden. Diese Regeln erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei 6mm Spielern, die auf der Base oft die Formationen unterschiedlicher Bataillone darstellen.


Vier britische Brigaden von Waterloo in 6mm.

Volley and Bayonet von Frank Chadwick
Der Klassiker VnB liegt inzwischen in der zweiten Auflage vor. Es handelt sich um ein Regelwerk, das mit wenigen Spezialregeln für den gesamten Zeitraum von der Einführung des Bajonetts (um 1700) bis zum Ende geschlossener Formationen (um 1900) gilt. Die Regeln sind eher konventionell, fast altmodisch – es wird Moral getestet, geschossen, Verluste entfernt etc. Sie erlauben aber offensichtlich ein schnelles, strategisch anspruchsvolles Spiel, so dass das Spiel eine überzeugte Fan-Gemeinde hat. Es ist ein ausgeprägtes IGOUGO-System, in dem eine Runde eine Stunde darstellt. Die Bewegungsreichweiten sind sehr hoch, werden aber durch Manöverprobleme begrenzt. Die Kommando-Regeln sind minimal, da Chadwick der Meinung ist, Kommandoprobleme sllen durch die Spieler und nicht durch Regeln entstehen.

Grande Armee und Fastplay Grande Armee von Sam Mustafa
GA ist vielleicht das innovativste Spiel, das hier vorgestellt wird und hat nicht umsonst viel Beachtung bekommen. Es war das Regelwerk mit dem Sam Mustafa bekannt wurde und mit dem er erstmals seine Art der außergewöhnlich klar und gut formulierten Regeln begonnen hat. Zuerst einmal hat GA ein ausgeprägtes Kommandosystem, dass auf Aktivierung durch Kommandopunkte beruht (ähnlich wie DBx). Dabei hat GA jedoch keine festen Runden, so dass der Spieler einschätzen muss, wieviel er in einer Runde unternehmen kann. Zusätzlich hat GA ein konsequent umgesetztes Abnutzungs-System. Brigaden haben einen Stärkewert, der Moral UND Kopfstärke beinhaltet (d.h. 2000 Gardegrenadiere haben etwa einen höheren Stärkewert als 5000 Landwehrsoldaten). Der Kampf misst also einfach nur Stärke gegen Stärke, es gibt keine gesonderte Moral etc. Dieser Stärkewert sinkt durch Beschuss und Kampf, kann aber durch Erholung in der Reserve auch wieder gesteigert werden. Bewegung hat einen Zufallswert dabei, Beschuss findet nur durch Plänkler statt. Wetter und Zeitablauf der Schlacht spielen eine große Rolle. GA setzt wohl den Abnutzungscharakter napoleonischer Schlachten perfekt um, erscheint jedoch auch vielen Spielern als zu abstrakt. Da Sam Mustafa an seiner Honour-Reihe arbeitet, hat er GA abgegeben. Eine zweite (unveränderte) Auflage ist in Vorbereitung.
FPGA ist eine überarbeitete Fassung der GA-Regeln, die auf der Yahoo-group heruntergeladen werden kann. Hier werden die variablen Stärken der Brigaden zugunsten von einheitlichen Stärken abgeschafft, so dass Listenführung unnötig ist. Auch sonst sind die Regeln deutlich vereinfacht.

Polemos: Marshal de Empire von Chris Grice
MdE ist ein Teil der napoleonischen Regeln des 6mm-Figuren-Herstellers Baccus. Der andere Teil im Regelbuch (General de Division) ist für taktisches Spiel mit Bataillonen. Für MdE werden die offiziellen Basen von Baccus von 6*3 cm Größe genommen, mit denen man auch das Bataillons-System von Polemos General de Division, das in gleichen Regelbuch ist, spielen kann. Für MdE werden einfach zwei dieser Basen hintereinander gestellt. Da die Polemos Spiele ihre Entfernungen in der Breite der Basen messen, ist das Spiel trotzdem für jede Figurengröße geeignet. Erste Warnung: Meidet die erste Auflage, da sie von sinnentstellenden Schreibfehlern wimmelt. Die gültige zweite Auflage sollte dieses Problem nicht haben. Die Polemos –Regeln benutzen alle ein DBA-ähnliches PIP-System, haben jedoch die Besonderheit, dass die Spieler zu Beginn jeder Runde mit ihren PIPs um die Initiative bieten. Der Gewinner hat dann für den Angriff bestimmte Vorteile. Viele Spieler mögen die Regeln wegen ihrer Einfachheit, sie scheinen also zu funktionieren. Armeen in MdE werden ausgewürfelt – man muß also mit dem kämpfen, was man bekommt. Ein eigentlich interessantes und realistisches System, dass aber wohl daran krankt, dass man als Spieler einfach nicht immer die passenden Figuren hat. Wenn es der Zufall will, habe ich als Russe zwei Grenadier-Divisionen mit drei Grenadier-Brigaden. Wer hat denn so viele Grenadiere bemalt? Und wenn er es einmal auswürfelt, passiert es dann nie wieder.

Blücher von Sam Mustafa
Blücher ist irgendwie der Nachfolger von Grande Armee, aber andererseits doch ein komplett neues Spiel. War Grande Armee vor allem der Versuch die Prinzipien Abnutzung, „top down“ und zufällige Rundenlänge komplett umzusetzen, ist Blücher wohl der Ansatz, ein im Kern einfaches und schnelles System zu schaffen. Von daher ist hier vieles bekannter und weniger innovativ. Es gibt ein DBx-artiges PIP-System, dessen Clou darin besteht, dass nur mein Gegner weiß, wieviele PIPs ich habe. Es gibt IGOUGO. Mein Eindruck vom Lesen ist daher, die Spielbarkeit ist gewährleistet. Dazu verkauft Mustafa fertige Einheitenkarten, die zum einen ein Spielen ohne Figuren ermöglichen, zum anderen aber als Unterleg-Informationen für Figuren dienen können. Zusätzlich enthält das Blücher-Regelwerk Scharnhorst, ein Mini-Kampagnen-System, mit dem man bei „fiktionalen“ Armeen selbst zu einer Schlacht kommen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Decebalus« (23. April 2018, 10:32)


Planspieler

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Samstag, 7. Juli 2018, 17:20

Napoleonische großtaktische Systeme

Hallo Decebalus!
Ich finde Deine Analysen einfach großartig.
Du weißt aber, dass es noch andere deutschsprachige Spielsysteme gibt. Ich bin ein uralter Spieler der seit über 60 Jahre im Raume Wien spielt und habe eine elektronische Sammlung von allen möglichen Spielsystemen angelegt. Deine und andere Spieleranalysen im Sweetwater sind dabei sehr hilfreich. Ich habe auch selbst taktische Spielregeln für den 2. WK und Napoleon geschrieben. Wenn Du Bedarf und Zeit für deutschsprachige Spielregeln hast, melde dich.
Grüße Der Planspieler
Das Leben ist ein Würfelspiel, wir würfeln alle Tage.........

Kniva

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 11:12

@Decebalus

Zitat

Polemos: Marshal de Empire von Chris Grice
MdE ist ein Teil der napoleonischen Regeln des 6mm-Figuren-Herstellers Baccus. Der andere Teil im Regelbuch (General de Division) ist für taktisches Spiel mit Bataillonen. Für MdE werden die offiziellen Basen von Baccus von 6*3 cm Größe genommen, mit denen man auch das Bataillons-System von Polemos General de Division, das in gleichen Regelbuch ist, spielen kann. Für MdE werden einfach zwei dieser Basen hintereinander gestellt. Da die Polemos Spiele ihre Entfernungen in der Breite der Basen messen, ist das Spiel trotzdem für jede Figurengröße geeignet. Erste Warnung: Meidet die erste Auflage, da sie von sinnentstellenden Schreibfehlern wimmelt. Die gültige zweite Auflage sollte dieses Problem nicht haben. Die Polemos –Regeln benutzen alle ein DBA-ähnliches PIP-System, haben jedoch die Besonderheit, dass die Spieler zu Beginn jeder Runde mit ihren PIPs um die Initiative bieten. Der Gewinner hat dann für den Angriff bestimmte Vorteile. Viele Spieler mögen die Regeln wegen ihrer Einfachheit, sie scheinen also zu funktionieren. Armeen in MdE werden ausgewürfelt – man muß also mit dem kämpfen, was man bekommt. Ein eigentlich interessantes und realistisches System, dass aber wohl daran krankt, dass man als Spieler einfach nicht immer die passenden Figuren hat. Wenn es der Zufall will, habe ich als Russe zwei Grenadier-Divisionen mit drei Grenadier-Brigaden. Wer hat denn so viele Grenadiere bemalt? Und wenn er es einmal auswürfelt, passiert es dann nie wieder.


Hi,
gute Einstiegsbeschreibung der POLEMOS-Variante für die Napoleonische Zeit.

ich habe die ACW-Variante gespielt und finde sie gut, wobei noch besser die vereinfachte Variante "Altar of Freedom" ist.

Doch zurück zur Napoleonischen Variante:
Was auf den ersten Blick ganz pfiffig erscheint, nämlich das auswürfeln seiner Armee vor Spielbeginn, erweist sich in realiter als völliger Unsinn. Erstens tritt das von Dir genannte Problem auf ("Huch, von der Truppe habe ich ja gar nicht so viele Basen!"). Zweitens kostet das echt Zeit. Habe es mal aus Spaß sowohl für ACW als auch Napoleonisch gemacht - das dauert!!!

Es gibt aber gerade für die Napoleonische Variante zahlreiche vorgefertigte Szenarien - sprich: die kompletten Armeeaufstellungen bekannter Schlachten. Dafür gibt es sogar einen eigenen Ergänzungsband. Wenn man die nimmt und die etwas komplexen und im Grunde überflüssigen Kampfwerte im Sinne von "Altar of Freedom" korrigiert/vereinfacht, hat man ein Super-Spiel auf großtaktischer Ebene.
Finde zumindest ich ...

Gruß

Kniva

Pedivere

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:17

ich habe mal eine ganz banale Frage:
Ich stolpere immer über diesen Begriff "großtaktisches System", wohl weil ich mir nur diffus was drunter vorstellen kann.
Was genau bedeutet das und woher kommt der Begriff?

zZ scheint es mir darum zu gehen, daß die Figuren auf dem Feld auf einer Basis mehr repräsentieren als ihre tatsächliche Anzahl, also eine größere Einheit.
Stimmt das?
ach was!

khde

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:37

Mir scheint, es fehlt noch eventuell Warlord Games' Black Powder von Rick Priestley und Jervis Johnson ... mir fehlt es jedenfalls ;-)

LG Karl

Razgor

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:38

ich habe mal eine ganz banale Frage:
Ich stolpere immer über diesen Begriff "großtaktisches System", wohl weil ich mir nur diffus was drunter vorstellen kann.
Was genau bedeutet das und woher kommt der Begriff?

zZ scheint es mir darum zu gehen, daß die Figuren auf dem Feld auf einer Basis mehr repräsentieren als ihre tatsächliche Anzahl, also eine größere Einheit.
Stimmt das?


Alle deine Fragen werden in den ersten 3 Absätzen des Artikels beantwortet.

tattergreis

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:39

@khde: BP ist nicht großtaktisch, da es das Btl und nicht die Brigade als Einheit nimmt
Worrias in faav! fo`

Razgor

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8

Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:41

Mir scheint, es fehlt noch eventuell Warlord Games' Black Powder von Rick Priestley und Jervis Johnson ... mir fehlt es jedenfalls ;-) LG Karl


Black Powder ist doch 1 Einheit = Batallion ?
Hier sprechen wir von 1 Einheit = Brigade.

Nichts für ungut, aber habt ihr den Artikel überhaupt gelesen ? :D

Poliorketes

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9

Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:57

Beim Aussteigen stolpert man schon mal über das Dach des nebenan geparkten Autos. Von Parkhäusern reden wir hier lieber nicht. Sagen wir, der Wendekreis ist groß. (Aus einem Test des Ford Ranger)

10

Freitag, 13. Juli 2018, 22:16

Ich spiele Field of Glory.Napoleon in der Regel mit 1 Einheit (mehrere Basen) = 1 Brigade. Waterloo könnte man in 15mm z. B. auf einem 2,40 x 1,20 m großen Tisch spielen. Deshalb bin ich der Meinung, das dieses System auch in die Auflistung gehört.