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Maréchal Davout

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Samstag, 30. Juni 2018, 21:41

Schön werden die Westphalen! Wie hier zu sehen, sehen sie schicker aus, als wohl bei Gefechten in Spanien, da dort in der Regel Überhosen (der Ersatz aus spanischen Quellen war hier typischerweise in Brauntönen) und Tschakobezüge getragen wurden. Ich find das so aber schicker und auch okay.
An die Basen von Maréchal Davout komme ich langsam, da der Thread ja doch einiges an Umfang hat und die ersten Bilder leider weg sind. Da habe ich noch einiges nachzulesen.

Soll ich diese ersten Bilder eigentlich nochmal nachladen? Die sind ja aus der unsäglichen Facebookverlinkung der Anfangszeit... Eigentlich bin ich auf den neueren Stil ja stolzer als auf die ersten Ergebnisse.
Ich habe von 3 Bataillonen Jägern gelesen, bin aber noch zu krank, um dem dem weiter nachzugehen.
Drei Bataillone, interessant... Gute Besserung!
Beste Grüße
MD

D.J.

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62

Sonntag, 1. Juli 2018, 08:14

Schön geworden! :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub. (Zu den historischen Details kann ich hier nicht meckern, da ich da nicht so im Thema stehe und sie in Spanien denselben Nachschub bekamen wie die Franzosen, wenn ich mich recht entsinne.)
Danke dir für das Lob :)
Hast du mal daran gedacht, die Fahnen zu ersetzen? Papier oder beklebtes Aluminium (Tomatenmarktube) sieht nicht so plump wie die angegossenen Fahnen aus. Dabei könnte dann auch die Größe korrigiert werden.
Ja, daran denke ich in der Tat, aber es mangelt mir noch an Mumm das auch in 1:72 umzusetzen :) Das wird aber über kurz oder lang erfolgen, da ich mit den Fahnen von Italeri nicht glücklich bin.
Da werde ich vermutlich Alu-Folie und Papier nutzen :)

Soll ich diese ersten Bilder eigentlich nochmal nachladen? Die sind ja aus der unsäglichen Facebookverlinkung der Anfangszeit... Eigentlich bin ich auf den neueren Stil ja stolzer als auf die ersten Ergebnisse.

Ja bitte! Das wäre sehr schön, wenn es nicht zu viel Arbeit macht :)

Wie geht es weiter?
Sobald im Lauf der Woche Nachschub eingetroffen ist, erhalten die Wesfalen eine vierte Base.
Parallel dazu werde ich, als Seitenhieb auf meine Heimatstadt Köln, eine 4-Bases Einheit des Großherzogtums Kleve-Berg ausheben. Deren Uniform erinnert, soweit ich weiß, ebenfalls an den französischen Schnitt, ist wie die westfälische überwiegend weiß, ist aber auf der Brust der Weste dunkelblau.



Bei beiden Einheiten werde ich versuchen die Bases eher sandiger zu halten, aber trotzdem einen Schuss grün mitzunehmen, damit der Bruch im Gesamtbild der Bases später nicht so hart wird.
Damit habe ich dann ausreichend "Fremdenregimenter" in meiner geplanten Armee und werde die nächsten Aushebungen wieder rein französisch blau-weiß-rot halten :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »D.J.« (1. Juli 2018, 08:28)


Maréchal Davout

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Sonntag, 1. Juli 2018, 10:36

Schön! Am Ende merkt man auch, dass die Franzosen selbst immernoch am besten aussehen :)

D.J.

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64

Sonntag, 1. Juli 2018, 11:49

Schön! Am Ende merkt man auch, dass die Franzosen selbst immernoch am besten aussehen :)
Ja, genau :) Sie waren ja auch eigentlich der Grund, warum ich diese Epoche dem ACW vorzog. Mit der Einheit aus dem Großherzogtum Kleve-Berg, die ich aktuell aushebe, werde ich dann wie gesagt ausreichend Farbtupfer dabei haben :)
Das Bataillon Kleve-Berg muss einfach noch sein. Einfach wegen dem schönen Seitenhieb auf die für Kölner wie mich verbotene Zone Düsseldorf, das damals die Hauptstadt dieses künstlichen Puffers in Richtung Preußen war :D
Hier mal ein paar Bilder der ersten Vorbereitungen

Die erste Stellprobe für die spätere Aufteilung auf die Bases



Die ersten drei Bases (ein viertes Folgt). Die Soldaten gehen diszipliniert zum Nahkampf über



Dieser junge Soldat aus dem Arrondissement de Cologne hat keine Lust mehr und gibt auf, weshalb ich mit ihm den Ermüdungsmarker für sein Bataillon verziere ;)
(Ich wollte erst zwei Soldaten "Stippeföttche" tanzen lassen, fand das dann aber etwas deplatziert ;) )

So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Maréchal Davout

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Sonntag, 1. Juli 2018, 12:22

Bei beiden Einheiten werde ich versuchen die Bases eher sandiger zu halten, aber trotzdem einen Schuss grün mitzunehmen, damit der Bruch im Gesamtbild der Bases später nicht so hart wird.

Im Grunde könnte man auch bei allen Einheiten ein etwas trockeneres, helleres Terrain mit etwas grüner Vegetation darstellen. Die Franzosen haben ja schließlich auch in Spanien gekämpft und solche Böden kommen eben auch in Deutschland bis Russland vor. Umgekehrt passt der gute, fast schwarze Mutterboden nicht ans Mittelmeer ;)
Auch für mich hat diese Epoche dem ACW einiges voraus: tolle, bunte, vielfarbige Uniformen, Kavallerie mit echten Funktionen und Vielfalt (allein bei den Franzosen habe ich ja mind. 7 verschiedene Kavallerietypen, mit Eliteschwadronen nochmal mehr Uniformvarianten), abwechslungsreiche Schlachten quer durch Europa... Soll nicht gegen ACW sprechen, sondern nur, warum dies hier, also Napoleonisch, eine ganz tolle Epoche zum darstellen und zocken ist!
Zu den Kleve-Berg-Truppen: Mir fällt auf, dass in der Abbildung sogar die Füsiliere Epauletten haben. Deinen Italeri-Minis fehlen diese ja ganz. Bei den neueren Italeris (Nr. 6066) sind auch welche mit Epauletten dabei (gedacht für Voltigeure und Grenadiere). Man könnte diese Truppen also eigentlich sogar besser mit den Zvesda-Modellen darstellen, als mit diesem Set, zumindest in dem früheren Uniformschnitt. Vor 1810 hatten diese Einheiten auch noch die Uniform alten Schnitts, wo die Weste vorn unter dem Rock rausschaut (so wie an deinen Minis, Nr. 6002). In dieser Abbildung haben sie schon gekürzte Gamaschen und den einfacheren Oberrock, der schon Richtung Bardin-Rock ausschaut (vereinfachte Rabatten auf der Brust, keine Weste mehr zu sehen).

LG

D.J.

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Sonntag, 1. Juli 2018, 13:01

Ja, in die Richtung hatte ich beim Terrain auch gedacht und werde da mal mit Vogelsand experimentieren. einen ersten Versuche habe ich bereits hinter mir, als ich eben den Bachlauf für den Ermüdungsmarker aus einem Gemisch aus Vogelsand und Leim gezogen habe. Der sieht bereits unbehandelt fein genug für die Minis in 1:72 aus.

Die 6066er von Italeri ... ich wusste doch, dass ich da was in Kopf hatte! ;(
Naja, jetzt ist erstmal die dritte Schachtel 6002er bestellt und die ersten Arbeiten für das Bataillon aus Kleve-Berg stehen ja. Da werde ich wohl mit einem feinen Pinsel vorerst die Epauletten andeuten und mit der Zeit die Bases durch die 6066er Schachtel austauschen.
Jetzt, wo ich darüber schreibe, weiß ich auch, was da mein "Problem" war:
Ich habe diese Packung bisher bei keinem der Händler gefunden, bei denen ich ordere. Daher hatte ich die auf Anschaffung auf später verschoben, da ich schon ordentlich Material hier liegen habe. Da war die Idee für ein Bataillon aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis zwar schon da, aber der korrekte Hintergrund bzw. die Recherche fehlte noch. Das einzige, was ich durch einen ehemaligen Kollegen wusste - der bei irgendeinem der vielen Kölner Funken im Karnevalsverein ist - war eben das mit den Epauletten.
Ärgerlich.
Aber gut, damit habe ich später einen Grund, die Armee aufzufrischen bzw. anzupassen (mit anderen Worten: Eine gute Ausrede für meine Ehegesponsin, sobald weitere ... hm ... Rekrutierungen ins Haus stehen :thumbsup: )
Für die ersten Spiele wird die Andeutung ausreichen denke ich, auch wenn mich das jetzt fuchst X( Und das, obwohl ich eigentlich mehr Spieler sein wollte.
Ich glaube, in dieser Epoche ist ein Virus versteckt.
Je mehr man herausfindet ...
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

D.J.

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Sonntag, 1. Juli 2018, 13:47

Der Ermüdungsmarker für das Batallion Kleve-Berg und meine Version von "Battle-in-a-Box" mit Kugelhagel in 1:72 ;)

Der Ermüdungsmarker ist fertig.
An ihm bzw. der Miniatur hatte ich ja schon ein paar Tage nebenher gearbeitet, einzig die Idee für das Base kam mir heute.
Meine kleine Box wächst inzwischen und im
Grunde kann ich mit dieser Box bereits ein komplettes Einsteigerspiel für zwei,
mit jeweils zwei Einheiten zu einmal drei und einmal vier Bases
transportieren :)
Dazu die Karten, Ermüdungsmarker und Würfel und ein flaches Lineal ... alles drin. Mit zwei Boxen übereinander wären sogar schon größere Gefechte drin



Wenn ich jetzt noch ein kleines Spielfeld zusammenrolle und wie eine Deckenrolle oder einen Schlafsack gebunden an die Box anbringen kann, habe ich im Grunde ein Reisespiel für unterwegs ;)
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Maréchal Davout

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Sonntag, 1. Juli 2018, 14:49

Sehr schön!

Manche würden sich wundern, aber ich kann meine Riesenschlachten komplett mit dem Inhalt eines großen Kartons (beide Seiten abgedeckt) schlagen. Damit könnte ich zwar nicht wie der Don per Fahrrad oder Bahn reisen, aber man stellt es schnell ins Auto, holt es wieder raus und zack! habe ich meine Sachen überall parat.

Ich weiß noch, wie das bei Warhammer Fantasy immer war, mit diesen Drachen und Zinneinheiten in 28mm... Bei Orks oder Imperium hätte es so einer von diesen "Feldherrn"-Koffern nie getan. Und ich habe ja zig Armeen... Da ist 1/72 viel transportabler - da auch gerade in Kunststoff - das macht einen Riesenunterschied was Gewicht angeht. Bei diesem Kunststoff bricht auch nichts ab! Sollte man nicht unterschätzen...
Für eine spannende Kugelhagelschlacht braucht man aber wohl doch noch etwas mehr Elemente (Kav, Artillerie usw.), denke ich.

D.J.

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Sonntag, 1. Juli 2018, 15:20

Ja, du hast natürlich recht. So eine richtig zünftige Partie Kugelhagel braucht Reiter und Kanonen :) Ich habe zwar noch kein Spiel spielen können, aber was man so an Berichten sieht ... ich scharre schon mit den Hufen :)
Die Idee war auch eher ein humorvoller Seitenhieb in Richtung Perrys und ihrer "Battle in a Box" Geschichte, die ich vor zwei Wochen in Köln in meinem Stammladen gesehen habe. Eine tolle Idee, die ich sogar richtig genial finde!
Daher die Idee bzw. Gedankenkette:
Mit Nord vs. Süd und rein nach Einsteigerleitfaden für Kugelhagel aufgebaut, könnten zwei dieser flachen Schachteln (ca. 4,3 cm hoch) schon reichen, wenn man die Kavallerie einzeln basiert und seitlich unterbringt. Dann hätte man wirklich ein schönes Einsteigerspiel zum Mitnehmen :)
Ist also nicht ganz ernst gemeint, wenn auch reizvoll, um neue Spieler zu rekrutieren ;)

Die Transportprobleme bei Warhammer Fantasy oder 40k ... wem sagst du das? :D
Ich bin in der Regel innerstädtisch mit dem ÖPNV unterwegs, da in Köln die Parkgebühren teilweise schon an Raubrittertum grenzen. Und da ich nicht vorhabe, irgendwann vor die Wahl gestellt zu werden entweder eine Niere verkaufen oder daheim bleiben zu müssen, fahre ich lieber direkt mit der Bahn zu meinem bevorzugten Spielplatz. Und in der Straßenbahn, am besten noch bei 40 Grad Celsius im Schatten, eine vollsändige Streitmacht von 2 - 2.500 Punkten mitschleppen, ist mir inzwischen doch zu sportlich ;(
Daher beschränke ich diese seltenen Spiele auf relativ schlanke 1.1250 - 1.500 Punkte und eine kleine Feldherrentasche.
Und daher auch (neben der Nostalgie) mein Interesse am Maßstab 1:72. Da passt einfach gigantisch viel selbst in einen Schuhkarton. Und welche Epoche, wenn nicht ausgerechnet die "bunten Jahre" zwischen 1800 und 1815 eignet sich besser für historisches Wargaming? :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Riothamus

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Sonntag, 1. Juli 2018, 19:31

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Berg ist natürlich auch insgesamt für eine kleine Armee interessant. Schließlich waren es 4 Infanterieregimenter, 2 Kavallerieregimenter, 1 Abteilung Mineure, Sappeure und Pontonniere sowie 5 Kompanien Artillerie. Das erste Kavallerieregiment und ein Teil der technischen Abteilung zählten zur Kaisergarde, nachdem Napoleon das Großherzogtum übernommen hatte. Auf den Fahnen stand: "Et nos Caesare duce", gewöhnlich mit "Unser Herzog ist der Kaiser" übersetzt, korrekter wäre "Und/Auch wir haben im Herzog einen Kaiser". (Einen Überblick gibt es schon bei Wikipedia.)

Von Knötel gibt es, wenn ich es richtig im Kopf habe 4 Tafeln zu Berg. Zwei sind schon im verlinkten Wikipedia-Artikel zu finden:





Den Rest müsste ich suchen. Eine zeigt die Infanterie 1812 mit im Unterschied zu der Tafel oben spitzen Ärmelaufschlägen und den Offizier in grauer Felduniform. Die vierte Tafel wird dich weniger interessieren, da sie die Berger 1814 nach der preußischen Übernahme zeigt.

Das 1. Kavallerieregiemnt, aufgestellt 1807 , ab 1808, bzw. 1809 gehörte das Regiment zur Garde, die Geschichte und die Umformungen des Regiments finden sich im verlinkten Artikel, war auch in Spanien.

(Das 2. Kavallerieregiment, aufgestellt 1812 für den Russlandfeldzug, ich meine als Lanciers, wurde an der Beresina zerschlagen.)

Wenn du irgendetwas zu Abzeichen und Farben nicht findest, kannst du laut Knötel einfach beim Königreich Westphalen nachschauen, Berg wäre darin diesem Vorbild gefolgt. Die Artillerie war wie die Franzosen uniformiert.

Die Preußen machten 1813/14 aus der Infanterie ihr 2. Rheinisches Infanterieregiment Nr. 28 und ihr 3. Rheinisches Infanterieregiment Nr. 29 und aus der Kavallerie ihr 2. Westfälisches Husarenregiment Nr. 11, das 1906 als "Krefelder Tanzhusaren" bekannt wurde. Alle kämpften dann bei Waterloo gegen ihren Herzog und Kaiser. Beim 100jährigen Jubiläum wurde die Bergische Uniform nachempfunden, weshalb es da als Schmankerl Fotos gibt, hier von Nr. 29:



Und ja, ich habe gelesen, dass du nur eine Einheit davon aufstellen willst, aber vielleicht gewinnst du die Düsseldorfer ja doch noch lieb. So schlimm ist Alt auch nicht. Hat zumindest weniger Kalorien als Pils. ;)
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

Maréchal Davout

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Sonntag, 1. Juli 2018, 21:27

Hm... bei Rios Knöteltafel sieht das blau bei den Bergischen ja viel heller aus, als auf D.J.´s modernerem Bild. Eher so hell wie das blau des schon fertiggestellten Rheinbundregiments.
Die bergischen Lanzer sind auch sehr schick! Tolle Uniform - man merkt, dass sie ursprünglich als Murats Leibgarde aufgestellt wurden - der hat immer auf sowas wie coole Uniform sehr geachtet :)
Könnte man auch mit den Zvesda-Ulanen darstellen. Ich werde die auch noch machen - kann ich mal als leichte Kav. in einem Korps spielen, wo die Bergischen dabei waren oder sogar mal als leichte Gardekavallerie. Da ist leider die Konkurrenz so groß, was man auf die Brigadebase packen will (Gardejäger, poln. blaue Ulanen, rote Ulanen, Mameluken...).
Die Artillerie bei Berg sah sehr französisch aus. Welches Rheinbundkontingent hatte eigentlich weiß uniformierte Artillerie?

D.J.

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Montag, 2. Juli 2018, 07:29

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Danke dir :D
Berg ist natürlich auch insgesamt für eine kleine Armee interessant. Schließlich waren es 4 Infanterieregimenter, 2 Kavallerieregimenter, 1 Abteilung Mineure, Sappeure und Pontonniere sowie 5 Kompanien Artillerie. Das erste Kavallerieregiment und ein Teil der technischen Abteilung zählten zur Kaisergarde, nachdem Napoleon das Großherzogtum übernommen hatte. Auf den Fahnen stand: "Et nos Caesare duce", gewöhnlich mit "Unser Herzog ist der Kaiser" übersetzt, korrekter wäre "Und/Auch wir haben im Herzog einen Kaiser". (Einen Überblick gibt es schon bei Wikipedia.)
Da bin ich tatsächlich am Überlegen, ob ich das machen soll :) Wenn, dann aber mit der Italeri #6066, da sie besser dargestellt sind.
Von Knötel gibt es, wenn ich es richtig im Kopf habe 4 Tafeln zu Berg. Zwei sind schon im verlinkten Wikipedia-Artikel zu finden:
Den Rest müsste ich suchen. Eine zeigt die Infanterie 1812 mit im Unterschied zu der Tafel oben spitzen Ärmelaufschlägen und den Offizier in grauer Felduniform. Die vierte Tafel wird dich weniger interessieren, da sie die Berger 1814 nach der preußischen Übernahme zeigt.
Ja, die Tafeln habe ich auch gesehen :)
Das 1. Kavallerieregiemnt, aufgestellt 1807 , ab 1808, bzw. 1809 gehörte das Regiment zur Garde, die Geschichte und die Umformungen des Regiments finden sich im verlinkten Artikel, war auch in Spanien.
(Das 2. Kavallerieregiment, aufgestellt 1812 für den Russlandfeldzug, ich meine als Lanciers, wurde an der Beresina zerschlagen.)
Wenn du irgendetwas zu Abzeichen und Farben nicht findest, kannst du laut Knötel einfach beim Königreich Westphalen nachschauen, Berg wäre darin diesem Vorbild gefolgt. Die Artillerie war wie die Franzosen uniformiert.
Ah, sehr gut! Da war ich nämlich unsicher!
Die Preußen machten 1813/14 aus der Infanterie ihr 2. Rheinisches Infanterieregiment Nr. 28 und ihr 3. Rheinisches Infanterieregiment Nr. 29 und aus der Kavallerie ihr 2. Westfälisches Husarenregiment Nr. 11, das 1906 als "Krefelder Tanzhusaren" bekannt wurde. Alle kämpften dann bei Waterloo gegen ihren Herzog und Kaiser. Beim 100jährigen Jubiläum wurde die Bergische Uniform nachempfunden, weshalb es da als Schmankerl Fotos gibt, hier von Nr. 29:
Und ja, ich habe gelesen, dass du nur eine Einheit davon aufstellen willst, aber vielleicht gewinnst du die Düsseldorfer ja doch noch lieb. So schlimm ist Alt auch nicht. Hat zumindest weniger Kalorien als Pils. ;)
:D Ich habe die Düsseldorfer, trotz ihres merkwürdigen Biergeschmacks, tatsächlich liebgewonnen ;) Wie gesagt, da brodelt es noch, die wirklich als eigenständige Armee aufzustellen :D
Hm... bei Rios Knöteltafel sieht das blau bei den Bergischen ja viel heller aus, als auf D.J.´s modernerem Bild. Eher so hell wie das blau des schon fertiggestellten Rheinbundregiments.
Die bergischen Lanzer sind auch sehr schick! Tolle Uniform - man merkt, dass sie ursprünglich als Murats Leibgarde aufgestellt wurden - der hat immer auf sowas wie coole Uniform sehr geachtet :)
Könnte man auch mit den Zvesda-Ulanen darstellen. Ich werde die auch noch machen - kann ich mal als leichte Kav. in einem Korps spielen, wo die Bergischen dabei waren oder sogar mal als leichte Gardekavallerie. Da ist leider die Konkurrenz so groß, was man auf die Brigadebase packen will (Gardejäger, poln. blaue Ulanen, rote Ulanen, Mameluken...).
Die Artillerie bei Berg sah sehr französisch aus. Welches Rheinbundkontingent hatte eigentlich weiß uniformierte Artillerie?
Genau das war auch mein Problem: Die gleichartige Farbgebung bzw. der gleiche Blauton!
Ich habe mich dann für den dunkleren entschieden, da ich denke, dass meine Mitspieler und ich die beiden Einheiten dann auf dem Tisch bessr unterscheiden können.
Bei dem letzten Bild von Rio bin ich echt am rätseln?
Ist das vielleicht eine fürstliche Ehrengarde, ähnlich den nicht karnevalistischen Vorläufern der Kölner Prinzengarde, dem Corps du Garde, sein?
Ich weiß, klingt erstmal albern, aber der Kölner Karneval mit seinen "Funken" hat viele Wurzeln in der französischen und preußischen Zeit Kölns und auch noch weit davor.
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

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Montag, 2. Juli 2018, 07:34

Zu den Ermüdungsmarkern. Es gibt von ver. Herstellern von MDF Basen, solche Basen wo man die Würfel ein Stück versenken kann. Bei Warbases in UK kannst du auch sehr unkompliziert eigene Bases in Auftrag geben.
Napoleons Epoche Traum und Alptraum jedes Wargamers :)
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Montag, 2. Juli 2018, 09:39

Was die Farben angeht ist zu bedenken, nach welchen Quellen die einzelnen Rekonstrukteure vorgingen. Knötel musste sich schon auf Uniformabbildungen stützen. Wenn nach Angaben aus Schriftquellen gearbeitet wird, ist da das Problem der unterschiedlichen Farbwahrnehmung in den verschiedenen Sprachen. Bei Knötel kommt immer die Frage dazu, ob es sich um einen Nachdruck handelt und wie gut dann dessen Farbqualität ist. Knötel gibt auf den Tafeln zur Bergischen Infanterie seine Quellen an.

Das auf dem letzten Foto sind Soldaten des 29. Linieninfanterieregiments, die anlässlich des Jubiläums in Uniformen gesteckt wurden, die die alten Uniformen kopieren sollten. So wie einige Aufklärereinheiten heutzutage einige ihre Leute an Tagen der offenen Tür in Husarenuniformen stecken. Das ist also eine nachgemachte Version der Uniform des 2. Bergischen Regiments, dessen Rabatten weiß mit roten Vorstößen und dessen Abzeichen rot waren. Die seltsam auf die Brust geknöpften Rabatten können einen simplen Hintergrund haben. Als die Preußen Berg übernahmen, wurden die Uniformen abgeändert, um die Gefahr einer Verwechslung zu minimieren. Die Rabatten sollten beseitigt werden und möglichst durch eine Knopfreihe ersetzt werden. Viele hatten aber eine doppelte Knopfreihe und beim späteren 29. hatten viele die Rabatte beibehalten. (Schau die die Abbildung auf der Mont St. Jean-Seite an. Dort ist das Durcheinander dargestellt. Das Regiment war in der 3. Brigade des 1. Corps der Preußen.) Wenn die 1906 oder 07 auch diese Änderung zeigen wollten, brauchten sie mit diesen vorgehängten Rabatten, diese nur abnehmen, um auch die den preußischen angeglichenen Uniformen zeigen zu können, statt sie doppelt anzuschaffen. Es kann natürlich auch sein, dass der Schneider die ihm gezeigten Abbildungen nicht richtig verstanden hat. Da die Tschakos wie die preußischen verziert sein sollen, ist letzteres wahrscheinlicher.
Gruß

Riothamus

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Montag, 2. Juli 2018, 15:56

Was die Farben angeht ist zu bedenken, nach welchen Quellen die einzelnen Rekonstrukteure vorgingen. Knötel musste sich schon auf Uniformabbildungen stützen. Wenn nach Angaben aus Schriftquellen gearbeitet wird, ist da das Problem der unterschiedlichen Farbwahrnehmung in den verschiedenen Sprachen. Bei Knötel kommt immer die Frage dazu, ob es sich um einen Nachdruck handelt und wie gut dann dessen Farbqualität ist. Knötel gibt auf den Tafeln zur Bergischen Infanterie seine Quellen an.
Oh! Das wusste ich so nicht.
Ärgerlich, denn die ersten 4 Kleve-Berg Infanteristen sind zu 99% bemalt :(
Einerseits ist das dunklere Blau zusammen mit dem gelben Ponpon gut für eine Unterscheidung zu den Westfalen auf dem Feld.
Andererseits würde es mich schon ärgern, wenn ich da jetzt "Geschichtsverfälschung" betreiben würde. Klar, die Miniaturen sind für mich in erster Linie "Spielsteine", keine Ausstellungsobjekte für die Vitrine. Trotzdem ...
Das auf dem letzten Foto sind Soldaten des 29. Linieninfanterieregiments, die anlässlich des Jubiläums in Uniformen gesteckt wurden, die die alten Uniformen kopieren sollten. So wie einige Aufklärereinheiten heutzutage einige ihre Leute an Tagen der offenen Tür in Husarenuniformen stecken. Das ist also eine nachgemachte Version der Uniform des 2. Bergischen Regiments, dessen Rabatten weiß mit roten Vorstößen und dessen Abzeichen rot waren. Die seltsam auf die Brust geknöpften Rabatten können einen simplen Hintergrund haben. Als die Preußen Berg übernahmen, wurden die Uniformen abgeändert, um die Gefahr einer Verwechslung zu minimieren. Die Rabatten sollten beseitigt werden und möglichst durch eine Knopfreihe ersetzt werden. Viele hatten aber eine doppelte Knopfreihe und beim späteren 29. hatten viele die Rabatte beibehalten. (Schau die die Abbildung auf der Mont St. Jean-Seite an. Dort ist das Durcheinander dargestellt. Das Regiment war in der 3. Brigade des 1. Corps der Preußen.) Wenn die 1906 oder 07 auch diese Änderung zeigen wollten, brauchten sie mit diesen vorgehängten Rabatten, diese nur abnehmen, um auch die den preußischen angeglichenen Uniformen zeigen zu können, statt sie doppelt anzuschaffen. Es kann natürlich auch sein, dass der Schneider die ihm gezeigten Abbildungen nicht richtig verstanden hat. Da die Tschakos wie die preußischen verziert sein sollen, ist letzteres wahrscheinlicher.
Es ist IMMER der Schneider, der etwas falsch gemacht hat.
Wenn man keinen hat, war es die Reinigung :D

Spaß beiseite:
Ich habe meinen ehemaligen Kollegen mal rein aus Neugier angeschrieben, ob er mir sagen kann, woher die fast reinweißen Uniformen kommen, und welcher Karnevalsverein das ist. Auch wenn es jetzt nicht zum Thema passt, das ist die reine Neugier. Sicher, für diese Festivitäten wird vieles überbordender dargestellt, als es wirklich war. Aber fast alle der alten KG's berufen sichauf die Zeit Napoleons und der Preußen. Und da kann man zumindest mal das Eine oder Andere aufschnappen (keine Kamelle) wo man dann gerne mal seriöser weiter recherchiert.
:)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

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Montag, 2. Juli 2018, 16:24

So, die ersten Infanteristen "Kleve-Berg" habe ich gestern begonnen. Dazwischen, zum Vergleich, ein paar Westfalen, die ebenfalls noch in Arbeit sind (da warte ich ja noch auf Nachschub, den werde ich morgen oder Übermorgen zusammen mit meinem Generalsstab abholen können)





Inzwischen habe ich für mich herausgefunden, wie ich bei 1:72 Weichplastik am besten mitt Weiß arbeiten kann.

- Graue Sprühgrundierung drauf
- Gut durchtrocknen lassen
- Eine Schicht White Primer von Vallejo dünn und fast trocken aufbürsten (ja richtig, dünn und fast trocken aufbürsten)
- Stark verdünntes schwarzes Wash drauf (1:4 bis 1:5)
- Trocknen lassen und danach nochmal weiß nachbürsten, am besten wieder mit White Primer

Klingt kompliziert, klappt aber für mich so am besten :)
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Riothamus

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77

Montag, 2. Juli 2018, 19:38

Das hellere Blau sollte richtig zu sein. Viel zu dunkel ist dein Blau aber auch nicht, da würde ich mir keine großen Gedanken machen, vielleicht einfach etwas größere Highlights als sonst nehmen. Normalerweise sagt man, dass die Farben bei unseren kleinen Figuren heller sein sollen, als im Original, um richtig zu wirken. Bei Weiß geht das aber mitunter daneben, da dann bei zu hellen Abzeichen der Kontrast unklar wird. Daher kann es besser sein, statt dessen den Kontrast zu verstärken, also eine etwas dunklere Farbe zu nehmen. Also nur ein "happy accident", wie Bob Ross gesagt hätte, und nichts, was mit Mühe korrigiert werden muss.

Bis zur Erfindung moderner Plastikfarben konnte man Farbtöne sowieso nicht genau herstellen. Denk an die Farbunterschiede von deutschen Panzerbemalung und Uniformen Ende des WW2. Aber die Abbildung aus dem Osprey-Heft (?) ist jedenfalls zu dunkel. Um bei den Scans von Knöteltafeln die Farbqualität einzuschätzen, schaue dir Farben an, die du kennst und die aussagekräftig sind. Also etwa preußisches Blau, bayrisches Blau, das dunkle Grün der britischen Rifles, das hellere Grün der Russen... Aber nicht das Britische Rot. Dessen Unterschiedliches Aussehen und die schlechte gelieferte Qualität ist legendär. So kommst du schnell zu einer Seite mit Scans von guten Vorlagen. Wie gesagt, die von mir verlinkte Darstellung müsste passen. Da war ich gestern noch unsicher, weil ich die von Wikipedia hatte, wo von unterschiedlichen Vorlagen auszugehen ist.

Dass Weiß der Uniformen kommt daher, dass weiß die Lieblingsfarbe Napoleons gewesen sein soll, was auch Knötel so schreibt. Praktischer waren blaue oder grüne Röcke mit grauen oder braunen Hosen. Aber eben nicht so schick.

Die Mehrheit der Staatslenker und Beschaffungsämter war bei den Uniformen aber nicht so pingelig, wie viele Figurenmaler heute. Der preußische König war da eine Ausnahme. Es ist überliefert, dass er Napoleon Details der französischen Uniformen erklärt hat! Das soll Napoleon auf die Nerven gegangen sein, nicht weil ihm ein Preuße die Uniformen seiner Truppen erklärte, sondern, weil es für ihn schlicht uninteressant war. Wenn man in Frankreich nicht wusste, wie genau die Farben von Uniformen einer Rheinbund-Truppe aussahen, bekamen sie eben irgendwelche. Wo in Preußen 4 oder fünf verschiedene Rottöne unterschieden wurden, hieß es woanders nur helles oder dunkles Rot. Wir müssen da eben Farben im richtigen Bereich auswählen. Das haben die Hersteller damals auch nicht anders gemacht. Sie konnten schlicht einen Farbton nicht genau treffen und in Kriegszeiten half es auch nicht, die Farben zu sammeln, bis man genug von der richtigen hatte, wie man es im Frieden tat. In Uniformdarstellungen und bei Diskussionen um die Farbe hier im Forum, geht es darum, wie eine Uniform von dem, der sie entwarf gedacht war. Wie sie hinterher tatsächlich aussah ist etwas Anderes und nur sehr selten zu liefern. Wenn jemand über den Blauton meckert, erklär ihm einfach, dass Farben nicht so genau hergestellt werden konnten. Dein Blau liegt jedenfalls noch im Bereich des Möglichen.

Du kannst auch darüber nachdenken, ob du deine Truppen bemalst, als ob sie gerade eingekleidet wurden oder zur Parade bereitstehen oder verschmutzt wie im Feld, was auch sehr interessant sein kann. Bei der letzteren Bemalung kann auch eine frisch eingekleidete Truppen neben einer in alten, zerschlissenen und ausgebleichten Uniformen stehen. Bei den Briten machte mitunter ein Regenschauer den Unterschied, wenn die billige Farbe ausblich und rosa Soldaten hinterließ. Oben dunkler, der untere Teil der Hosenbeine noch weiß. Bei Waterloo soll das der Fall gewesen sein.

Die absolut richtige Farbe gibt es -Ausnahmen bestätigen die Regel- also nicht.

Lederzeug war z.B. aus Juchtenleder, dass es in exakt drei Farbtönen gibt: Weiß, Schwarz und ein rötliches Braun. Da es nur in Russland hergestellt wurde, kam es durchaus zu Engpässen. Preußen übernahm fremde Depots und seine Soldaten mussten das fremde Lederzeug auftragen. Dabei wurde natürlich angestrebt, eine Einheit einheitlich auszustatten. Während bei Preußen solche Unregelmäßigkeiten oft untersucht sind, weil es zur Legende der 1813 'aus dem Boden gestampften' Armee gehörte, wird bei anderen oft nur das vorschriftsmäßige Erscheinungsbild beschrieben und ob Abweichungen bekannt sind, hängt dann von Zufällen ab...

Dann wurde in fast allen Armeen akzeptiert, wenn ein Soldat sich irgendetwas selbst beschaffte, wenn es halbwegs passte. Gefangenen wurde z.B. von preußischen Truppen die guten Hosen abgenommen, wobei sie die schlechten preußischen bekamen. Da werden also viele preußische Einheiten, insbesondere bei der Reserve mit weißen Hosen statt grauen marschiert sein.

Dass Offiziere und Feldwebel eigene Waffen mitbrachten war zwar nicht die Regel, aber in den meisten Armeen auch nicht ungewöhnlich. Bekannter sind z.B. die Pistolen mit Zündhütchenschloss von reichen Britischen Offizieren. In Preußen gab es seit dem alten Fritz auch dafür Vorschriften, damit die gewünschten Standards eingehalten wurde, aber viele Offiziere hatten ein eigenes Seitengewehr. Tunlichst in denselben schlichten lederfarbenen Scheiden wie der Rest. Nur 1813/14 hat es da wohl Ausnahmen gegeben. Bei den Franzosen wird man weniger aus die Optik geachtet haben. Dafür gab es hier mehr Offiziere aus eher bescheidenen Verhältnissen...

Mit ein Bisschen Fingerspitzengefühl brauchst du es bei der Recherche also auch nicht zu übertreiben.

@ KG:
Wenn du ihn weiter in die Irre führen willst, sag ihm, es gehe um Düsseldorf oder Trier und, dass sie mit mehreren Truppen in verschiedenen Orten des Deutschen Reichs einen Dachverband gebildet haben sollen. Wenn er genau hinsieht fallen ihm aber die Waffen und der Unterschied bei den Kinnriemen auf. Daran kann man eigentlich sehen, dass das keine Karnevallsgesellschaft ist.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

D.J.

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78

Dienstag, 3. Juli 2018, 07:08

Das hellere Blau sollte richtig zu sein. Viel zu dunkel ist dein Blau aber auch nicht, da würde ich mir keine großen Gedanken machen, vielleicht einfach etwas größere Highlights als sonst nehmen. Normalerweise sagt man, dass die Farben bei unseren kleinen Figuren heller sein sollen, als im Original, um richtig zu wirken. Bei Weiß geht das aber mitunter daneben, da dann bei zu hellen Abzeichen der Kontrast unklar wird. Daher kann es besser sein, statt dessen den Kontrast zu verstärken, also eine etwas dunklere Farbe zu nehmen. Also nur ein "happy accident", wie Bob Ross gesagt hätte, und nichts, was mit Mühe korrigiert werden muss.
Happy Accident ... ach je, wie lange habe ich mir diese Reihe nicht mehr angesehen :)
Ja, Weiß ist ziemlich undankbar anzumalen, weshalb ich nach Kleve-Berg und Westfalen wohl wieder rein französisch aushebe. Da ist das Weiß nicht so dominant. Es kann übrigens sein, dass meine weiße Farbe Vallejo einfach überlagert ist und mir deshalb teilweise solche Probleme machte.
Ich habe gestern auf mehreren "Teststreifen" aus verschiedenen Gussrahmen mit den verschiedensten Kunststoffen experimentiert und festgestellt, dass mein verwendetes Weiß überall die gleichen Probleme macht. Gut durchgeschüttelt mit einem Stahlkügelchen ist die die Farbe, also vermute ich, die hat es einfach "erwischt" und daher meine Probleme.
Bis zur Erfindung moderner Plastikfarben konnte man Farbtöne sowieso nicht genau herstellen. Denk an die Farbunterschiede von deutschen Panzerbemalung und Uniformen Ende des WW2. Aber die Abbildung aus dem Osprey-Heft (?) ist jedenfalls zu dunkel. Um bei den Scans von Knöteltafeln die Farbqualität einzuschätzen, schaue dir Farben an, die du kennst und die aussagekräftig sind. Also etwa preußisches Blau, bayrisches Blau, das dunkle Grün der britischen Rifles, das hellere Grün der Russen... Aber nicht das Britische Rot. Dessen Unterschiedliches Aussehen und die schlechte gelieferte Qualität ist legendär. So kommst du schnell zu einer Seite mit Scans von guten Vorlagen. Wie gesagt, die von mir verlinkte Darstellung müsste passen. Da war ich gestern noch unsicher, weil ich die von Wikipedia hatte, wo von unterschiedlichen Vorlagen auszugehen ist.
Danke dir, das hilft mir weiter :thumbsup:
Dass Weiß der Uniformen kommt daher, dass weiß die Lieblingsfarbe Napoleons gewesen sein soll, was auch Knötel so schreibt. Praktischer waren blaue oder grüne Röcke mit grauen oder braunen Hosen. Aber eben nicht so schick.
Ich habe auch mal irgendwo gehört, das Napoleon da sehr "Augenmensch" gewesen sein soll, aber weniger auf Details achtete, als viel mehr auf den Gesamteindruck seiner Armeen.
Wäre ihm zuzutrauen, denn damals war das Auftreten der Armee auf dem Feld mit ein Punkt der "psychologischen" Kriegsführung, könnte ich mir vorstellen.
Eine gleichförmige Wand aus Soldaten, alle mehr oder wengier gleich aussehend ... das kann schon erschrecken, wie ich mal bei einem großen Event gesehen habe 8|
Die Mehrheit der Staatslenker und Beschaffungsämter war bei den Uniformen aber nicht so pingelig, wie viele Figurenmaler heute. Der preußische König war da eine Ausnahme. Es ist überliefert, dass er Napoleon Details der französischen Uniformen erklärt hat! Das soll Napoleon auf die Nerven gegangen sein, nicht weil ihm ein Preuße die Uniformen seiner Truppen erklärte, sondern, weil es für ihn schlicht uninteressant war. Wenn man in Frankreich nicht wusste, wie genau die Farben von Uniformen einer Rheinbund-Truppe aussahen, bekamen sie eben irgendwelche. Wo in Preußen 4 oder fünf verschiedene Rottöne unterschieden wurden, hieß es woanders nur helles oder dunkles Rot. Wir müssen da eben Farben im richtigen Bereich auswählen. Das haben die Hersteller damals auch nicht anders gemacht. Sie konnten schlicht einen Farbton nicht genau treffen und in Kriegszeiten half es auch nicht, die Farben zu sammeln, bis man genug von der richtigen hatte, wie man es im Frieden tat. In Uniformdarstellungen und bei Diskussionen um die Farbe hier im Forum, geht es darum, wie eine Uniform von dem, der sie entwarf gedacht war. Wie sie hinterher tatsächlich aussah ist etwas Anderes und nur sehr selten zu liefern. Wenn jemand über den Blauton meckert, erklär ihm einfach, dass Farben nicht so genau hergestellt werden konnten. Dein Blau liegt jedenfalls noch im Bereich des Möglichen.
:D Das ist klasse :D :thumbsup:
Du kannst auch darüber nachdenken, ob du deine Truppen bemalst, als ob sie gerade eingekleidet wurden oder zur Parade bereitstehen oder verschmutzt wie im Feld, was auch sehr interessant sein kann. Bei der letzteren Bemalung kann auch eine frisch eingekleidete Truppen neben einer in alten, zerschlissenen und ausgebleichten Uniformen stehen. Bei den Briten machte mitunter ein Regenschauer den Unterschied, wenn die billige Farbe ausblich und rosa Soldaten hinterließ. Oben dunkler, der untere Teil der Hosenbeine noch weiß. Bei Waterloo soll das der Fall gewesen sein.
Da muss ich aber noch an den kleinen Miniaturen etwas üben, damit sie nicht zu schmutzig werden. Die Idee ist aber genial!
Danke dir :thumbsup: :smiley_emoticons_prost:

Lederzeug war z.B. aus Juchtenleder, dass es in exakt drei Farbtönen gibt: Weiß, Schwarz und ein rötliches Braun. Da es nur in Russland hergestellt wurde, kam es durchaus zu Engpässen. Preußen übernahm fremde Depots und seine Soldaten mussten das fremde Lederzeug auftragen. Dabei wurde natürlich angestrebt, eine Einheit einheitlich auszustatten. Während bei Preußen solche Unregelmäßigkeiten oft untersucht sind, weil es zur Legende der 1813 'aus dem Boden gestampften' Armee gehörte, wird bei anderen oft nur das vorschriftsmäßige Erscheinungsbild beschrieben und ob Abweichungen bekannt sind, hängt dann von Zufällen ab...
Das wusste ich nicht.
Das ist ein schönes Detail, dss ich gerne einarbeiten werde. :thumbsup:
Dann wurde in fast allen Armeen akzeptiert, wenn ein Soldat sich irgendetwas selbst beschaffte, wenn es halbwegs passte. Gefangenen wurde z.B. von preußischen Truppen die guten Hosen abgenommen, wobei sie die schlechten preußischen bekamen. Da werden also viele preußische Einheiten, insbesondere bei der Reserve mit weißen Hosen statt grauen marschiert sein.
Das ist ja krass! Ich hätte jetzt gerade bei den Preußen vermutet, dass die immer überkorrekt aufgetreten wären?
Das gefällt mir sehr und wird für meine Preußen, die ich vielleicht nächstes Jahr in Angriff nehmen werde, übernommen :D
Dass Offiziere und Feldwebel eigene Waffen mitbrachten war zwar nicht die Regel, aber in den meisten Armeen auch nicht ungewöhnlich. Bekannter sind z.B. die Pistolen mit Zündhütchenschloss von reichen Britischen Offizieren. In Preußen gab es seit dem alten Fritz auch dafür Vorschriften, damit die gewünschten Standards eingehalten wurde, aber viele Offiziere hatten ein eigenes Seitengewehr. Tunlichst in denselben schlichten lederfarbenen Scheiden wie der Rest. Nur 1813/14 hat es da wohl Ausnahmen gegeben. Bei den Franzosen wird man weniger aus die Optik geachtet haben. Dafür gab es hier mehr Offiziere aus eher bescheidenen Verhältnissen...
Ah, ein sehr guter Punkt, wo ich gerne einhaken würde!
Bei den Briten war es meines Wissens so, dass man sich Offizierspatente kaufen konnte. Ist das richtig?
Bei den Franzosen war es meines bescheidenen Wissens aber oft auch so, dass man befördert wurde. Stimmt das ebenfalls?
Das sind nur kleine Peanuts, die in einer Armee für das historische TT vielleicht keine Rolle spielen, aber für mein Kokpfkino (wo ich gerne für mich selber ein wenig Hintergrund einbaue) ist das schon sehr interessant und wichtig.
Mit ein Bisschen Fingerspitzengefühl brauchst du es bei der Recherche also auch nicht zu übertreiben.
Das höre ich doch gerne ;)
Ich habe nämlich festgestellt, dass die Recherche in dieser Epoche schnell ein Selbstläufer werden kann, wel man sich in unglaublich interessanten Ecken der Geschichte und Fakten aus der Heimatregion verlieren kann :blush2:

@ KG:
Wenn du ihn weiter in die Irre führen willst, sag ihm, es gehe um Düsseldorf oder Trier und, dass sie mit mehreren Truppen in verschiedenen Orten des Deutschen Reichs einen Dachverband gebildet haben sollen. Wenn er genau hinsieht fallen ihm aber die Waffen und der Unterschied bei den Kinnriemen auf. Daran kann man eigentlich sehen, dass das keine Karnevallsgesellschaft ist.
:D :dance3: :laugh1: Das mache ich :D :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Nachtrag und Frage an die Experten in Sachen 1:72

Eventuell komme ich für ganz schlankes Kleingeld an die Franzosen der Revell-Box zu Waterloo, Waterloo 200 :)
Es sind 48 Grenadiere der Franzosen in langen Mänteln mit einem berittenen Offizier.
Wäre es sinnvoll, je ein Base meinen bestehenden und kommenden Bataillonen (Einheiten) mitzugeben, oder kann ich die auch als eigenständiges Bataillon aufstellen?
Ich bin noch nicht so tief in der Schlachtenorganisation drin, als das ich da eine sichere Entscheidung treffen mag, denn es geht ja auch um die gleichmäßige Basegestalung einer Einheit für Kugelhagel. Und sandiger, "spanischer" Boden mit langen Mänteln neben normalen Uniformen ... passt das?
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »D.J.« (3. Juli 2018, 07:15)


D.J.

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79

Dienstag, 3. Juli 2018, 16:12

Nachtrag zu den Grenadieren:
Also es steht fest, dass eine Box (bzw. deren Inhalt) für 4€ zu mir kommt. Das ist der "französische" Inhalt einer Box Waterloo 200, die sich mein Mitspieler gegönnt hat.
Und weil man auf einem Bein nicht stehen kann ... habe ich mir die gleiche Box. bzw, die Gussrahmen ohne Box nochmal bei Ebay für einen sehr fairen (!) Preis vom 8€ +Versand geschossen
Das heißt, dass sich demnächst 96 Grenadiere von Revell zu meinen Mannen gesellen, was dann meine Streitmscht auf ca. 400 Miniautren erhöhen.
Wer sprach hier einst noch die weisen Worte: "Mehr geht immer"? ;)

Aber back to Topic:
Ich glaube, damit hat sich die Frage nach der Vermendung der Grenadierbases mit den bestehenden Bases erübdigt.
Mit denen werde ich eine eigenständige (Teil)Streimacht aufbauen, eventuell versuche ich da wirklich die Garde draus zu machen und damit parallel zum Peninsular War auch Waterloo ein wenig Aufmerksamkeit zu gönnen.
Von Köln nach Belgien ist ja nicht so weit.
;)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

D.J.

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Dienstag, 3. Juli 2018, 17:29

Die Westfalen sind noch nicht komplett, das Regiment Kleve-Berg ist ebenfalls noch auf dem Maltisch.
Morgen kommt noch der Generalsstab mit einer Packung Entsatztruppen zu mir und 96 Grenadiere der französischen Garde von Revell werden im Laufe der nächsten zwei Wochen ebenfalls dazu stoßen.
Zu wenig Projekte, finde ich, daher starte ich parallel ein Geheimprojekt.
Codename: "Wild Geese"



Man(n) hat ja sonst keine Hobbys ;)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

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