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Pappenheimer

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81

Mittwoch, 4. Juli 2018, 11:01

Watt is denn daran geheim? Régiment Irlandais? :)

Slàinte! :smiley_emoticons_unknownauthor_trink:

D.J.

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82

Mittwoch, 4. Juli 2018, 12:16

:D Hast gewonnen :smiley_emoticons_unknownauthor_trink: Slàinte! (aber nur mit echtem, irischen Single Malt! Kein Eis, aber das Glas gut gekühlt :) )
Jepp, das sollen sie werden. Das Banner gefällt mir aber noch nicht so ganz, weshalb ich auch noch keinen Adler angebaut habe.

Ein Blick auf meinen "Projekttisch"

Mittig die französische Linienfanterie, derzeit 4 Bases, 2 weitere sind bereits in den Sortierkästen etwas weiter oben vorbereitet.
Oben das Regiment Westfalen, derzeit 3 Bases stark, unten das Regiment Kleve-Berg



Das letze Base Westfalen wartet auf Farbe



Auch die letzten Mannen von Kleve-Berg warten auf hre Marschbefehle



Die Iren sind vorbereitet.



Um sie auf Sollstärke zu bekomme (und weil ich nicht noch eine Packung Infaterie kaufen wollte) habe ich drei der verünglückten Italeri-Läufer aus der Box (#6002) in heißem Wasser eingeweicht und sie halbwegs annehmbar zurechtgebogen, so als würden ihre Schlösser an den Musketen etwas klemmen.



Jetzt heißt es erstmal alles abarbeiten, bevor Nachschub kommt ;)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Pappenheimer

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83

Mittwoch, 4. Juli 2018, 13:42

Super gebogen! Das kriege ich nicht hin. Arbeite mich derzeit an Zvezda auf Revell-Gäulen ab. :D

D.J.

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84

Mittwoch, 4. Juli 2018, 15:26

Super gebogen! Das kriege ich nicht hin. Arbeite mich derzeit an Zvezda auf Revell-Gäulen ab. :D
Danke dir :)
Es ist eigentlich sehr einfach. Die Minis gut weichkochen (ca.5 Minuten) direkt aus dem kochenden Wasser heraus mit einer feinen Zange zurechtbiegen und sofort im kalten Wasser abschrecken. Ich habe auch noch einen kleinen Schnitt im Schritt der Minis gemacht 8| Dadurch ließ sich das linke Bein besser nach vorne biegen, ohne dass ich Kniescheiben auf anatomisch nicht vorhergesehene Weise ... hm ... überlasten musste :vinsent:
Zvezda Minis auf Revell Gäule? Sind die Pferde nicht etwas zu dickbauchig für die Zvezdas?
Du hast dir aber was vorgenommen!
Notfalls wirklich im Schritt etwas einschneiden, aufkochen und aufbiegen ;)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Riothamus

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85

Donnerstag, 5. Juli 2018, 22:57

Du kannst das Weiß auch statt auf Grau auch auf einen Beige- oder Khakiton malen. Versuch das mal und vergleich die leicht unterschiedliche Wirkung des Untergrunds.

Die Preußen waren tatsächlich strenger. Nur waren sie 1813 auf jeden Pfennig angewiesen, der sich sparen ließ und froh um jede Eigeninitiative. Selbst die illegalen Fahnen vieler Landwehrregimenter wurden akzeptiert. Im Laufe von 1814 begann man dann damit die ganzen Hemdsärmligkeiten zu beseitigen und im Frühjahr sollte eine Neuuniformierung erfolgen, die bis zum Feldzug aber nicht abgeschlossen war. Jede Verwaltung der Welt kann nur eine bestimmte Menge an Vorgängen bewältigen. Und wenn nicht nur Akten geschoben werden sollen und das Geld knapp ist, wird es noch schwieriger. Abgesehen von den schon existierenden Einheiten sah das in Preußen daher eher nach Chaos aus. Jedenfalls für preußische Verhältnisse. Dennoch war es eine große Leistung der Verwaltung, eine starke und kampffähige Armee aufstellen zu können. Denk an die entsprechenden Vorgänge bei der Flüchtlingskrise, die trotz der Computer und der besseren logistischen Möglichkeiten entstanden.

Im 18. Jh. war der Kauf von Offizierspositionen normal. Dabei ist aber zu unterscheiden, ob eine Einheit oder eine Stelle gekauft wurde. Letzteres versuchte man in vielen Staaten zu vermeiden. Aber ein Kompaniechef und ein Regimentskommandeur waren Unternehmer. Durch die Bewirtschaftung eines Regiments konnte man Gewinne erzielen, die durchaus denen eines Ritterguts entsprachen. Ärmere Offiziere mussten schon Kredite aufnehmen, um sich eine Kompanie leisten zu können. Sie mussten schließlich dem Vorgänger Waffen und Inventar abkaufen. Da lag es nahe, dass der Monarch mitverdiente. In England nutzte man das, um zu steuern, wer entsprechend aufsteigen konnte. Daher waren Beziehungen dort ein weiterer Weg an Stellen. In Preußen wurde in der Regel schon der Reihe nach befördert. Der beförderte musste dann sehen, woher er das Geld bekam, wenn er nicht irgendwie gefördert wurde. In kleineren Staaten wurden verdiente Offiziere Jahrzehnte nicht befördert, weil sie es sich nicht leisten konnten und Söhne reicher Familien stiegen in ein paar Jahren vom Fähnrich zum Hauptmann auf. Wann sich das in einzelnen Staaten, insbesondere Großbritannien geändert hat, kann ich nicht auf Anhieb sagen. In den Jahrzehnten nach der französischen Revolution wird es an den meisten Orten abgeschafft worden sein. In Frankreich z.B. gab es schon vor der Revolution Mechanismen um dies zu umgehen. Napoleon selbst hätte es sich sonst nie leisten können, Offizier zu werden. Er ging auf eine Schule für ärmere Adlige, deren Absolventen bei Eignung in die Armee übernommen wurden. In Preußen und anderen Staaten wurden fähige Offiziere zur Not gefördert. Woanders konnte es Druck durch die Öffentliche Meinung oder gar die Landstände geben, verdiente Leute zu befördern. Dennoch war das natürlich kein effektives System. In Paderborn wurde Oberst von Kleist, der das Bataillon im 7jährigen Krieg geführt hatte erst 25 Jahre danach Inhaber, als sein Vorgänger starb. Aufgrund der Einnahmemöglichkeit blieben nicht nur in Preußen die Inhaber zu lange auf ihren Stellen. Fähige Offiziere versuchten zu Dienstherren zu wechseln, bei denen es bessere Aussichten gab. Hätte man in Preußen nicht so sehr auf Inländer und den Adelsdünkel gesehen, hätte Preußen gute Offiziere abschöpfen können, wie Real Madrid oder Bayern München Fußballspieler. Aber wie gesagt, dass sind die Verhätnisse der Frühen Neuzeit, die nach 1789 nach und nach aufgegeben wurden.

Die Recherche kann einen tatsächlich sehr weit führen. Für Paderborn habe ich es einfacher. Im 18. Jh. gab es im Fürstbistum gab es höchstens ein Bataillon Infanterie, zeitweise nur eine Kompanie, und dazu erst ein paar Kompaniern Dragoner und nach dem 7jährigen Krieg kurzzeitig einen Zug Husaren, um gegen Räuber vorzugehen. Die Landstände hatten über das Steuerbewilligungsrecht geschafft, den Fürstbischof zu der Garantie zu nötigen, dass nie mehr Soldaten unterhalten würden, als der niederrheinisch-westfälische Kreis verlangte. Erzbischof Clemens August, der ja auch Bischof von Paderborn war, scheiterte selbst mit dem Vorschlag, ein mobiles Lazarett anzuschaffen. In den Koalitionskriegen wurde dann dem Prinzen von Rohan Subsidien gezahlt, um das Paderborner Reichskontingent zu stellen. Und dann kam Paderborn an Preußen, Westphalen und wieder Preußen. Da kann man leicht in Büchern nachlesen.

Was die Mäntel angeht, kann es auch in Spanien sehr kalt werden.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

D.J.

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86

Freitag, 6. Juli 2018, 09:50

Da bin ich wieder :)
Du kannst das Weiß auch statt auf Grau auch auf einen Beige- oder Khakiton malen. Versuch das mal und vergleich die leicht unterschiedliche Wirkung des Untergrunds.
Das ist eine gute Idee! Das werde ich mal an ein paar Gusrahmenresten, die ich für diese Farbtests verwende, ausprobieren. Da ich normalerweise nur in äußerster Notwehr mit Weiß male, ist mir da jede Hife willkommen. Danke dir :smiley_emoticons_prost:
Die Preußen waren tatsächlich strenger. Nur waren sie 1813 auf jeden Pfennig angewiesen, der sich sparen ließ und froh um jede Eigeninitiative. Selbst die illegalen Fahnen vieler Landwehrregimenter wurden akzeptiert. Im Laufe von 1814 begann man dann damit die ganzen Hemdsärmligkeiten zu beseitigen und im Frühjahr sollte eine Neuuniformierung erfolgen, die bis zum Feldzug aber nicht abgeschlossen war. Jede Verwaltung der Welt kann nur eine bestimmte Menge an Vorgängen bewältigen. Und wenn nicht nur Akten geschoben werden sollen und das Geld knapp ist, wird es noch schwieriger. Abgesehen von den schon existierenden Einheiten sah das in Preußen daher eher nach Chaos aus. Jedenfalls für preußische Verhältnisse. Dennoch war es eine große Leistung der Verwaltung, eine starke und kampffähige Armee aufstellen zu können. Denk an die entsprechenden Vorgänge bei der Flüchtlingskrise, die trotz der Computer und der besseren logistischen Möglichkeiten entstanden.
Huch! Ich bin erstaunt, denn das hätte ich bei der sprichwörtlichen Effizienz der Preußen nicht erwartet!
Im 18. Jh. war der Kauf von Offizierspositionen normal. Dabei ist aber zu unterscheiden, ob eine Einheit oder eine Stelle gekauft wurde. Letzteres versuchte man in vielen Staaten zu vermeiden. Aber ein Kompaniechef und ein Regimentskommandeur waren Unternehmer. Durch die Bewirtschaftung eines Regiments konnte man Gewinne erzielen, die durchaus denen eines Ritterguts entsprachen. Ärmere Offiziere mussten schon Kredite aufnehmen, um sich eine Kompanie leisten zu können. Sie mussten schließlich dem Vorgänger Waffen und Inventar abkaufen. Da lag es nahe, dass der Monarch mitverdiente. In England nutzte man das, um zu steuern, wer entsprechend aufsteigen konnte. Daher waren Beziehungen dort ein weiterer Weg an Stellen. In Preußen wurde in der Regel schon der Reihe nach befördert. Der beförderte musste dann sehen, woher er das Geld bekam, wenn er nicht irgendwie gefördert wurde. In kleineren Staaten wurden verdiente Offiziere Jahrzehnte nicht befördert, weil sie es sich nicht leisten konnten und Söhne reicher Familien stiegen in ein paar Jahren vom Fähnrich zum Hauptmann auf. Wann sich das in einzelnen Staaten, insbesondere Großbritannien geändert hat, kann ich nicht auf Anhieb sagen. In den Jahrzehnten nach der französischen Revolution wird es an den meisten Orten abgeschafft worden sein. In Frankreich z.B. gab es schon vor der Revolution Mechanismen um dies zu umgehen. Napoleon selbst hätte es sich sonst nie leisten können, Offizier zu werden. Er ging auf eine Schule für ärmere Adlige, deren Absolventen bei Eignung in die Armee übernommen wurden. In Preußen und anderen Staaten wurden fähige Offiziere zur Not gefördert. Woanders konnte es Druck durch die Öffentliche Meinung oder gar die Landstände geben, verdiente Leute zu befördern. Dennoch war das natürlich kein effektives System. In Paderborn wurde Oberst von Kleist, der das Bataillon im 7jährigen Krieg geführt hatte erst 25 Jahre danach Inhaber, als sein Vorgänger starb. Aufgrund der Einnahmemöglichkeit blieben nicht nur in Preußen die Inhaber zu lange auf ihren Stellen. Fähige Offiziere versuchten zu Dienstherren zu wechseln, bei denen es bessere Aussichten gab. Hätte man in Preußen nicht so sehr auf Inländer und den Adelsdünkel gesehen, hätte Preußen gute Offiziere abschöpfen können, wie Real Madrid oder Bayern München Fußballspieler. Aber wie gesagt, dass sind die Verhätnisse der Frühen Neuzeit, die nach 1789 nach und nach aufgegeben wurden.
Die Recherche kann einen tatsächlich sehr weit führen. Für Paderborn habe ich es einfacher. Im 18. Jh. gab es im Fürstbistum gab es höchstens ein Bataillon Infanterie, zeitweise nur eine Kompanie, und dazu erst ein paar Kompaniern Dragoner und nach dem 7jährigen Krieg kurzzeitig einen Zug Husaren, um gegen Räuber vorzugehen. Die Landstände hatten über das Steuerbewilligungsrecht geschafft, den Fürstbischof zu der Garantie zu nötigen, dass nie mehr Soldaten unterhalten würden, als der niederrheinisch-westfälische Kreis verlangte. Erzbischof Clemens August, der ja auch Bischof von Paderborn war, scheiterte selbst mit dem Vorschlag, ein mobiles Lazarett anzuschaffen. In den Koalitionskriegen wurde dann dem Prinzen von Rohan Subsidien gezahlt, um das Paderborner Reichskontingent zu stellen. Und dann kam Paderborn an Preußen, Westphalen und wieder Preußen. Da kann man leicht in Büchern nachlesen.
Wow! Ich kann nur wiederholen, ich bin echt verblüfft.
Danke dir für deine Mühen, da werde ich mich mal zaghaft reinlesen, wenn ich dazu Quellen finde. Das scheint ein sehr reizvolles Thema zu sein :)
Was die Mäntel angeht, kann es auch in Spanien sehr kalt werden.
:D Okay, nachdem ich einfach mal im Internet etwas recherchiert habe, bin ich zu dem gleichen Ergebnis gekommen :D

Es gibt aber auch was neues bei mir.
Mein Spielparner scharrt mit den Hufen und will mit etwa 1.00 bis 1250 Mann (Punkten) seiner Briten und ihre Alliierten nächste Woche in Spanien einfallen 8| Das geht natürlich nciht, weshalb ich etwas schneller bemalen musste, um auf eine annehmbare Anzahl an Verteigern zu kommen. Ich bin noch nciht ganz fertig, habe aber schon die Iren fertig und gehe jetzt an dieChasseurs á cheval.

Meine Infanterie bisher



Eine Einheit Iren ...



... und hier die zweite. Eigentlich sollen sie ja zusammen auftreten, aber um auf Punkte zu kommen habe ich sie auf zwei Enheiten aufgeteilt. Als leichte Infanterie habe ich sie zudem zur besseren Unterscheidung zu viert auf ein Base gesetzt



Das Régiment Westfalen



Die Mannen aus Kleve-Berg, noch nicht vollzählig angetreten



Und die ersten Pferde der Chasseurs sind in Arbeit.



Da muss ich aber noch "Freitage" und Details wie das Koppelzeug bemalen, bevor die Reiter dran sind.

So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Riothamus

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87

Freitag, 6. Juli 2018, 14:07

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Das mit den Preußen hast du falsch verstanden. Die Verwaltung hatte eine eigentlich unmögliche Aufgabe, die sie aber bewältigt hat, indem zeitweise Vorschriften lockerer auslegt wurden und improvisiert wurde. Auch bei der Flüchtlingskrise konnte niemand mit gesundem Menschenverstand erwarten, dass der Ansturm mit einem für eine ganz andere Situation ausgelegten Beamtenapparat bewältigt wird. Es klappte nur durch Improvisation und Mithilfe der Bevölkerung. Das war 1813 in gewisser Weise ähnlich, auch wenn damals das grundsätzliche Vorgehen durchdacht war. Es war Preußen ja bis dahin verboten, Reserveeinheiten vorzubereiten. Eine solche Mobilmachung gab es zudem vorher einfach nicht und alle späteren profitierten von den damaligen Erfahrungen. (Und das BAMF ist damit nicht angesprochen, es ging ja erst mal darum, was man mit den Menschen macht, die plötzlich da sind. Die Entscheidungsfindung über Asylanträge ist etwas völlig anderes.) Stell Dir eine Kleinstadt der damaligen Zeit vor. Und plötzlich wird da ein Landwehrregiment aufgestellt, dass mehr Landwehrmänner umfasst, als die Stadt Einwohner hat. Und es fehlt an allem, weil der Staat weder genug Geld noch genug Kapazitäten hat. Richtig, dass funktioniert nicht wirklich, selbst wenn die Bevölkerung davon überzeugt ist, dass es so richtig ist und das Ganze unterstützt und die Stadt- und Amtsverwaltungen wie in Preußen gewohnt sind mit dem Militär zusammenzuarbeiten. Also wird in einer Stadt nur ein Bataillon des Regiments aufgestellt, was immer schwierig ist, aber noch irgendwie funktioniert. Es reicht ja nicht, die Männer zu enrollieren. Die müssen auch noch die Ausrüstung bekommen, was dauert. Und sie müssen nebeneinander marschieren üben, selbst wenn sie schon mal beim Militär waren. Den Umgang mit der Waffe können sie lernen, wenn sie schon auf dem Marsch sind, das hat schon Scipio so gemacht. Aber es gibt verschiedenste Kleinigkeiten, Verhaltensregeln, Rangsystem, Bedeutung von Befehlen allgemein und speziell. Das dauert ein paar Tage. Und Offiziere und Unteroffiziere kamen ja nicht aus dem aktiven Dienst, haben teilweise in der aktiven Zeit eine ganz andere Kriegsführung gelernt. Ausrüstung und Versorgung reichen nicht. Und die meisten Probleme mussten von der Verwaltung vorhergesehen werden. Denn man wusste ja ganz genau, dass gar nicht genug Material zur Verfügung stellen konnte, weil mehr nicht zu erwarten war.

Ein Beispiel: viele Gegenden waren abgegrast, die Truppen nicht mehr aus dem Land zu ernähren. Bei Clausewitz kann man über die Leistungsfähigkeit ländlicher Gebiete nachlesen. Hier bei Salzkotten, lagen 3 Fernwege (über den Haarstrang, der Hellweg und der Weg auf der Nordseite der Lippe, in den zeitgenössischen Quellen Heerweg genannt, zuvor auch 'nördlicher Hellweg') auf einer Breite von ca. 12 km nebeneinander. Darüber konnte man also Armeen damaliger Größe leicht verlegen und eng genug beieinander halten, um sich schnell zu einer Schlacht zu formieren. Es wurde damals nicht 'fouragiert', sondern den Amtmännern mitgeteilt, was wann wo zu liefern war. 1812 war die Nordarmee hierher nach Russland marschiert. Hier wurde bei dem erwähnten nördlichen Weg, der nördlich des Ortes vorbeiführt und im Nachbarort auf die Nordseite der Lippe wechselt, ein unbekannter Toter gefunden. Die Untersuchung ergab, dass es ein Bauer aus einem Ort etwa 15km weiter war, der mit seiner Kiepe wie bestellt an einem Ort mitten im Feld auf Anweisung des Amtes etwas geliefert hatte und von einem Wagen überfahren wurde, dessen Pferde wohl durchgegangen war. Aber es zeigt, wie man so etwas damals organisierte. 1813 kamen wieder viele Truppen hier durch. König Jerome floh später hierher mit dem Rest seiner Truppen und gefolgt von den Verbündeten. Im Winter 1813/1814 waren hier so viele Truppen einquartiert, wie seit dem 7jährigen Krieg nicht mehr. Danach war die Straße für größere Truppen einige Jahre nicht mehr zu nutzen. Ganz einfach, weil sich die Landwirtschaft erholen musste. Und in dieser Situation wird ein Regiment aufgestellt und muss irgendwie versorgt und ausgerüstet werden. Eine Verwaltung, die so etwas noch hinbekommt, ist effektiv, auch wenn nicht alles nach Vorschrift geht. Hier beginnen die 1817 auf Vorschrift in Preußen angelegten Ortschroniken damit, was 1812-1814 zu liefern war, bis hin zu dem zu liefernden Schnaps. Anhand damaliger Ernteergebnisse lässt sich nachvollziehen, dass tatsächlich auf die Leistungsfähigkeit der Gegend Rücksicht genommen wurde, wie Clausewitz es beschreibt. Die Zahlen stimmen also und wir können davon ausgehen, dass hier nach dem Winter 1813/1814 kaum noch etwas zu holen war. (Und die hohen Belastungen durch das Königreich Westfalen zuvor sind dabei noch nicht berücksichtigt. Sie werden allerdings durch diese Zahlen auch relativiert.)

Zum Lesen hatte ich ja schon das Heerwesen der Neuzeit empfohlen. Da findet sich auch weiterführende Literatur.

Wenn du konkrete Erkenntnisse eines Beteiligten möchtest, gibt es dazu auch Möglichkeiten:

Zu Waterloo sind später Aussagen aller noch lebenden und erreichbaren Offiziere gesammelt worden. Und es gab natürlich unzählige Erinnerungen. Ich greife mal einfach willkürlich zwei Sachen heraus, die auch der Motivation dienen können:

Als allererstes natürlich Aussagen deines Kaisers selbst. Natürlich alles ganz in seinem Sinne und obwohl er dabei war und selbst handelte mit einer ganzen Menge historischen Fehlern. Aber ein Franzosen-Spieler wird ja mal etwas von ihm lesen wollen. Such einfach mal im Netz oder bei Amazon nach 'Napoleon Erinnerungen und Gedanken St.Helena 1815-1818 nach dem Tagebuch von General G. de Gourgaud'.

Früher wurde Antoine-Fortuné de Brack, Avant-Postes de cavalerie légère im Gymnasium auf Deutsch ('Vorposten der leichten Kavallerie. Erinnerungen. Flemming Verlag, Glogau 1859.') zumindest angelesen, um junge Männer auf den Krieg vorzubereiten. Auf Englisch ("Light Cavalry Outposts") ist es noch zu kaufen, ob eine dt. Übersetzung im Netz zu finden ist, habe ich nicht überprüft. Es hatte einst zudem den Ruf unterhaltsam zu sein. Der Herr General teilt darin seine Erfahrungen als Kavallerie-Offizier mit. Im Sinne sehr konkreter Tipps. Die Nützlichkeit einer Pfeife liegt z.B. nicht nur darin, damit rauchen zu können. Dieser spezielle Tipp ist auch heute mitunter noch in Deutsch-Büchern nachzulesen. Und wie kommt an Informationen aus der Bevölkerung? Und was macht man, wenn da schwere Kavallerie angaloppiert kommt? Für Skirmish-Spieler, die Szenarios selbst entwerfen, wie DonVoss enthält es auch viel Interessantes. 1807 war er Unterleutnant bei den 7.Husaren, 1809 Aide de Camp bei General Colbert, 1813 Rittmeister bei den 2. Lanciers der Garde, also Kollege deiner Berger. Man könnte es von der Verbreitung her und von der Mischung aus Bericht und Erkenntnis als das 'Infanterie greift an' des 19. Jh. bezeichnen, nur dass es um die leichte Kavallerie geht.
Gruß

Riothamus

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28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
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vodnik

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Freitag, 6. Juli 2018, 14:20

...D. J: du stampfst deine Franzen ja richtiggehend aus dem Boden :thumbsup: & ich habe meine Österreicher noch nich einmal reisefertig verpackt ;( ;( ;(
...DBX-Regeln zum 'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur's 19. Jahrhundert + andere Regeln...

D.J.

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Freitag, 6. Juli 2018, 15:27

...D. J: du stampfst deine Franzen ja richtiggehend aus dem Boden :thumbsup: & ich habe meine Österreicher noch nich einmal reisefertig verpackt ;( ;( ;(
Das ist mit zwei Gründen schnell erklärt ;)
Ich bin derzeit daheim und warte auf das GO oder NOGO für eine Rücken-OP (Bandscheibenvorfall) Also habe ich Zeit und ehrlich gesagt, lenkt mich das Malen auf meinem guten Schreibtischstuhl für eine ganze Weile besser von meinen Schmerzen ab, als irgendwelche Medis. Es reicht, wenn ich die abends nehmen muss um schlafen zu können.
Der zweite Grund ist die Freude auf die erste Schlacht, denn mein Mitspieler will nächste Woche Samstag mit 1000 bis 1250 Mann (Punkten) in Spanien einfallen :D Und da ich auf Bases schlecht malen kann ...
So kommt Eins zum Anderen :)
Aber davon abgesehen ... es macht auch einfach einen Heidenspaß :P

@Riothamus
Ich melde mich später ausführlicher bei dir, jetzt hilft im Moment leider auch kein Malen.
Aber vorab ... :smiley_emoticons_prost:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

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Sonntag, 8. Juli 2018, 08:54

Jetzt bin ich aber dann auch auf ein paar Bilder vom Spiel gespannt.

D.J.

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Sonntag, 8. Juli 2018, 09:47

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Danke dir :D
Das mit den Preußen hast du falsch verstanden.
Ah, ich sehe wo ich falsch lag.
Ein Beispiel: viele Gegenden waren abgegrast, die Truppen nicht mehr aus dem Land zu ernähren. Bei Clausewitz kann man über die Leistungsfähigkeit ländlicher Gebiete nachlesen. Hier bei Salzkotten, lagen 3 Fernwege (über den Haarstrang, der Hellweg und der Weg auf der Nordseite der Lippe, in den zeitgenössischen Quellen Heerweg genannt, zuvor auch 'nördlicher Hellweg') auf einer Breite von ca. 12 km nebeneinander. Darüber konnte man also Armeen damaliger Größe leicht verlegen und eng genug beieinander halten, um sich schnell zu einer Schlacht zu formieren. Es wurde damals nicht 'fouragiert', sondern den Amtmännern mitgeteilt, was wann wo zu liefern war. 1812 war die Nordarmee hierher nach Russland marschiert. Hier wurde bei dem erwähnten nördlichen Weg, der nördlich des Ortes vorbeiführt und im Nachbarort auf die Nordseite der Lippe wechselt, ein unbekannter Toter gefunden. Die Untersuchung ergab, dass es ein Bauer aus einem Ort etwa 15km weiter war, der mit seiner Kiepe wie bestellt an einem Ort mitten im Feld auf Anweisung des Amtes etwas geliefert hatte und von einem Wagen überfahren wurde, dessen Pferde wohl durchgegangen war. Aber es zeigt, wie man so etwas damals organisierte. 1813 kamen wieder viele Truppen hier durch. König Jerome floh später hierher mit dem Rest seiner Truppen und gefolgt von den Verbündeten. Im Winter 1813/1814 waren hier so viele Truppen einquartiert, wie seit dem 7jährigen Krieg nicht mehr. Danach war die Straße für größere Truppen einige Jahre nicht mehr zu nutzen. Ganz einfach, weil sich die Landwirtschaft erholen musste. Und in dieser Situation wird ein Regiment aufgestellt und muss irgendwie versorgt und ausgerüstet werden. Eine Verwaltung, die so etwas noch hinbekommt, ist effektiv, auch wenn nicht alles nach Vorschrift geht. Hier beginnen die 1817 auf Vorschrift in Preußen angelegten Ortschroniken damit, was 1812-1814 zu liefern war, bis hin zu dem zu liefernden Schnaps. Anhand damaliger Ernteergebnisse lässt sich nachvollziehen, dass tatsächlich auf die Leistungsfähigkeit der Gegend Rücksicht genommen wurde, wie Clausewitz es beschreibt. Die Zahlen stimmen also und wir können davon ausgehen, dass hier nach dem Winter 1813/1814 kaum noch etwas zu holen war. (Und die hohen Belastungen durch das Königreich Westfalen zuvor sind dabei noch nicht berücksichtigt. Sie werden allerdings durch diese Zahlen auch relativiert.)
Zum Lesen hatte ich ja schon das Heerwesen der Neuzeit empfohlen. Da findet sich auch weiterführende Literatur.
Bin ich noch nicht z ugekommen mich drum zu kümmern :blush2_1:
Wenn du konkrete Erkenntnisse eines Beteiligten möchtest, gibt es dazu auch Möglichkeiten:
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:D Natürlich möchte ein Franzosenspieler etwas von den famosen Taten und Gedanken seiner Majestät lesen :D
Früher wurde Antoine-Fortuné de Brack, Avant-Postes de cavalerie légère im Gymnasium auf Deutsch ('Vorposten der leichten Kavallerie. Erinnerungen. Flemming Verlag, Glogau 1859.') zumindest angelesen, um junge Männer auf den Krieg vorzubereiten. Auf Englisch ("Light Cavalry Outposts") ist es noch zu kaufen, ob eine dt. Übersetzung im Netz zu finden ist, habe ich nicht überprüft. Es hatte einst zudem den Ruf unterhaltsam zu sein. Der Herr General teilt darin seine Erfahrungen als Kavallerie-Offizier mit. Im Sinne sehr konkreter Tipps. Die Nützlichkeit einer Pfeife liegt z.B. nicht nur darin, damit rauchen zu können. Dieser spezielle Tipp ist auch heute mitunter noch in Deutsch-Büchern nachzulesen. Und wie kommt an Informationen aus der Bevölkerung? Und was macht man, wenn da schwere Kavallerie angaloppiert kommt? Für Skirmish-Spieler, die Szenarios selbst entwerfen, wie DonVoss enthält es auch viel Interessantes. 1807 war er Unterleutnant bei den 7.Husaren, 1809 Aide de Camp bei General Colbert, 1813 Rittmeister bei den 2. Lanciers der Garde, also Kollege deiner Berger. Man könnte es von der Verbreitung her und von der Mischung aus Bericht und Erkenntnis als das 'Infanterie greift an' des 19. Jh. bezeichnen, nur dass es um die leichte Kavallerie geht.
Ui, da werde ich neben dem Netz mal schauen, ob ich da etwas in einem Bücherantiquariat aufstöbern kann!
Jetzt bin ich aber dann auch auf ein paar Bilder vom Spiel gespannt.
Die kommen definitiv :D
Ich hoffe nur, dass ich an halbwegs regelmäßiges Bilderknipsen denke! Aber das wird schon :)
Derzeit bin ich die Chasseurs am einfärben, was zwar auch recht flott von der Hand ging, aber im Vergleich schon etwas länger dauerte und wo ich einige Deteils wie Zaumzeug wirklich auf später verschieben werde, weil ich dafür im Moment doch nicht die ganz ruhige Hand habe (leichtes Zittern der Hände durch den Bandscheibenvorfall)
Da mache ich leiber die Ausnahme und base sie punktuell für das Spiel, bevor ich die versaue.
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

D.J.

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Dienstag, 10. Juli 2018, 05:29

Es hat sich wieder ein wenig getan :)

Die Bases habe ich zunächst mit etwas feinem Vogelsand bearbeitet, die Bases der ersten Franzosen habe ich "übersandet" ;) Welches Grün dazu kommt entscheide ich noch.
Für das erste Spiel habe ich die Iren zunächst auf zwei Einheiten in Mindestgröße (3 Base) aufgeteilt und auf einen zweiten Adlerträger bzw. eine Kommandobase verzichtet.
Neu hinzugekommen sind die acht Chasseurs á Cheval.

..........


Für das Spiel am Samstag habe ich mir zudem eine kleine "Depeschenmappe" (Visitenkartenmappe) mit den ungefähren Maßen 9*6cm zugelegt :D



Dort befinden sich kleine Karten mit den Werten der gespielten Einheiten, was ich stylischer finde, als eine profane Liste.

So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

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Dienstag, 10. Juli 2018, 09:52

Wirklich enorm, in welch kurzer Zeit Du hier eine spielfertige Truppe zusammenbaust! Chapeau! Ich würde gerne mal Fotos der Figuren in Nahaufnahme ohne Blitz sehen. Vielleicht gibt es ja auch einen Schlachtbericht?

Das mit den Kärtchen finde ich eine gute Idee, etwas Ähnliches bereite ich auch gerade vor. Ist eine gute Merkhilfe für den EInstieg oder wenn man nicht regelmäßig spielen kann.
edit: Typo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »preussischblau« (10. Juli 2018, 10:26)


D.J.

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Dienstag, 10. Juli 2018, 11:28

Wirklich enorm, in welch kurzer Zeit Du hier eine spielfertige Truppe zusammenbaust! Chapeau! Ich würde gerne mal Fotos der Figuren in Nahaufnahme ohne Blitz sehen. Vielleicht gibt es ja auch einen Schlachtbericht?
Danke dir :) Es sind aber wirklich nur Tischstandards auf Armlänge, die ich hinbekomme, nichts für die Vitrine.
Trotzdem, gerne ein paar Nahaufnahmen ohne Blitz (ich hoffe, die Bilder sind okay)

Chasseurs á Cheval





8ème Régiment D'Infanterie





Régiment D'Irlandaise (werden im ersten Spiel als zwei Einheiten á 3 Bases aufgestellt, damit ich auf Punkte komme) Hier muss ich bei einigen Knieenden noch die Arme ausbessern, wo mir beim Basen die Farbe abgerieben ist







Auch Rücken können entzücken ;)







Règiment D'Westphalia





Règiment D'Kleve-Berg





Noch in Arbeit, also nicht final fertig, eine Einheit Gardegrenadiere von Revell (das scheint ein älterer Guss zu sein, da bei manchen Rucksäcken die Details sehr stark verwaschen sind. Da muss ich noch irgendwie versuchen, das auszugleichen, was aber nicht ganz einfach ist)



Das mit den Kärtchen finde ich eine gute Idee, etwas Ähnliches bereite ich auch gerade vor. Ist eine gute Merkhilfe für den EInstieg oder wenn man nicht regelmäßig spielen kann.
edit: Typo
Ja genau, das war auch mein Gedanke.
So habe ich die Daten für die fertigen Einheiten direkt griffbereit und für spontane Spiele kann ich dann auswählen und schnell auf die vereinbarte Punktzahl zusammenrechnen. Die "Karten" werde ich aber noch von meiner Frau einlaminierne lassen, damit sie länger halten ;)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

D.J.

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95

Donnerstag, 12. Juli 2018, 05:26

Die Streitmacht für Samstag steht, daher konnte ich die letzten zwei Abende etwas ruhiger angehen. (Okay, meine Kommandanten sind nur grundiert und werden für Samstag vorsichtig und provisorisch gebased und somit die einzigen Minis sein, die ich unbemalt einsetze. Die will ich erst später anmalen, wenn ich mehr Übung auf dem Buckel und mir zudem ein paar schöne Diorama-Bases für sie ausgeknobelt habe.)
Das Ergebnis der letzten beiden Mal-Evenings ist zwar noch nicht einsatzbereit - da muss noch an den Bases was gemacht werden und ein bis zwei Feinheiten gehören ausgebessert - aber jetzt kann ich ja Ruhe walten lassen und wollte nur die Idee dahinter zeigen. Und die war ganz einfach: Plänkler-Bases mit nur zwei Soldaten und evtl. etwas Gelände, wie auf einem kleinen Diorama.
Eine sehr reizvolle Idee, fand ich, daher habe ich sie den anderen "Teilstreitkräften in Arbeit" vorgezogen, auch um etwas Abwechslung zu haben.



Diese Voltigeure werde ich als Plänkler einsetzten, sobald ich die irische leichte Infanterie in Plänklerformation nutze. Ein Drittel der verwendeten Bases der Grundeinheit bilden dabei ja nach den Regeln für Kugelhagel den Plänklerschirm, der vor der Einheit läuft. Mehr können die Franzosen beim Plänkeln nicht, also keine reinen Plänkler Einheiten in lockerer /offener Formation quer über das Feld laufen lassen, aber ich denke, dass ist auch so schon was sehr feines.
Da ich noch einen ganzen Rutsch der Voltigeure habe, könnte ich rein theoretisch noch ein Regiment leichte Infanterie aufstellen und dafür einen Plänklerschirm aufbauen. Denkbar wäre aber auch, auf diese Weise die Regimenter Kleve-Berg und Westphalie (Westfalen) auf mehr Bases zu puschen.
Da ich diese aber zu sechst auf eine Base gestellt habe, denke ich eher, dass ich die beiden Regimenter weiterhin als normale Linienfanterie einsetzen werde, da ich leichte Infanterie (die einzige die plänkeln darf) nur zu vier Mann auf ein Base setze. Reizen könnte mich aber ein französisches Voltigeur-Regiment. Modelle für eine entsprechende Kommandobase habe ich in der Zvezda-Packung dabei. Daher wird aus den restlichen Voltigeuren der Zvezda-Box vermutlich doch eine eigenständige, leichte Infanterieeinheit ausgehoben :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Riothamus

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96

Donnerstag, 12. Juli 2018, 06:59

So, nachdem es 2 Tage dauerte bis die Bilderflut geladen war: :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Ich sehe, dass du auf die Bildkomposition achtest, von wegen 1/3-Regel und so. Ich bin da nicht immer so geschickt. Kleiner Tipp: Eine stehende Napo-Mini hält sich durch die Uniformierung selbst daran. Du kannst also die Ränder abschneiden, ohne dass das Motiv einen erschlägt. Achte mal beiden Herstellern darauf. Die machen das auch so, um die Bilder zu optimieren. Wenn du eine Gesamtaufnahme machst oder den Jungs gar einen Ausflug ins Gelände gönnst oder du wie bei dem letzten Bild mit den Plänklern die schöne Kiste mit ins Bild rückst oder ..., also das Rundherum dazu gehört, ist das natürlich etwas anderes. Aber sonst bekommst du bei gleicher Auflösung der Minis weniger Traffic. Oft wird dann sogar eine bessere Auflösung ausgegeben:

Das liegt daran, dass das Forum (und dann oft nochmal der Browser) die Bilder herunterrechnet, statt sie in der von dir gewählten Größe anzuzeigen. Auch für die mit wirklich großen Monitoren. Wenn du nun die Bilder auf das Entscheidende begrenzt, dann reduziert sich dieser negative Effekt. Dass sich Breiten über 1000 Pixel nicht lohnen ist eine grobe Richtlinie, aber es kommt im Grunde auf die Forensoftware, dass Endgerät des Betrachters und wohl auch das Zusammenspiel aller Beteiligten Komponenten an.

Mir wird z.B. an meinem mobilen Rechner angezeigt, dass die Bilder ca. 1100 Pixel breit sind, es werden aber im Endeffekt nur 720 Pixel angezeigt. 4/7 lädt also nur um gelöscht zu werden. Dabei sind die 1100 Breite durchaus noch okay, wie gesagt, dass mit den 1000 Pixeln ist nur sehr grob gesprochen. Aber wenn du die Bilder beschneidest, werden sie schon im Forum besser angezeigt.

Zwar kann man ein Bild anklicken, um es größer zu sehen, was bei deinem Anbieter sogar recht fix geht, aber auch da interessiert ja meist nicht der Arbeitstisch. Mit einem simplen Programm wie Irfanview, das kostenlos im Netz zu finden ist, geht so etwas ziemlich schnell und einfach von der Hand. 'Dann kann bei einem modernen Anbieter normalerweise die weitergeleitete Anzeigengröße gesteuert werden: In das Forum kann dann das Bild in moderater Größe gestellt werden und wer es anklickt sieht die volle Größe.

In meinen Threads zu schauen, hilft da nicht weiter, da ich wegen des schlechten Zugangs hier, wo sich nicht nur Fuchs und Hase, sondern auch Storch und Kröte sowie Kreuzotter und Ringelnatter gute Nacht sagen und Naturschützer und Jäger aufeinander schießen, keine höher aufgelösten Bilder hochladen kann. Wobei dann allerdings die Frage ist, ob sich das ob improvisierter Ausrüstung und nicht immer gelungener Fotos bei mir überhaupt lohnte.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

D.J.

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97

Freitag, 13. Juli 2018, 08:52

Ja, Gelände ... meine ganz persönliche Nemesis, da ich keinen Platz für eine vernünftige Platte habe :(
Ich werde aber versuchen, meine kleine 90*90cm Platte, die ich mir damals für X-Wing bzw. Star Trek Attack Wing gekauft habe, als Gelände für kleine Scharmützel aufzubereiten. Diese Platte kann ich sowohl lagern als auch auf dem Küchentisch aufbauen, ohne dass beim Spiel mit dem Hintern alles umreißt, was im Weg steht ;)
Ohnehin habe ich ein ganz merkwürdiges Problem.
Betriebsblindheit beim Malen :blush2:
Sobald ich Bilder mache oder die Figuren, gleich welche Größe, auf Gelände stelle, sehe ich Fehler. Also ist das mit der Platte und einem schönen Hintergrund für den Horizont auf alle Fälle auf meiner Agenda ,da ich mir so das Fotografieren erspare. Das kann nur etwas dauern.

Morgen ist es ja soweit und die erste Schlacht steht an :D
Leider habe ich meine Kommandeure noch nicht bemalt, da ich für sie erst schöne Vorlagen suche und sie zudem auf kleine Dioramenbases stellen möchte. Dazu muss ich mir aber erst noch Szenen einfallen lassen. Auch meine Artillerie ist bisher nur rudimentär aufgebaut. Das Personal ist noch nicht fertig, also wird die Kanone alleine auf dem Feld stehen ;) Ich bin zwar flott gewesen bneim Malen, aber das war mir doch etwas zu sportlich und ich wollte die Miniaturen nicht wieder mühsam mit Zahnbürste und Seifenlauge entfärben müssen, weil ich schluderig gearbeitet habe.
Lieber werde ich ausnahmsweise meinen Prinzipien untreu, und spiele mit grundierten Figuren oder "halben", als dass ich nachher alles wieder ausbessern muss.
Für ein Einsteigerspiel sollte das gehen, denke ich.

Dafür habe ich meine Nebelmarker fertig und gestern noch schnell eine Handvoll Aktivierungsmarker für meinen Mitspieler und mich gebastelt! Er hat dafür Gelände gekauft und gebaut.
Noch sind es einfache Flaggen auf dickerem Papier, aber meine Frau besorgt mir noch sogenannte Cabachons (halbrunde Glasperlen) mit denen die Marker dann aufgewerter werden können. Da sie eh ab und an Schmuck bastelt, kann ich das schamlos ausnutzen, wenn sie ihre nächste Bestellung an Material abschickt.
:smiley_emoticons_pirate2_biggrin_1:

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preussischblau

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Freitag, 13. Juli 2018, 10:32

Das sieht sehr vielversprechend aus, bis schon gespannt auf die Schlacht. Wenn man die Fahnen auf normalem 80g Druckerpapier ausdruckt und Holzleim verwenet, um die Hälften zusammenzukleben, dann kann man schöne wehende Falten in die Fahnen modellieren. 8) Viel Erfolg bei der Schlacht!

D.J.

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99

Freitag, 13. Juli 2018, 11:03

Danke dir :) :thumbsup:
Eventuell mache ich daraus wirklich Fahnen auf Bases. Aber für morgen reicht das erstmal.
Nur der Kommandostab ... so ging es einfach nicht! Ohne General, der die Division befehligt, in die Schlacht ziehen?
Mon diéu! Das wäre ja wie ein Baquette ohne Rotwein!
Ich hoffe nur, er ist bis morgen transportfähig (trocken)






Ich versuche beizeiten mal schärfere Nahaufnahmen mit der Kamera meiner Frau. Ich kann die nur sehr schlecht bedienen :blush2: Ich bin da voll der Noob :blush2:
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Riothamus

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Freitag, 13. Juli 2018, 11:42

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

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