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Regulator

Sweetwater Newsdog

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Dienstag, 17. Juli 2018, 21:11

Send them all back to Washington! -Tag 7: Garibaldi's Legion

Hallo liebes Sweetwater Forum!

Sind es nicht oft die bunten und prächtigen Uniformen die uns Wargamer, Maler und Modellbauer erst richtig heiß auf eine Epoche machen? Klar, man kennt grob die meisten größeren Konflikte und verbindet sie sofort mit Schlachten und Persönlichkeiten, aber zumindest für mich spielen schöne und malerisch-fordernde Farbkombinationen bei den Uniformen, spezifische Kleidung und charakteristische Moden der Zeit eine wichtige Rolle um mich für diesen Konflikt zu entscheiden.
Das ganze Wissen drum herum kommt dann nach der Zeit aus Büchern, Blogs, Filmen und anderen Inspirationsquellen und Nachschlagewerken.
Alles beginnt aber mit einem Bild von außergewöhnlichen oder einprägenden Uniformen.
So war es für mich auch mit dem amerikanischen Bürgerkrieg. Ok ok – die typischsten Uniformen sind natürlich die allseits bekannten „Grauen“ und „Blauen“ Jacken und dazu hellblaue Hosen, hier und da ein Kepi oder ein verfranzter, abgetragener Hut.

Aber kennt ihr die Fotografien der euphorischen Freiwilligen der frühen Kriegsmonate? Genau die mit den wilden und fantasievollen Uniformen. Bevor die Uniformen eintönig und „langweilig“ (also zweckhaft) wurden. Das Flair der Einzelstaaten und vor allem die Individualität des Einzelnen, pragmatischen Soldaten ist sehr gut auslesbar und fließt über in kleine Rotten von Milizionären.
Die amerikanische Armee war nur eine kleine Streitmacht von ca. 16.000 Mann und in Zeiten des Krieges verließ man sich eher auf das Milizsystem der Einzelstaaten (siehe Unabhängigkeitskrieg oder den Krieg von 1812).
Während den turbulenten Zeiten um die Ereignisse von „Bloody Kansas“ und die Angst vor Sklavenaufständen, rüstete vor allem der Süden des Landes seine Milizen auf (Anmerkung: Einer der Gründe des frühen militärischen Erfolgs der Konföderation. Viele Generale kamen aus bestehenden Milizen oder waren Berufsoffiziere der Armee).
Dörferweise bildeten die Männer Wehrgemeinschaften und übten zusammen. Als es tatsächlich zum Bürgerkrieg kam waren es die Milizen, die sofort ihren Dienst anboten. Im Norden wie auch im Süden war die Begeisterung für den Krieg gewaltig und überflügelte die Zögernden.

There are but two parties now: traitors and patriots. And I want hereafter to be ranked with the latter and, I trust, the stronger party. – Ulysses S. Grant

Man zog aus in einen Krieg, der von romantischer und desillusionierter Sicht der Dinge geprägt war und kaum einer sah die Dinge kommen wie sie kommen sollten. Niemand dachte an den Krimkrieg, die blutigen Revolutionen in Europa und die Konflikte der Vergangenheit.

All the blood shed as a result of secession could be wiped up with a handkerchief. – LeRoy Paul Walker

Man zog in eine große, alles entscheidende Schlacht für die jeweils gerechte Sache und man dachte, dies lege alle Differenzen beiseite.
Es war mehr wie ein Spaziergang, und so sahen die Soldaten aus und verhielten sich: Regimenter zogen mit Samtstühlen ins Lager, man trug prächtige und komplett unpraktische Paradeuniformen, anstelle von anständigen Musketen und Bajonetten hatten viele Einheiten riesige, schwere Bowiemesser und mittelalterlich-anmutende Kurzschwerter. Austern und Champagner, Picknick-Decken und Feldstecher, Perücken und zu viel Gepäck, Andenken und Slogan bedruckte Patriotenfahnen.
Die Armee war keine als solches, eher ein gescheckter Haufen von Bauern und Farmern, Quäkern und Verbrechern, Abenteurern und Antiquarren, Beamten und Arbeitern. Im Vergleich zu anderen Armeen verband sie nicht die Uniform, die Disziplin oder die Kampfeserfahrung. Nur die Sache für die sie kämpften.

You are green, it is true; but they are green also. You are all green alike. – Abraham Lincoln

Als es nach Scharmützeln zum ersten größeren Gefecht bei Bull Run kam, realisierten die meisten, dass es ein langer, ein blutiger Krieg voller Entbehrungen bevorstand. Die kostspieligen Uniformen verschlissen und konnten nicht ersetzt werden. Viele freiwillige blieben aus und Wehrpflichtigen füllten die Reihen als sie in die Maschinerie eines modernen Krieges gezogen wurden.

Um nach dem ganzen BlaBla mal wieder zum eigentlichen Thema – den schönen Uniformen – zurück zu kommen: es gibt viele davon. Unglaublich viele coole Kombinationen. Aber es lohnt sich kaum ganze Armeen davon aufzustellen. Der Einsatzraum ist zeitlich sowie örtlich stark eingeschränkt und die Einheiten durch ihre Individualität viel zu speziell um für generische Schlachten dienen zu können. Was also tun? Ganz einfach: Nur eine Miniatur bemalen. Nur die spannendsten Uniformen heraus suchen und die eigenen Modellierfähigkeiten testen. Klar, man hat keine ganzen schönen Regimenter in der Vitrine stehen oder im Koffer liegen, aber es ist schon ein Hobby-befriedigendes Gefühl dabei.
Für sieben Tage will ich euch nun also die Ergebnisse der letzten Zeit zeigen. Jeden Tag ein Milizionär der frühen Kriegstage. Das Basteln und das Bemalen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe wirklich Lust auf einen zweiten Teil!

Lynchburg Home Guard



Heute stelle ich die “Lynchburg Home Guard” vor. Ihrer Milizgeschichte ist relativ kurz und die Einheit wurde erst knapp vor Kriegsbeginn aufgestellt. Typisch für die Milizen um die Gegend von Lynchburg und Zentral-Virginia tragen sie ein “battleshirt” aus festem Baumwollstoff mit einem roten Schild und hellblauer Paspelierung als Verstärkung.
Auf dem Klappkragen prangen H und G für Home Guard und die Fliege ist ein Andenken an das Zivilleben. Eine oft gesehene Praxis, welche die allgemeine Meinung der Zeit verstärkt, dass der Krieg nicht lange dauern würde und eher ein Ausflug voller romantischer Abenteuer als eine ernst zunehmende Gefahr darstellt.
Eine dunkelblaue Képi und Hose runden das Gesamtbild ab.
Die Lynchburg Homeguard wurde die Kompanie G im 11. Virginia Regiment welches an fast allen wichtigen Schlachten im Osten wie Bull Run, Dranesville, Gettysburg, Petersburg teilnahm und bis zum Schluss der Kapitulation bei Appomatox für den Süden kämpfte. Die Uniform dürfte spätestens mit Ablauf des Jahres 1861 oder dem Beginn 1862 abgetragen worden sein und anschließend wurden zuerst lange blaue Frockcoats, dann die gewöhnlichen, grauen Uniformen ausgegeben.

Der Umbau war relativ einfach. Die Képi war nur aus der Box und das Hemdenschild habe ich vorsichtig an modelliert (also einfach nur eine Greentsuff Fläche “drauf gelegt”). Die Fliege ist einfach von einem Dreispitz aus einer der AWI Boxen der Perrys abgeschnitten und aufgeklebt. Den Klappkragen des Sackcoats (also wie er im Original an der Miniatur an modelliert ist) kann man so übernehmen, ich hatte einfach nur noch ein Restchen Greenstuff über.
Ich bin auch überzeugt, dass man das Hemdschild auch einfach aufmalen kann, sofern man die Knopfleiste an der Jacke abfeilt.
Summa summarum eine einfach zu bastelnde Uniform die auch regimentstauglich wäre.

Stephan
'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Regulator« (23. Juli 2018, 09:07)


Karma Kamileon

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Dienstag, 17. Juli 2018, 21:32

Ich wollte dich schon wieder Wahnsinniger nennen, aber sich auf ein Exponat pro Uniform zu beschränken ist ja fast schon vernünftig. :D Umso geiler die Idee an sich! Und schön umgesetzt.
Hach, man sollte dich für sowas bezahlen. Ich freu' mich auf Teil 2, nur weiter.

3

Dienstag, 17. Juli 2018, 22:18

Sehr schön! :thumbsup:

Ich bin gespannt welche Einheit als Nächstes kommt?

Dirk Tietten

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Dienstag, 17. Juli 2018, 23:24

Nicht meine Epoche aber tolle Idee,bin dann mal gespannt was als nächstes kommt.
Soll es bei Einzelfiguren bleiben oder folgen später doch noch "richtige" Einheiten ?

Grüße Dirk
Habe eigentlich immer Napoleonische Figuren 28mm für den Verkauf :D

Riothamus

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5

Dienstag, 17. Juli 2018, 23:38

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

D.J.

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Mittwoch, 18. Juli 2018, 06:13

Ein interessantes, und für mich eher unbekanntes Thema, spannend und informativ beschrieben. (Das könnte für mich echt noch ein Thema für den Einstieg in den ACW werden!) Das Ganze mit einer wunderbaren Miniatur abgerundet ... perfekt gemacht :)
Vielen lieben Dank dafür :thumbsup:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Rusus

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Mittwoch, 18. Juli 2018, 07:02

Sehr schöner Artikel. Er sprüht ja geradezu vor Begeisterung. Prima. Die Umsetzung der Figur ist natürlich auch klasse gelungen. Da freue ich mich auf mehr und bin gespannt, was als nächstes kommt. Da sind ja durchaus noch einige Besonderheiten zu erwarten.
Jeweils eine Figur zu bemalen ist aus Sicht des Uniformenmalers natürlich ausreichend (sozusagen Osprey Uniformtafeln in D3), aber für ein Minischarmützel/Skirmish ginge auch mal eine kleine Einheit. Kurz vor Bull Run gab es doch schon den einen oder anderen Überfall/Raid. Die Story um John Brown kommt mir da in den Sinn.

Weiter so. :thumbsup:
Gruß und Nice Dice
Rusus
Mini Rusus

Angefarbelte Püppchen 2009: 158 / 2010: 139 / 2011: 262 / 2012: 223 / 2013: 205 / 2014: 502 / 2015: 333 / 2016: 378 / 2017: 25 / 2018: 120

McCloud

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Mittwoch, 18. Juli 2018, 07:39

Coole Idee und wie immer super umgesetzt.

Utgaard

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Mittwoch, 18. Juli 2018, 08:27

Echt super informativer Text und Einführung, auch in seiner Länger gerechtfertigt, da interessant geschrieben - definitiv kein Blabla! Und die Figur ist echt klasse geworden, wirklich stark :thumbup:

Regulator

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Mittwoch, 18. Juli 2018, 09:27

Vielen Dank für die ganzen netten Kommentare. Für den regen Austausch liebe ich einfach das Sweetwater :thumbsup:

@Dirk: Es ist zwar (noch) nichts geplant - aber sag niemals nie! Es gibt so viele Freiwilligen und Milizeinheiten... da kann man gar nicht fertig werden.

Morgan Guards

"Gestern schreibst du noch was vom amerikanischen Bürgerkrieg und heute zeigst du schon etwas vom Unabhängigkeitskrieg?" Jein. Klar – die Uniform, die ist zum Zeit des amerikanischen Bürgerkrieg schon Schnee von gestern. Aber ja, es gab noch solche! Ab Anfang der 1850er kamen nämlich diese ur-amerikanischen (sic!) Uniformen wieder in Mode.
Patrioten und echte Amerikaner wollten dem Trend der zugereisten-Amerikaner-Milizen (Deutsche, Iren, Polen, usw.) und deren europäischen Einflüsse in Sachen Bekleidung und Traditionen entgegenwirken und sich für die Entwicklung einer eigenen, amerikanischen Nation einsetzen.
Es gab mehrerer solcher Milizen, die Uniformen der alten “Continentals Army” trugen (Putnam Phalanx, Mobile Cadets, etc.), in vielen Farbvariationen. Als die unabhängigen Kompanien dann aber zu freiwilligen Regimentern zusammengelegt wurden, haben viele ihre Uniformen entweder gleich zu Hause gelassen oder sie wurden nach nur wenigen Wochen durch gewöhnliche Uniformen ersetzt.
Die hier dargestellten Morgan Guards trugen sie aber mindestens noch bei Bull Run (bzw. eine Adaption der Uniform) und waren erst Ende 1861 in den obligatorischen grau und braun Tönen der Konföderierten gekleidet.

Der Kern der Figur ist ein Brite (shame on me!) aus der Plastikbox der Perry Brüder. Sehr viel praktischer ist natürlich, wenn man einen Amerikaner aus der Continental box hätte … Die Waffenarme sind aus einer der ACW Boxen, hier muss man nur die Ärmelumschläge anmodellieren. (Bei den Armen aus der Continental/ Briten Box wären die Musketen nicht korrekt gewesen. Ich persönlich finde es einfacher die Ärmelumschläge als die Musketenschlösser an zu modellieren).
Der Federbusch am Dreispitz ist von einem Plastik-Husarenkopf abgeschnitten und an den unteren Teil der Beine habe ich Greenstuff Würste gelegt, um die Stiefelenden zu markieren (Eine Eigenheit die nicht von der Continental Army Uniform übernommen wurde: Statt Gamaschen trugen die meisten Milizen in solchen Uniformen Stiefel).
Um noch etwas besser zum Zeitgeist des Bürgerkriegs zu passen und sich etwas mehr vom Unabhängigkeitskrieg zu unterscheiden, habe ich dem Soldaten noch einen Vollbart an modelliert und hinzu kamen die obligatorischen "hängenden" (also nicht steifen) Fransen Epauletten, die das Regiment trug.
An sich also eigentlich wieder wie gestern kein Hexenwerk und nicht viel Mühe zum Umbauen. Langsam brauche ich doch eine bessere Ausrede um nicht ein ganzes Regiment zu bauen und zu bemalen…

'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

Dirk Tietten

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11

Mittwoch, 18. Juli 2018, 09:35

Auch wieder schick geworden.
Geht ja fast als Franzose für die Napizeit durch,weiter so :D


Grüße Dirk
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Mittwoch, 18. Juli 2018, 09:40

Stark. Und fürs Auge total ungewohnt. Obwohl man sowas ja auch in der Bull Run-Interpretation von Gods&Generals sieht, bzw. vor allem bei Jacksons Abmarsch aus dem Valley. :)
Super Sache, Stephan. Der zweite Bürokaffee und dazu ein Regulator-Milizionär will ich jetzt zum Vormittagsritual machen. Bis ans Ende meines Lebens. Bleib' also dran. :D

Dice Roll2Hit

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13

Mittwoch, 18. Juli 2018, 09:50

Wirklich super geworden! So viel Liebe zum Detail in der Miniatur als auch in Text und Recherche! Gerne mehr davon.

Wenn ich eine Kleinigkeit beitragen darf: Das Uniformen Durcheinander der frühen Kriegstage führte bei den Männern zu erheblicher Verwirrung sodass immer wieder befreundete Regimenter aufeinander Schossen. Darunter litt insbesondere der Norden, welcher aus den von dir so großartig erklärten Gründen über weniger Erfahrene Truppen verfügte. Das hat beide Seiten dazu veranlasst in einheitliche Uniformen zu investieren. Das dies aufgrund der Industriellen Kapazitäten nur dem Norden gelungen ist, ist den meisten hier wahrscheinlich mehr als bekannt.
"The Schleswig-Holstein
Question is so complicated that only three men in Europe ever understood it.
The first is the Prince Consort who is dead, the second is a German professor
who has gone mad; and I who have forgotten all about it.” H.T. Viscount
Palmerston

14

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:06

Weiter so! :thumbsup:

Informativ und schön anzuschauen!
Eine gute Mischung! :thumbup:

Riothamus

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15

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:30

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Wieviele Regimenter gab es insgesamt? 5000?

Bleib bei dem Tempo und wir freuen uns, wenn wir Weihnachten und so bedenken, auf 2 Jahrzehnte interessante Minis.
Gruß

Riothamus

Bemalte Miniaturen 2017:

28 mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
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1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII Durchmesser 10 cm

Bemalzeit ab März 2017: 26 h

Banock

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16

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:58

Tolles Thema und fantastische Umsetzung, ich freue mich auf mehr :) :thumbsup: :thumbsup:

Utgaard

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17

Mittwoch, 18. Juli 2018, 15:55

Der olle Rauschebart ist ja echt ein Hingucker - und wieder was gelernt hab ich auch :thumbup:

moiterei_1984

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Mittwoch, 18. Juli 2018, 19:54

Informativ und gleichzeitig auch noch was fürs Auge... ich liebe das Sweetwater einfach :D
Klasse Arbeit und du darfst gerne noch ein paar Wochen dran hängen :whistling:

DerAndereSkaby

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Donnerstag, 19. Juli 2018, 07:11

ganz einfach: KLASSE!
Don ist unser Gott!
Uloo aber auch!

McCloud

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Donnerstag, 19. Juli 2018, 08:10

Auch der zweite Umbau ist super und natürlich wäre es doch toll so ein paar Kompanien auszuheben, da Miss ich Dirk zustimmen, aber vielleicht erst nachdem Du noch ein paar fertig hast, so dass die Auswahl größer ist ;)